Alle Infos der Gemeinde Neufünfhaus finden sich hier.

Bergmesse 2022

Für unsere jährliche Wanderung mit Bergmesse hatten wir diesmal die Gegend um Bad Vöslau ausgesucht.

Vom Bahnhof Bad Vöslau wanderten wir über den Harzberg und vorbei am (!) Klettergarten zur Vöslauer Hütte. Dort feierten wir die Messe, die von Pfarrer Martin zelebriert wurde. Zurück ging es dann über den Hauenberg und den Sonnenweg.

Das Wetter war ideal: Sonne und Wolken; nicht zu heiß. Ein wunderbarer Tag für uns alle.

Jugendlager 2022

Change History … das war der Auftrag an eine kleine aber feine Truppe von Jugendlichen am Jugendlager 2022 im Wassergspreng.

Und Geschichte ändern kann vieles heißen …

… sich bei der Prüfung als Zeitagent/in bewähren, bei einem Geländespiel Hannibals Elefanten nach Rom bringen, bei einem Systemspiel den ersten Weltkrieg verhindern, mal ganz andere olympische Spiele auf die Beine stellen oder mit einem Ultimate-Frisbee-Match im Dunkeln Ufos einfangen.

Aber „Change History“ war nicht nur der Auftrag für unsere Spiele, sondern auch tatsächlich: Einen Halbtag halfen wir mit, die Gießhübler Heide zu pflegen und als Trockenrasen zu erhalten. Und an einem spirituellen Abend schauten wir unsere eigene Lebensgeschichte an, und vertieften uns in die Frage: Was möchte ich behalten, und was loslassen?

Am Freitag gestalteten die Jugendlichen das Programm: das legändere Rasenschach-Turnier, ein Nachmittag, bei dem sich alles um Kekse drehte und eine Party, die von einem Zombieangriff unterbrochen wurde, machten den Tag abwechslungsreich.

Daneben fanden wir auch noch Gelegenheit, in der dunklen Nacht Sterne zu schauen, beim gemeinsamen Kochen gute Gespräche zu führen, selbstgemachtes Bärlauchsalz auszuprobieren, stundenlang „Bang“ zu spielen und mit einer coolen Truppe viel Spaß zu haben.

Insofern: Change History, komm nächstes Jahr auch du 😉

Jungscharlager 2022

Und … Action! So hieß es gleich in der ersten Ferienwoche für 46 Kinder aus unserer Pfarre im Pusterwald in der Steiermark. Wir tauchten in verschiedene Filme ein, und halfen Prinzessin Lea zu verhindern, dass …

… sich die Schurken aller Filme verbünden konnten. Wir wurden bei James Bond zu Spezialagent/nnen ausgebildet, hatten bei Wall-E einen tollen Kreativnachmittag und bei Asterix und Obelix ein Lagerfeuer, wo sogar die Kühe als Zaungäste kamen. Bei einem Nachtgeländespiel bewiesen wir Mut und beim legendären “Autorennen“ gegen Francesco Schnelligkeit und Teamgeist.

Und nur, wer schon mal auf Jungscharlager war, weiß, wie viel es bei Kindern auslöst, stärkt, formt und hinterlässt: der Kick fürs Selbstbewusstsein nach einem lustigen Theaterstück, in dem sie in eine ganz andere Rolle schlüpfen, beim Kochen verborgene Talente entdecken, aufeinander schauen, sich mit jemand kurz zerkrachen und sich dann wieder versöhnen, beim Trampolinsprüngen und Fußballspielen neue Freunde gewinnen oder das erste Mal Glühwürmchen sehen.

Und der krönende Abschluss natürlich: Gottesdienst und anschließend eine Party, bei der der Stadl wackelt. Von manchen haben wir inzwischen schon gehört: nächstes Jahr fix wieder 🙂

Polnisches „Eckerl“ in der Kirche Neufünfhaus!

Unsere „sonntägliche“ polnische Gottesdienstgemeinde besteht seit dem Herbst 2013. Aber außer ein paar Broschüren und Ordnern auf Polnisch gab es bisher keine polnischen Akzente.

Viele polnische Gläubige baten damals Pfarrer Martin oder mich, man möge wenigstens das Gnadenbild der Gottesmutter Maria von Tschenstochau aufhängen, das uns ein bisschen an unsere Heimat erinnert.

Pfarrer Martin, selbst ein Ausländer, begriff die Wichtigkeit dieser Bitten und Bedürfnisse und sandte mich auf Pilgerreise nach Tschenstochau, damit ich dort persönlich eine passende Ikone ausfindig mache und kaufe.

In der zweiten Oktoberhälfte 2021 habe ich diese Aufgabe erfüllt. Ich kaufte dort nicht nur eine wunderschöne Ikone der Gottesmutter Maria von Tschenstochau, die dem Original entspricht, sondern auch ein Bild mit dem Hl. Johannes Paul. Diesen haben viele von uns noch persönlich während seiner Pilgerreisen in die Heimat erlebt.

Wir laden alle herzlich ein, unsere Kirche öfter zu besuchen. Sie ist jeden Tag von morgens bis abends offen. Das „polnische Eckerl“ wurde bewusst hinten in der Kirche errichtet, damit jede/r Besucher/in sofort diese Bilder wahrnehmen, neben ihnen stehen und den Blick der Gottesmutter spüren kann.

Pfarrvikar Dr. Marek Stasiowski

 

Jugendlager 2021 – eine Weltreise für Jugendliche

Das Motto für den Sommer 2021 war: Fahr in den Urlaub!

Das Motto hatten wir gewählt, als wir noch keine Ahnung hatten, wohin man diesen Sommer real reisen kann. Aber dank unserer Fantasie konnten 22 Jugendliche die ganze Welt von Australien bis Afrika bereisen.

Ein tolles Team führte vom 11. bis 17. Juli 2021 durch ein abwechslungsreiches Programm: Ob eine spannende Nachtwanderung, kunstvolles Schattentheater, Gipsmasken und selbst gebatikte T-Shirts, ein Schwimmbad fast nur für uns oder spezielle Gäste beim Lagerfeuer … die Woche hatte viele Höhepunkte. Und am Schluss meinten so manche Jugendliche: „Eine Woche würden wir noch gerne bleiben“!

Bergmesse 2021

Ein Gottesdienst in Gottes größter Kathedrale

Am 26. Juni 2021 wanderte eine kleine Gruppe – Firmlinge bis Pensionisten – von der Pfarrkirche Mauerbach über die Einsiedelei und den Scheiblingsteinberg zum Tulbinger Kogel. Dort kamen etliche Autofahrer/innen hinzu, und wir feierten einen Wortgottesdienst unter freiem Himmel. Es war berührend, als wir uns über die Bibelstelle austauschten, in der eine Frau Heilung findet, indem sie nur den Saum des Gewandes von Jesus berührt. Beim Kreis zum Vater Unser konnten wir klar spüren: Jesus ist mitten unter uns.

Anschließend eröffnete sich von der Leopold-Figl-Warte der Blick ins Tullnerfeld. Am späten Nachmittag kamen wir „rechtschaffen müde“, aber gestärkt durch die Gemeinschaft und das Wort Gottes, wieder nach Mauerbach zurück.

Fußwallfahrt nach Mariazell Juni 2021

28 Wallfahrerinnen und Wallfahrer im Alter zwischen 10 und 70 Jahren machten sich am Freitag, den 4. Juni 2021, auf den Weg nach Mariazell. Mit totalem Wetterglück am ersten Tag führte unser Weg zunächst über Araburg, Kieneck und Unterberg nach Rohr im Gebirge.

Von dort ging es am nächsten Tag über die Kalte Kuchl weiter nach St. Ägyd. Während wir dort mit lediglich 3 Tropfen Regen gut ankamen, sah man, wie es im Nachbartal nur so schüttete.

Am dritten Tag marschierten wir in aller Herrgottsfrühe aufs Gscheid und kamen rechtzeitig zum Mittagessen zur „Wuchtlwirtin“. Einzig am Hubertussee erfrischte uns ein kleiner Regenguss. Aber bis wir am Habertheuer Sattel angekommen waren, war dieser auch schon wieder vorbei. So ging es frohen Mutes über den Sebastianiweg hinein nach Mariazell.

Schritte ins Leben

Die Impulse während der heurigen Wallfahrt gaben Anregungen zu „Schritten ins Leben“ – angefangen von Verzeihen über Verwandlung, Liebe, Heilung und Freude bis zur Gottverbundenheit (angelehnt an ein Büchlein von Anselm Grün, ausgehend von den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz und von den Osterworten).

So kamen wir nicht nur dem äußerlichen, sondern auch dem innerlichen Ziel näher.

Aber neben dem Gebet stärkte uns auch die gute Gemeinschaft, manches tiefe oder fröhliche Gespräch, g’schmackiges Essen auf der Hütte oder im Quartier, das saftige Grün der Natur und so manche Banane aus dem Begleitauto.

Die Abschlussmesse feierten wir gemeinsam mit der Salesianischen Jugendbewegung mit toller Musik, einer begeisternden Predigt und viel gegenseitiger Freude über einander.

Danach standen schon Abholer/innen bereit, die uns mit Autos zurück nach Wien brachten. Herzlichen Dank dafür. Neben der einen oder anderen Blase spürten wir auch manche Muskeln, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben. Aber viel mehr nehmen wir schöne Erinnerungen mit – und einen „Applaus mit Begeisterung“, den wir von den Salesianern gelernt haben.

Hier eine Auswahl unserer Fotos:

Fotochallenge „Lichtblicke im Leben“ geschafft!

Am Aschermittwoch 2021 hatten wir eingeladen, uns bis Ostern Fotos zu schicken, die zeigen, was uns auch in dieser schwierigen Fastenzeit Freude bereitet, Kraft gibt oder dankbar macht.

Die Fotochallenge haben wir geschafft!

Wir haben fast 100 Bilder von Euch bekommen. Danke für das Mitmachen und dass Ihr Eure Freudenquellen mit anderen geteilt habt! Wir konnten die Bilder um die ganze Kirche herum aufhängen. Nach der Messe am 11. April konnte jeder herumspazieren, die Bilder anschauen und so ein bisschen Freude durch Euch und Eure Bilder sammeln.

Es ist immer wichtig, dass wir im Alltag die kleinen und großen Geschenke von Gott bemerken – aber heutzutage, wo wir auf so viele schöne Dinge verzichten müssen, noch mehr. Mit dieser Challenge wollten und konnten wir dazu beitragen. Auch für die Zukunft wünschen wir Euch, an jedem Tag Geschenke Gottes zu erkennen und Euch darüber zu freuen!

Einige ausgewählte Bilder hatten wir in der Kirche Neufünfhaus rechts vor dem Altar ausgestellt. Die gesamte Sammlung seht Ihr auf einer digitalen Pinnwand.

Faschings-Foto-Challenge geschafft!

Das Faschings-Überraschungskabarett 2021 ist da!

Ihr wart großartig – wir konnten jeden Sitz im Pfarrsaal mit Euren Faschingsfotos füllen.

Und – Trommelwirbel – hier kommt das Video mit euren Fotos und das Überraschungskabarett von Susi und Waltraut … mit dem ultimativen Cola-Rum-Song.

Hinweis: Beim Video sind ca. ein halbes Dutzend Fotos durchgerutscht, so viele waren es. Aber auf der digitalen Pinnwand findet Ihr alle.

1.000 Rosen für den Frieden

Am letzten Freitag im September 2019 verteilten Menschen aus verschiedenen religiösen Einrichtungen im 15. Bezirk Rosen, um ein Zeichen für ein respektvolles und friedvolles Miteinander zu setzen. Und natürlich waren wir aus der Pfarre Hildegard Burjan mit dabei.

1.000 Blumen und unser Miteinander konnten viel Lächeln auf Gesichter zaubern – wir hoffen, dass es weiter strahlt.

Organisiert wurde die Aktion vom Multireligiösen Bezirksforum Wien 15, unterstützt von der Bezirksvorstehung des 15. Bezirks. Mit dabei waren die Evangelisch-Reformierte Gemeinde, das Buddhistische Hui Neng Zendo, der Muslimische Minhaj Kulturverein, die Altkatholische Kirchengemeinde, die Aziziye Moschee, das Islamische Kulturzentrum Pelzgasse und wir.

Wir danken der der Blumenhandlung Belflor, die uns die Rosen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt hatte.