Wie groß ist das Weltall und wer hat es sich ausgedacht? Kinder erforschen, wie alles begann.
Drei Tage lang, von Montag, 25. bis Mittwoch, 27.8.2025, stand die Pfarre Hildegard Burjan ganz im Zeichen von Spiel, Gemeinschaft und Glauben.
Insgesamt waren es 38 Kinder und 10 Betreuer*innen.
Bei den diesjährigen Kinderbibeltagen drehte sich alles um das Thema Schöpfung. Rund um die biblische Geschichte vom Anfang der Welt konnten die Kinder erleben, wie vielfältig und bunt Gottes Werk ist. Mit viel Begeisterung nahmen die Kinder an einem abwechslungsreichen Programm teil. In einem Stationenbetrieb konnten sie an verschiedenen Orten kreativ werden, Neues lernen und die Natur mit allen Sinnen erfahren.
Spielerische Elemente sorgten für Abwechslung, Teamgeist und jede Menge Spaß. Auch gemeinsames Singen, Basteln und Kräutersammeln gehörten zum Programm.
Auch wenn das Sonntagsevangelium nicht danach klingt, ist der Wille Gottes für uns Menschen sicher inklusiv. Das legte Dr. Christoph Benke in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 21. Sonntag im Jahreskreis (24.08.2025) dar.
Es gibt Dinge, an die wir uns nicht gerne erinnern. Dazu zählen Situationen, in denen uns ausgeschlossen fühlten – von einer Gemeinschaft, einer Familie, von Kollegen. Wir gehörten nicht dazu. Man ließ uns nicht mitspielen, nicht mitentscheiden, nicht teilhaben. Noch die Erinnerung daran weckt Gefühle von Verlassenheit und Wut. Darum ist es ein Ziel moderner Gesellschaft, dass alle Menschen gleichberechtigt und ohne Diskriminierung am gemeinsamen Leben teilhaben können. Inklusion ist das Programmwort.
Das Evangelium dieses Sonntags klingt nicht inklusiv. Von Ausschluss ist sogar ausdrücklich die Rede: Es wird Heulen und Zähneknirschen sein, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. (Lk 13,28) Warum diese harschen Worte? Wem zeigt Jesus hier die rote Karte?
Jesus meint diejenigen, die seine gute Botschaft gehört haben. Jesus meint uns, die wir mit ihm schon in Berührung gekommen sind und ahnen, dass diese Begegnung entscheidend für unser Leben sein will. Aber das alles liegt schon länger zurück. Umkehr, Glaube und das treu-auf-dem-Weg-Bleiben stehen nicht mehr so vor Augen. Etwas müde und kraftlos ist man geworden. Darum mahnt der Hebräerbrief: macht die erschlafften Hände und die wankenden Knie wieder stark (Hebr 12,12) und sagt Jesus: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen. (Lk 13,24)
Der Wille Gottes ist ganz sicher inklusiv. Allen Menschen möchte er sich schenken. Aber das hängt davon ab, ob wir inklusiv werden, also Gott nicht aus unserem Leben ausschließen, sondern ihn konsequent einschließen.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/08/inclusion-7197543_1920.jpg8191600Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-08-25 10:38:282025-09-16 15:05:44Inklusion
Am ersten Tag mussten actionreiche Aufgaben in Gruppen erledigt werden, wie Comicfiguren das eben tun. Abends traten dann jeweils zwei Personen oder Teams gegeneinander an.
Am Tag der Kinderbücher wurden Theaterstücke einstudiert und dargeboten, da der Bücherwurm viele Bücher gefressen hatte, von denen er nur Anfang oder Ende übriggelassen hatte und daher wieder Geschichten kreiert werden mussten. Im Liebesroman verschwand die große Liebe im Wald und die nachfolgenden Gruppen mussten sie anhand der gelegten Spuren finden.
Es wurden Tänze erlernt, Rumba und Boogie, es gab Zeit für Poesie und Entspannung und auch der Schönheitspflege wurde Rechnung getragen. Am Abend gab es dann die große Herzblatt-Show, bei der interessante Paare gefunden wurden.
Am Harry-Potter-Tag musste jeder Teilnehmer verschiedenste Stationen durchlaufen, damit der sprechende Hut dann im Anschluss entscheiden konnte, zu welchem Haus jeder und jede zugewiesen wurde. Die vier Häuser spielten dann im Wald ein Spiel, bei dem Gryffindor gewann. Am Abend gab es den feierlichen Ball, auf dem getanzt wurde und auch eine lebende Slotmaschine und eine Wahrsagerin besucht werden konnten.
Das Märchenbuch startete mit kleinen Turnieren in den Tag, und am Nachmittag wurden zimmerweise Beiträge einstudiert, die die fadisierten Prinzessinnen unterhalten sollten, was schlussendlich auch gelang.
Am letzten Tag ging es detektivisch zu. Es musste gemeinsam ein Kriminalfall gelöst werden, und nach dem Mittagessen versuchten die Polizistinnen ihre korrupten Kolleginnen im Wald zu fangen, während sie helfen wollten, die Beute von einem zum anderen Ort zu schmuggeln.
Das Lager endete mit der obligatorischen großen Abschlussdisco, die von der Leseratte und dem Bücherwurm eröffnet wurden. Es war eine sehr gelungene Bücherreise!
Ute Kolb
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/08/gruppenfoto.jpg12001600Andrea Kainzhttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngAndrea Kainz2025-08-25 00:01:032025-09-29 12:20:32Sommerlager in Aigen-Schlägl
Über die verschiedenen Arten von Geburtstagen, v.a. über den Tauftag als spirituellen Geburtstag und die damit zusammenhängenden Geburtswehen, predigte Dr. Christoph Benke am Fest Mariä Himmelfahrt (15.08.2025) in Schönbrunn-Vorpark.
Wann haben Sie Geburtstag? Und wie feiern Sie Ihren Geburtstag? Hier gibt es unterschiedliche ‚Kulturen‘: Die einen schlicht, die anderen ausführlich mit Familie und Freunden – besonders die „runden“.
Die christliche Überlieferung kennt drei Geburtstage: den biologischen, den spirituellen und den im Tod. Der erste und der letzte haben ein Datum. Das steht auf der Parte. Der geistliche Geburtstag wäre der Tauftag; der hat auch ein Datum. Aber die Taufe führt nicht automatisch zu einer spirituellen Geburt, in einen geistlichen Durchbruch. Der Mensch muss sich die Taufgnade als Geburt aus Gott (Joh 1,13), als Neugeburt von oben (Joh 3,3) aneignen.
Gott gefunden zu haben, ist eine spirituelle Geburt, der Durchbruch zur Gottheit. Davor – aber auch danach – gibt es immer wieder Geburtswehen, bis Christus in euch Gestalt annimmt (Gal 4,19). Das deutet die Lesung an. Sie spricht von Geburtswehen: Die Frau, die am Himmel als großes Zeichen erscheint, ist die Mutter des Messiaskindes. Sie verkörpert das Gottesvolk. Die zwölf Sterne über ihrem Haupt erinnern an die zwölf Stämme Israels. Die Geburtswehen weisen auf die leibliche Geburt des Messiaskindes hin. Darüber hinaus ist jedes Ins-Leben-Finden einem Geburtsvorgang ähnlich.
Die Gottesgeburt im Herzen ist ein innerer Reifungsprozess. Der Mensch begreift mehr und mehr: Ich bin Bild Gottes. Das Volk Gottes versteht immer mehr: Wir sind Tempel Gottes. Solches Begreifen und Gott-Raum-Geben ist mit Schmerzen verbunden, es sind Geburtswehen. Die Enge des menschlichen Herzens muss geweitet werden. Der Blick auf Maria möge uns ermutigen, neues Leben zuzulassen.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/08/Happy-Birthday-1.jpg7421597Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-08-21 11:07:092025-09-16 15:04:04Geburtstag
Von 10. bis 16. August waren 25 Jugendliche gemeinsam mit einem Team freiwilliger Betreuer:innen in Langau bei Geras auf Jugendlager.
Unter dem Titel „Greif‘ nach den Sternen“ machten sie sich nach dem Auftaktgottesdienst in Wien auf den Weg. Nach dem ersten Kennenlernen und Abkühlen im See kontaktierte sie eine Crew an Astronaut:innen, welche ihre Hilfe brauchte. So wurden die Jugendlichen kurzerhand zu solchen ausgebildet und legten die Prüfung erfolgreich ab.
Immer wieder ging es dann zu verschiedenen Planeten, auf denen jeweils ein Thema im Mittelpunkt stand, z.B. Umwelt, Sinne, Elemente und Bienen. Neben dem Programm gab es auch genügend Zeit für Gesellschafts-, (Nacht-)Geländespiele und Beachvolleyball. Zur Feier der absolvierten Missionen durfte eine große Party natürlich nicht fehlen.
Mit vielen schönen Erinnerungen ging es dann zurück nach Wien. Six seven.
So manche Menschen fühlen sich völlig fertig. Was sagt unser Glaube dazu? Wann und wie sind wir als Gläubige völlig fertig. Darüber predigt Dr. Christoph Benke am 19. Sonntag im Jahreskreis (10.08.2025) in Schönbrunn-Vorpark.
Ich bin völlig fertig: Wer das sagt, fühlt sich erschöpft, entkräftet. Eine lange Krankheit, ein anforderndes Schuljahr, ein gärender Konflikt, die Mühsal des Alters. Vielleicht sagt das jemand im Rückblick auf ein ganzes Leben, das nicht auf der Butterseite war.
Wer völlig fertig ist, kann der noch etwas vom Leben erwarten? Darf oder muss sogar, wer völlig fertig ist, noch etwas vom Leben erwarten? Darauf gibt der christliche Glaube eine Antwort, die zugegeben steil und herausfordernd ist: Auch wenn wir uns völlig fertig fühlen oder es sind, das Beste kommt erst noch! Es ist eine Perspektive des Glaubens. Der sagt: Wir leben in Erwartung. Wir warten nicht auf etwas, sondern auf jemand. Wir gehen auf eine Begegnung zu. Wir glauben an das zweite Kommen des Erlösers, auf die Wiederkunft Christi.
Die Herausforderung liegt darin, während eines ganzen und möglicherweise langen Lebens diese Spannung aufrechtzuerhalten. Es geht um ein Wachbleiben: Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! (Lk 12,36-37)
Das Beste kommt also erst noch: Wir gehen auf unsere Vollendung zu. Die Begegnung mit Christus, dem Sohn, lässt uns einmal begreifen, welches Bild Gott-Vater immer schon für uns hatte, wer wir werden und sein sollten. Die Differenz, unser Zurückbleiben, wird uns schmerzen. Aber wir hoffen, dass der Auferstandene dann das ersetzt, was uns noch fehlt. Dann sind wir voll-endet, also völlig fertig – aber im besten Sinn!
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/08/Bruecke.webp6401280Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-08-13 12:34:242025-09-16 15:02:20Völlig fertig
Von verschiedenen Süchten, die Menschen beherrschen können, sprach Dr. Christoph Benke in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 18. Sonntag im Jahreskreis (03.08.2025).
Sucht ist eine Krankheit. Die Medizin weiß darüber viel. Die Wissenschaft kennt die Bedingungen, den Verlauf und die Folgen – auch für das Umfeld (Familie, Arbeitsplatz). Viel wird für die Aufklärung getan, sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Alkohol-, Drogen-, Nikotin-, Spiel-Sucht – das sind die gängigsten.
Diese Liste ist unvollständig. Das Evangelium ergänzt die Reihe um eine Sucht; um eine, die seit jeher jeden Menschen gefährdet – die Hab-Sucht: Dann sagte Jesus zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier! Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt. (Lk 12,15) Der Kolosserbrief spricht von der Habsucht, die Götzendienst ist! (Kol 3,5) Die Sucht nach Besitz, das übersteigerte Streben nach Haben, kann sich auf vieles beziehen, nicht nur auf materielle Dinge: auf meinen Erfahrungsschatz, Wissen, Leistung, Können, Erfolg, Anerkennung, immer Rechthaben wollen. Und das Wort Habgier erinnert daran, dass eine Gier nicht zur Ruhe kommen lässt: Sie treibt ständig an. Habgier, Hab-Sucht ist selbstbezogen. Darum ist sie immer rücksichtslos.
Woher kommt sie, die Habsucht? Tief in uns wohnt die Angst, nicht genug zu bekommen. Wir leben in Sorge, nicht zu genügen und den anderen und sich etwas beweisen zu müssen – wodurch auch immer. Das ist das Rechtfertigungsthema, das Paulus so umtreibt. Das Evangelium und die Taufgnade sagen: ‚Es ist gut, dass Du bist. Glaube der Liebe Gottes. Übergib Dein Leben der Fürsorge Gottes. Du wirst Dich zwar weiterhin um Besitz und um Dein Auskommen kümmern müssen – aber ohne Suchtverhalten.‘
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/08/Sucht-der-Menschen.webp9131280Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-08-06 11:19:582025-09-16 15:00:52Sucht
Wie steht es um die Fragen, die wir stellen. Dürfen wir sie stellen oder sind sie unerwünscht? Darauf ging Dr. Christoph Benke in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 15. Sonntag im Jahreskreis (13.07.2025) – ausgehend von einer Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus – ein.
Sie nehmen an einer Fortbildung teil. Die Beendigung eines Kapitels lässt den Referenten fragen: Haben Sie noch Fragen? oder noch knapper: Noch Fragen? Je nach Tonlage kann das ernst gemeint sein. Oder ein ziemlich deutlicher Hinweis, dass weitere Fragen unerwünscht sind.
Aus der Sicht des Evangeliums sind Fragen erwünscht. Sie spielen im Evangelium eine bedeutende Rolle. Es gibt Fragen, die Jesus an seine Jünger stellt. Umgekehrt wird auch Jesus gefragt. So im Evangelium dieses Sonntags: Und siehe, ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? (Lk 10,25) Es ist also die Frage nach dem ewigen Leben. Wie geht das, bei Gott einmal ankommen und endgültige Heimat finden? Wie und wo ist das zu finden, was ‚die Welt im Innersten zusammenhält‘, die Rechtfertigung, das Glück, der Sinn, die Tiefe, die Fülle, das Leben schlechthin? Wo und wie bekomme ich endgültig zu hören: ‚Es ist gut!‘? Wo und wer ist Gott und wie ist er zu finden?
Nehmen wir von dieser Stelle zwei Anregungen mit. Die eine: Ist diese Frage in uns noch lebendig? Treibt sie uns an? Es gibt ja auch eine unfruchtbare Selbstzufriedenheit oder einen Panzer, den man sich zugelegt hat. Wo keine Frage ist, ist auch keine Antwort des Heiligen Geistes.
Die zweite Anregung: Die Antwort Jesu ist schlicht und eindeutig – Gottesliebe und Nächstenliebe. Bereits die Frage des Gesetzeslehrers geht davon aus, dass es um ein Tun geht. Jedenfalls hat die Antwort auf die Frage aller Fragen mit Liebe zu tun. Die Antwort ist handfest-konkret.
Noch Fragen? – Ja, hoffentlich!
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/07/man-5723449_1920.jpg11391563Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-07-16 11:09:022025-09-16 14:59:33Noch Fragen?
Vielfältige Hiobsbotschaften quälen uns, quälten aber auch schon die Menschen in der Bibel. Woher kommt uns Trost in dieser Situation? Darüber predigte Dr. Christoph Benke am 14. Sonntag im Jahreskreis (06.07.2025) in Schönbrunn-Vorpark.
Die jüngere Vergangenheit fordert uns extrem heraus. Die Liste ist lang: Pandemie, Energiekrise, das Klima und das kippende ökologische Gleichgewicht, der Ukrainekrieg, der Überfall auf Israel, Gaza, Krieg Israel-Iran: eine Hiobsbotschaft nach der anderen, schwer erträgliche Bilder. Dazu kommen noch die persönlichen oder familiären Hiobsbotschaften. Die Zuversicht ins Leben nicht verlieren – aber wie? Gibt es irgendwo Trost? Wer tröstet – im Angesicht des Schreckens?
Der Prophet Jesaja spricht in einer für das Gottesvolk Israel schwierigen Zeit. Eindringlich erinnert er an die Verheißungen seines Gottes, die da lauten: Es gibt Hoffnung und es gibt Trost. Gegen allen Augenschein kommt es darauf an, unbedingt daran festzuhalten: Der Trost Gottes kommt, er kommt wie ein rauschender Bach (V 12). Wie einen Mann, den seine Mutter tröstet, so tröste ich euch (V 13).
Paulus erinnert uns: Der Trost Gottes ist leibhaft erschienen – Jesus Christus ist der Trost Gottes. Und hier kommt das Kreuz ins Spiel. Das Kreuz ist der Weg, wie dieser Trost Gottes zu uns kommt. Das ist für uns schwer verständlich: gänzlich unharmonisch. Es geht gegen unser natürliches Empfinden. Über das Kreuz kommt der Trost Gottes, die neue Schöpfung, das Reich Gottes.
So sind wir herausgefordert, je neu an die Ansage Jesu zu glauben: Das Reich Gottes ist nahe. Darin besteht der Trost Gottes, gerade in schwierigen Zeiten. Unsere Sendung besteht darin, daraus zu leben und Menschen in unserem Umfeld zu trösten und zu stärken.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/07/Erdbeben.jpg10311650Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-07-11 10:47:092025-09-16 14:57:48Hiobsbotschaften und der Trost Gottes
Was gibt es Schöneres als zwei wunderbare Feste? Ein noch wunderbareres Fest, das beide Anlässe aufgreift und miteinander verbindet: Das war am Donnerstag, 19. Juni, in Schönbrunn-Vorpark der Fall: Wir haben Fronleichnam, das heuer eher spät im Juni stattfand und unser Sportfest, das wir traditionellerweise zu Schulschluss begehen, gemeinsam gefeiert.
Die Kirche war von einer Blumenpracht geziert – mehrere Frauen hatten schon tagelang Blumen gesammelt und daraus Kränze geflochten, Orgel und Band spielten auf, die Erstkommunionkinder kamen in ihren Festgewändern.
So feierten wir die Liturgie als Familienmesse mit dem Evangelium der wunderbaren Brotvermehrung als Bilderbuchkino. Die Kinder durften beim Inzensieren des Altares durch den Priester schon in der Kirche die ersten Blumen streuen und taten das dann erst recht, als wir auf der Straße das Allerheiligste in der Monstranz um den Häuserblock trugen.
Die Prozession endete mit dem eucharistischen Segen in der Jugendsportanlage des Auer-Welsbach-Parks, wo schon alles für weitere Stunden mit gutem Essen, Spiel, Sport und Spaß aufgebaut war. Während die Kinder bei den Sportstationen ihre Kräfte maßen, stärkten sich die Erwachsenen mit Gegrilltem, mitgebrachten Salaten, Kaffee und Kuchen.
Die mittlerweile legendäre Sieger*innen-Ehrung mit der Verteilung der Medaillen und tollen Preisen stellte den Abschluss dieses wunderbaren Doppel-Festes dar! Dieses Fest hat wieder gezeigt, wie viele Menschen in unserer Gemeinde ehrenamtlich ihre Zeit und Energie schenken! Danke!