Über den Wechsel ins Hier und Jetzt: Rückblick auf die Wallfahrt
In unserer gestressten und schnelllebigen Welt denken wir viel zu oft an das Morgen und vergessen die Zeit im „Heute“, im „Hier und Jetzt“.
„Heute“ war auch das Thema der Impulse unserer diesjährigen Wallfahrt – ein Wort, das insgesamt fünfmal ganz bewusst im Lukasevangelium vorkommt. 40 Pilger*innen aus unserer Pfarre machten sich auf den Weg nach Vorau.
Kleine Füße sorgen für großes Staunen
Trotz der ersten Sommerhitze nahmen wir uns mit großer Freude Zeit für den steilen Weg über den Wechsel. Unter uns waren auch einige Kinder; das jüngste von ihnen war erst sechs Jahre alt, was am Ziel auch die Bewohner des Stifts Vorau mit großem Erstaunen feststellten.
Die Anstrengung hat sich allemal gelohnt: Mit einem selten klaren und weiten Blick konnten wir unsere Mittagspause im Gras am Gipfel des Wechsels verbringen. Einen Katzensprung später genossen wir ebenso unser wohlverdientes Abendessen auf der Alm.
Mehr als nur Muskelkater
Neben schönen Erlebnissen und etwas Muskelkater packten wir für die Rückreise nach Wien auch einige Inspirationen in unsere Rucksäcke, um unseren oft hektischen Alltag besser gestalten zu können.
Doch egal wie gestresst wir manchmal sind: Die Wallfahrt ist mittlerweile ein Fixpunkt in unserer Pfarre Hildegard Burjan und gehört für uns genauso dazu wie Ostern und Weihnachten.


Pfarre Hildegard Burjan | Erwin Gruber