Über die Versuche Einheit/lichkeit im Glauben und in der Kirche durchzusetzen und das, was dabei übersehen wurde, sprach P. Dr. Clemens Pilar Cop in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 7. Sonntag der Osterzeit (01. Juni 2025).
Das Evangelium, das wir nun am letzten Sonntag vor Pfingsten gehört haben, macht uns sehr nachdenklich. Zu Pfingsten feiern wir die Herabkunft des Heiligen Geistes, der die Jünger sofort ermutigt und erweckt hat, zu ihrer Mission aufzubrechen. Die erste große Rede wird von allen verstanden, egal welcher Herkunft die Hörer waren und welches ihre Muttersprache war. Ein hoffnungsvoller Anfang: Durch den Geist Gottes sollen alle den Ruf Gottes hören können, alle sollen zusammenfinden in dem einen Volk, das auf Gottes Stimme hört.
Jesus hat dies auch in seinem großen Gebet am Abend vor seinem Leiden zum Ausdruck gebracht: Indem die Jünger in der Einheit vollendet sind, wird die Welt erkennen, dass er – Jesus – wirklich vom Vater gesandt ist, und dass deshalb seine Offenbarung des Vaters glaubwürdig ist: Gott ist der Gott der Liebe. „Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein.“
Doch ist diese Bitte bis heute nicht erfüllt. Warum? Was macht es den Christen, die doch alle an den Name Jesu glauben, so schwer, diese Einheit zu finden? Die ganze Kirchengeschichte ist durchzogen von Glaubensstreitigkeiten, von Schismen und Spaltungen.
Heuer haben wir einen besonderen Grund, uns mit dieser Frage zu beschäftigen. Feiern wir doch auch das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nizäa, bei dem das Glaubensbekenntnis formuliert und definiert wurde, das wir auch heute noch beten. Grund zum Jubel? Vielleicht, aber ich bin mir da gar nicht immer so sicher. Zumindest lohnt es sich, auch einen kritischen Blick auf die dadurch angestoßene Entwicklung zu werfen.
Wie kam es zu diesem Konzil? Als Kaiser Konstantin das Christentum in seinem Reich erlaubt hatte, hatte er auch gehofft, dass diese neue, junge Religion in seinem Riesenreich eine einheitsstiftende Kraft sein könnte. Doch dann stellt er fest, dass diese Christen auch damals schon in viele Gruppen und Parteien aufgespalten waren, die heftig miteinander um die rechte Auslegung des Glaubens gestritten haben. Es war der noch nicht getaufte Kaiser, der das Konzil einberufen und die Bischöfe mehr oder weniger gezwungen hat, endlich eine gemeinsame, für alle verpflichtende Glaubensformel zu finden. Er wollte, dass es endlich ein Glaubensbekenntnis gäbe, Sätze, denen alle zustimmen können, bzw. müssen. Und tatsächlich ist die Formulierung solch eines Bekenntnisses gelungen und wurde groß gefeiert. Bloß: Die Einheit hat das nicht gebracht. Es wurde fleißig weiter gestritten. Es gab jene, die den Sätzen zugestimmt haben, und jene, die es nicht getan haben. Der Befehl: „Das muss man jetzt aber so glauben.“ hat wenig gefruchtet, weil eines dabei übersehen wurde (und manchmal bis heute übersehen wird): „Im Glauben gibt es kein Muss!“ Man glaubt, oder man glaubt nicht. Man kann eine äußerliche Unterwerfung erzwingen, nicht aber innere Zustimmung.
Alle Versuche, den Glauben in Definitionen und Sätze zu gießen, haben immer nur weitere Spaltung verursacht. Das liegt einfach daran, dass wir Gott nicht definieren können, und jeder Versuch, Dogmen über Gott festzulegen, erzeugt nur Götzen. Bei Glaubensstreitigkeiten aller Art wird immer um Götzen gestritten. Gottesbilder, Gottesideen, menschliche Versuche, das unfassbare Geheimnis festzulegen. Es ist ja kein Geheimnis: Alles kann zum Götzen werden: sogar die Eucharistie. Woran man das erkennt? Es ist nicht möglich, dass alle Getauften gemeinsam das eucharistische Brot brechen und Mahl halten. Einfach deshalb, weil im Laufe der Zeit theologische Deutungen dieses Geschehens wichtiger wurden als der Auftrag Jesu: „Tut das zu meinem Gedächtnis“.
Wie aber kann endlich die Einheit werden, die Jesus erbeten hat? Durch neue, bessere Sätze, treffendere Dogmen? Sicher nicht. Papst Franziskus hat gesagt, wenn wir auf die Theologen warten, bis wir Christen alle endlich gemeinsam die Eucharistie feiern können, werden wir ewig warten.
Ich denke, es ist nun nach 1700 Jahren Zeit, dass wir umdenken. Vor 1700 Jahren wurde ein Glaubensbekenntnis formuliert, das endlich Einheit unter den Christen bringen sollte. Aber es weist einen entscheidenden Mangel auf. Der Kaiser und die Bischöfe haben damals nämlich auf das Wesentliche vergessen: Das Wort Liebe und das Wort Barmherzigkeit kommen darin überhaupt nicht vor. Es werden aber nicht Sätze sein, die uns einen, sondern allein die Liebe. Das bedeutet nicht, dass wir diese alten ehrwürdigen Traditionen über Bord werfen müssen. Wir betrachten sie als Etappe auf dem Weg. Wir werden auch heute dieses Glaubensbekenntnis beten – die Sätze sind ja nicht falsch. Und an sich ist es ja auch etwas Großartiges, dass man in Konzilien zusammenkommt und wichtige Fragen gemeinsam durchdenkt und gemeinsam zu lösen versucht. Aber wir wissen auch, dass wir dabei nicht stehen bleiben dürfen, sondern einen Weg des Lernens gehen, der uns weiter führt. Es bedeutet auch, dass man lernen muss, was man festlegen kann und was dagegen bleibend ein Fragen und Suchen bleiben muss. Nicht alles kann man in unumstößliche Sätze gießen.
Aber was macht den Christen dann aus, was ist das Einende? Jesus ist der Mittelpunkt. Jesus ist der Weg zum Vater – aber wer durch diese Türe geht, die Jesus ist, wird immer tiefer die Herrlichkeit schauen, von der er in seinem Gebet gesprochen hat. Jeder wird diese Herrlichkeit anders wahrnehmen, jeder wird sie in einzigartiger Weise erleben (ich denke da z.B. an die Erfahrung im Rahmen des Medizinstudiums, bei der meine Kollegin und ich feststellen mussten, dass wir Farben in unterschiedlicher Intensität wahrgenommen haben). Darum ist es ja auch so genial, dass wir vier verschiedene Evangelien haben, die wir nicht auf einen Nenner bringen können. So halten uns die ersten Zeugen offen für weiteres Fragen und Suchen. Das ist der Weg, die Herrlichkeit Gottes zu schauen. Und diese Herrlichkeit dürfen die Christen dann einander bezeugen, in der Freude über die Fülle und Unterschiedlichkeit der Erfahrungen. Ob diese Erfahrungen authentische Gotteserfahrungen sind, kann man daran erkennen, wie sehr jemand in der Liebe wächst, bis zur Gleichgestaltung, mit der Jesus seine Jünger geliebt hat. Und diese Erfahrung kann man nicht einfach weitergeben. Man kann sie bezeugen und bei anderen die Sehnsucht erwecken, selber in die Freundschaft mit Jesus einzutreten und durch ihn in das Haus des Vaters geführt zu werden.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/06/Greifende-Haende.png11481632P. Clemens Pilar COphttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngP. Clemens Pilar COp2025-06-02 11:32:122025-09-16 13:53:00ALLEIN DIE LIEBE EINT
Wenn ich Menschen in Schubladen stecke,
komm zu mir Heiliger Geist,
öffne die Schubladen,
und hilf mir, den einzelnen Menschen zu sehen.
Komm zu mir Heiliger Geist!
Wenn ich in Vorurteilen gefangen bin,
komm zu mir Heiliger Geist,
kläre meinen Blick,
und hilf mir, Vorurteile zu überwinden.
Komm zu mir Heiliger Geist!
Wenn ich nur noch auf mich selbst schaue,
komm zu mir Heiliger Geist,
lenke meinen Blick in die Weite,
damit ich meine Mitmenschen in den Blick nehme.
Komm zu mir Heiliger Geist!
Wenn mir die Worte fehlen,
komm zu mir Heiliger Geist,
lass mich mutig werden,
und darauf vertrauen, die richtigen Worte zu finden.
Komm zu mir Heiliger Geist!
Wenn ich nicht mehr weiter weiß,
Komm zu mir Heiliger Geist,
schenk mir den Mut,
neue Wege zu gehen.
Komm zu mir Heiliger Geist,
damit ich ein Leben
in der Liebe zu Gott und den Menschen
leben kann.
Edith Furtmann
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/05/Heiliger-Geist-Kirchenfenster.jpg?ver=17480795359001600Michael Valenthttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngMichael Valent2025-05-29 23:59:512025-05-24 11:41:41Komm zu mir, Heiliger Geist
Auf verschiedene Aspekte dieses Sonntags (24.04.2025) ging Diakon Mag. Arthur Schwaiger in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark ein.
Ich lade ein, drei Blicke auf den 2. Sonntag in der Osterzeit zu werfen!
Blick 1 – Beiname WEISSER SONNTAG
Die in der Osternacht getauften Erwachsenen gaben ihre Taufkleider eine Woche später zurück. Das war gängige Praxis in der Urkirche. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage nach dem Pro und Contra der Kindertaufe, auf die hier nicht eingegangen werden soll.
Blick 2 – DER ZWEIFELNDE THOMAS
Alle Jahre wieder werden wir mit Thomas konfrontiert und alle Jahre müssen wir uns eingestehen, dass wir Zwillingsgeschwister des Thomas sind.
Aber: Glaube und Zweifel gehören zusammen in einem Miteinander und auch in einem Gegeneinander. Der große tschechische Theologe Tomas Halik (*1948) schreibt immer wieder darüber.
Blick 3 – DER SONNTAG DER GÖTTLICHEN BARMHERZIGKEIT
Papst Johannes Paul II. hat diesen zweiten Sonntag in der Osterzeit zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit erhoben in Erinnerung an die polnische Mystikerin Sr. Faustyna (1905-1938), die die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes in ihren Visionen hervorgehoben hat. Es liegt an uns, ihre Sprache – als Kind ihrer Zeit – zu übersetzen, um die Modernität dieser Botschaft zu er- und zu begreifen. Ebenso gilt es, das Bild – entstanden nach ihren Visionen – neu zu deuten.
Der am Ostermontag verstorbene Papst Franziskus hat nicht umsonst immer wieder verkündet: DER NAME GOTTES IST BARMHERZIGKEIT!
Darüber, dass heute so viel Angst existiert, sprach Dr. Johann Pock in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 6. Sonntag der Osterzeit (25. Mai 2025). – Und v.a. darüber, dass wir in dieser Situation Mut brauchen in unserem Leben, und wie wir dazu kommen.
„Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ – Das ist einer der Abschiedssätze Jesu an seine Jünger. Er möchte die Jünger ermutigen, stärken; er gibt Ihnen Hoffnung und Kraft für die Zukunft mit.
Vor allem aber gibt er ihnen auch seinen Geist mit – den „Heiligen Geist“.
Und das ist es, was wir heute vor allem brauchen: Hoffnung, Geist und Mut!
1. In Zeiten von Angst braucht es mutigen Glauben
Viele beschreiben heute, dass wir in einer Phase der Angst leben – Angst aber ist ein schlechter Ratgeber. Mit Angst versuchen populistische Personen Menschen zu verwirren. Mit Angst hat auch unsere Kirche über Jahrhunderte versucht, die Gläubigen bei der Stange zu halten: Angst vor der Hölle; Angst vor einem Gott, der in jeder Sekunde alles sieht; Angst vor noch so kleinsten Sünden.
Ich brauche aber keinen Glauben, der aus der Angst erwächst – sondern einen, der mir Kraft gibt; einen Glauben, mich wachsen lässt und nicht kleiner macht. Persönlich kann ich sagen, dass ich in meiner Familie einen solchen Glauben kennenlernen durfte, und ich bin dankbar dafür.
Was es heute braucht, ist Mut – und das ist genau die Botschaft der Evangelien in der Osterzeit; eigentlich ist es im Zentrum der Botschaft Jesu überhaupt: Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Wobei der Mut in unterschiedlichen Zeiten sehr unterschiedlich sein kann.
2. Der Mut zum Widerstand gegen Unrecht
Wir feiern heuer 80 Jahre Kriegsende. Ohne den Mut einzelner, sich gegen Unrecht aufzulehnen, wäre es anders ausgegangen. Und diesen Mut brauchte es seit damals bis heute.
Jesus war nicht systemkonform: Er hat Widerstand geleistet, wo es gegen Schwache ging. Mit seiner Botschaft hat er angeeckt und wurde dafür gekreuzigt – wie danach so viele Apostel und Märtyrer des Glaubens:
Auch heute noch sterben täglich Menschen für ihren Glauben – wie glücklich dürfen wir sein, in einem Land zu leben, wo unterschiedliche Religionen friedlich nebeneinander und miteinander leben können.
Jesus hatte den Mut, gegen religiöse und politische Führer aufzutreten, wo es Unrecht und Unterdrückung gab.
Der Mut unserer Vorfahren – und der Mut von Menschen heute ist es, dass wir die längste Friedensperiode bei uns erleben seit Jahrhunderten.
3. Der Mut zu Umkehr und Neuanfang
Jesus gibt den Jüngern aber auch den Mut zum Neuanfang. Das ist es, was wir in den Ostertagen und dann vor allem zu Pfingsten feiern: Voll Begeisterung etwas Neues wagen. Hinauszugehen in die Welt – und das Verständnis mit den anderen zu suchen.
Österreich musste vor 80 Jahren neu anfangen – der Mut zur Umkehr und zum Bekennen auch eigener Schuld hat jedoch teilweise viele Jahrzehnte gedauert.
Umkehr ist nicht einfach, wenn das eigene Navi einen in eine Sackgasse manövriert hat im Leben. Und auch jeder Neuanfang braucht Mut: die Entscheidung zu einem Beruf – oder einem beruflichen Wechsel; die Entscheidung zu einer Partnerschaft, zu einer Ehe, zu Kindern – all das braucht Mut zu einem Neuanfang, weil sich vieles ändert.
Weiterzumachen, wenn ein Partner stirbt, und dabei nicht aufzugeben – es braucht Mut, dabei Hoffnung und Fröhlichkeit nicht zu verlieren.
Und auch in all diesen Fällen kann der Glaube, kann die Kirche helfen: ich bin dabei nicht allein; Gott ist bei mir mit seinem Geist; und die Menschen in der Kirche, meine Mitchristinnen und Mitchristen sind bei mir.
4. Der Mut, für die Kirche und für den Glauben einzustehen.
„Der Friede sei mit euch!“ – Mit diesem Wort hat der neue Papst Leo XIV. die Menschen nach seiner Wahl begrüßt. Und er hat seither vor allem Mut gemacht, einzustehen für den Glauben. So viele Hoffnungen legen sich aktuell auf ihn – das könnte ein Mensch allein nicht tragen. Aber gemeinsam, als Kirche, im Vertrauen auf den Heiligen Geist: Da ist es möglich, an eine Kirche zu glauben, die Heimat ist für die Menschen.
Konflikte gab es von Anfang an in der Kirche – wie die Texte der Apostelgeschichte eindrücklich zeigen. Jede Zeit hat ihre eigenen großen Fragen und Konflikte. Umso wichtiger ist immer die Rückversicherung: Was würde Jesus tun?
Je mehr man sich mit der Kirche, mit ihrer Geschichte, mit den Menschen in ihr beschäftigt – umso mehr findet man, was man kritisieren könnte. Weil es eben Menschen mit ihren Stärken und Schwächen sind, die sie prägen.
Zugleich aber finde ich darin so vieles, was mir Mut macht:
Biografien wie jene der Hildegard von Burjan, aber auch einfacher Frauen und Männer, die aus ihrem Glauben heraus gelebt haben und leben.
Hilfeleistungen in der Kirche, wie eine Wärmestube, wie so viel an Caritas, an Liebe zu Menschen in Notsituationen, kleinen oder großen.
Die Freude bei Taufen oder Trauungen; die Hoffnung und das Vertrauen bei Begräbnissen, dass die Liebe stärker ist als der Tod.
Ich bin froh, in dieser Kirche sein zu können und in diesen christlichen Glauben hineingeboren worden zu sein. Und ich bin dankbar für all die Menschen, die diesen Glauben hoffnungsvoll, fröhlich und mutig leben und bekennen.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/05/Frau-springt-ueber-Abgrund.jpg8281507Johann Pockhttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngJohann Pock2025-05-27 11:14:002025-09-16 13:43:19Christ:innen brauchen Mut – und können sich dabei auf den Heiligen Geist verlassen
Diakon Mag. Arthur Schwaiger erklärt uns, was wir aus dem Evangelium von Christi Himmelfahrt herauslesen können: Lukas 24,46-53
Dieser Text fängt an mit dem Erinnern, dass in den alttestamentlichen Schriften bereits erkennbar ist, dass Gottes Gesalbter als ein Dienender kommt: „Der Messias wird leiden…“
Zugleich wird an die Treue Gottes erinnert, denn er wird „von den Toten auferstehen…“: Hingabe und Auferstehung gehören zusammen!
In diesem Namen wird ein neuer Anfang verkündet werden, der sich durch die Sündenvergebung zeigt.
Aber auch für die nun anbrechende Zeit der Kirche, in der die Jüngerinnen und Jünger Zeugnis geben, hat das Empfangen den Charakter eines Grundgesetzes. Die Christinnen und Christen können aber nur dann Kirche Jesu sein, wenn die Geistkraft aus der Höhe gesendet wird.
Diese Geistkraft aus der Höhe ist erst die Ermächtigung zur Nachfolge. Erst dann, und nur erst dann, fasst das Lukasevangelium den Abschluss des Wirkens Jesu in Worte mit dem Bild der Aufnahme in den Himmel.
Segnend wird Jesus von seinem Vater aufgenommen. Vorher hat er aus dem Empfangen gelebt.
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/05/Christi-Himmelfahrt.jpg9001600Arthur Schwaigerhttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngArthur Schwaiger2025-05-25 23:59:332025-05-26 09:37:33Gedanken zum Evangelium von Christi Himmelfahrt
Mit der Frage, woher Jesus seine Menschenkenntnis hat und wie sich diese entwickelt hat, beschäftigte sich Dr. Christoph Benke in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am 4. Sonntag der Osterzeit (11.05.2025).
Manchmal sagen wir von jemandem: ‚Er hat eine gute Menschenkenntnis.‘ Das ist jemand, der ohne Vorurteil einen anderen Menschen gut einschätzen kann, obwohl man einander vielleicht noch nicht lange kennt. Menschenkenntnis kommt aus einer gewissen Lebenserfahrung. Auch Empathie und Intuition wird dabei sein.
Woher hat Jesus, der Auferstandene, seine Menschenkenntnis? Es heißt ja: Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. (V 27)
Jesus lebte von Beginn an unter Menschen. Währenddessen hat er mit Menschen Erfahrungen gemacht. Schon damals hieß es: Er wusste, was im Menschen ist (Joh 2,25). Gleich zu Beginn erfuhr er Ablehnung. Später da und dort Zuspruch. Dieser Zuspruch vonseiten vieler führte Jesus in den Konflikt mit den Verantwortlichen. Der Konflikt endete tödlich. Und dies, also sein Leiden und sein Sterben, ist wichtig für seine Menschenkenntnis. Jetzt, aus der Sicht von Ostern, also nach seinem Hinübergang zum Vater, hat sich seine Menschenkenntnis noch einmal vertieft. Denn der, der sagt Meine Schafe hören auf meine Stimme, ist selbst gezeichnet – ein verwundetes Lamm. Der Auferstandene trägt die Wundmale. Das Leid machte Jesus nicht bitter – im Gegenteil, noch empathischer mit allen, die so wie er verwundet wurden und verwundet sind, wodurch auch immer. Wohl deshalb heißt es in der Lesung: Das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird die Bedrängten weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. (Offb 7,17)
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/05/viele-Menschen-6545894_1920.jpg10871611Dr. Christoph Benkehttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngDr. Christoph Benke2025-05-13 07:14:432025-09-16 13:39:20Jesu Menschenkenntnis
Ausgehend vom Licht, das uns (er)leuchtet, werden uns in dieser Feier der Auferstehung viele gute Worte zugesagt, die uns leben lassen. Das führte Delegat Dr. Nikolaus Krasa in seiner Predigt bei der Auferstehungsfeier (20.04.2025) in Schönbrunn-Vorpark aus.
Was lässt mich leben? (Beginn als kurze Dialogpredigt mit den Kindern: Steine, leuchten, ohne Licht, nur dunkel und hässlich)
Was bringt unsere Augen, unser Leben zum Leuchten? Was macht mich von innen her froh? Vor allem dann, wenn unsere Augen nicht leuchten, weil das Leben mühsam ist, weil es zu viele schlechte Nachrichten gleichzeitig gibt, weil die große Weltgeschichte im Moment alles andere als lustig ist. Ein Geschenk, die Aussicht auf Urlaub, ein neuer Job, eine Gehaltserhöhung? Vielleicht ein bisschen, ich glaube aber mehr als alles andere ist das ein gutes Wort, jemand, der uns sagt: ‚Das hast du gut gemacht, ich schätze dich, du kannst etwas, ich habe dich lieb.‘ Was uns von innen her leuchten lässt, sind, so glaube ich, vor allem solche Worte.
Warum ich damit in der Osternacht anfange? Weil, so scheint mir, genau das in der letzten Stunde passiert ist. Wir sind viel zu früh aufgestanden, sind vielleicht noch müde und dann noch eine ordentliche Zeit im Dunkel gesessen. Und all das letztlich, um in uns solche Erfahrungen nochmals anklingen zu lassen. Das ist eben bei uns Menschen so, oft geht uns das innere Feuer verloren, leuchten unsere Augen nicht, sind wir müde angesichts der Last des Lebens. Na wunderbar, könnte man sagen, und das tun wir uns dann noch extra an? Christsein hat also offenbar doch auch etwas mit Masochismus zu tun. Wenn es bei der Erfahrung des Dunkels bliebe, ja, aber das tut es eben nicht. Christsein ist realistisch, ja, deshalb die Erfahrung des Dunkels. Aber: In diesem Dunkel bleiben wir nicht allein, in dieses Dunkel hinein haben wir in der vergangenen Stunde gute Worte gehört, Worte, die letztlich keine andere Funktion haben, als unser Inneres hell zu machen. Als unsere Augen, vielleicht sogar unser ganzes Leben leuchten zu lassen. Es wäre eine spannende Frage, was da bei ihnen noch nachklingt. Ich erzähle ihnen kurz meine Worte (wobei, ich gesteh’s, ich den Vorteil habe, mir das vorher schon gut angeschaut zu haben)… meine „Lichtworte“, die mich in dieser Nacht anleuchten, sodass ich von innen her leuchten kann…
Die erste Lesung, das finde ich, ist ganz einfach, fast schon repetitiv: Gott sah, dass es gut war… egal was ist, es ist gut, sogar sehr gut, Gott schaut auf mich, auf mein Dunkel, und er sagt zu mir: ‚Sehr gut, du bist mein Ebenbild, mein Bild und Gleichnis, wie wir es gehört haben, es ist gut, dass du bist.‘
Die zweite Lesung, eigentlich auch nicht so kompliziert. Wieder das Bild der Nacht, aber auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse, Schwierigkeiten, Gegner (ob innere oder äußere, ganz egal). ‚Der Herr rettet mich.‘, könnte ein Wort aus diesem Text sein, er handelt, wie es wenig später im Text heißt, mit mächtigem Arm. Er sagt also nicht nur: ‚Gut, dass du da bist.‘, und kümmert sich nicht weiter um mich, er bahnt mir einen Weg durch die Nacht, durch die Schwierigkeiten.
Die dritte Lesung, ganz leicht, die war voll mit Worten, die uns leben lassen (können). ‚Der Herr, der dich schon gerufen hat, vergisst dich nicht, im Gegenteil: „mit ewiger, Huld habe ich mich deiner erbarmt“.‘ – eigentlich ist das mein Lieblingssatz, vielleicht in eine etwas modernere Sprache gebracht: ‚Ich habe nie aufgehört, dich liebzuhaben (auch wenn du das vielleicht nicht immer gespürt hast).‘
Und die vierte Lesung? „Er hat den Weg der Erkenntnis erkundet, sie Jakob seinem Diener verliehen, Israel, seinem Liebling“, ich Jakob, sein Diener, bin Liebling Gottes (ein schon vertrautes Thema“, und das ist kein Zufall, da gibt es einen Weg der Erkenntnis, vielleicht besser, der Beziehung, der liebenden Beziehung zu ihm…
Jetzt könnte man einwenden, schöne Worte, aber wo bleiben die Taten, das eine ist, vom Licht zu reden, das andere ist, das Licht anzudrehen. Und genau davon, das ist das letzte Wort, das ich ansprechen möchte, das uns in dieser Nacht aufleben lassen könnte, das unsere Augen leuchten lassen könnte, die Epistel. Christus ist auferstanden. In ihm wird der Weg der großen Worte konkret: Gott sagt zu ihm; es ist sehr gut, dass du bist, Gott führt ihn durch das Meer des Todes, weil Gott nicht aufhört, ihn zu lieben, weil er zu ihm als dem Sohn eine ganz enge, liebevolle Beziehung hat, die stärker ist als der Tod. Aber die Epistel sagt noch mehr: nicht nur in Jesus wird der Weg der Worte, die uns leben lassen, konkret, wenn wir durch die Taufe mit ihm verbunden sind, auch in uns, wir leben mit ihm.
Über die unterschiedlichen Arten, das Kreuz darzustellen, sprach Delegat Dr. Nikolaus Krasa in seiner Predigt am Karfreitag (18.04.2025) in Schönbrunn-Vorpark. Was bedeutet das für Jesus und was bedeutet es für uns.
Bleiben wir bei den bunten Steinen, bei dem, was uns leben lässt. Karfreitag und Petras bunte Steine. Karfreitag und die Steine, die wir am Palmsonntag auf das Tuch gelegt haben. Der Zusammenhang ist einfach und ikonographisch. Sie wissen vermutlich, dass die ältesten Kreuzesdarstellungen (abgesehen von einer Karikatur, die jemand in die Wand einer Katakombe geritzt hat, vermutlich um sich über Christen lustig zu machen), keinen Korpus, keinen Christus zeigen, sondern aus Gold oder Silber gefertigt und oft mit Edelsteinen bedeckt sind. Als später auch Darstellungen des Gekreuzigten dazu kamen, waren das Bilder von jemandem, der ruhig am Kreuz steht, manchmal in der Romanik auch mit einer Krone auf dem Haupt. Erst später, in der Gotik, entwickelt sich jene Darstellung Christi am Kreuz, die uns vertraut ist, der vor Schmerzen gekrümmte Leidensmann. Ganz stark geprägt durch Franz von Assisi hat sie die – würden wir heute sagen – Spiritualität geändert. Jetzt geht es darum, sich möglichst lebensnah in die Situation hineinzuspüren. Egal ob Krippe oder Kreuz, ich will mit meinen Gefühlen und Emotionen der jeweiligen Situation möglichst nahekommen…
Die bunten Steine auf den alten Kreuzen, die romanischen Darstellungen, auch die Darstellungen auf den Ikonen, letztlich auch unser Kreuz, das wir im Anschluss enthüllen werden, eröffnen eine andere Perspektive auf das Geschehen am Kreuz. Es ist die Perspektive, die unter den Evangelisten vor allem Johannes zeichnet. Und es ist kein Zufall, dass wir jedes Jahr am Karfreitag das Johannesevangelium hören (während am Palmsonntag die Passionsdarstellung wechselt, nach dem jeweiligen „Jahresregenten“ unter den Evangelisten). Diese Perspektive zeichnet sich im Johannesevangelium bereits in der langen Rede, die Jesus im Abendmahlssaal hält, nach der Fußwaschung und vor dem Gang auf den Ölberg, ab. Gleich nach dem gestrigen Evangelium heißt es da etwa: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Also das, was da passiert, ist für Johannes der herrlichste Moment im Leben Jesu. Der „Höhepunkt“ seines Wirkens; immer wieder spricht Johannes auch von der Erhöhung. Deshalb spricht auch nur im Johannesevangelium Jesus als letztes Wort das Wort „Es ist vollbracht“ – vor dem eben skizzierten Hintergrund also mehr als: ‚Endlich aus‘, eher: ‚Jetzt ist das bewusst angestrebte Ziel erreicht.‘
Warum Höhepunkt: weil hier unüberbietbar deutlich wird, dass die Beziehung zwischen Jesus und Gott durch nichts, nicht einmal durch den Tod zerstört werden kann. Die vertrauensvolle Einheit zwischen Jesus und Gott (auch ein großes Thema bei Johannes: Er ist im Vater, der Vater in ihm) hält auch im Tod stand. Und das heißt für uns, weil Jesus Mensch geworden ist, weil wir, wenn wir an ihn glauben in ihm sind (auch wieder Johannesevangelium), dass das auch für uns gilt. Die vertrauensvolle Einheit zwischen Mensch und Gott endet nicht durch den Tod, sondern wird im Tod bestärkt. In den kleinen Toden, denen wir in unserem Leben immer wieder begegnen, und im Tod am Ende unseres Lebens.
Delegat Dr. Nikolaus Krasa führte in seiner Predigt in Schönbrunn-Vorpark am Gründonnerstag (17.04.2025) seine Überlegungen zu den Steinen weiter und setzte sie in Bezug zu den Geschehnissen beim Abendmahl.
Mir geht das Bild der bunten Steine, das uns thematisch durch den Palmsonntag begleitet hat, immer noch nach. Nicht deshalb, weil ich beim Spiel mit den Steinen (Petra hat davon erzählt) am Aschermittwoch kläglich versagt habe. Das ist schon gut, wenn man seine eigenen guten Taten so tut, dass sie nur der Vater im Himmel sieht. Das Bild geht mir nach auf dem Hintergrund des großen dramatischen Bogens, mit dem uns der Palmsonntag in die Karwoche hineingeführt hat, den wir bewusst mitgegangen sind. Sie erinnern sich: Die, die Jesus zujubeln, die vor ihm Kleider ausgebreitet haben (damals noch kein Wegwerfprodukt), sind die, die wenig später „Ans Kreuz mit ihm“ und „Nicht diesen, sondern Barabbas“ gerufen haben. Aus bunten Steinen werden harte Steine. Das ist, was uns Menschen auszeichnet: Wir können beides, mit Steinen werfen und schöne Steine gestalten. Dieselbe Zunge, mit der wir sagen: ‚Ich liebe dich.‘ kann genauso leicht sagen: ‚Ich hasse dich.‘, dieselbe Hand, die wir jemand zur Hilfe entgegenstrecken, kann jemanden verletzten.
Das als Botschaft am Ende der Fastenzeit (besser der vorösterlichen Bußzeit), in der wir uns doch bemüht haben, bessere Menschen zu werden, verschiedene Fastenvorsätze gefasst haben, uns echt angestrengt haben. Wäre da nicht eher ein Evangelium angebracht, an dem uns Jesus sozusagen auf die Schulter klopft und sagt: ‚Gut habt ihr das in den letzten 40 Tagen gemacht, jetzt dürft ihr Auferstehung feiern‘?
Mir ist bei unserer dramatisierten Passionsdarstellungetwas noch deutlicher geworden als sonst. Am Beginn waren Jünger bei mir, haben mich in die Kirche hineinbegleitet, dann waren nur mehr Judas und die römischen Soldaten da, von den Jüngern keine Spur. Und das am Ende eines dreijährigen Weges mit Jesus, an dem sie sich bemüht haben, als Schüler (das heißt das griechische Wort mathetes, das üblicherweise mit Jünger übersetzt wird, eigentlich), also als Schüler etwas von Jesus zu lernen. Dort, wo der Weg Jesu ans Ziel kommt, sind sie nicht mehr mit dabei, schaffen sie es nicht mehr mitzugehen. Im heutigen Evangelium, das noch im Abendmahlssaal, also vor der Ölbergszene spielt, wird das bereits zum Thema: Unmittelbar danach wird Judas den Abendmahlssaal verlassen, um Jesus zu verkaufen, danach Petrus von Jesus darauf hingewiesen werden, dass er ihn verleumden wird. Letztlich wird also keiner der Jünger, denen Jesus die Füße wäscht, es bis ans Kreuz schaffen, außer (das aber nur bei Johannes) der Jünger, den Jesus liebte. Die bunten Steine, die die Jünger vielleicht auf ihrem Weg mit Jesus angesammelt haben, werden im schlimmsten Fall zu Steinen, die sie nach ihm werfen, im besseren vergilben sie einfach, werden stumpf, leuchten nicht mehr…
Wie geht Jesus damit um?Keine Kritik, auch an Judas und Petrus nicht, nur eine Feststellung der Tatsachen. Keine Zurechtweisung der Jünger. Sondern jener bekannte Gestus, den wir bald hier wiederholen werden, weil es offenbar am Gründonnerstag so wichtig ist, ihn leibhaft vor Augen zu haben. Er erhebt sich nicht über die Jünger und schimpft sie zusammen, er bückt sich und macht sich kleiner als sie, er wäscht ihnen nicht den Kopf, er wäscht ihnen die Füße. Er tut ihnen etwas Gutes. Um bei unserem Bild zu blieben: Er sagt nicht: ‚Putzt eure Steine, oder legt die Steine, die ihr werfen wollt, weg.‘ Er selbst putzt die Steine, dass sie wieder leuchten, umfasst liebevoll die Hand, die im übertragenen Sinn bereit ist, den Stein zu werfen.
Was das heißt, bedeutet und wie das wirkt, wird erst nach Ostern, eigentlich in jeder Ostergeschichte, deutlich. Ich greife nur eine heraus. Ganz am Ende des Johannesevangeliums, die Erscheinung des Auferstanden am Nachmittag des Ostertages, scheint nicht gereicht zu haben. Die Jünger sind zu ihren Ursprungsberufen zurückgekehrt, sie tun das, wobei wir sie am Beginn des Evangeliums kennengelernt haben. Sie fischen. Und sind erfolglos. Und nach einer mühevollen Nacht, als sie ans Land zurückrudern, sehen sie ein Feuer, Jesus daneben, der ihnen ein Frühstück zubereitet hat. Brot und Fische. Und plötzlich ist da in Petrus die Begeisterung des Anfangs wieder da, er springt aus dem Boot und auf Jesus zu. Und da am Seeufer, am selben See, in dessen Umland Petrus Jesus kennengelernt hat, fragt Jesus den Petrus: ‚Liebst du mich?‘ Also wieder keine Moralpredigt, kein Hinweis auf den trüb gewordenen Stein, sondern das Zutrauen, dass da noch etwas ist von der ersten Liebe. Trotz alldem – Jesus fragt nicht naiv, bewusst dreimal ist die Frage gestellt, entsprechend der Zahl der Verleumdungen. Und jetzt kann Petrus sagen: ‚Du weißt alles, du weißt auch, dass ich dich liebe.‘ Und der Stein strahlt und leuchtet wieder.
Was lässt mich leben, steht auf unserem Fastentuch, das wir noch bis morgen sehen werden. Was lässt mich leben, genau dieses Verhalten Jesu, vielleicht müsste man sogar eher sagen, wer lässt mich leben?
https://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2025/04/Strand-Steine.jpg9701655Generalvikar Nikolaus Krasahttps://www.pfarreburjan.at/wp-content/uploads/2022/12/logo-medium.pngGeneralvikar Nikolaus Krasa2025-04-18 08:42:142025-05-05 14:32:56Leuchtende oder matt gewordene Steine