Sternsingen 2023 – wieder ein großer Erfolg!

Dreikönig ist vorüber, die Sternsinger/innen sind in die Schule zurückgekehrt. Über 80 Kinder und Begleiter/innen waren in vielen Gruppen drei Tage lang von Haus zu Haus und von Tür zu Tür unterwegs. Sie haben gesungen, von Jesus erzählt, mit den Menschen gesprochen und den göttlichen Segen für die Wohnungen erbeten.

Von den vielen Projekten, die Hilfe benötigen, unterstützen wir dieses Jahr ganz besonders eines unserer direkten Partnerprojekte: Eine Schule für Massai-Mädchen, aber auch andere wichtige Anliegen wie zum Beispiel eine gesunde Wasserversorgung in Kenia.

Die Gruppen konnten in unseren drei Gemeinden insgesamt sensationelle 27.995 Euro sammeln. Damit wurde das Rekord-Vorjahresergebnis noch einmal leicht übertroffen – obwohl viele Menschen bei uns heuer selbst weniger haben.

Ganz herzliche Dank an alle Freiwilligen, die sich oft schon viele Jahre lang so wunderbar engagieren! Und ein ebenso herzliches Vergelt’s Gott an alle Spenderinnen und Spender!


Mehr als Worte sagen diese Videos. Eines von Pfarrer Martin auf Facebook und das offizielle Abschlussvideo auf YouTube:

Bildergalerie

Rekordergebnis der Sternsingeraktion 2022

Trotz der vielen Besonderheiten dieser Zeit konnten wir dank 81 heldenhaften Kindern und Jugendlichen, ihren 35 Begleiter/innen und Helfer/innen und dank vieler hilfsbereiter Menschen in unserem Pfarrgebiet das bisherige Allzeit-Rekordergebnis von € 27.909,– sammeln. Davon € 19.688,– in Neufünfhaus/Rudolfsheim und € 8221,– in Schönbrunn-Vorpark.

Das Geld kommt der Schule von Sr. Rose für Massai-Mädchen und den anderen Werken der Sternsingeraktion zu Gute.

Außerdem konnten wir viel Freude, Hoffnung und Segen bringen. So starten wir beflügelt und dankbar ins neue Jahr.
Wenn David seine Krone richtet und mit den Segensaufkleber mit den Worten: „Hier haben Sie ein Etikett. Gott passt immer auf Sie auf.“ übergibt, dann strahlt ein Licht auf.

Vielen Dank an alle, die gegangen, unterstützt und gespendet haben.

Natürlich hatten wir dabei ein umfassendes Hygienekonzept mit Abstand, Maske, Desinfektionsmittel, Kescher, etc. Wir haben heuer auf den Gesang großteils verzichtet und dafür voll Begeisterung unseren Spruch gesagt und so die vielen Bewohner/innen unseres Bezirks und ihre Wohnungen gesegnet.

Kreative Alternativen in Reindorf und am Akkonplatz

In der Pfarre Reindorf sind die Sternsinger/innen auf Bestellung unterwegs gewesen, damit sie wirklich zu jenen kommen, die das auch in diesen Zeiten möchten. Sechs Sternsinger/innen und drei Begleiter/innen sammelten € 1872,–.

Am Akkonplatz sind heuer zwei Gruppen durch die Straßen und Höfe des Pfarrgebietes gezogen. Sie hatten auf einem Leiterwagen einen Kassettenrekorder mit den Liedern, dadurch waren sie gut hörbar. Die Leute haben teilweise geklatscht und das Geld auch beim Fenster heruntergeworfen. Die Sternsinger/innen waren zwei Nachmittage unterwegs und haben € 1337,– gesammelt.

So konnten wir im 15. Bezirk beachtliche € 31.118,- „ersingen“.

Könige mit Maske: Großer Erfolg unserer Sternsingeraktion 2021

56 heldenhafte Kinder und Jugendliche sammeln trotz schwieriger Umstände sensationelle 22.035 Euro.

Die Sternsingeraktion 2021 konnte trotz Covid-Maßnahmen stattfinden, weil sie als „unaufschiebbare berufliche Tätigkeit“ gilt. Sicherheit ging trotzdem vor: Für die Kinder und ihre 25 Begleitpersonen hatten wir ein umfassendes Hygienekonzept mit Abstand, Maske, Desinfektionsmittel, Kescher statt Körberl etc. entwickelt.

Auf Gesang haben wir heuer verzichtet und dafür voll Begeisterung unseren Spruch aufgesagt. So konnten wir viel Freude, Hoffnung und Segen zu den Wohnungen unseres Pfarrgebiets bringen.

Das gesammelte Geld kommt der Schule von Sr. Rose für Massai-Mädchen, Projektpartner/innen in Südindien und den anderen Werken der Sternsingeraktion zu Gute.

Danke an alle Beteiligten und Spender/innen!

Übrigens: Auch die Bezirkszeitung hat über uns berichtet! Hier geht’s zum Artikel.


Impressionen

Rekordergebnis der Sternsingeraktion 2020

Rekordergebnis der Sternsingeraktion in der Pfarre Hildegard Burjan.

Und das im Wiener 15. Bezirk, dem ärmsten Bezirk Wiens, dem Bezirk mit dem höchsten Anteil an zugezogener und dem niedrigsten Anteil an katholischer Bevölkerung.

Eine unserer Sternsingergruppen

Die unglaubliche Summe von 26.053 Euro ersangen die Sternsinger/innen der Pfarre Hildegard Burjan innerhalb von drei Tagen.

Bei Wind und Wetter

90 Kinder und Jugendliche waren bei Wind und Wetter unterwegs und gaben keine Ruhe, bis sie alle Häuser des Pfarrgebiets erreicht hatten. Obwohl im 15. Bezirk nur jeder vierte Haushalt katholischen Glaubens ist, wurden den Kindern meistens die Türen weit geöffnet. Freundliche Gesichter waren der Normalfall und sie hörten zu, was die Kinder sangen: „Gemeinsam unterwegs, bei Kälte Sturm und Wind, verkünden wir die Botschaft vom neugeborenen Kind. Gemeinsam unterwegs für eine bessere Welt, sammeln wir für Menschen, denen es an allem fehlt. Drum macht die Türen auf, macht die Herzen hell, unsere Welt braucht Wärme und Gerechtigkeit …“.

Im Vorfeld der Aktion „klagten“ Eltern: „Wir wollten im Urlaub sein, aber die Kinder sagten ‚Nein, wir müssen nach Hause, um als Sternsinger zu gehen‘. Das hat uns überrascht, dass die Kinder das kalte Wetter und die Müdigkeit dem Spielen auf dem Tablet und dem Skifahren vorzogen.“

Was ist das Geheimnis, dass so viele Kinder und Jugendliche motiviert waren? Es ist wohl ein Bündel von vielem:

  • Der wertschätzende Umgang mit jungen Menschen in der Pfarre und die vielen Angebote für Familien das ganze Jahr über.
  • Es tut einfach gut, zu merken: Ich bewirke Gutes.
  • Kinder und Jugendliche kommen aus ihrer Komfortzone, wachsen, gewinnen Selbstvertrauen.
  • Den Segen bringen ist schon auch etwas Besonderes, fast „Magisches“.
  • Die Kinder merken, sie sind Teil von etwas Großem: 85.000 Kinder sind in Österreich unterwegs. Letztes Jahr erbrachte die Dreikönigsaktion 17,7 Millionen Euro – und wir sind Botschafter/innen einer größeren Wirklichkeit.
  • Und nicht zuletzt die konkreten Projekte: Ich weiß wofür das Geld verwendet wird.

Wo wird das Geld eingesetzt?

Einerseits bei den Projekten der Dreikönigsaktion: Im Jahr 2020 mit dem Schwerpunktprojekt für Straßenkinder in Nairobi.

Und noch viel greifbarer mit dem konkreten Partnerprojekt unserer Pfarre: Seit Jahren pflegt die Pfarre eine Partnerschaft mit Schulen in Tansania. Jugendleitern wurde ermöglicht einige Monate dort mitzuarbeiten und in den letzten zwei Jahren reisten einige der Sternsinger/innen nach Afrika. „Ich habe den Kindern immer versprochen, dass ich mit ihnen dorthin fahre, wenn sie die Schule beendet haben. Zehn Jahre hat es gedauert, bis wir dann endlich mit den ersten jungen Erwachsenen reisen konnten. Aber das hat gewirkt. Als sie den Dank der Schulkinder in Tansania erlebt hatten, da waren sie noch mehr motiviert mitzuhelfen und sie haben noch mehr andere Kinder gewonnen beim Sternsingen mitzuhelfen“, so Pfarrer Martin Rupprecht.

Wo die Sternsinger nicht frieren müssen

Es war vor einigen Jahren. In unserer Pfarre hatten wir gerade Besuch von Abba Petros Berga, dem Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Addis Abeba.

Bei einem Kamingespräch mit Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde wurde auch die Themen „Armes Afrika – reiches Europa“ und „Wie können wir voneinander lernen?“ angesprochen. Dabei haben Jugendliche aus unserer Pfarre mit Hilfe eines YouTube-Videos anschaulich präsentiert, wie die Dreikönigsaktion bei uns abläuft.

Diese Tradition, dass Kinder von Haus zu Haus ziehen und die frohe Botschaft und den Segen Gottes hinaustragen, hat Abba Petros motiviert auch in seiner Heimat eine Sternsinger-Aktion zu initiieren. Mittlerweile gehen im dritten Jahr der Aktion 180 Kinder von Haus zu Haus und sammeln so Geld für Hilfsprojekte im Inland. Abba Petros sagt dazu:

„Wir wollen nicht immer bloß empfangen. Wir haben selber Kräfte in uns, um etwas zu verändern. Die Kinder machen es uns Erwachsenen vor. Das habe ich in Wien gesehen, mit wie viel Einsatz die Sternsinger bei der Sache sind.“

Die Wiener Zeitung hat dazu einen Artikel veröffentlicht. Hier können sie den ganzen Artikel nachlesen.

Impressionen