Aktuelle Beiträge, die nur für Rudolfsheim veröffentlicht werden sollen, nicht für die Gesamtpfarre.

Mariazell 2025

Ein besonderer Bericht

Jedes Jahr im August packen wir unsere Sachen,
um uns auf den Weg nach Mariazell zu machen.
Am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt geht es stets los.
Die Freude darüber ist bei allen sehr groß.

Das heißt: Die Freude über das Gehen,
allerdings müssen wir um 5:30 Uhr schon vor dem Pfarrhaus stehen (seufz …).
Rasch dann noch Pfarrer Martin wecken,
denn vor dem Reisesegen darf sich keiner verstecken.

Gesegnet werden nicht nur wir Leute,
sondern auch die von Hans-Peter angefertigten Kreuze (aus Ton sind sie heute).
17 Personen wollen fleißig geh’n,
die Jüngste davon ist noch nicht ganz zehn.

Um die Füße ein wenig zu schützen,
wird uns bis Eichgraben die Bahn noch nützen.
Leider wagte es Hochstraß ganz verwegen,
die Sonntagsmesse doch vorzuverlegen.

Bisher hatten wir sie immer erreicht.
Wir kommen rechtzeitig zur Predigt – das war nicht ganz leicht.
Der Pfarrer wie immer uns herzlichst begrüßt
und versichert uns, dass die Messe trotzdem gültig ist.

Gestärkt durch den Segen und ein gutes Jauserl
geht’s weiter zum Schöpfl mit nur einem Pauserl.
Das Mittagessen macht uns wieder munter.
Nach St. Corona geht es dann stetig hinunter.

Bei der Grotte im Schatten ist wieder gut ruh’n
und bei einer Andacht beten wir nun.
Noch einmal auf die Beine, noch sind wir nicht am Ziel.
Das Rosenkranzbeten hilft uns dabei viel.

Wir bleiben in Kaumberg dann über Nacht.
Der erste Tag ist erfolgreich vollbracht.

Am nächsten Tag kommen noch Wallfahrer dazu
und verstärken unsere Gruppe um acht Personen im Nu.
Auch wenn man es nicht so gern hören mag:
Sie drücken den Altersdurchschnitt der Gruppe stark.

Schuld daran sind auch die vier Knaben,
die sich zum Mitgehen entschlossen haben.
Zur Araburg geht die erste Etappe,
da wird schon geschnauft und zwar nicht zu knappe.

Im Tal hört man bald da Geläute ertönen,
von der Glocke vor der Ruine, der schönen.
Ein kurzes Gebet, dann geht es schon weiter
durch das Mariental, das stimmt jedes Mal heiter.

Heiter ist zum Glück auch das Wetter,
da ist das Gehen doch gleich viel netter.
Mittag gegessen wird ganz feudal
im herrlichen Golfclub im Adamstal.

Nach der Rast geht’s über das Grieser Gscheid.
Bis nach Rohr im Gebirge ist’s dann nicht mehr weit.
Das Hotel Kaiser Franz Josef ist uns schon vertraut.
Dort hat man das Gefühl, dass einem der Kaiser über die Schulter schaut.

Doch das ist ganz egal, macht die Augen zu und schlaft.
Der zweite Tag, er ist geschafft.

Schnell läuft die Zeit, gekommen ist Tag drei.
Aus gesundheitlichen Gründen verlassen uns zwei.
In der Kalten Kuchl, fast jeder sie kennt,
steht die Kapelle, die sich Waldandacht nennt.

Die Ehrentafeln darin verkünden,
wer es öfter als zehnmal geschafft hat, den Weg nach Mariazell zu finden.
Drei sind’s von uns schon, plus voller Pracht
ein herrliches Tonkreuz, von einer ehemaligen Begleiterin selbst gemacht.

Hier gibt es auch immer für unsere Verstorbenen ein Gebet.
Ihre Bilder begleiten uns im Sockel, auf dem das Wallfahrerkreuz steht.
Dieses ist sehr liebevoll mit Blumen verziert.
Hans-Peter diesbezüglich jedes Jahr fleißiger wird.

Über das Hochreith und entlang der Unrecht Traisen
wir weiter zum Mittagessen in St. Aegyd reisen.
Danach kommt der an diesem Tag schwierigste Gang,
denn der Weg hin zum Gscheid erscheint ewig lang.

Auch hier hilft zum Teil der Rosenkranz.
Dann konzentrieren wir uns auf den Aufstieg – voll und ganz.
Ein neuer Rekord auf der steilen Strecke wurde aufgestellt.
Mit 16 Minuten ist „unser“ Sechzehnjähriger unser neuer Held.

Am Abend beim Gschoadwirt nach dem feinen Essen
werden die Danksagungen nie vergessen.
Wir hören noch, wer zum wievielten Male
mit uns am Gscheid sitzt in diesem Saale.

Diesmal hat er für uns nur das Lager, der Wirt.
Woraufhin Hans-Peter sofort Zimmer fürs nächste Jahr reserviert.
Trotzdem ist’s gemütlich. Noch schnell ein Gruß an die Lieben gesendet,
dann ist der dritte Tag auch schon beendet.

In der Marienkirche halten wir eine Frühandacht mit Gesang und Gebet.
Danach es weiter über den Krumbachsattel Richtung Wuchtelwirtin geht.
Ein wichtiger Aufenthalt bei Buchteln jeder Art,
deshalb hat man beim Frühstück schon etwas gespart.

In der Früh musste uns leider eine verlassen.
Jetzt kommt eine dazu, nun sollt’s wieder passen.
Das schönste Ambiente weit und breit
hält der Hubertussee für uns bereit.

Die Bruder Klaus Kapelle lädt dort zum Beten und Verweilen ein.
Meines Erachtens kann kein Plätzchen schöner sein!
Am Habertheuersattel zur letzten Pause
essen wir unsere restliche Jause.

Der Rosenkranzweg führt uns nach Mariazell.
Wir sehen schon die Basilika, noch ein Gruppenfoto schnell.
Das allerletzte Foto wird noch auf den Stiegen vor der Kirche geschossen,
dann wird der Wallfahrtsort von uns genossen.

Beladen mir Lebkuchen und kleinen Geschenken
wir unsere Schritte zur Michaelskapelle lenken.
Dort treffen wir auch jene Leute,
die mit dem Bus die Wallfahrt erlebten heute.

Gemeinsam feiern wir den Gottesdienst.
Dass er besinnlich und fröhlich zugleich ist, ist Pfarrer Martins Verdienst.
Danach reichen wir einander die Hände
der vierte Tag – und somit die Wallfahrt – ist zu Ende.

Wetter toll, Gemeinschaft ausgezeichnet, Stimmung sehr gut.
Wir hatten viel Freude und fassen den Mut,
auch im nächsten Jahr es wieder zu wagen
und „Ja“ zur Fußwallfahrt zu sagen.

Viele freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.
Behüt‘ Euch Gott, wie es auf der Wallfahrt auch war!

Monika Reisner

 


Bildergalerie

Nothing beats Jugendlager 2025

Von 10. bis 16. August waren 25 Jugendliche gemeinsam mit einem Team freiwilliger Betreuer:innen in Langau bei Geras auf Jugendlager.

Unter dem Titel „Greif‘ nach den Sternen“ machten sie sich nach dem Auftaktgottesdienst in Wien auf den Weg. Nach dem ersten Kennenlernen und Abkühlen im See kontaktierte sie eine Crew an Astronaut:innen, welche ihre Hilfe brauchte. So wurden die Jugendlichen kurzerhand zu solchen ausgebildet und legten die Prüfung erfolgreich ab. 

Immer wieder ging es dann zu verschiedenen Planeten, auf denen jeweils ein Thema im Mittelpunkt stand, z.B. Umwelt, Sinne, Elemente und Bienen. Neben dem Programm gab es auch genügend Zeit für Gesellschafts-, (Nacht-)Geländespiele und Beachvolleyball. Zur Feier der absolvierten Missionen durfte eine große Party natürlich nicht fehlen. 

Mit vielen schönen Erinnerungen ging es dann zurück nach Wien. Six seven.

Drei Berge

Die Wanderung „Drei Berge“ am 7. Juni 2025 war als Training für die Mariazell-Wallfahrt ausgelegt.

15 Personen machten eine Tour vom Bahnhof Pressbaum nach Hochroterd (Einkehr im Gasthaus zur schönen Aussicht inklusive 😉). Danach ging weiter zur Wiener Hütte, bis Kalksburg und schließlich Rodaun.

Die 22 Kilometer und 600 Höhenmeter wurden in 5,5 Stunden zurückgelegt. Der Weg war zwar wunderschön, aber das Wetter hat leider nicht ganz mitgespielt. Doch auch der Regen konnte unsere Wanderlust nicht bremsen.

Besuch aus Äthiopien

Diese Woche wohnt Bischof Teshome Lukas Fikre Woldetensae aus Äthiopien in unserem Pfarrhaus. Wieder einmal erfahren wir von diesem zerrissenen Land, in dem die Menschen leiden, hungern, sterben. Es macht uns alle traurig.

Eine äthiopische Schülerin beim Lernen

Es ist aber das Jahr der Hoffnung. Darum setzen wir alle Hebel in Bewegung, jungen Menschen dort eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Bischof Lukas führt hier in Wien Gespräche mit der Dreikönigsaktion, mit missio, mit Pro Oriente, mit der Caritas.

Auch die Hilfsorganisation  von Pfarrer Martin hat die Ausbildung zweier Mädchen übernommen. Sie können nun in die Schule für Krankenschwestern gehen: www.stiftungjugendfoerdern.de

Durch das Wanderparadies Anninger

Unsere Wandergruppe war bei der 4. Wanderung am 10. Mai 2025 am Anninger.

Bei schönem Wetter und bester Stimmung machten sich 13 Wanderlustige auf den Weg durch das Prießnitztal zum Richardhof. Nach einer kräftigen Stärkung im Anninger Schutzhaus ging es weiter auf den Anninger zur Wilhelmswarte und über die drei närrischen Höhlen und den Kalvarienberg nach Gumpoldskirchen zum Heurigen. Insgesamt legten sie dabei in vier Stunden ca. 12 km und 440 Höhenmeter zurück. Es war wie immer eine großartige Wanderung!

Habemus Papam – wir haben einen Papst!

Gestern haben die 133 wahlberechtigten Kardinäle den 69-jährigen Robert Francis Prevost zum 267. Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt. Er hat den Namen Leo angenommen und begrüßte die begeisterte Menge am Petersplatz mit „Der Friede sei mit Euch!“, um dann noch u.a. mit „Das Böse wird nie siegen.“ fortzusetzen.

Der gebürtige US-Amerikaner und neue Pontifex steht vor großen Herausforderungen und es wird sich zeigen, in welche Richtung er unsere Kirche führen wird.

Beten wir für den Heiligen Vater, dass er ein guter Papst, ein Papa buono, wird.

Vatikan News (deutsch)

→ Online-Glückwunschbuch für Papst Leo XIV

Flanieren am Bisamberg

Die dritte Wanderung 2025 stand unter dem Motto: „Flanieren am Bisamberg“. 15 Personen erkundeten die Gegend von Langenzersdorf bis Hagenbrunn.

Bei wunderbarem Wetter war die Gruppe 4 ½ Stunden unterwegs und hat dabei 12 km bewältigt. Die Stimmung war wie immer großartig. Und nicht nur weil die Einkehr in Hagenbrunn beim Heurigen von Andreas Ott so nett war.

Firmwochenende 2025 mit großartigen jungen Menschen

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit den Folgen Ihres Handelns, Schritten einer hilfreichen Entschuldigung und der Freude der Versöhnung auseinandergesetzt? Unsere 33 Firmlinge am Wochenende vom 21. bis zum 23. März 2025.

Davor haben wir die Basis gelegt, damit wir ehrlich und ungeschminkt auf uns und in uns schauen können. Die Basis lautet: Du bist von Gott unbedingt geliebt. Er hat dir viele Stärken geschenkt, und du kannst vertrauen, dass er mitgeht, leitet und trägt.

Mit vielen unterschiedlichen Methoden von Vertrauensspielen bis zum Verbrennen unserer Briefe rund um Vergebung und Verzeihung sind wir in dieses wichtige Lebensthema eingetaucht. Den Abschluss bildete eine Messe im Hof des Landesverbandszentrums der Pfadfinder*innen in Kierling – bei strahlendem Sonnenschein.

firmWE_25_06

Bild 1 von 10

Hohe internationale Gäste im Pfarrhaus Rudolfsheim

Im März 2025 konnte Pfarrer Martin die Botschafterin von Tansania, H.E. Naimi Hamza Azizz, zum Iftar, dem islamischen Essen des Fastenbrechens im Pfarrhaus empfangen. Weiters nahmen teil Pater Moses Mgimiloko, Gastpriester aus Tansania, der in der Nachbarpfarre Baumgarten tätig ist; dann Botschafter Dr. Georg Lenngk, der viele Jahre der Afrika-Spezialist im österreichischen Außenministerium war, sowie Gesandte Sabine Kroissenbrunner, Generalsekretärin des Bruno-Kreisky-Forum und, last but not least, Prof. Dr. Zekirjija Sejdini, Professor für islamische Theologie an der Universität Wien.

In der Zusammensetzung der Gäste lag der Austausch über die Beziehungen Europas mit Afrika nahe; die Entwicklungen innerhalb der Afrikanischen Union sowie die ökonomischen und politischen Fortschritte. Pfarrer Martin konnte sein Hilfswerk „Youth Crossing Boundaries Foundation“ www.ycb.global vorstellen, über dessen grenzüberschreitende Tätigkeiten innerhalb Afrikas alle erstaunt waren. So gibt es schon Kontakte von Tansania nach Burundi, Äthiopien, in den Kongo und nach Nigeria.

Botschafterin Azizz versprach, das Zentrum des Hilfswerks im Sommer zu besuchen. Sie dankte den vielen Kindern und Jugendlichen der Pfarre, die sich – zum Beispiel bei der Sternsingeraktion – für die Kinder in Afrika einsetzen.

Familienfasttag 2025 – Rückblick auf den Suppensonntag

Das Logo "Teilen spendet Zukunft"

Am Freitag, den 14. März, fand der heurige Familienfasttag statt. Wie immer wurde diese große Solidar-Aktion von der katholischen Frauenbewegung organisiert, um Menschen in ärmeren Ländern zu unterstützen. Das heurige Motto lautete „Gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit“.

Unsere Pfarre unterstützte die Aktion mit dem traditionellen Suppensonntag am 16. März. In allen drei Gemeinden wurden unter dem Motto: „Suppe essen – Schnitzel zahlen“ köstliche Suppen zum Verkauf angeboten. 

In Schönbrunn-Vorpark wurde nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt. Thomas Bogner gab auch Impulse zum Thema „Nachhaltig mobil in unserem Alltag“. Die Kinder konnten wie immer beim Zeichnen- und Bastelprogramm ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So konnten insgesamt 575 Euro gesammelt werden.

In Neufünfhaus haben heuer die Firmlinge Suppen gekocht und auch ausgeteilt. Da vorher der Kindergottesdienst stattfand, hatten sie einiges zu tun, denn es waren viele hungrige Familien anwesend. So konnten insgesamt 410 Euro gesammelt werden.

Auch in Rudolfsheim wurde fleißig „gesuppt“. Wir konnten über den Tag verteilt viele Gäste aus den verschiedensprachigen Gemeinden begrüßen. Der Erlös betrug hier 371 Euro.

Somit können wir auf einen äußerst erfolgreichen und vor allem auch delikaten Suppensonntag zurückblicken.