Am 5. und 6. Jänner 2026 waren 56 Sternsingerinnen und Sternsinger trotz sehr eisiger Temperaturen in Schönbrunn-Vorpark unterwegs. Von Tür zu Tür brachten sie den Segen für das neue Jahr und sorgten mit ihren Liedern und Segenswünschen für viele schöne Begegnungen.
Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Begleitpersonen, die die Gruppen liebevoll unterstützt und motiviert haben, sowie allen, die die Dreikönigsaktion durch Versorgung, Mithilfe und Spenden möglich gemacht haben.
Dank dieses großartigen Einsatzes konnte ein Spendenergebnis von € 11.514,02 erzielt werden – ein unglaublich tolles Ergebnis, mit dem über 500 Projekte der Dreikönigsaktion unterstützt werden.
Katharina Matejka
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2024/11/Sternsinger.jpg9001600Andrea Kainzhttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngAndrea Kainz2026-01-08 08:00:082026-03-09 14:59:19Sternsingeraktion 2026 in Schönbrunn-Vorpark
Unter der Leitung von Subregens Markus Muth feierten wir den letzten Sonntagsgottesdienst in diesem Jahr. Im Mittelpunkt standen die Heilige Familie und die „Geburtstagskinder“ des Monats Dezember. Sie zündeten am Beginn der Messe eine Kerze an und Markus Muth spendete ihnen jeweils einen Einzelsegen am Ende der Eucharistiefeier. Auf die Jubilare angestoßen wurde dann im Pfarrcafe.
Das Rudolfsheimer Weihnachtsdorf 2025 war ein voller Erfolg!
Nach einem „Probelauf“ bei der Schmelz letztes Jahr gab es heuer zum ersten Mal vor der Rudolfsheimer Kirche ein Weihnachtsdorf. Veranstalter war die Bezirksvorstehung mit Mag. Dietmar Baurecht als treibende Kraft. Unsere Pfarre stellte die elf Hütten zur Verfügung und betrieb selbst auch zwei der Stände.
An den vier Adventwochenenden waren die Hütten des kleinen Weihnachtsdorfes belegt mit Vereinen und sozialen Initiativen aus dem 15. Bezirk. Davon gibt es so viele, dass sie mehr als die elf Hütten hätten belegen können. Daher haben sich die unterschiedlichen Organisationen an den Wochenenden abgewechselt, sodass sich möglichst viele präsentieren konnten.
Besonderes Highlight war die wunderschöne Krippe, die früher am Schönbrunner Christkindlmarkt gestanden hatte. Liebevoll restauriert ist sie auf jeden Fall die schönste Krippe Wiens.
Der kleine, feine Weihnachtsmarkt fand daher regen Zuspruch. Geschätzt wurde vor allem die heimelige, entschleunigte Atmosphäre des Dorfes.
Natürlich gab es auch für unsere Kleinsten Mitmachprogramme und Nikolofeiern (in deutscher und kroatischer Sprache).
Das Weihnachtsdorf war somit ein voller Erfolg, den wir zwar erhofft, aber nicht erwartet hatten. Nicht zuletzt durch den Einsatz von über 50 ehrenamtlichen Helfer/innen der Pfarre, die beim Auf- und Abbau der Hütten und beim Betreiben unserer Punschstände geholfen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür! Die Erlöse aus unseren Punschhütten kamen dem Hilfswerk „Jugend fördern-Grenzen überspringen“ für Kinder in Afrika zugute.
Auf Grund des Erfolges und des vielen Lobes stehen die Chancen sehr gut, dass auch nächstes Jahr das Weihnachtsdorf wieder aufgebaut wird.
Im Bild: Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht (rechts) und Pfarrer Martin Rupprecht bei der Eröffnung.
Das Weihnachtsdorf in den Medien
Nicht nur die vielen Besucherinnen und Besucher wussten die besinnliche Stimmung und die Live-Vorführungen zu schätzen. Zeitungen, Online-Medien und das Fernsehen wurden auf uns aufmerksam:
→ MeinBezirk, das Bezirksblatt, war schon im Vorfeld mit der ersten Ankündigung des Marktes aktiv.
→ Die Erzdiözese Wien hebt in ihrem Bericht vor allem den sozialen Aspekt und die wunderschöne, sehenswerte Krippe hervor.
→ Auf W24 gab es einen Bericht über Krippen, in dem auch die Krippe des Weihnachtsdorfes Erwähnung findet (ab Minute 9:43).
→ donau_Kanal TV hat einen Fernsehbericht über das Weihnachtsdorf und die Krippe gestaltet. Pfarrer Martin und Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht, die beiden Initiatoren, kommen zu Wort. Auch der Nikolaus durfte dabei nicht fehlen – doch sehen Sie selbst:
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/12/Weihnachtsdorf-2025-Krippe.jpg9001600Michael Valenthttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngMichael Valent2025-12-29 00:01:072026-01-17 11:20:18Wir waren überrascht
Wenn wir sagen ‚Das ist mein letztes Wort!‘ meint das etwas ganz anderes, als wenn Gott nach dem Wort des Anfangs auch sein letztes Wort spricht. Darüber predigte Dr. Christoph Benke zu Weihnachten (25.12.2025) in Schönbrunn-Vorpark.
Das ist mein letztes Wort: Wenn das kommt, hat ein Gespräch eine bestimmte Richtung genommen. Es ist an einem Punkt, an dem es kaum noch weiter geht. Mit Das ist mein letztes Wort steht etwas Endgültiges, Unumstößliches im Raum (eine Aussage, ein Entschluss), jedenfalls etwas mit großer Bedeutung. Das letzte Wort ist ein Schlussstrich.
Das Evangelium des Weihnachtstages bietet einen Kontrast. Es spricht nicht vom Letzten, sondern vom Anfang. Es geht ebenfalls um ein Wort. Aber dieses Wort ist der Anfang schlechthin: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.
Im Anfang war das Wort. Das erinnert daran, wie die Heilige Schrift anfängt: „Und Gott sprach“ – so heißt es immer wieder im Buch Genesis. Alles hat mit einem Wort Gottes begonnen. Gott wollte sich öffnen, aus sich herausgehen, er tat es mit einem kreativen Wort. Seither war dieses Wort in der Welt, sozusagen in und mit der Schöpfung immer da. War das Schöpfungswort Gottes „letztes Wort“?
Nein, das war noch nicht Gottes letztes Wort. Gottes letztes Wort, das ist sein Zur-Welt-Kommen, sein Eingehen in die Materie, seine Fleischwerdung: Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. (Joh 1,14)
Das ist Gottes letztes Wort. Das ist nicht mehr zu toppen. Mehr und Anderes und Neues ist nicht zu erwarten. Deshalb müssen wir uns an den Sohn halten. Er hat Kunde gebracht. Wir dürfen vom Sohn, vom Kind, aus seiner Fülle empfangen und wir benötigen unser ganzes Leben, um ein wenig davon zu begreifen.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/12/XMAS-Buchstaben-aus-Holz.jpg10681600Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-12-26 12:00:352026-03-09 14:57:46Das erste und das letzte Wort
Vor der Festmesse sang traditionell unser Chor, heuer erstmals geleitet von Vera. Zu Beginn wurden wir durch Jugendliche in der z.T. komplett dunklen Kirche auf die Christmette eingestimmt, die Christoph Benke mit uns feierte. Seine Predigt könnt ihr in einem eigenen Posting hier nachlesen. Natürlich erklangen nach der Kommunion alle Strophen von „Stille Nacht“ in der Originalversion mit Gitarrenbegleitung im wieder abgedunkelten Gotteshaus.
Mit Punsch im Pfarrcafe beendeten wir den Heilige Abend – gesegnete Weihnachten!
Über den vielfältigen Lärm der Welt, in den das Wort Gottes als Kind kommt, predigte Dr. Christoph Benke in der Heiligen Nacht in Schönbrunn-Vorpark.
Diese Nacht gilt als eine besondere Nacht, sogar als Heilige Nacht. Wir gehen auf die Mitternacht zu. Nachher werden wir Stille Nacht singen. Aber still ist es jetzt nicht und wird es nachher auch nicht sein. Unablässig fließt der Straßenverkehr, laut und aufdringlich. Man kann ihm nicht entkommen.
Der Geräuschpegel kommt nicht nur von der Straße. Die Welt als ganze macht Lärm. „Lärm der Welt“ meint nicht nur eine Anzahl von Dezibel. Der „Lärm der Welt“ besteht aus Dauerthemen: eine neue weltpolitische Lage, die ökologische Krise, Ukraine und Gaza, Terror, das Erstarken antidemokratischer Kräfte, das wirtschaftliche Tief, vier Wochen Nebel. Das macht Ein-Druck. Das wirkt wie eine andauernde Beschallung. Kaum auszuhalten, höchstens, indem man noch mehr Lärm macht gegen die nagende Angst.
Gibt es irgendwo dazwischen noch Ruhe und Frieden? Gibt es noch Hoffnung für die Welt? Was können wir dem Lärm der Welt entgegenhalten, damit er uns nicht hinunterzieht?
Wir feiern die Geburt eines Kindes. Gott kommt in die Welt, zu uns. An diesem göttlichen Kind können wir etwas ablesen. Das Kind ist ein, nein: Es ist das Wort Gottes. Es lautet: ‚Ich halte trotzdem zu dieser Welt‘. Das Christuskind ist das Dennoch Gottes.
Gott kommt als Kind, hinein in den Lärm der Welt. Der Lärm der Welt macht Ein-Druck. Das Kind ist klein und schwach. Ob es gegen den Lärm der Welt ankommt? Ob uns dieses Kind beeindruckt? Das liegt jetzt auch an uns, ist auch unsere Verantwortung.
Das Christus-Kind sucht – wie jedes Kind – Gehör. Denn es will uns sagen: Es gibt Hoffnung. Gott lässt seine Schöpfung nicht allein. Gott wird Mensch. Er teilt unser Leben, von Anfang bis zum Ende – und darüber hinaus.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/12/Gehoerschutz.jpg10671600Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-12-25 09:37:122026-03-09 14:54:47Der Lärm der Welt und das Wort Gottes – Predigt
Wenn man am 24.12. um 15:30 Uhr in die Kirche von Schönbrunn-Vorpark kommt und keinen Sitzplatz mehr bekommt, dann wird Kindervesper gefeiert. Auch heuer war unser Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt, auch heuer durften wir ein großartiges Krippenspiel erleben und natürlich haben wir das Weihnachtsevangelium gehört und gemeinsam gebetet und gesungen.
Abgerundet wurde die Kindervesper durch die brillanten „Happy Voices“ unter der Leitung von Evi und Thomas, durch das Verteilen des Friedenslichts aus Bethlehem und durch weihnachtliche Musik dargebracht von zwei Posaunen und einem Tenorhorn. Danke an alle, die diese besondere und stimmungsvolle Stunde vorbereitet und ermöglicht haben.
Die zentrale Botschaft zum 4. Adventsonntag ist „Folge deinem Traum“. Wieder feierte Subregens Markus Muth mit uns die Hl. Messe und erneut erklang W.A. Mozarts „Dona nobis pacem“ nach der Kommunion. Dargebracht wurde das Musikstück von 12 jungen Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von „Maestro“ Leo, der auch alle Messbesucherinnen und Messbesucher mit einbezogen hat.
Was ist sonst noch aufgefallen:
dass erneut die Kirche voll war
dass 16 Minis beim Gottesdienst dabei waren
dass Organist Peter die zentrale Botschaft mit „I Have a Dream“ von ABBA verstärkt hat
und dass es wieder ein Pfarrcafe gegeben hat.
Danke für alles.
Wir freuen uns aufs Christkind.
PS: Unsere Sternsingerinnen und Sternsinger sind erst knapp nach Weihnachten im Einsatz. Aber im ORF waren sie allerdings schon am Freitag – https://on.orf.at/video/14304169/studio-2-vom-19122025. Es ist der 2. Beitrag der Sendung und absolut sehens- und hörenswert.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/12/SV-4.-Advent.jpg10671600Erwin Gruberhttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngErwin Gruber2025-12-22 14:23:222026-01-19 09:13:52Alle Kerzen brennen am Adventkranz