In dieser Kategorie werden alle Informationen gesammelt die die Gesamtpfarre betreffen. Die dieser Kategorie zugeordneten Artikel erscheien unter „Aktuelles“ auf der Homepage.

Malen für alle

Herzliche Einladung zum Malen! 

Malen entspannt, macht glücklich und bringt Menschen zusammen. In Rudolfsheim haben wir daher die Gruppe „Malen für alle“ gegründet.

Schwester Ruth Pucher, eine gelernte Kirchenmalerin und studierte Kunsthistorikerin, und die Sozialpädagogin Bettina Neuhauser, eine Schülerin von Arno Stern, stellen Farben, Papier und was man sonst noch so braucht zur Verfügung. Sie unterstützen in der Technik, ansonsten gibt es keinerlei Vorgaben und natürlich keine Bewertung der Ergebnisse. 

Gemalt wird auf großen Papierbögen, mit leuchtenden Farben und qualitätsvollen Pinseln. Voraussetzungen braucht es keine.

Motivisch sind die Teilnehmenden frei, was sie malen möchten. Das ist für manche eine Herausforderung, aber wer öfter kommt, lernt gerade das zu schätzen.

Hier kommt es nicht auf Effekte an oder dass es ein schönes Bild werden muss. Man malt nur für sich selbst – niemand bewertet die Ergebnisse. Malen allein macht glücklich – und bringt Menschen zusammen. Wer nach eineinhalb Stunden nach Hause geht, bemerkt eine Veränderung: „Ich bin ruhiger und zufriedener – denn ich habe etwas geschaffen, was es vorher noch nicht gegeben hat“.

Wer?

Malen für alle eignet sich für alle Erwachsenen und für Kinder ab 5 Jahren.

Wann?

Jeden Montag während der Schulzeit, 16–17:30 Uhr, Meiselstraße 1 (Eingang über das Untergeschoß), im Gruppenraum 2 (1. Stock).

Weitere Informationen

Sr. Ruth Pucher: 0664 621 68 47

Materialbeitrag € 2,– pro Treffen

Bergmesse 2022

Für unsere jährliche Wanderung mit Bergmesse hatten wir diesmal die Gegend um Bad Vöslau ausgesucht.

Vom Bahnhof Bad Vöslau wanderten wir über den Harzberg und vorbei am (!) Klettergarten zur Vöslauer Hütte. Dort feierten wir die Messe, die von Pfarrer Martin zelebriert wurde. Zurück ging es dann über den Hauenberg und den Sonnenweg.

Das Wetter war ideal: Sonne und Wolken; nicht zu heiß. Ein wunderbarer Tag für uns alle.

Rezept gegen das Mut-los Sein bei den Kinderbibeltagen!

Kinder lernen vom Propheten Elija. Die Kinderbibeltage 2022 waren wieder grandios!

30 Kinder, sechs Jugendliche und sechs Erwachsene haben die drei Kinderbibeltage unserer Pfarre in der letzten Ferienwoche gestaltet. Mit vielen Ideen, Abwechslung, Fröhlichkeit und Bewegung betrachteten die Kinder die Geschichte vom Propheten Elija, wie sie in der Bibel berichtet wird. Klugheit, Neid, Wut, Erleichterung, Zorn, Verfolgung, Rettung, Überraschung, Durst und Hunger – alle Themen des menschlichen Dramas kamen vor und wurden von den Kindern nachgespielt. Probleme wurden gesehen, Lösungen gesucht und gefunden.

Am Abschlussgottesdienst konnten auch die Eltern teilnehmen. „Danke Gott, dass ich hier dabei sein kann“ – dieses Gebet wurde oft von den Kindern ausgesprochen! Danke, an alle, die diese wunderbaren Tage ermöglicht hatten. Bis zum nächsten Jahr!

Jungscharlager 2022

Und … Action! So hieß es gleich in der ersten Ferienwoche für 46 Kinder aus unserer Pfarre im Pusterwald in der Steiermark. Wir tauchten in verschiedene Filme ein, und halfen Prinzessin Lea zu verhindern, dass …

… sich die Schurken aller Filme verbünden konnten. Wir wurden bei James Bond zu Spezialagent/nnen ausgebildet, hatten bei Wall-E einen tollen Kreativnachmittag und bei Asterix und Obelix ein Lagerfeuer, wo sogar die Kühe als Zaungäste kamen. Bei einem Nachtgeländespiel bewiesen wir Mut und beim legendären “Autorennen“ gegen Francesco Schnelligkeit und Teamgeist.

Und nur, wer schon mal auf Jungscharlager war, weiß, wie viel es bei Kindern auslöst, stärkt, formt und hinterlässt: der Kick fürs Selbstbewusstsein nach einem lustigen Theaterstück, in dem sie in eine ganz andere Rolle schlüpfen, beim Kochen verborgene Talente entdecken, aufeinander schauen, sich mit jemand kurz zerkrachen und sich dann wieder versöhnen, beim Trampolinsprüngen und Fußballspielen neue Freunde gewinnen oder das erste Mal Glühwürmchen sehen.

Und der krönende Abschluss natürlich: Gottesdienst und anschließend eine Party, bei der der Stadl wackelt. Von manchen haben wir inzwischen schon gehört: nächstes Jahr fix wieder 🙂

Sommer-Wallfahrt 2022 nach Mariazell

Vom 21. bis zum 24 August 2022 waren unsere Fußwallfahrer wie jedes Jahr unterwegs nach Mariazell. Dort sind sie mit jenen von zusammengetroffen, die nicht so gut zu Fuß sind und mit dem Bus hingekommen waren.

Ihre Erlebnisse und Eindrücke haben beide Gruppen in unserem Blog festgehalten.

Festgottesdienst im Stephansdom

Am 11. Juni 2022 wurde zum Todestag von Hildegard Burjan ein Festgottesdienst gefeiert. Die Heilige Messe im Stephansdom für unsere Pfarrpatronin zelebrierte Dompfarrer Toni Faber, assistiert u.a. durch Pfarrer Martin. Schwester Susanne Krendelsberger – Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis – hielt die Predigt. Auch einige Pfarrmitglieder feierten im Dom mit.

 

Vierte Wanderung 2022

Diesmal war eine Rundwanderung dran: von Baden über das Jägerhaus zur Cholerakapelle und über den Helenenweg wieder nach Baden. Bei diesem wunderschönen Ausflug kann man nur jubeln. So soll es immer sein!

Tee & Talk mit unseren ukrainischen Nachbarinnen

Die fünf ukrainischen Familien, die bei uns in der Pfarre zu Gast sind, hatten am Nachmittag des 11. Juni 2022 zu „Tee & Talk“ mit Kaffee, Kuchen und verschiedenen ukrainischen Schmankerln eingeladen. So konnten wir einander näher kennenlernen und viel übereinander erfahren.

Iryna hat dazu einen Beitrag in unserem Blog verfasst.

Zum Blog >>

Dritte Wanderung 2022

„Von Rekawinkel über Kaiserbrunn und Pfalzberg nach Pressbaum“ war am 14. Mai 2022 die Route. Zum Kaiserbrunn passte ausgezeichnet das Kaiserwetter. Die Stimmung war so gut, dass wir sehr flott unser Ziel erreichen konnten.

Ukraine: Die Geflüchteten sind wie wir – nicht besser, nicht schlechter

Natürlich bringen Schon mehren sich die Stimmen, die es immer schon besser wussten: „Hast du deren Autos gesehen? so viele Menschen, die in so kurzer Zeit ins Land kommen, eine Menge an Herausforderungen mit sich. Solche Luxuskarren können sich nicht mal wir leisten!“ Und selbst in der Wärmestube für Obdachlose macht sich der Futterneid breit: „Warum bekomme ich heute kein Gulasch? Ausgegangen? Weil die (!) da jetzt bevorzugt werden.“

Schon mehren sich die Argusaugen, die das Schlechte an „denen da“ bemerken. Schon keimt der Neid auf, dass die etwas bekommen, obwohl sie noch gar nicht gearbeitet haben. „Was, gratis Fahrkarten! Und ich muss dafür blechen?“ 

Auf der anderen Seite ist die Hilfsbereitschaft riesengroß. Menschen, die einfach geben. Ältere, die sich an die eigene Vertreibung erinnern. Menschen aus Ex-Jugoslawien, die noch die Wunden des eigenen Krieges am Leibe tragen. Sie alle wollen helfen und sie helfen.  

Danke dafür! Vergelt’s Gott! Das eigene Mithelfen ist das beste Abwehrmittel gegen das Gift des Neides!

Pfarrer Martin Rupprecht