Archiv für die Kategorie: Neufünfhaus

Kinderchor-Musical: Die Schöpfung

Von 16. bis 18. Mai 2025 präsentiert der Kinderchor der Pfarre Hildegard Burjan unter der Leitung von Judith Gonaus, Markus Jandrisits und Therese Munteanu das Musical „Die Schöpfung“:
 
Wow – die Schöpfung ist so wunderbar: summende Bienchen, ga-ga-gackernde Gänse, muuuuuuuhende Kühe und mittendrin der Mensch – alles in friedlicher Harmonie. Wunderbar. Aber Moment! Um uns herum sieht es doch ein bisschen anders aus?! So vieles kaputt und überall Streit… Wo soll da das Wunderbare sein? Wie konnte es so weit kommen? Die vier Freunde Paula, Thea, Justus und Leon machen sich auf die Suche nach Antworten und entdecken Schritt für Schritt das wirklich Wunderbare in der Schöpfung, dem Schöpfer und seinem Plan.
 
Termine:
 
 

15. Romaria, der Solidaritätsweg mit und für Geflüchtete

Am Freitag, 25. April 2025 fand die 15. Romaria, der Solidaritätsweg mit und für Geflüchtete, in Wien-Liesing statt.
Gemeinsam mit vielen Menschen aus den Mitgliedspfarren von NETZWERK-ASYL haben wir dem strömenden Regen getrotzt und ein Zeichen für eine kirchliche, gesellschaftliche und politische Praxis gesetzt, in der die Menschenrechte und die Würde der zu uns geflüchteten Menschen geachtet werden.

Die Berichte von Petar Rosandic und Herbert Langthaler über menschenunwürdige Zustände, auch in Österreich, sind uns sehr nahe gegangen. Die Berichte von afghanischen und syrischen Menschen, die 2015 nach Österreich kamen und vorbildlich integriert sind sowie der Bericht über das Engagement des Erzbischofs von Rijeka geben dagegen viel Grund für Mut und Zuversicht!
Georg Fuchs

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Ein weiterer Bericht:

Am Freitag, den 25. April traf sich bei strömendem Regen eine bunt gemischte, fröhliche Gruppe von ca. 50 Personen vor der Liesinger Pfarrkirche. Der laute Trommelrhythmus der zwei senegalesischen Musiker machte es unmöglich, den Startpunkt zu verpassen. Nach einer herzlichen Begrüßung in der Kirche durch Dechant Bernhard Pokorny und einer Erklärung von Pero (SOS Balkanroute) über die Situation der Geflüchteten in Bosnien gingen wir an der Arbeiterkammer vorbei zum Liesinger Platz. Dort erzählte uns Herbert Langthaler (früher in der Asylkoordination Österreich tätig, heute Journalist von „asyl aktuell“) über die Schwierigkeiten Geflüchteter, Arbeit zu finden und über ihre Versuche, lieber Hilfsarbeiten zu leisten für schlechtes Geld, als eine Ausbildung zu machen, weil sie da nicht verdienen. Auf einem Balancegerät konnten Mutige symbolisch ausprobieren, wie unsicher so eine prekäre Situation ist. Andere reichten ihnen symbolisch die Hand.

Durch die Dirmhirngasse ging es weiter zur Evangelischen Kirche, wo es einen kurzen Zwischenstopp gab, bevor wir durch die Fußgängerzone Mehlführergasse und unter die Unterführung der S-Bahn Atzgersdorf zum ÖIF-Gebäude in der Lastenstraße 19 gelangten (hier gibt es Sprachkurse). Dort verbarg sich unter einer Plane eine Mauer aus Bananenkartons mit aufgeklebten Sprüchen in den verschiedensten Sprachen- vorne in einer fremden Sprache, hinten auf Deutsch. Ajub, der vor einigen Jahren auch hierher zugewandert ist, zeigte uns anschaulich auf, wie schwierig es ist, Deutsch zu lernen und wie es am einfachsten geht- durch Kontakt mit Einheimischen. Anschließend gelang es uns, aus der Mauer eine Brücke zu bauen, indem wir das Rätsel um die Fremdwörter auflösten. Singend gingen wir weiter, begleitet von der Gitarre, immer noch im Regen, bis zur letzten Station, der Erlöserkirche. Hier gab es eine Aktion mit Häferln: Wir schrieben auf Zetteln nette Willkommensgrüße für neu Zugezogene und steckten die Zettel in die Becher. Diese wurden von einer Mitarbeiterin der Caritas mitgenommen. Eine engagierte Caritasmitarbeiterin aus Altsimmering berichtete über das Organisieren von Wohnungen für Geflüchtete durch engagierte Pfarrmitglieder. Schließlich erzählte uns Hala, eine Sozialarbeiterin aus Syrien, die seit 10 Jahren in Österreich lebt, wie schwierig es für Geflüchtete ist, hier eine Wohnung zu finden und dass das Kostenverhältnis der Miete zum Einkommen viel zu hoch ist.

Danach war Zeit für Begegnungen bei der Agape im 1. Stock.

Danke Allen Helfern und Allen, die im Regen durchgehalten haben! 

Dietlinde Alphart

 

Heilige Tage in Neufünfhaus

Auch heuer war die Karwoche eine besondere Erfahrung in Neufünfhaus, und die Drei Heiligen Tage besonders. Es ist jedes Jahr bewegend, jeweils zur passenden Stunde zu erfahren, wie weit Gott geht, um uns neues Leben zu schenken.
Am Palmsonntag erinnert uns Jesus an seine tiefe Friedensbotschaft.

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Am Gründonnerstag erfahren wir, wie sehr sich Jesus schenkt, um uns zu verwandeln.
Er ist für uns da und dient uns, damit wir füreinander da sind und einander dienen.

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Am Karfreitag zeigt er uns seine Liebe bis zur Vollendung.

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Und die Osternacht zeigt eindrücklich, dass das Leben und die Liebe Gottes das letzte Wort hat, und selbst das tiefe Dunkel erhellt.

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Sehen sie Eindrücke auch auf Facebook oder Instragram dazu. 

 

 

Jugendwochenende 2025 – Willkommen in der Schokoladenfabrik

Heuer ging es vom 4. bis zum 6. April mit rund 30 Jugendlichen und sechs Begleitpersonen (zwei davon waren unsere ESC-Freiwilligen) zum Schacherhof bei Seitenstetten. Dieser verwandelte sich fürs Jugendwochenende in Wonkas Schokoladenfabrik.

Am Freitagabend in die Fabrik zu kommen war schwieriger als gedacht, weil wir dazu erst die Teile „des goldenen Tickets“ finden und zusammensetzen mussten.

Am Samstag standen wir vor einem neuen Problem: Wonka brauchte viel Geld, um die Fabrik zu renovieren. Durch geschicktes Handeln mit verschiedenen Zutaten wie Trüffel, Marzipan oder Eier,  konnten wir die unfassbare Summe von 100.000 Wonka-Talern beisteuern. Als Dank gab es dann verschiedene Workshops in der Fabrik für uns: von Bruchschokolade über Windbäckerei bis zum Umpa-Lumpa-Kakaobohnendieb-Abwehrtraining.

Am Sonntag fand der Wettbewerb Umpa-Lumpas gegen Menschen statt. Wer schafft es, den Gegnern mehr Bonbons abzunehmen?

Neben dem Programm gab es auch viele Freizeit, in der das Volleyballfeld sehr selten leer blieb, und auch das Kartenspiel Werwolf war beliebt.

Als Abschluss feierten gemeinsam einen Gottesdienst. Wir haben gehört, dass Jesus uns dazu auffordert uns in die Gemeinschaft einzubringen, sodass andere aufblühen können. Als Zeichen dafür haben wir Wasser genommen und den Himbeerstrauch gegossen, der hoffentlich bald viele Früchte tragen wird.

Besonders gefreut hat uns, dass viele Jugendliche aus den unterschiedlichen Teilgemeinden da waren. 

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Firmwochenende 2025 mit großartigen jungen Menschen

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit den Folgen Ihres Handelns, Schritten einer hilfreichen Entschuldigung und der Freude der Versöhnung auseinandergesetzt? Unsere 33 Firmlinge am Wochenende vom 21. bis zum 23. März 2025.

Davor haben wir die Basis gelegt, damit wir ehrlich und ungeschminkt auf uns und in uns schauen können. Die Basis lautet: Du bist von Gott unbedingt geliebt. Er hat dir viele Stärken geschenkt, und du kannst vertrauen, dass er mitgeht, leitet und trägt.

Mit vielen unterschiedlichen Methoden von Vertrauensspielen bis zum Verbrennen unserer Briefe rund um Vergebung und Verzeihung sind wir in dieses wichtige Lebensthema eingetaucht. Den Abschluss bildete eine Messe im Hof des Landesverbandszentrums der Pfadfinder*innen in Kierling – bei strahlendem Sonnenschein.

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Unsere Erstkommunionkinder wurden vorgestellt

Am Freudensonntag in der Fastenzeit 2025 wurden unsere Erstkommunionkinder vorgestellt: 12 Kinder, wie die 12 Apostel.

Sie feierten mit vielen anderen Kindern einen Kinderwortgottesdienst mit einer Klanggeschichte. Dann stellten sie sich mit einem Lied vor.

Passend zum Evangelium über den barmherzigen Vater schrieben neben unseren Erstkommunionkindern auch viele Messbesucher:innen auf Zettel, was sie in ihrem Leben ändern möchten um es liebevoller gestalten zu können. Im Anschluss konnten diese verbrannt werden, um die Veränderung zu bekräftigen.

Im anschließenden Pfarrcafé erwartete uns die Jungschar mit köstlichen Kuchen und Broten.

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