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Rasch und unbürokratisch helfen

Die Pfarre Hildegard Burjan hat eine sehr aktive und engagierte Pfarrcaritas. Sehen Sie hier einige Streiflichter, was wir so alles in Bewegung setzen und wofür.

Wenn Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen möchten:

  • Konto Pfarrcaritas Pfarre Hildegard Burjan 
  • IBAN AT29 2011 1284 2001 8002
  • SWIFT GIBAATWWXX

Übrigens: Es kommt nicht nur auf Spenden an – mehr Hände bewirken mehr. Sie können und wollen auch zumindest gelegentlich etwas beitragen?

→ Melden Sie sich bei uns. Vergelt’s Gott!

 

 

Wärmestube in Schönbrunn-Vorpark, 18.02.2024

Dank der Gastfreundschaft unserer Gemeinde in Form von Kaffee zubereiten, Suppe kochen, Kuchen backen, Essensausgabe, Geschirr reinigen und nicht zuletzt durch zum Teil langes und geduldiges Zuhören bei manchem Besucher/bei mancher Besucherin konnte die Wärmestube am 18. 2. 2024 wieder zur allgemeinen Zufriedenheit über die Bühne gehen. Die Fotos sollen dazu einen Eindruck geben.

Für die letzte Wärmestube in dieser Wintersaison, am Sonntag, 10. März 2024, ersuchen wir wieder um Süßigkeiten, vor allem in kleineren Einheiten sowie um Obst, wenn möglich am oder knapp vor dem 10. März. Für den Sonntag-Nachmittag wäre auch der eine oder andere Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin eine Entlastung für das dann schon etwas müde gewordene Stammteam vom Vormittag.

Georg Fuchs

„NEUES“ aus der Wärmestube in Schönbrunn-Vorpark

Am vergangenen Sonntag, 14. Jänner 2024 war die Wärmestube im Großen Saal von Schönbrunn-Vorpark wieder gut besucht (58 Menschen). Unter den neuen Gästen war unter anderem ein junger Erwachsener aus dem Irak, der sich sehr erfreut über die Gottesdienste der Assyrischen Gemeinde in unserem Kirchenraum zeigte, da er selbst dieser Konfession angehört und Kontakt aufnehmen wird. Viele verbrachten einige Stunden in unseren Räumen, so diesmal auch eine definitiv obdachlose Frau, die ihren Platz für längere Zeit direkt an einem Heizkörper im Großen Saal einnahm.

Sehr stark war diesmal das Anhörungs- bzw. Mitteilungsverlangen einiger Gäste, die auch sichtlich mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, wodurch die Zeit und Geduld unserer MitarbeiterInnen auf die Probe gestellt wurde. Wir konnten jedoch lernen, dass nicht nur ein voller Magen und eine geheizte Umgebung zum Wohlergehen eines Menschen gehört.

Vielen Dank auch diesmal allen MitarbeiterInnen und allen, die zum Gelingen beitrugen, sei es durch eine Suppen-, Obst- oder eine Süßigkeitenspende oder durch eine sonstige Teilnahme.

Erfreulich war auch das parallel stattfindende Pfarrcafé, zu dem spontan aufgerufen worden war und wo dann eine Reihe von Messbesuchern die bunte Schar an Gästen ergänzte. Am 18. Februar 2024 findet die Wärmestube wieder statt, wobei wir schon heute Vergelt´s Gott für Spenden davor und für direkte Mitarbeit an diesem Sonntag sagen.

Georg Fuchs

Sternsingeraktion 2024 – wieder ein Rekord

Vom 4. bis 6. Jänner 2024 waren wieder über 100 Kinder und Jugendliche unserer Pfarre als Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs. Sie haben für die mittlerweile 70. (!) Sternsingeraktion gesammelt. Sie haben auf Wunsch auch den Segen für das Jahr 2024 an der Tür angebracht. Und sie haben in zahlreichen kurzen, persönlichen Begegnungen ein Lächeln auf die Gesichter vieler Menschen gezaubert.

Am 6. Jänner, dem Dreikönigstag, waren unsere Sternsingergruppen dann auch in fast allen Messen unserer Gemeinden zu Gast. Das Engagement hat sich ausgezahlt. Trotz schwieriger Wirtschaftslage konnte das ohnehin schon großartige Vorjahresergebnis wieder übertroffen werden: 

Es wurden 30.140,48 Euro gespendet!
(Stand: 9.1.2024)

Das Geld geht an die heurigen Schwerpunkt-Projekte zu Kinderschutz und Ausbildung in Guatemala (dem Schwerpunktland der Dreikönigsaktion 2024) und natürlich an die Stiftung von Pfarrer Martin in Tansania.

Vergelt’s Gott!

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Hinweis: Sollten Sie auf Urlaub gewesen sein und die Aktion verpasst haben, können Sie noch für einige Tage die „CMB“-Aufkleber gegen eine Spende für die Sternsingeraktion in den Pfarrkanzleien abholen.

Socialday, 25.11.2023 „ …das habt ihr mir getan.“

Wieder einmal sind wir Ende November zusammengekommen, um beim Socialday für jene da zu sein, die in unserer Gesellschaft wohl oft versorgt, aber nicht so sehr wahrgenommen werden: die Obdachlosen und die älteren Menschen.

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) hat uns dabei durch den Tag begleitet.

Im Pfarrsaal von Rudolfsheim war den ganzen Tag über ein buntes Treiben: Gesangs- und Theaterprobe für den Besuch im Seniorenheim. Gleichzeitig wurden die Tische dekoriert für das Essen, zu dem wir etwas später Obdachlose und Bedürftige eingeladen hatten. Unterstützt wurden wir dabei mit wunderbaren Suppen und Nudelauflauf aus der kroatischen Gemeinde in Rudolfsheim.

Rund um einen Tisch voller duftendem Reisig hatten inzwischen Kinder und Firmlinge aus Schönbrunn-Vorpark mit dem Adventkranzbinden begonnen. Die Damen im Seniorenheim freuten sich ganz besonders über diese Kränze mit bunten Schleifen und LED-Lichtern. Einige Jugendliche der Fokolar-Bewegung waren den Vormittag über mit dem großen Adventkranz für die Kirche beschäftigt. Mit Pfarrer Martin konnten wir schließlich auch noch ein TikTok-Video zum Advent machen.

Draußen schneite es und so kamen die geladenen Gäste nach und nach in kleinen Gruppen zum Essen. Wir konnten ihnen zuhören und in aller Ruhe mit ihnen reden. „Dieses Gespräch hat uns heute sehr gut gefallen. Es war wirklich interessant.“ Darüber waren sich einige Buben einig, die einem Gast länger zugehört hatten.

Das harmonische Miteinander während dieses Tages hat uns gezeigt, wie gut Ältere und Jüngere zusammenhelfen können, um anderen Freude zu bereiten.

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Lern- und Arbeitseinsatz in Tansania 2023

Angeregt durch die Initiative von Rebecca Rupprecht, die  bereits im Jahr 2021 mit in Tansania war, reisen fünf weitere junge Erwachsene mit Pfarrer Martin im Juli 2023 nach Tansania. Das Ziel ist ein Lern- und Arbeitseinsatz mit dem Team unseres Lernzentrums vor Ort.

Was wir genau tun, davon berichten wir täglich in unserem Blog.

Unsere Le+O-Freiwilligen als „Filmstars“

Die großartige Arbeit von unseren Le+O-Freiwilligen wurde nun in einem tollen Film dokumentiert. Es kommen sowohl unsere Helfer/innen als auch unsere Gäste zu Wort.

Eindrücklich wird hier gezeigt, wie viel Aufwand und Herzblut in dem Projekt steckt. Schön, dass diese wertvolle Arbeit nun auch in Form eines Videos wertgeschätzt wird.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alfred Hönig vom Filmklub St. Pölten für diese wunderbare Dokumentation christlicher Nächstenliebe. Wenn Sie sich auch bei Le+O engagieren wollen, auch wenn Sie nur gelegentlich Zeit haben, finden Sie hier alle Infos.

Eine Welt – Selbstbesteuerungsgruppe in Schönbrunn-Vorpark

Am 10. Mai 2023 fand wieder ein Treffen der Gruppe statt. Dabei hatten wir die Freude, Maria Auer bei uns begrüßen zu dürfen. Mit ihr sind wir indirekt seit 1989 intensiver seit 1990 in Kontakt.

Im Jahr 1989 fassten wir den Beschluss, die Canudos-Bewegung in NO-Brasilien als Pfarrprojekt zu unterstützen. Nach Beendigung dieses Projekts des Entwicklungshilfeklubs (S 79.000,-) unterstützte die Selbstbesteuerungsgruppe über Maria weiterhin Menschen in Brasilien.

1993, 1996 und 2018 besuchte sie uns – auch mit einigen Verantwortlichen für diese Arbeit in Brasilien. Am 10. Mai berichtete sie uns über die schwierige und herausfordernde Situation in Brasilien nach 4 Jahren Präsidentschaft Bolsonaros und wie Präsident Lula jetzt wieder zugunsten der Armen – und des Regenwalds – tätig ist. Sie las uns Berichte der Projektpartnerinnen vor. Am Ende des Gottesdienstes überbrachte sie den Dank an alle, die die Menschen in Brasilien unterstützen, und gedachte auch Erika Podperas und Walter Gambas, mit denen sie in Kontakt stand.

Bei der anschließenden Geldvergabe der Selbstbesteuerungsgruppe wurde beschlossen, folgende Projekte zu unterstützen:

  • € 1000,- für die Menschen in NO-Brasilien, zu denen wir über Maria Auer Kontakt haben
  • € 1000,- für die Menschen in Indien, die über Maher (Sr. Lucy) unterstützt werden und über die uns Marlies Matejka am Aktionstag Anfang März berichtet hat
  • € 1000,- für das Pfarrnetzwerk Asyl, in dem unsere Pfarre Mitglied ist und das gestrandete Asylsuchende auf dem Balkan unterstützt
  • € 1000,- für die Unterstützung der Landpastoral in Brasilien
  • € 1000,- für das Projekt 377 des Entwicklungshilfeklubs‚ Chancen nutzen‘, durch das Bildungs- und Ausbildungsangebote für Frauen und Mädchen in extrem armen ländlichen Gebieten Afghanistans gesichert werden
  • € 500,- für das Projekt 381 des Entwicklungshilfeklubs ‚Bausteine für die Zukunft‘. 50 Jahre nach der Gründung des Entwicklungshilfeklubs ist dessen Gründer Gerhard Dorffner, mit dem wir seit 1980 in Kontakt standen, gestorben. Wir wollen in dieser schwierigen Situation zur       Sicherung der Existenz des Entwicklungshilfeklubs beitragen. 

11 Menschen, die monatlich einen Beitrag leisten, und 3 Menschen, die fallweise größere Summen einzahlen, machen es möglich, dass wir einmal jährlich Geld vergeben können.

Danke allen für dieses solidarische Miteinander.

Hans Hackl

 

 

 

Social Day: „Unsere Taten sprechen lassen“

Zum dritten Mal fand in der Pfarre Hildegard Burjan nun schon ein generationsübergreifender Social Day statt. Wir waren eine hoch motivierte Gruppe, die sich am ersten Samstag im Mai zusammengefunden hat, um ein Essen für 50 Obdachlose im Pfarrsaal von Rudolfsheim vorzubereiten und anschließend einen Besuch im nahen Seniorenheim zu machen. Da wir noch in der Osterzeit sind, war unser Motto: Zeugnis geben von der Auferstehung, das heißt: die Liebe bezeugen und unsere Taten sprechen lassen.

Mit Freude haben wir uns daran gemacht Gulasch zu kochen, Xaver hat mit anderen die Zwiebel in Angriff genommen und Toni das Fleisch abgebraten, während Ivana und Magdalena von der kroatischen Gemeinde einen köstlichen Obstsalat vorbereitet haben. Es brauchte Geduld und Ausdauer, vor allem aber war die Freude unter uns spürbar.

Dann war es soweit: Die Obdachlosen und Bedürftigen wurden zu Tisch gebeten. Nach anfänglicher Skepsis waren sie dann doch von unseren Kochkünsten überzeugt und in den zwei Stunden erlebten wir alle eine Begegnung auf Augenhöhe. 

Einige von uns sind inzwischen ins Seniorenheim gegangen.  Dort waren schon viele an kleinen Tischen versammelt und haben uns freundlich empfangen. Nach ein paar gemeinsam gesungenen Liedern und einem Ratespiel waren wir uns schon erstaunlich vertraut. Dann gab es noch viel Zeit für nette Brettspiele und persönliche Gespräche. Eine Dame meinte zum Abschied: „Den kleinen Fuchs aus Krepppapier – Paula hatte ihn gebastelt – den nehme ich mir als Erinnerung an diesen Nachmittag mit“. 

Eine schöne Geschichte aus der Kinderbibel hat ausgedrückt, was wir erlebt haben: „Man muss die Menschen lieben, wenn man ihnen helfen will.“

Karin Oberegelsbacher

Ein großartiges Team kochte für 1.346 Gäste!

Wir müssen es besonders erwähnen: Frau Schranz hat trotz ihrer 84 Jahre jeden Montag einen ganzen Einkaufswagen voller Kuchen gebacken und selbst gebracht: „Ein wenig nur, was ich beitragen kann“, so ihre Worte.

Von Jänner bis Ende März wurde jeden Montag im Pfarrsaal Rudolfsheim für Obdachlose, Vertriebene und Wärmesuchende gekocht. Nicht nur einfach gekocht: Es gab für jeden Gast Suppe, Hauptspeise, Nachspeise, Kaffee und Kuchen.

Eine große Spendenbereitschaft in der Pfarre hat diesen Dienst ermöglicht, der von allen Gästen mit großer Dankbarkeit angenommen wurde. Ebenso hervorheben wollen wir den Einsatz aus unserer kroatischsprachigen Gemeinde. Sie halfen nicht nur beim Herrichten, Abspülen und Bedienen, sondern ihre enormen Kuchenmengen haben jeden Montag alle Hungrigen verzückt.

Nur ein Teil des großen, großartigen Teams ist auf dem Bild zu finden. Auch Bori und Yadigar, die bei uns ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ absolvieren, waren zum Beispiel mit dabei. Oder Iryna aus der Ukraine, die seit März 2022 mit ihren Kindern bei uns Zuflucht gefunden hat und auf unserem Blog über ihr Leben und ihre Erlebnisse bei uns schreibt. Alle können wir hier leider nicht nennen.

Danke Ihnen allen! Vergelt‘s Gott!


Im Rahmen der Wärmestube ist auch ein kurzes Video entstanden, das wir auch über TikTok verbreitet haben:

Jahresbericht 2022 der Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überwinden“

Der Jahresbericht von Pfarrer Martins Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überwinden“ für 2022 ist fertig, und wir haben gute Nachrichten! Wir konnten knapp 60.000 Euro für die neue Filiale in Tansania zur Verfügung stellen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Stiftung unterstützen! Wir können nun 560 Kindern helfen.

Den kompletten Jahresbericht können Sie hier herunterladen.

Und hier eine grafische Übersicht, wo in Tansania wir wie aktiv sind (Stand: Ende 2022):

Übersichtsgrafik, wo in Tansania wie viele Stipendien laufen