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Ein hilfreicher Gedanke zu Allerheiligen und Allerseelen: der letzte Brief des Pfadfindergründers

Der Gründer der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell of Gilwell, schrieb einen letzten Brief an seine Scouts. Man könnte zu Allerheiligen sagen: Willst Du heilig werden, dann beherzige, was in diesem Brief steht. Diesen möchte ich Ihnen als geistlichen Impuls dieser Feiertage ans Herz legen. Der Brief ist zugleich eine gute Vorbereitung auf Allerseelen: nämlich die innere Vorbereitung auf das eigene Sterben.

Liebe Pfadfinder!

In dem Theaterstück „Peter Pan“, das Ihr vielleicht kennt, ist der Piratenhäuptling stets dabei, seine Totenrede abzufassen, aus Furcht, er könne, wenn seine Todesstunde käme, dazu keine Zeit mehr finden. Mir geht es ganz ähnlich. Ich liege zwar noch nicht im Sterben, aber der Tag ist nicht mehr fern. Darum möchte ich noch ein Abschiedswort an Euch richten. Denkt daran, dass es meine letzte Botschaft an Euch ist, und beherzt sie wohl.

Mein Leben war glücklich, und ich möchte nur wünschen, dass jeder von Euch ebenso glücklich lebt.

Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Glück ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. Ein wichtiger Schritt zum Glück besteht darin, dass Ihr Euch nützlich erweist und des Lebens froh werdet, wenn Ihr einmal Männer sein werdet.

Das Studium der Natur wird Euch all die Schönheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat. Euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was Euch gegeben ist, und macht davon den bestmöglichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen.

Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin, dass Ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.

Wenn dann Euer Leben zu Ende geht, mögt Ihr ruhig sterben im Bewusstsein, Eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer Euer Bestes getan zu haben.

Seid in diesem Sinn „allzeit bereit“, um glücklich zu leben und glücklich zu sterben. Haltet Euch immer an das Pfadfinderversprechen, auch dann, wenn Ihr keine Knaben mehr seid.

Euer Freund
Baden-Powell of Gilwell

„Spitzensportler des Guten“?

Allerheiligen – Feiertag der Gutmenschen

Als Kind stand das Fest Allerheiligen bei mir hoch im Kurs, denn in unserer Familie ist es Brauch, dass der Taufpate das Patenkind besucht und ein „Allerheiligenspitzel“ bringt. Das ist ein spezieller Hefezopf, der einfach „lecker“ schmeckt. Unter dem Hefezopf lag dann immer ein 20-DM-Schein.

Als ich 11 Jahre alt war, hat mir mein Firmpate ein Büchlein über den Hl. Don Bosco geschenkt. Das habe ich verschlungen. Bis heute ist dieser Heilige mein Vorbild. Und damit bin ich beim Stichwort des Festtages Allerheiligen. Vorbilder helfen. Sie spornen die Phantasie an, sie mobilisieren die Kräfte in einem, sie geben eine Hoffnung, dass es sich lohnt, für das Gute zu arbeiten.

Das ist das Fest Allerheiligen. Die Erinnerung an die vielen heiligmäßigen Menschen, die unbekannt blieben. Über diese Vorbilder können wir uns am Festtag Geschichten erzählen!

 

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