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ALLEIN DIE LIEBE EINT

Pater Dr. Clemens Pilar COpÜber die Versuche Einheit/lichkeit im Glauben und in der Kirche durchzusetzen und das, was dabei übersehen wurde, sprach P. Dr. Clemens Pilar Cop in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 7. Sonntag der Osterzeit (01. Juni 2025).


Das Evangelium, das wir nun am letzten Sonntag vor Pfingsten gehört haben, macht uns sehr nachdenklich. Zu Pfingsten feiern wir die Herabkunft des Heiligen Geistes, der die Jünger sofort ermutigt und erweckt hat, zu ihrer Mission aufzubrechen. Die erste große Rede wird von allen verstanden, egal welcher Herkunft die Hörer waren und welches ihre Muttersprache war. Ein hoffnungsvoller Anfang: Durch den Geist Gottes sollen alle den Ruf Gottes hören können, alle sollen zusammenfinden in dem einen Volk, das auf Gottes Stimme hört.

Jesus hat dies auch in seinem großen Gebet am Abend vor seinem Leiden zum Ausdruck gebracht: Indem die Jünger in der Einheit vollendet sind, wird die Welt erkennen, dass er – Jesus – wirklich vom Vater gesandt ist, und dass deshalb seine Offenbarung des Vaters glaubwürdig ist: Gott ist der Gott der Liebe. „Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein.“

Doch ist diese Bitte bis heute nicht erfüllt. Warum? Was macht es den Christen, die doch alle an den Name Jesu glauben, so schwer, diese Einheit zu finden? Die ganze Kirchengeschichte ist durchzogen von Glaubensstreitigkeiten, von Schismen und Spaltungen.

Heuer haben wir einen besonderen Grund, uns mit dieser Frage zu beschäftigen. Feiern wir doch auch das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa, bei dem das Glaubensbekenntnis formuliert und definiert wurde, das wir auch heute noch beten. Grund zum Jubel? Vielleicht, aber ich bin mir da gar nicht immer so sicher. Zumindest lohnt es sich, auch einen kritischen Blick auf die dadurch angestoßene Entwicklung zu werfen.

Wie kam es zu diesem Konzil? Als Kaiser Konstantin das Christentum in seinem Reich erlaubt hatte, hatte er auch gehofft, dass diese neue, junge Religion in seinem Riesenreich eine einheitsstiftende Kraft sein könnte. Doch dann stellt er fest, dass diese Christen auch damals schon in viele Gruppen und Parteien aufgespalten waren, die heftig miteinander um die rechte Auslegung des Glaubens gestritten haben. Es war der noch nicht getaufte Kaiser, der das Konzil einberufen und die Bischöfe mehr oder weniger gezwungen hat, endlich eine gemeinsame, für alle verpflichtende Glaubensformel zu finden.  Er wollte, dass es endlich ein Glaubensbekenntnis gäbe, Sätze, denen alle zustimmen können, bzw. müssen. Und tatsächlich ist die Formulierung solch eines Bekenntnisses gelungen und wurde groß gefeiert. Bloß: Die Einheit hat das nicht gebracht. Es wurde fleißig weiter gestritten. Es gab jene, die den Sätzen zugestimmt haben, und jene, die es nicht getan haben. Der Befehl: „Das muss man jetzt aber so glauben.“ hat wenig gefruchtet, weil eines dabei übersehen wurde (und manchmal bis heute übersehen wird): „Im Glauben gibt es kein Muss!“ Man glaubt, oder man glaubt nicht. Man kann eine äußerliche Unterwerfung erzwingen, nicht aber innere Zustimmung.

Alle Versuche, den Glauben in Definitionen und Sätze zu gießen, haben immer nur weitere Spaltung verursacht. Das liegt einfach daran, dass wir Gott nicht definieren können, und jeder Versuch, Dogmen über Gott festzulegen, erzeugt nur Götzen. Bei Glaubensstreitigkeiten aller Art wird immer um Götzen gestritten. Gottesbilder, Gottesideen, menschliche Versuche, das unfassbare Geheimnis festzulegen. Es ist ja kein Geheimnis: Alles kann zum Götzen werden: sogar die Eucharistie. Woran man das erkennt? Es ist nicht möglich, dass alle Getauften gemeinsam das eucharistische Brot brechen und Mahl halten. Einfach deshalb, weil im Laufe der Zeit theologische Deutungen dieses Geschehens wichtiger wurden als der Auftrag Jesu: „Tut das zu meinem Gedächtnis“.

Wie aber kann endlich die Einheit werden, die Jesus erbeten hat? Durch neue, bessere Sätze, treffendere Dogmen? Sicher nicht. Papst Franziskus hat gesagt, wenn wir auf die Theologen warten, bis wir Christen alle endlich gemeinsam die Eucharistie feiern können, werden wir ewig warten.

Ich denke, es ist nun nach 1700 Jahren Zeit, dass wir umdenken. Vor 1700 Jahren wurde ein Glaubensbekenntnis formuliert, das endlich Einheit unter den Christen bringen sollte. Aber es weist einen entscheidenden Mangel auf. Der Kaiser und die Bischöfe haben damals nämlich auf das Wesentliche vergessen: Das Wort Liebe und das Wort Barmherzigkeit kommen darin überhaupt nicht vor. Es werden aber nicht Sätze sein, die uns einen, sondern allein die Liebe. Das bedeutet nicht, dass wir diese alten ehrwürdigen Traditionen über Bord werfen müssen. Wir betrachten sie als Etappe auf dem Weg. Wir werden auch heute dieses Glaubensbekenntnis beten – die Sätze sind ja nicht falsch. Und an sich ist es ja auch etwas Großartiges, dass man in Konzilien zusammenkommt und wichtige Fragen gemeinsam durchdenkt und gemeinsam zu lösen versucht. Aber wir wissen auch, dass wir dabei nicht stehen bleiben dürfen, sondern einen Weg des Lernens gehen, der uns weiter führt. Es bedeutet auch, dass man lernen muss, was man festlegen kann und was dagegen bleibend ein Fragen und Suchen bleiben muss. Nicht alles kann man in unumstößliche Sätze gießen.

Aber was macht den Christen dann aus, was ist das Einende? Jesus ist der Mittelpunkt. Jesus ist der Weg zum Vater – aber wer durch diese Türe geht, die Jesus ist, wird immer tiefer die Herrlichkeit schauen, von der er in seinem Gebet gesprochen hat. Jeder wird diese Herrlichkeit anders wahrnehmen, jeder wird sie in einzigartiger Weise erleben (ich denke da z.B. an die Erfahrung im Rahmen des Medizinstudiums, bei der meine Kollegin und ich feststellen mussten, dass wir Farben in unterschiedlicher Intensität wahrgenommen haben). Darum ist es ja auch so genial, dass wir vier verschiedene Evangelien haben, die wir nicht auf einen Nenner bringen können. So halten uns die ersten Zeugen offen für weiteres Fragen und Suchen. Das ist der Weg, die Herrlichkeit Gottes zu schauen. Und diese Herrlichkeit dürfen die Christen dann einander bezeugen, in der Freude über die Fülle und Unterschiedlichkeit der Erfahrungen. Ob diese Erfahrungen authentische Gotteserfahrungen sind, kann man daran erkennen, wie sehr jemand in der Liebe wächst, bis zur Gleichgestaltung, mit der Jesus seine Jünger geliebt hat. Und diese Erfahrung kann man nicht einfach weitergeben. Man kann sie bezeugen und bei anderen die Sehnsucht erwecken, selber in die Freundschaft mit Jesus einzutreten und durch ihn in das Haus des Vaters geführt zu werden.

Mehrere Blicke

Arthur SchwaigerAuf verschiedene Aspekte dieses Sonntags (24.04.2025) ging Diakon Mag. Arthur Schwaiger in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark ein.


Ich lade ein, drei Blicke auf den 2. Sonntag in der Osterzeit zu werfen!

Blick 1 – Beiname WEISSER SONNTAG

Die in der Osternacht getauften Erwachsenen gaben ihre Taufkleider eine Woche später zurück. Das war gängige Praxis in der Urkirche. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage nach dem Pro und Contra der Kindertaufe, auf die hier nicht eingegangen werden soll.

Blick 2 – DER ZWEIFELNDE THOMAS

Alle Jahre wieder werden wir mit Thomas konfrontiert und alle Jahre müssen wir uns eingestehen, dass wir Zwillingsgeschwister des Thomas sind.

Aber: Glaube und Zweifel gehören zusammen in einem Miteinander und auch in einem Gegeneinander. Der große tschechische Theologe Tomas Halik (*1948) schreibt immer wieder darüber.

Blick 3 – DER SONNTAG DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT

Papst Johannes Paul II. hat diesen zweiten Sonntag in der Osterzeit zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit erhoben in Erinnerung an die polnische Mystikerin Sr. Faustyna (1905-1938), die die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes in ihren Visionen hervorgehoben hat. Es liegt an uns, ihre Sprache – als Kind ihrer Zeit – zu übersetzen, um die Modernität dieser Botschaft zu er- und zu begreifen. Ebenso gilt es, das Bild – entstanden nach ihren Visionen – neu zu deuten.

Der am Ostermontag verstorbene Papst Franziskus hat nicht umsonst immer wieder verkündet: DER NAME GOTTES IST BARMHERZIGKEIT!

Amen!

Jugendmesse in Schönbrunn-Vorpark, 25.05.2025

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch.

Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ Diesen Satz aus dem Evangelium vom vergangenen Sonntag griffen wir in der Jugendmesse heraus und verbanden damit die Frage: Wo hast du schon mal den Frieden von Jesus gespürt (vielleicht sogar, wenn es eigentlich durchaus stürmisch war), wem wünschst du diesen Frieden zurzeit besonders? Die Mitfeiernden wurden eingeladen, eine Taube zu falten und diese mit der Antwort auf die Impulsfrage nach vorzubringen. „In der Familie spüre ich diesen Frieden“, sagte ein Mädchen, „in der Natur und mit Tieren“, ein anderes.

„Beim Singen im Gottesdienst“, war eine weitere Antwort. Ja, auch in dieser Messe spürten wir beim gemeinsamen Singen der Lieder, die von den Firmlingen ausgewählt worden waren, den Frieden. Die ca. 30 Mitfeiernden konnten gestärkt durch diese geistvolle Liturgie gestärkt in die neue Woche starten.

Geburtstagsmesse, 25.05.2025

Dr. Johann Pock feierte mit uns die Geburtstagsmesse im Mai.

Die „Geburtstagskinder“ waren eingeladen, eine Kerze vor dem Altar zu entzünden. Der Chor sang schöne Lieder. Alle sangen und spielten auch für Hans Hackl, Grete Gebauer und für Dr. Johann Pock, die im Rahmen des Gottesdienstes und beim anschließenden Pfarrcafé ihren Geburtstag feierten.

Christ:innen brauchen Mut – und können sich dabei auf den Heiligen Geist verlassen

Dr. Hans PockDarüber, dass heute so viel Angst existiert, sprach Dr. Johann Pock in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 6. Sonntag der Osterzeit (25. Mai 2025). – Und v.a. darüber, dass wir in dieser Situation Mut brauchen in unserem Leben, und wie wir dazu kommen.


„Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ – Das ist einer der Abschiedssätze Jesu an seine Jünger. Er möchte die Jünger ermutigen, stärken; er gibt Ihnen Hoffnung und Kraft für die Zukunft mit.

Vor allem aber gibt er ihnen auch seinen Geist mit – den „Heiligen Geist“.

Und das ist es, was wir heute vor allem brauchen: Hoffnung, Geist und Mut!

 

1. In Zeiten von Angst braucht es mutigen Glauben

Viele beschreiben heute, dass wir in einer Phase der Angst leben – Angst aber ist ein schlechter Ratgeber. Mit Angst versuchen populistische Personen Menschen zu verwirren. Mit Angst hat auch unsere Kirche über Jahrhunderte versucht, die Gläubigen bei der Stange zu halten: Angst vor der Hölle; Angst vor einem Gott, der in jeder Sekunde alles sieht; Angst vor noch so kleinsten Sünden.

Ich brauche aber keinen Glauben, der aus der Angst erwächst – sondern einen, der mir Kraft gibt; einen Glauben, mich wachsen lässt und nicht kleiner macht. Persönlich kann ich sagen, dass ich in meiner Familie einen solchen Glauben kennenlernen durfte, und ich bin dankbar dafür.

Was es heute braucht, ist Mut – und das ist genau die Botschaft der Evangelien in der Osterzeit; eigentlich ist es im Zentrum der Botschaft Jesu überhaupt: Habt Mut, fürchtet euch nicht!

Wobei der Mut in unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedlich sein kann.

 

2. Der Mut zum Widerstand gegen Unrecht

Wir feiern heuer 80 Jahre Kriegsende. Ohne den Mut einzelner, sich gegen Unrecht aufzulehnen, wäre es anders ausgegangen. Und diesen Mut brauchte es seit damals bis heute.

Jesus war nicht systemkonform: Er hat Widerstand geleistet, wo es gegen Schwache ging. Mit seiner Botschaft hat er angeeckt und wurde dafür gekreuzigt – wie danach so viele Apostel und Märtyrer des Glaubens:

Auch heute noch sterben täglich Menschen für ihren Glauben – wie glücklich dürfen wir sein, in einem Land zu leben, wo unterschiedliche Religionen friedlich nebeneinander und miteinander leben können.

Jesus hatte den Mut, gegen religiöse und politische Führer aufzutreten, wo es Unrecht und Unterdrückung gab.

Der Mut unserer Vorfahren – und der Mut von Menschen heute ist es, dass wir die längste Friedensperiode bei uns erleben seit Jahrhunderten.

 

3. Der Mut zu Umkehr und Neuanfang

Jesus gibt den Jüngern aber auch den Mut zum Neuanfang. Das ist es, was wir in den Ostertagen und dann vor allem zu Pfingsten feiern: Voll Begeisterung etwas Neues wagen. Hinauszugehen in die Welt – und das Verständnis mit den anderen zu suchen.

Österreich musste vor 80 Jahren neu anfangen – der Mut zur Umkehr und zum Bekennen auch eigener Schuld hat jedoch teilweise viele Jahrzehnte gedauert.

Umkehr ist nicht einfach, wenn das eigene Navi einen in eine Sackgasse manövriert hat im Leben. Und auch jeder Neuanfang braucht Mut: die Entscheidung zu einem Beruf – oder einem beruflichen Wechsel; die Entscheidung zu einer Partnerschaft, zu einer Ehe, zu Kindern – all das braucht Mut zu einem Neuanfang, weil sich vieles ändert.

Weiterzumachen, wenn ein Partner stirbt, und dabei nicht aufzugeben – es braucht Mut, dabei Hoffnung und Fröhlichkeit nicht zu verlieren.

Und auch in all diesen Fällen kann der Glaube, kann die Kirche helfen: ich bin dabei nicht allein; Gott ist bei mir mit seinem Geist; und die Menschen in der Kirche, meine Mitchristinnen und Mitchristen sind bei mir.

 

4. Der Mut, für die Kirche und für den Glauben einzustehen.

„Der Friede sei mit euch!“ – Mit diesem Wort hat der neue Papst Leo XIV. die Menschen nach seiner Wahl begrüßt. Und er hat seither vor allem Mut gemacht, einzustehen für den Glauben. So viele Hoffnungen legen sich aktuell auf ihn – das könnte ein Mensch allein nicht tragen. Aber gemeinsam, als Kirche, im Vertrauen auf den Heiligen Geist: Da ist es möglich, an eine Kirche zu glauben, die Heimat ist für die Menschen.

Konflikte gab es von Anfang an in der Kirche – wie die Texte der Apostelgeschichte eindrücklich zeigen. Jede Zeit hat ihre eigenen großen Fragen und Konflikte. Umso wichtiger ist immer die Rückversicherung: Was würde Jesus tun?

Je mehr man sich mit der Kirche, mit ihrer Geschichte, mit den Menschen in ihr beschäftigt – umso mehr findet man, was man kritisieren könnte. Weil es eben Menschen mit ihren Stärken und Schwächen sind, die sie prägen.

Zugleich aber finde ich darin so vieles, was mir Mut macht:

  • Biografien wie jene der Hildegard von Burjan, aber auch einfacher Frauen und Männer, die aus ihrem Glauben heraus gelebt haben und leben.
  • Hilfeleistungen in der Kirche, wie eine Wärmestube, wie so viel an Caritas, an Liebe zu Menschen in Notsituationen, kleinen oder großen.
  • Die Freude bei Taufen oder Trauungen; die Hoffnung und das Vertrauen bei Begräbnissen, dass die Liebe stärker ist als der Tod.

Ich bin froh, in dieser Kirche sein zu können und in diesen christlichen Glauben hineingeboren worden zu sein. Und ich bin dankbar für all die Menschen, die diesen Glauben hoffnungsvoll, fröhlich und mutig leben und bekennen.

„Versprochen ist Versprochen“

28 Kinder haben sich in den vergangenen 8 Monaten in unserer Gemeinde gemeinsam mit ihren Eltern und dem Team der Pfarre auf die Erstkommunion vorbereitet.

Dann war es endlich so weit: Am 17. und 18. Mai fand jeweils der feierliche Erstkommuniongottesdienst mit unserem Pfarrer Martin Rupprecht statt. Was für ein Fest?! Die Messbesucher*innen freuten sich über die liebevoll gestaltete Kirche, besonders über den wunderschönen bunten Blumenschmuck. Im Gottesdienst wirkten dann Erwachsene und Kinder als Lektor*innen, bei der Gabenbereitung und als Ministrant*innen mit. Dadurch wurde für unsere Gemeinde sichtbar und spürbar, wie wertvoll die Gemeinschaft ist. Auch das kreativ gestaltete Erinnerungsheft und das super vorbereitete Pfarrcafé wären ohne die Mithilfe von so vielen nicht möglich gewesen. Und last but not least natürlich die mitreißende Musik bei beiden Erstkommunionfeiern, die jeden Gottesdienst zu einem wirklichen Fest macht! All das zeigt, was uns in der Vorbereitung wichtig war: Jede und jeder von uns ist ein geliebtes Kind Gottes mit Talenten und Fähigkeiten. Und wenn wir diese miteinander teilen, dann entsteht Buntes und Großes sowie die beiden schönen Erstkommunionfeiern.  

Wir laden alle Kinder, die daran teilgenommen haben, herzlich ein, auch Teil davon zu werden!

Denn bei uns bist Du – genauso wie Du – bist Willkommen!

Versprochen ist versprochen!

Jesu Menschenkenntnis

Dr. Christoph BenkeMit der Frage, woher Jesus seine Menschenkenntnis hat und wie sich diese entwickelt hat, beschäftigte sich Dr. Christoph Benke in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 4. Sonntag der Osterzeit (11.05.2025).


Manchmal sagen wir von jemandem: ‚Er hat eine gute Menschenkenntnis.‘ Das ist jemand, der ohne Vorurteil einen anderen Menschen gut einschätzen kann, obwohl man einander vielleicht noch nicht lange kennt. Menschenkenntnis kommt aus einer gewissen Lebenserfahrung. Auch Empathie und Intuition wird dabei sein.

Woher hat Jesus, der Auferstandene, seine Menschenkenntnis? Es heißt ja: Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. (V 27)

Jesus lebte von Beginn an unter Menschen. Währenddessen hat er mit Menschen Erfahrungen gemacht. Schon damals hieß es: Er wusste, was im Menschen ist (Joh 2,25). Gleich zu Beginn erfuhr er Ablehnung. Später da und dort Zuspruch. Dieser Zuspruch vonseiten vieler führte Jesus in den Konflikt mit den Verantwortlichen. Der Konflikt endete tödlich. Und dies, also sein Leiden und sein Sterben, ist wichtig für seine Menschenkenntnis. Jetzt, aus der Sicht von Ostern, also nach seinem Hinübergang zum Vater, hat sich seine Menschenkenntnis noch einmal vertieft. Denn der, der sagt Meine Schafe hören auf meine Stimme, ist selbst gezeichnet – ein verwundetes Lamm. Der Auferstandene trägt die Wundmale. Das Leid machte Jesus nicht bitter – im Gegenteil, noch empathischer mit allen, die so wie er verwundet wurden und verwundet sind, wodurch auch immer. Wohl deshalb heißt es in der Lesung: Das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird die Bedrängten weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. (Offb 7,17)

Habemus Papam – wir haben einen Papst!

Gestern haben die 133 wahlberechtigten Kardinäle den 69-jährigen Robert Francis Prevost zum 267. Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt. Er hat den Namen Leo angenommen und begrüßte die begeisterte Menge am Petersplatz mit „Der Friede sei mit Euch!“, um dann noch u.a. mit „Das Böse wird nie siegen.“ fortzusetzen.

Der gebürtige US-Amerikaner und neue Pontifex steht vor großen Herausforderungen und es wird sich zeigen, in welche Richtung er unsere Kirche führen wird.

Beten wir für den Heiligen Vater, dass er ein guter Papst, ein Papa buono, wird.

Vatikan News (deutsch)

→ Online-Glückwunschbuch für Papst Leo XIV

Familienmesse mit Segnung aller muskelkraftbetriebenen Fahrzeuge, 04.05.2025

„Two wheels, one World“

Unter diesem Motto stand die Messe mit der Segnung von Fahrrädern und anderen muskelkraftbetriebenen Fahrzeugen in unserer Pfarre.

Geplant war, wie schon im vergangenen Jahr, eine Feier bei uns im Park, um auch die Sichtbarkeit unsrer Pfarrgemeinde und unserer Anliegen als „Eine Welt Gruppe“ zu stärken. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt und so wurde die Messe kurzfristig in die Kirche verlegt, aber vielleicht hat auch das, Symbolcharakter. Denn wenn es darum geht, auf die Verantwortung für unsere Schöpfung, auf einen anderen Umgang mit unseren Ressourcen aufmerksam zu machen und sich gegen die Klimakrise einzusetzen, brauchen wir einen langen Atem und Flexibilität.

Und so wurde es, wenn auch anders als geplant, ein schöner Gottesdienst gemeinsam mit Delegat Nikolaus Krasa, der unter anderem auch ein begeisterter Fahrradfahrer ist. Im Anschluss an die hl. Messe wurden die mitgebrachten Fahrzeuge im Innenhof gesegnet und nachher noch im Pfarrcafé gemütlich geplaudert und Buttons mit unserem Symbol hergestellt.

Und so freuen wir uns jetzt schon auf unsere nächsten Aktionen und die Fahrradsegnung im nächsten Jahr!

Eure „Eine Welt Gruppe“

 

Danksagung bei unserem Gottesdienst

Vielleicht spürst du es, wenn du die Sonne siehst und ihre Wärme spürst?

Vielleicht spürst du es in einer klaren Nacht, wenn du Mond und Sterne siehst?

Vielleicht spürst du es, wenn du den Wind fühlst und die Tropfen des Regens?

Vielleicht spürst du es, wenn du in der Natur unterwegs bist, den Duft des Waldes riechst, in klarem Wasser schwimmst oder in die Pedale trittst?

Vielleicht spürst du es, wenn du mit Menschen, die dir Freundin und Freund sind, um einen Tisch sitzt und das gemeinsame Essen nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Seele nährt?

Vielleicht spürst du es, wenn du die, die du liebst in die Arme nimmst?

Vielleicht spürst du es in diesen 50 Tagen der österlichen Freude?

Vielleicht spürst du dann die Liebe Gottes, die dich berührt und dir das Leben schenkt und Freude in Fülle!

Dir, guter Gott, sei gedankt, mit allem, was du uns spüren lässt.

 

Kerstin Schultes

Theateraufführung: „Neurosige Zeiten“

Eine blühende Blume… ,,,im bunten Strauß des Kulturangebots im 15. Bezirk…

… das ist die jede stattfindende Theateraufführung der Laienschauspielgruppe BUNTERLEI unsrer Pfarre!

Seit vielen Jahren verwandelt sich unser Pfarrsaal einmal im Jahr in einen Theatersaal, mit allem, was dazu gehört.

Wunderbaren Schauspieler*innen, einem Stück, das zum Lachen bringt, kulinarischen Köstlichkeiten in der Pause und dem Gefühl, dass hier sind viele Menschen mit Herz und Freude am Tun.

Heuer wurde das Stück „Neurosige Zeiten“ gespielt, das Ensemble setzte sich wie schon in den vergangenen Jahren aus Nachwuchshoffnungen und erfahrenen Mim*innen zusammen, die gemeinsam 1,5 humorvolle Stunden für das Publikum auf die Bühne brachten. Und auch in Sachen Regie, Ausstattung und Bühnenbild dürfen wir den Vergleich mit professionellen Bühnen nicht scheuen!

Die Einnahmen kommen auch dieses Jahr Projekten der Pfarrcaritas unsrer Pfarre zu Gute.

Und so freuen wir uns jetzt schon auf das kommende Jahr, wenn sich unser Pfarrsaal wieder eine Bühne verwandelt und wir wieder einen wertvollen Beitrag zum Kulturangebot unseres Bezirks beitragen dürfen!

Kerstin Schultes