In dieser Kategorie werden alle Informationen gesammelt die die Gesamtpfarre betreffen. Die dieser Kategorie zugeordneten Artikel erscheien unter „Aktuelles“ auf der Homepage.

Romaria 2026

Menschenwürde ist unantastbar – und sie braucht Haltung

Romaria 2026 setzt starkes Zeichen für Solidarität mit Geflüchteten in Wien

Wien, 24. April 2026 – In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten über Flucht und Migration zunehmend von Abgrenzung und politischen Spannungen geprägt sind, setzt die diesjährige Romaria ein bewusstes Gegengewicht: Unter dem Leitthema „Menschenwürde? – Unantastbar! Für dich, für mich, für alle. “ versammelten sich zahlreiche Teilnehmer:innen in 1150 Wien, um ein sichtbares und hörbares Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und christliche Verantwortung zu setzen.

Ausgehend vom Helga Pollak Kinsky Park nahe dem Westbahnhof führte der Solidaritätsweg über mehrere Stationen bis zum Pfarrsaal Rudolfsheim – inhaltlich getragen von Begegnung, Reflexion und konkreten Erfahrungsberichten. Veranstaltet wurde die Romaria vom Pfarrnetzwerk Asyl gemeinsam mit der Pfarrcaritas, Hands On Mentorin, Institut für Theologie und Politik sowie der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien.

Im Zentrum stand dabei eine klare Botschaft: Die Würde des Menschen ist nicht verhandelbar – auch und gerade nicht im Kontext von Flucht und Migration. „Geflüchtete sind keine Zahlen, sondern Menschen mit Gesichtern, Namen und Geschichten“, wurde ein oft zitierter Gedanke von Papst Franziskus aufgegriffen. Diese Haltung prägte den gesamten Weg – von persönlichen Erzählungen bis hin zu theologischen Impulsen.

An mehreren Stationen berichteten Expert:innen aus der Praxis über ihre Erfahrungen. Bei der ersten Station berichtete Herbert Langthaler von der Asylkoordination.Es ging um das Ankommen in einer neuen Gesellschaft, um strukturelle Hürden, aber auch um Hoffnung und konkrete Unterstützung. Besonders eindrücklich waren jene Momente, in denen Begegnung nicht abstrakt blieb, sondern im direkten Austausch stattfand.

„Menschenwürde beginnt dort, wo wir einander wirklich sehen“, betonte eine Teilnehmerin am Rande der Veranstaltung. „Diese Romaria zeigt, dass Kirche nicht nur spricht, sondern handelt – und Räume schafft, in denen Solidarität konkret wird. “

Ein zentraler Ort entlang des Weges war das Haus Espera der Caritas – ein Symbol für Schutz, Hoffnung und Neubeginn. Im gemeinsamen Gebet wurde deutlich, dass christlicher Glaube hier nicht als Rückzug verstanden wird, sondern als Auftrag zum Handeln: Mauern in den Köpfen abzubauen und Brücken der Begegnung zu errichten. Eindrucksvoll wurde eine Brief eines geflüchteten jungen Mannes aus dem Iran vorgelesen, der sich dank dem Haus Espera und der damit verbundenen Hilfein Österreich eine Zukunft aufbauen konnte.

Auch die historische Dimension kam zur Sprache: Die Erinnerung an das Eintreten für Menschenrechte im 20. Jahrhundert wurde mit aktuellen Herausforderungen verknüpft. Die Botschaft ist klar – Verantwortung endet nicht bei der Vergangenheit, sondern stellt sich in der Gegenwart neu.

„Wenn wir von unantastbarer Würde sprechen, müssen wir auch bereit sein, sie zu verteidigen – politisch, gesellschaftlich und ganz konkret im Alltag “, so ein Vertreter der Veranstalter. „Neutralität ist keine Option, wenn es um Menschenrechte geht. “

Die abschließende Agape im Pfarrsaal Rudolfsheim bot Raum für Austausch und Vernetzung – und unterstrich, dass Solidarität nicht beim symbolischen Akt stehen bleiben darf. Besonders erwähnswert ist auch die im Pfarrsaal Rudolfsheim ausgestellte Schuttkrippe und die Beiträge des Institutes für Theologie und Politik.  Auch ganz praktisch wurde zur Unterstützung aufgerufen: etwa durch Sachspenden für Geflüchtete im Haus Espera.

Die Romaria 2026 war damit mehr als eine Veranstaltung – sie war ein klares Statement. Gegen Gleichgültigkeit. Gegen Entmenschlichung. Und für eine Kirche, die sich einmischt.

Denn eines wurde an diesem Tag unmissverständlich deutlich: Menschenwürde ist nicht nur ein Prinzip. Sie ist eine Entscheidung.

Firmung 2026

Am 1. Mai 2026 empfingen 17 Jugendliche und 4 Erwachsene unserer Pfarre das Sakrament der Firmung. Firmspender war heuer Kardinal Schönborn, der die Messe mit den einfachen Worten „Der Friede sei mit euch!“ eröffnete.

In seiner Predigt ist er auf die Briefe eingegangen, welche ihm die Firmlinge geschrieben hatten. Er hat von seiner Firmung mit elf Jahren erzählt und davon, dass er im Nachhinein verstanden hat, dass da schon der Heilige Geist in seinem Leben gewirkt hat.  Mit diesem Geist Gottes wurden auch unsere Firmlinge gestärkt und besiegelt.

Berührend war, dass uns nachher ein Firmling rückgemeldet hat, dass sie den Heiligen Geist gespürt hat. Und sie war offensichtlich nicht die einzige, denn manche Ministrant:innen hatten vor Freude Tränen in den Augen.

Berührend waren auch die Lieblings-Bibelverse der Firmlinge, die während der Firmung verlesen wurden und die rechte Hand der Pat:innen auf den Schultern der Firmlinge. Die Neugefirmten konnten spüren, dass jemand hinter ihnen steht, dass der Heilige Geist sie umgibt, und dass ihr bewusstes „Ja“ zum Glauben gehört wird.

Mit einem großen Applaus wurden sie beglückwünscht, und beim bekräftigenden Vater Unser hatten manche von ihnen Gänsehaut. Die gute Vorbereitung durch das Firmteam, die schöne Musik und die festliche Ministrant:innenschar wird wohl auch das seine dazu beigetragen haben.

Sogar für einen Einzelsegen für Maturant:innen nahm sich der Kardinal noch Zeit, bevor es nach dem allgemeinen Segen zur Agape bei strahlendem Sonnenschein ging.
Alles in allem wohl ein Firmtag, wie man sich ihn nur wünschen kann.

Lange Nacht der Kirchen 2026

Herzliche Einladung zur Langen Nacht der Kirchen am 29. Mai 2026!

Auch heuer beteiligt sich unsere Pfarre Hildegard Burjan wieder mit einem abwechslungsreichen Programm an der Langen Nacht der Kirchen. 

Sie wollten schon immer eine Kinder-Zauberwerkstatt sehen, Ihre Kinder in eine Rätselrallye schicken Real-Life-Werwolf spielen oder das Mysterium der Harmonien erkunden? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Unser Programm in Neufünfhaus
  • 18:00 – 19:00 Uhr: Kindermusical „Aktion Arche!“
  • 20:00 – 21:30 Uhr: Koch-Challenge mit (fast) allen Sinnen
  • 21:30 – 22:30 Uhr: Mitmach-Kirchen-Karaoke
  • 22:30 – 23:30 Uhr: Rette das Tierreich – challenge accepted
  • 23:30 – 0:15 Uhr: Nachtgebet: Mut zur Vielfalt
  • 0:15 – 1:00 Uhr: MUTeinander die Lange Nacht ausklingen lassen
Unser Programm in Rudolfsheim
  • 19:30 – 21:00 Uhr: Chorkonzert mit dem Chor Arcadia

Unser gesamtes Programm finden Sie auch HIER und unter www.langenachtderkirchen.at

Wir freuen uns schon sehr auf Sie!

Neue Webseite unserer Erzdiözese mit vielen guten Informationen

„Sehr hilfreich und den Horizont erweiternd“, so würde ich die neue Webseite unserer Erzdiözese Wien beschreiben. Mit viel Mühe und Kreativität haben die Verantwortlichen ein Angebot gemacht, das uns allen hilft, eine christliche Kultur zu leben und einen eigenen Weg im Glauben zu finden.

Es geht nicht um eine schöne Darstellung nach außen, sondern um Hilfestellung für das Christ-Sein! Danke allen, die da im Hintergrund mitwirken.

Natürlich gibt es eine Erklärung unseres Glaubens, Beschreibung der Aktivitäten der Pfarren, Worte des neuen Erzbischofs, aber auch die wöchentliche Kommentare unseres Kardinals, der in Pension sowohl zum Zeitgeschehen, als auch zum Sonntagsevangelium hilfreiche Anmerkungen macht. Ich verstehe diese als dauerhafte geistliche Begleitung und empfehle sie sehr gerne weiter: https://www.erzdioezese-wien.at/unit/kardinalschoenborn/home

Die gesamte Webseite können Sie hier sehen: https://www.erzdioezese-wien.at/

Aber auch auf Facebook und Instagram ist die Erzdiözese aktiv. Es lohnt sich, hineinzuschauen.

„Und alles auf Krankenschein“ – 4 großartige Aufführungen in Schönbrunn-Vorpark

Wenn der Spruch „Lachen ist gesund“ hält was er verspricht, dann war der Besuch der diesjährigen Aufführung unserer Theatergruppe Bunterlei “Und alles auf Krankenschein“ eine sehr gute Investition in die eigene Gesundheit.

Denn gelacht wurde auch heuer wieder sehr viel, bei der Komödie rund um Dr. Mortimore, der verzweifelt versucht, die Existenz seiner Tochter vor seiner Frau und Kollegen zu verheimlichen. Die Perfomance unserer Laienschauspielgruppe braucht dem Vergleich mit Profis nicht zu scheuen. Immer wieder hört man in den Pausen und nach den Aufführungen den Satz „Wie in den Kammerspielen“.

Und das Rundherum –  Buffet und Bar, Bühnenbild, Souffleuse, Kartenverkauf, Requisite –  trägt wie jedes Jahr zum Gelingen bei und macht den Besuch in unserem Pfarrtheater zu einem einzigartigen Erlebnis!

Last but not least deshalb wie jedes Jahr an diese Stelle der Satz: „Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr mit Bunterlei“!

 

Jugendmesse am 4. Fastensonntag – 15.03.2026

Unsere Jugendmesse im März wurde von unserer Pastoralassistentin Petra liebevoll vorbereitet.  Wir feierten sie mit Pfarrer Martin und Diakon Arpad in Schönbrunn-Vorpark. Es war, wie so oft, eine sehr stimmungsvolle Eucharistiefeier zum Ausklang des Wochenendes – oder zum Auftakt der Woche, die viele Schwerpunkte angeboten hat:

  • Die Freude des Laetare-Sonntags.
  • Die Lesung über die Erwählung von David in Wort und Bild.
  • Das Johannesevangelium über den Blindgeborenen, den Jesus heilt.
  • Die Geschichte, wie Pfarrer Martin den Weg nach Wien fand.
  • Das Betrachten des eigenen Spiegelbildes und die Frage, ob wir zur Halbzeit der österlichen Bußzeit schon bereit sind für das Osterfest.
  • Und natürlich die Begegnung mit Jesus Christus im Altarsakrament.

Für die großartige, musikalische Umrahmung sorgte unsere erweiterte Band mit Thomas und Bernhard (jeweils Gitarre und Gesang), Luis (Gitarre), Evi (Gesang), Xaver (Cajon) bzw. Hannah, Josefa, Paula und Ida (Backgroundsängerinnen).

Danke für alle Vorbereitungen und Umsetzungen. Die nächste Jugendmesse findet dann am So, 19. April um 18:00 Uhr in Neufünfhaus statt.

Los geht’s 2026

Die erste Wanderung im Jahr 2026 startete wieder unter dem Motto: „Jetzt geht’s los“. Wie jedes Jahr ging es nach Heiligenkreuz.

Ausgangspunkt für die 25 Wanderlustigen war Kaltenleutgeben. Bei frühlingshaftem Wetter und bester Stimmung wurden die 12 Kilometer gemütlich in 4 Stunden absolviert.

Das Essen im Klostergasthof war wohlverdient und wie immer ein Genuss. Heimwärts ging es dann mit Bus und Bahn. Es war ein wunderschöner Tag.

Die nächste Wanderung findet am 11. April statt – Anmeldungen sind schon möglich!

Theaterprojekt: „Jesus im Stacheldraht“

Das Pfarrnetzwerk Asyl, das Theater der Unterdrückten und SOS Balkanroute laden zu dem Theaterprojekt: „Jesus im Stacheldraht“ ein.

Eine Vorstellung gibt es am 28. Februar um 19:00 Uhr im Pfarrzentrum Altsimmering (Kobelgasse 13, 1110 Wien).

Eine weitere Vorstellung wird es im Entwicklungsraum der Pfarre Machstraße (Kirche, Machstraße 8, 1020 Wien) am 1. März 2026 um 19:00 Uhr geben.

Hier findest du alle Informationen dazu!

Sommeraktivitäten und Kinderbibeltage – sei dabei!

Die Anmeldung für unsere vielfältigen Sommer-Abenteuer ist schon eröffnet. Wir laden Dich herzlich ein, mitzumachen!

Immer wieder Aufbruch zu neuen Zielen: Reise nach Tansania

Pfarrer Martin auf Arbeitsbesuch in Tansania

„Alle Aufmerksamkeit auf Afrika“, sagte der ehemalige Außenminister Alexander Schallenberg, als er vor zwei Jahren unsere Pfarre besuchte. „Von Afrika können wir noch viel erwarten“ , meinte unser pensionierter Kardinal Christoph Schönborn OP, als ich ihn im Dezember besuchen konnte. „Wir haben Jugend und Glauben“, ist unser Kaplan Abba Endale überzeugt. Tatsächlich wird uns dieser Kontinent weiter beschäftigen. Wir haben auch viele Familien aus Afrika in unserer Pfarre. Einige Kinder sind als Ministrant/innen aktiv. Ihre Eltern kommen aus Burundi, Kongo, Nigeria, Äthiopien.

Pfarrer Martin fliegt vom 26. Jänner bis 6. Februar 2026 mit Freund/innen nach Dar es Salaam in Tansania. Dort wird er das von ihm gegründete Hilfswerk, das beständig wächst, besuchen. Es wächst, denn die jungen Leute aus dem Armenviertel Manzese in Dar es Salaam, die von unserer Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überspringen“ ein Stipendium erhalten hatten, haben voller Zuversicht eine Bewegung in Gang gebracht. Eine Bewegung, die einen Teil des Slums zu verändern beginnt. 

Die Leitung des Zentrums war 2025 in Wien und Bayern. Nun wird weiterüberlegt, wie die Ausbildung von Jugendlichen in Tansania am effektivsten funktionieren kann. Dabei helfen die vielen Spenden, die bei der Stiftung eingegangen sind. So geht zum Beispiel die Hälfte der Sternsingaktion unserer Pfarre Hildegard Burjan an das Lernzentrum in Dar es Salaam.

Pfarrer Martin wird uns über seine Reise und Erfahrungen jeden Tag berichten – mit Berichten, Bildern und – wenn möglich – Videos. Sie können alles hier verfolgen:

Einen ersten Eindruck können Sie schon durch die Rede einer unserer Stipendiatinnen bekommen: