Alle Infos der Gemeinde Schönbrunn – Vorpark finden sich hier.

Mini-Wochenende 2026

Am Freitag, dem 9. Jänner 2026, machten sich 30 Ministrant*innen unserer Pfarre auf den Weg aus dem schneebedeckten Wien in das tief verschneite Klosterneuburg, um im Landesverbandszentrum der Pfadfinder*innen in Kierling ein Wochenende miteinander zu verbringen.

Nachdem wir es uns im Haus gemütlich gemacht hatten, lernten die Minis aus den 3 Gemeinden einander besser kennen. Bis wir ins Bett kamen, war es spät und durch die Aufregung war auch das Einschlafen nicht so einfach. Es wurde eine kurze Nacht.

Der Samstag begann mit einem Stromausfall wegen des defekten Geschirrspülers. Erste Challenge: Im Dunkeln frühstücken und mit der Hand abwaschen. Ob das, das Standard-Pfadfinder-Programm im Haus ist? Der Strom kam wieder, der Geschirrspüler blieb defekt, also wuschen wir nach allen Mahlzeiten, die in Kochteams zubereitet wurden, auch weiterhin mit der Hand ab. 

Wir verbrachten viel Zeit im Schnee beim „Ministranten-Rasenschach“ oder bei einer Fackelwanderung im dunklen Wald. Die Kinder gingen mit der Zusage, dass Gott mit uns auf dem Weg ist, sogar mutig einen Teil der Strecke einzeln und in Stille. Es wurden Bibelstellen als Theater nachgespielt, Ministrant*innen-Dienste bei der Messe bei einem Turnier, das die kreativsten Minis kürte, eingeübt, und wir besuchten am Sonntag die Messe in der Pfarre Kierling, wo wir sogar eigens begrüßt wurden.

Vor dem Heimfahren war die Herausforderung das Putzen des ganzen Hauses. Aber das schafften die Kinder in Teams wunderbar, sodass sie ab jetzt nicht nur in der Messe ihren Dienst gekonnt tun werden, sondern auch im Haushalt.

Gottes Gerechtigkeit – Predigt

Dr. Hans PockIn seiner Predigt am Fest der Taufe Jesu (11.01.2026) zeigte Dr. Johann Pock in Schönbrunn-Vorpark auf, was Gottes Gerechtigkeit ist, wie Jesus seine Sendung versteht und wie das mit Weihnachten zusammenhängt.


Von Papst Johannes XXIII werden einige ganz unerwartete Aktionen erzählt, mit denen er seine Umgebung verblüffte.

In der Zeit, als er noch Bischof in Venedig war, erhielt er eines Tages den Hinweis, einer seiner Priester sei Alkoholiker. Darauf sagte Johannes zu seinem Sekretär: „Da müssen wir hin!“

Vor dem Pfarrhaus angekommen, verwies man die beiden ins nächste Gasthaus, und Johannes schickte seinen Sekretär, dass er den Priester hole.

Der Sekretär kam zurück mit dem Priester, und Johannes nahm ihn mit zum Bischofspalast. Dort bot er dem Priester einen Stuhl an und sagte: „Bruder, setz dich! Ich möchte nämlich bei dir beichten!“

 

Was geschieht hier? Der Bischof schaut nicht verächtlich von oben auf den Trinker herab – er nimmt ihn in seiner Würde ernst, die er trotz seines Lasters hat. – Und damit gibt er ihm seine Würde wieder zurück.

Genau das wird heute von Jesus erzählt: Die Menschen strömten zu Hunderten zum Jordan, um von diesem Mann aus der Wüste, von Johannes, getauft zu werden; sie stiegen ins Wasser, erniedrigten sich, damit ihre Sünden abgewaschen würden.

Jesus hatte keine Sünden; er hätte es nicht nötig gehabt, sich anzustellen und zu erniedrigen – aber er tut es; er solidarisiert sich mit den Sündern; er begibt sich auf eine Ebene mit denen, die sich dort öffentlich als Sünder bekennen.

Und genau an diesem Ort bekennt sich Gott zu ihm: Dieser Mann, der sich nicht zu gut ist, sich unter die Sünder einzureihen, das ist mein geliebter Sohn! An ihm habe ich Gefallen.

Und auf diesen Jesus trifft auch das zu, was Jesaja 700 Jahre früher verkündet hatte: „Das ist mein Knecht, mein Erwählter.“

Er zerbricht das geknickte Rohr nicht: D.h. er hält nicht denen, die gesündigt haben, auch noch Moralpredigten oder verheißt ihnen Strafen – ganz im Gegenteil: Er stellt sich auf ihre Stufe; er vergibt die Sünden; er stützt und heilt die Geknickten.

Jesus spricht selbst, dass er gekommen ist, Gerechtigkeit Gottes zu erfüllen: – „Gott, der gerechte Richter!“ – Man könnte vor diesem Richter Angst haben – im Blick auf das, was jeder von uns im Lauf seines Lebens falsch macht; wo jeder von uns gegen das Liebesgebot Gottes verstößt; wo wir nur unsere Pläne im Blick haben und nicht die Wünsche der Menschen um uns oder die Wünsche Gottes.

– Aber Jesus sagt: Gottes Gerechtigkeit ist nicht Strafe / nicht Verderben; es geht nicht um „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Gottes Gerechtigkeit ist barmherzig: Er weiß um die Schwächen der Menschen.

Er ist der, der bei Jesaja zu seinem Knecht sagt: „Du bist gesandt, blinde Augen zu öffnen, Gefangene zu befreien; Licht ins Dunkel zu bringen.“ (Jes 42,7).

Ja, Gott geht so weit, dass er sich selbst, seinen Sohn, für uns und für unsere Sünden opfert.

Das Fest „Taufe Jesu“ zeigt, wie Jesus seine Sendung versteht; wie Jesus seinen Auftrag, die Menschen zu retten, versteht: Nicht durch Strafe, sondern indem er sich auf eine Stufe mit uns stellt.

Und es zeigt, wer Gott für uns ist: nicht ein strafender Gott, der sich für unsere Sünden rächt; sondern einer, der versucht, einem jeden Menschen seine Würde zurückzugeben.

Dieser Sonntag schließt die Weihnachtszeit ab – und es ist konsequente Weiterführung dessen, was wir zu Weihnachten gefeiert haben: Gott ist sich nicht zu gut, herabzusteigen, sich auf die Ebene der Menschen zu begeben, um uns die Möglichkeit zu geben, zu ihm hinaufzusteigen.

Zwei Karrieren als Sternsinger

Wie wird man Sternsinger/in, und was motiviert junge Menschen überhaupt mitzumachen? Zwei junge Männer geben Einblicke in ihre Karrieren als Sternsinger.

„Ich war zum ersten Mal dabei, als ich in die Schule kam. Ich wollte unbedingt bei den Großen mitgehen. Das ist nun 15 Jahre her. Das Versprechen von Pfarrer Martin: „Wenn ihr groß seid, nehme ich euch nach Afrika mit“ hat Kristóf Paksánszki dabei am meisten motiviert.

Ähnliches erzählt Clemens Pollheimer: „Meine Karriere als Sternsinger fing nach der Erstkommunion an und hält immer noch an. In meinen Anfängen hätte ich nie gedacht, dass mir das Sternsingen eine aufregende Reise bringen würde. Denn gemeinsam mit Kristof habe ich einen Monat in Tansania verbracht. Danach kamen unsere Kollegen aus Tansania nach Wien.“

Dass die beiden so engagiert in der Kirche mitwirken, kommt nicht von ungefähr: Clemens‘ Opa, Winfried Pollheimer, war der erste Sternsinger im Jahr 1947 in Wien. Kristofs Vater Árpád ist Diakon in unserer Gemeinde Neufünfhaus.

Kristóf und Clemens sind nun als Sternsinger-Begleiter unterwegs und motivieren andere Kinder, bei den Sternsinger/innen mitzumachen.

Ihre Erfahrungen beschreiben sie so: „Die Kinder sind Weltklasse! Drei Tage lang marschieren sie Stiegenhäuser rauf und runter, sie klopfen an die Wohnungstüren des 15. Bezirks und lassen sich auch von unfreundlichen Begegnungen nicht demotivieren. Anfangs lagen bei uns noch die Süßigkeiten, die schönen Kostüme und die lustigen Mittagspausen im Fokus. Doch mit der Zeit wurde die Überbringung der frohen Botschaft von Weihnachten und das Sammeln für Tansania immer wichtiger. Das Strahlen der Familien, die wir besuchen und die Freude der Sternsinger/innen, wenn sie am letzten Tag ihren Sack voller Süßigkeiten bekommen, erinnert uns immer an die Lebensfreude unserer Freunde aus Tansania. Jedes Jahr schicken wir ihnen ein Selfie mit unserer Gruppe und schicken ihnen liebe Grüße aus Wien. Diese Verbindung hat nochmal eine ganz andere und wundervolle Bedeutung, die sich auch auf die Kinder auswirkt.“

Eine ganz besondere Dynamik

Es war immer klar, dass der Einsatz beim Sternsingen Kinder formt und prägt. Was erfreulich ist, dass der Einsatz über Jahrzehnte geht. Besonders ist bei Clemens und Kristóf, dass sie einen einmonatigen Lerneinsatz dort machen konnten, wo ihre „ersungenen“ Spenden eingesetzt werden. Diese direkte Verbindung hat eine ganz spezielle Dynamik ausgelöst: So waren heuer erstaunliche 99 Kinder mit 33 Begleitpersonen in der Pfarre Hildegard Burjan als Sternsinger/innen unterwegs. Der Gesamterlös von 36.533 Euro ist überwältigend und zeigt, dass Kinder und Jugendliche großes Interesse am Einsatz für andere haben.

Fasching in der Pfarre Hildegard Burjan

Bei uns geht’s rund!

In unserer Pfarre wird natürlich auch heuer wieder ordentlich Fasching gefeiert. Wir haben gleich mehrere Veranstaltungen – da ist mit Sicherheit für jeden Geschmack was dabei. Kommen Sie vorbei, schwingen Sie das Tanzbein, lernen Sie neue Menschen kennen, tratschen Sie mit alten Bekannten – kurzum: Haben Sie eine fröhliche Zeit bei und mit uns!

Kinderfasching

  • Wann: Samstag, 24. Jänner 2026. Beginn: 15 Uhr, Ende um 17.30 Uhr
  • Wo: Großer Pfarrsaal Schönbrunn-Vorpark
  • Was: Spiel und Spaß mit dem Kinderfaschingsteam
  • Wieviel: 6 Euro pro Person (inklusive Krapfen)

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Jugendfasching

  • Wann: Samstag, 24. Jänner 2026. Beginn 18.30 Uhr, Ende um Mitternacht
  • Wo: Pfarrzentrum Neufünfhaus 
  • Was: Ein buntes Programm mit Musik, Überraschungen und coolen Spielen und natürlich ein tolles Buffet
  • Wieviel: 10 Euro (die Jugendkassa zahlt den Rest)

Auskunft und Anmeldung (bitte möglichst bis 16. Jänner!) bei den Gruppenleiter/innen oder bei Diakon Árpád (0660 5639181)

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Pfarr-Gschnas – leider abgesagt!

 

Pfarrball

  • Wann: Freitag, 13. Februar 2026. Einlass um 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende um 2 Uhr
  • Wo: Festsaal der Pfarre Akkonplatz, Oeverseestraße 2C
  • Was: Was ein Ball bieten kann: Musik, Tanz, Speis, Trank … Eröffnung und Mitternachtseinlage durch die Pfarrjugend
  • Wieviel: 25 Euro pro Person (Speisen/Getränke extra)

Kartenvorverkauf in den Pfarrkanzleien von Rudolfsheim und Neufünfhaus und im Buchkontor (Kriemhildplatz 1).

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Unser eigener Opernball

  • Wann: Samstag, 14. Februar 2026. Einlass um 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
  • Wo: Großer Pfarrsaal Schönbrunn-Vorpark 
  • Was: Unterhaltung, Essen, Getränke, Musik und Tanz natürlich
  • Wieviel: Mindestspende 20 Euro pro Person (inklusive Speisen/Getränke extra)

Auskunft in Schönbrunn-Vorpark.

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Kinderfasching mit Umzug

  • Wann: Sonntag, 15. Februar 2026 ab 10 Uhr 
  • Wo: Beginn in Neufünfhaus, dann Umzug auf den Akkonplatz
  • Was: Faschings-Kindermesse in Neufünfhaus, Umzug zum Akkonplatz, Kinderfaschingsfest mit vielen Spielen, Krapfen, Buffet und Tombola

Auskunft in den Pfarrkanzleien von Neufünfhaus und Akkonplatz.

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Heilige Drei Könige – 06.01.2026

Gezählte 27 gekrönte Häupter haben sich am Dreikönigstag zur Festmesse mit Pfarrer Martin eingefunden.

Musikalische Vielfalt prägte auch diesen Gottesdienst in Schönbrunn-Vorpark, denn neben dem „Volksgesang“ begleitet von der großen Orgel und Gitarren, durften wir wieder unserem Chor und den „Happy Voices“ lauschen. Nach kurzer Stärkung im Pfarrcafe waren die Königinnen und Könige samt Begleitpersonen auch schon wieder auf dem Weg in die Häuser und Wohnungen.

Danke auch an dieser Stelle an alle Sternsingerinnen und Sternsinger für die Bereit- und Leidenschaft und den Organisatoren im Hintergrund für ihr umfassendes Engagement.

Sternsingeraktion 2026 in Schönbrunn-Vorpark

Am 5. und 6. Jänner 2026 waren 56 Sternsingerinnen und Sternsinger trotz sehr eisiger Temperaturen in Schönbrunn-Vorpark unterwegs. Von Tür zu Tür brachten sie den Segen für das neue Jahr und sorgten mit ihren Liedern und Segenswünschen für viele schöne Begegnungen.

Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Begleitpersonen, die die Gruppen liebevoll unterstützt und motiviert haben, sowie allen, die die Dreikönigsaktion durch Versorgung, Mithilfe und Spenden möglich gemacht haben.

Dank dieses großartigen Einsatzes konnte ein Spendenergebnis von € 11.514,02 erzielt werden – ein unglaublich tolles Ergebnis, mit dem über 500 Projekte der Dreikönigsaktion unterstützt werden.

Katharina Matejka

Statistik 2025

Die Pfarre Hildegard Burjan kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken:

Geburtstagsmesse, 28.12.2025

Unter der Leitung von Subregens Markus Muth feierten wir den letzten Sonntagsgottesdienst in diesem Jahr. Im Mittelpunkt standen die Heilige Familie und die „Geburtstagskinder“ des Monats Dezember. Sie zündeten am Beginn der Messe eine Kerze an und Markus Muth spendete ihnen jeweils einen Einzelsegen am Ende der Eucharistiefeier. Auf die Jubilare angestoßen wurde dann im Pfarrcafe.

Wir waren überrascht

Das Rudolfsheimer Weihnachtsdorf 2025 war ein voller Erfolg!

Nach einem „Probelauf“ bei der Schmelz letztes Jahr gab es heuer zum ersten Mal vor der Rudolfsheimer Kirche ein Weihnachtsdorf. Veranstalter war die Bezirksvorstehung mit Mag. Dietmar Baurecht als treibende Kraft. Unsere Pfarre stellte die elf Hütten zur Verfügung und betrieb selbst auch zwei der Stände.

An den vier Adventwochenenden waren die Hütten des kleinen Weihnachtsdorfes belegt mit Vereinen und sozialen Initiativen aus dem 15. Bezirk. Davon gibt es so viele, dass sie mehr als die elf Hütten hätten belegen können. Daher haben sich die unterschiedlichen Organisationen an den Wochenenden abgewechselt, sodass sich möglichst viele präsentieren konnten.

Die Heilige Familie aus der Schönbrunner WeihnachtskrippeBesonderes Highlight war die wunderschöne Krippe, die früher am Schönbrunner Christkindlmarkt gestanden hatte. Liebevoll restauriert ist sie auf jeden Fall die schönste Krippe Wiens.

Der kleine, feine Weihnachtsmarkt fand daher regen Zuspruch. Geschätzt wurde vor allem die heimelige, entschleunigte Atmosphäre des Dorfes.

Die musikalische Untermalung durch Alphornbläser, die Gruppe G’mischter Sax, der Musikverein Rudolfsheim-Fünfhaus, die Tanzgruppe Kud Behar, das Patricia-Hill-Trio und viele andere tat ihr Übriges, um bei den Besucherinnen und Besuchern weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Natürlich gab es auch für unsere Kleinsten Mitmachprogramme und Nikolofeiern (in deutscher und kroatischer Sprache).

Blick über das Weihnachtsdorf Rudolfsheim-Fünfhaus bei Nacht

Das Weihnachtsdorf war somit ein voller Erfolg, den wir zwar erhofft, aber nicht erwartet hatten. Nicht zuletzt durch den Einsatz von über 50 ehrenamtlichen Helfer/innen der Pfarre, die beim Auf- und Abbau der Hütten und beim Betreiben unserer Punschstände geholfen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür! Die Erlöse aus unseren Punschhütten kamen dem Hilfswerk „Jugend fördern-Grenzen überspringen“ für Kinder in Afrika zugute.

Auf Grund des Erfolges und des vielen Lobes stehen die Chancen sehr gut, dass auch nächstes Jahr das Weihnachtsdorf wieder aufgebaut wird.

Pfarrer Martin und Bezirksvorsteher Baurecht bei der Eröffnung des Weihnachtsdorfs 2025

Im Bild: Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht (rechts) und Pfarrer Martin Rupprecht bei der Eröffnung.


Das Weihnachtsdorf in den Medien

Nicht nur die vielen Besucherinnen und Besucher wussten die besinnliche Stimmung und die Live-Vorführungen zu schätzen. Zeitungen, Online-Medien und das Fernsehen wurden auf uns aufmerksam:

MeinBezirk, das Bezirksblatt, war schon im Vorfeld mit der ersten Ankündigung des Marktes aktiv.

→ Die Erzdiözese Wien hebt in ihrem Bericht vor allem den sozialen Aspekt und die wunderschöne, sehenswerte Krippe hervor.

→ Auf W24 gab es einen Bericht über Krippen, in dem auch die Krippe des Weihnachtsdorfes Erwähnung findet (ab Minute 9:43).

donau_Kanal TV hat einen Fernsehbericht über das Weihnachtsdorf und die Krippe gestaltet. Pfarrer Martin und Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht, die beiden Initiatoren, kommen zu Wort. Auch der Nikolaus durfte dabei nicht fehlen – doch sehen Sie selbst:

Das erste und das letzte Wort – Predigt

Dr. Christoph BenkeWenn wir sagen ‚Das ist mein letztes Wort!‘ meint das etwas ganz anderes, als wenn Gott nach dem Wort des Anfangs auch sein letztes Wort spricht. Darüber predigte Dr. Christoph Benke zu Weihnachten (25.12.2025) in Schönbrunn-Vorpark.


Das ist mein letztes Wort: Wenn das kommt, hat ein Gespräch eine bestimmte Richtung genommen. Es ist an einem Punkt, an dem es kaum noch weiter geht. Mit Das ist mein letztes Wort steht etwas Endgültiges, Unumstößliches im Raum (eine Aussage, ein Entschluss), jedenfalls etwas mit großer Bedeutung. Das letzte Wort ist ein Schlussstrich.

Das Evangelium des Weihnachtstages bietet einen Kontrast. Es spricht nicht vom Letzten, sondern vom Anfang. Es geht ebenfalls um ein Wort. Aber dieses Wort ist der Anfang schlechthin: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Im Anfang war das Wort. Das erinnert daran, wie die Heilige Schrift anfängt: „Und Gott sprach“ – so heißt es immer wieder im Buch Genesis. Alles hat mit einem Wort Gottes begonnen. Gott wollte sich öffnen, aus sich herausgehen, er tat es mit einem kreativen Wort. Seither war dieses Wort in der Welt, sozusagen in und mit der Schöpfung immer da. War das Schöpfungswort Gottes „letztes Wort“?

Nein, das war noch nicht Gottes letztes Wort. Gottes letztes Wort, das ist sein Zur-Welt-Kommen, sein Eingehen in die Materie, seine Fleischwerdung: Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. (Joh 1,14)

Das ist Gottes letztes Wort. Das ist nicht mehr zu toppen. Mehr und Anderes und Neues ist nicht zu erwarten. Deshalb müssen wir uns an den Sohn halten. Er hat Kunde gebracht. Wir dürfen vom Sohn, vom Kind, aus seiner Fülle empfangen und wir benötigen unser ganzes Leben, um ein wenig davon zu begreifen.