Aktuelle Berichte und Ankündigungen aus der Gemeinde Neufünfhaus.

Jugendmesse am 4. Fastensonntag – 15.03.2026

Unsere Jugendmesse im März wurde von unserer Pastoralassistentin Petra liebevoll vorbereitet.  Wir feierten sie mit Pfarrer Martin und Diakon Arpad in Schönbrunn-Vorpark. Es war, wie so oft, eine sehr stimmungsvolle Eucharistiefeier zum Ausklang des Wochenendes – oder zum Auftakt der Woche, die viele Schwerpunkte angeboten hat:

  • Die Freude des Laetare-Sonntags.
  • Die Lesung über die Erwählung von David in Wort und Bild.
  • Das Johannesevangelium über den Blindgeborenen, den Jesus heilt.
  • Die Geschichte, wie Pfarrer Martin den Weg nach Wien fand.
  • Das Betrachten des eigenen Spiegelbildes und die Frage, ob wir zur Halbzeit der österlichen Bußzeit schon bereit sind für das Osterfest.
  • Und natürlich die Begegnung mit Jesus Christus im Altarsakrament.

Für die großartige, musikalische Umrahmung sorgte unsere erweiterte Band mit Thomas und Bernhard (jeweils Gitarre und Gesang), Luis (Gitarre), Evi (Gesang), Xaver (Cajon) bzw. Hannah, Josefa, Paula und Ida (Backgroundsängerinnen).

Danke für alle Vorbereitungen und Umsetzungen. Die nächste Jugendmesse findet dann am So, 19. April um 18:00 Uhr in Neufünfhaus statt.

Sommeraktivitäten und Kinderbibeltage – sei dabei!

Die Anmeldung für unsere vielfältigen Sommer-Abenteuer ist schon eröffnet. Wir laden Dich herzlich ein, mitzumachen!

Immer wieder Aufbruch zu neuen Zielen: Reise nach Tansania

Pfarrer Martin auf Arbeitsbesuch in Tansania

„Alle Aufmerksamkeit auf Afrika“, sagte der ehemalige Außenminister Alexander Schallenberg, als er vor zwei Jahren unsere Pfarre besuchte. „Von Afrika können wir noch viel erwarten“ , meinte unser pensionierter Kardinal Christoph Schönborn OP, als ich ihn im Dezember besuchen konnte. „Wir haben Jugend und Glauben“, ist unser Kaplan Abba Endale überzeugt. Tatsächlich wird uns dieser Kontinent weiter beschäftigen. Wir haben auch viele Familien aus Afrika in unserer Pfarre. Einige Kinder sind als Ministrant/innen aktiv. Ihre Eltern kommen aus Burundi, Kongo, Nigeria, Äthiopien.

Pfarrer Martin fliegt vom 26. Jänner bis 6. Februar 2026 mit Freund/innen nach Dar es Salaam in Tansania. Dort wird er das von ihm gegründete Hilfswerk, das beständig wächst, besuchen. Es wächst, denn die jungen Leute aus dem Armenviertel Manzese in Dar es Salaam, die von unserer Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überspringen“ ein Stipendium erhalten hatten, haben voller Zuversicht eine Bewegung in Gang gebracht. Eine Bewegung, die einen Teil des Slums zu verändern beginnt. 

Die Leitung des Zentrums war 2025 in Wien und Bayern. Nun wird weiterüberlegt, wie die Ausbildung von Jugendlichen in Tansania am effektivsten funktionieren kann. Dabei helfen die vielen Spenden, die bei der Stiftung eingegangen sind. So geht zum Beispiel die Hälfte der Sternsingaktion unserer Pfarre Hildegard Burjan an das Lernzentrum in Dar es Salaam.

Pfarrer Martin wird uns über seine Reise und Erfahrungen jeden Tag berichten – mit Berichten, Bildern und – wenn möglich – Videos. Sie können alles hier verfolgen:

Einen ersten Eindruck können Sie schon durch die Rede einer unserer Stipendiatinnen bekommen:

Darstellung des Herrn – „Lichtmess“ – mit Kerzenweihe und Blasiussegen

An Mariä Lichtmess werden Kerzen gesegnet

„Darstellung des Herrn“ war ursprünglich ein Marienfest. Maria übergibt ihren Sohn im Jerusalemer Tempel an Gott (vgl. Lukas-Evangelium 2,22-40). Zur Messe am 2. Februar werden auch Kerzen für den Bedarf der Gottesdienste während des Jahres gespendet und gesegnet. Die brennenden Kerzen symbolisieren für Christinnen und Christen, dass Jesus Christus neues Licht in die Welt gebracht hat. Inhaltlich knüpft dies an die biblische Aussage des alten Simeon an, dass mit Jesus das Licht in die Welt gekommen sei, „das die Heiden erleuchtet“.

In manchen Gemeinden findet mit den zuvor gesegneten Kerzen nach alter Tradition eine Lichterprozession statt, die an den Gang Marias zum Jerusalemer Tempel erinnert. Den Namen „Mariä Lichtmess“ verdankt das Fest diesen Kerzensegnungen und Lichterprozessionen.

Text © Erzbistum Köln/Bernhard Riedl

Der Blasius-Segen an Mariä Lichtmess schützt vor Halskrankheiten

Der Blasius-Segen geht auf den heiligen Bischof und Märtyrer Blasius von Sebaste zurück. Er lebte im 3./4. Jahrhundert. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 3. Februar.

Wie am Fest „Darstellung des Herrn“ spielen Kerzen beim Blasius-Segen eine zentrale Rolle. Der Priester oder Diakon erteilt den Segen als Einzelsegen mit gekreuzten Kerzen vor dem Gesicht des Gläubigen. Er spricht dabei den Segensspruch: „Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen.“ Oder: „Auf die Fürsprache des heiligen Bischof Blasius bewahre dich Gott vor allem, was dir schaden kann. Gott schenke dir Gesundheit, Heilung und Heil. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“

Auch uns bleibt manchmal das eine oder andere „im Hals stecken“, und dann brauchen wir den Segen Gottes besonders.


Details für Kerzenweihe und Blasiussegen

Die Kerzenweihe findet in allen unseren Gottesdiensten am 1. Februar statt. Den Blasiussegen können Sie empfangen:

  • Am Sonntag, den 1. Februar, in allen Messen in unseren drei Kirchen.
  • Am Montag, den 2. Februar, in den beiden Messen um 8 und 19 Uhr in Rudolfsheim.
  • Am Dienstag, den 3. Februar, in den beiden Messen um 8 und 19 Uhr in Rudolfsheim und bei der Messe um 15 Uhr im Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus.
  • Am Mittwoch, den 4. Februar, bei der Messe um 18 Uhr in Schönbrunn-Vorpark.

 

Zwei Karrieren als Sternsinger

Wie wird man Sternsinger/in, und was motiviert junge Menschen überhaupt mitzumachen? Zwei junge Männer geben Einblicke in ihre Karrieren als Sternsinger.

„Ich war zum ersten Mal dabei, als ich in die Schule kam. Ich wollte unbedingt bei den Großen mitgehen. Das ist nun 15 Jahre her. Das Versprechen von Pfarrer Martin: „Wenn ihr groß seid, nehme ich euch nach Afrika mit“ hat Kristóf Paksánszki dabei am meisten motiviert.

Ähnliches erzählt Clemens Pollheimer: „Meine Karriere als Sternsinger fing nach der Erstkommunion an und hält immer noch an. In meinen Anfängen hätte ich nie gedacht, dass mir das Sternsingen eine aufregende Reise bringen würde. Denn gemeinsam mit Kristof habe ich einen Monat in Tansania verbracht. Danach kamen unsere Kollegen aus Tansania nach Wien.“

Dass die beiden so engagiert in der Kirche mitwirken, kommt nicht von ungefähr: Clemens‘ Opa, Winfried Pollheimer, war der erste Sternsinger im Jahr 1947 in Wien. Kristofs Vater Árpád ist Diakon in unserer Gemeinde Neufünfhaus.

Kristóf und Clemens sind nun als Sternsinger-Begleiter unterwegs und motivieren andere Kinder, bei den Sternsinger/innen mitzumachen.

Ihre Erfahrungen beschreiben sie so: „Die Kinder sind Weltklasse! Drei Tage lang marschieren sie Stiegenhäuser rauf und runter, sie klopfen an die Wohnungstüren des 15. Bezirks und lassen sich auch von unfreundlichen Begegnungen nicht demotivieren. Anfangs lagen bei uns noch die Süßigkeiten, die schönen Kostüme und die lustigen Mittagspausen im Fokus. Doch mit der Zeit wurde die Überbringung der frohen Botschaft von Weihnachten und das Sammeln für Tansania immer wichtiger. Das Strahlen der Familien, die wir besuchen und die Freude der Sternsinger/innen, wenn sie am letzten Tag ihren Sack voller Süßigkeiten bekommen, erinnert uns immer an die Lebensfreude unserer Freunde aus Tansania. Jedes Jahr schicken wir ihnen ein Selfie mit unserer Gruppe und schicken ihnen liebe Grüße aus Wien. Diese Verbindung hat nochmal eine ganz andere und wundervolle Bedeutung, die sich auch auf die Kinder auswirkt.“

Eine ganz besondere Dynamik

Es war immer klar, dass der Einsatz beim Sternsingen Kinder formt und prägt. Was erfreulich ist, dass der Einsatz über Jahrzehnte geht. Besonders ist bei Clemens und Kristóf, dass sie einen einmonatigen Lerneinsatz dort machen konnten, wo ihre „ersungenen“ Spenden eingesetzt werden. Diese direkte Verbindung hat eine ganz spezielle Dynamik ausgelöst: So waren heuer erstaunliche 99 Kinder mit 33 Begleitpersonen in der Pfarre Hildegard Burjan als Sternsinger/innen unterwegs. Der Gesamterlös von 36.533 Euro ist überwältigend und zeigt, dass Kinder und Jugendliche großes Interesse am Einsatz für andere haben.

Sternsingeraktion 2026 – unübertroffen!

Das Jahr 2026 hat natürlich wieder mit der Sternsingeraktion begonnen.

In unserer Pfarre waren 99 Kinder und Jugendliche mit 33 Begleiter/innen von 3.–6. Jänner unterwegs. Sie haben bei jedem Wetter mit beherztem Einsatz für Kinder in Not gesammelt. Diese Kinder sind überzeugt, dass es gelingt, die Welt gerechter und lebenswerter zu machen.

Das vorläufige Gesamtergebnis ist wieder ein Rekord – vergelt’s Gott:

Es wurden 36.533,13 Euro gespendet!
(Stand: 9.1.2026)

Wofür wurde gesammelt?

Das Plakat der Sternsingeraktion 2026Ihrer Spenden unterstützen rund 500 Kinderhilfsprojekte der „Dreikönigsaktion“ weltweit, besonders Menschen in Tansania. Mit den Partnerorganisationen vor Ort setzen wir uns dafür ein, dass sich Familien von ihrer Landwirtschaft ernähren und ans Klima angepasste Pflanzen anbauen. Mit dem Überschuss können sie auch Kleidung, Medikamente und den Schulbedarf ihrer Kinder finanzieren. Babys und Kinder erhalten gesunde Nahrung. Mädchen werden ermächtigt, die Schule abzuschließen, als Basis für eine gute Ausbildung. Massai-Frauen verschaffen sich mit kleinen Wirtschaftsprojekten ein eigenes Einkommen.

Auch das machen die Sternsinger/innen

Außerdem bringen die Sternsinger/innen jedes Jahr die Friedensbotschaft von Weihnachten. In Zeiten wie diesen ist sie auch hier im 15. Bezirk vielleicht noch wichtiger als sonst.

Wo kann ich jetzt noch spenden?

Spenden-QR-Code für die Dreikönigsaktion 2026

Sie waren nicht daheim? Noch immer können Sie gerne über diesen QR-Code einfach und bequem spenden – scannen Sie ihn oder klicken Sie ihn einfach an:

Wir waren im ORF!

In der Sendung „Studio 2“ am 19. Dezember 2025 gab es einen Bericht über die Sternsingeraktion 2026. Für diesen Bericht war der ORF in unserer Gemeinde Schönbrunn-Vorpark zu Gast:

Statistik 2025

Die Pfarre Hildegard Burjan kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken:

Wir waren überrascht

Das Rudolfsheimer Weihnachtsdorf 2025 war ein voller Erfolg!

Nach einem „Probelauf“ bei der Schmelz letztes Jahr gab es heuer zum ersten Mal vor der Rudolfsheimer Kirche ein Weihnachtsdorf. Veranstalter war die Bezirksvorstehung mit Mag. Dietmar Baurecht als treibende Kraft. Unsere Pfarre stellte die elf Hütten zur Verfügung und betrieb selbst auch zwei der Stände.

An den vier Adventwochenenden waren die Hütten des kleinen Weihnachtsdorfes belegt mit Vereinen und sozialen Initiativen aus dem 15. Bezirk. Davon gibt es so viele, dass sie mehr als die elf Hütten hätten belegen können. Daher haben sich die unterschiedlichen Organisationen an den Wochenenden abgewechselt, sodass sich möglichst viele präsentieren konnten.

Die Heilige Familie aus der Schönbrunner WeihnachtskrippeBesonderes Highlight war die wunderschöne Krippe, die früher am Schönbrunner Christkindlmarkt gestanden hatte. Liebevoll restauriert ist sie auf jeden Fall die schönste Krippe Wiens.

Der kleine, feine Weihnachtsmarkt fand daher regen Zuspruch. Geschätzt wurde vor allem die heimelige, entschleunigte Atmosphäre des Dorfes.

Die musikalische Untermalung durch Alphornbläser, die Gruppe G’mischter Sax, der Musikverein Rudolfsheim-Fünfhaus, die Tanzgruppe Kud Behar, das Patricia-Hill-Trio und viele andere tat ihr Übriges, um bei den Besucherinnen und Besuchern weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Natürlich gab es auch für unsere Kleinsten Mitmachprogramme und Nikolofeiern (in deutscher und kroatischer Sprache).

Blick über das Weihnachtsdorf Rudolfsheim-Fünfhaus bei Nacht

Das Weihnachtsdorf war somit ein voller Erfolg, den wir zwar erhofft, aber nicht erwartet hatten. Nicht zuletzt durch den Einsatz von über 50 ehrenamtlichen Helfer/innen der Pfarre, die beim Auf- und Abbau der Hütten und beim Betreiben unserer Punschstände geholfen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür! Die Erlöse aus unseren Punschhütten kamen dem Hilfswerk „Jugend fördern-Grenzen überspringen“ für Kinder in Afrika zugute.

Auf Grund des Erfolges und des vielen Lobes stehen die Chancen sehr gut, dass auch nächstes Jahr das Weihnachtsdorf wieder aufgebaut wird.

Pfarrer Martin und Bezirksvorsteher Baurecht bei der Eröffnung des Weihnachtsdorfs 2025

Im Bild: Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht (rechts) und Pfarrer Martin Rupprecht bei der Eröffnung.


Das Weihnachtsdorf in den Medien

Nicht nur die vielen Besucherinnen und Besucher wussten die besinnliche Stimmung und die Live-Vorführungen zu schätzen. Zeitungen, Online-Medien und das Fernsehen wurden auf uns aufmerksam:

MeinBezirk, das Bezirksblatt, war schon im Vorfeld mit der ersten Ankündigung des Marktes aktiv.

→ Die Erzdiözese Wien hebt in ihrem Bericht vor allem den sozialen Aspekt und die wunderschöne, sehenswerte Krippe hervor.

→ Auf W24 gab es einen Bericht über Krippen, in dem auch die Krippe des Weihnachtsdorfes Erwähnung findet (ab Minute 9:43).

donau_Kanal TV hat einen Fernsehbericht über das Weihnachtsdorf und die Krippe gestaltet. Pfarrer Martin und Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht, die beiden Initiatoren, kommen zu Wort. Auch der Nikolaus durfte dabei nicht fehlen – doch sehen Sie selbst:

Jugendmesse, 16.11.2025

Am vergangenen Sonntag wurde die monatliche Jugendmesse unserer Pfarre einmal mehr in Schönbrunn-Vorpark gefeiert. Pfarrvikar Marek leitete, assistiert von Diakon Arpad und 6 Ministrantinnen und Ministranten, den Gottesdienst. Mit entsprechenden Texten und Gebeten erinnert wir an die Hl. Elisabeth von Thüringen, mit Brot und Rosen (danke Petra, danke Miraflores) an das legendäre Rosenwunder der Heiligen.

Großartig abgerundet wurde die sehr stimmungsvolle Eucharistiefeier durch die musikalische Begleitung von Evi, Luis und Thomas.

Die nächste Jugendmesse werden wir dann knapp vor Weihnachten am 21. Dezember 2025 um 18:00 Uhr in Neufünfhaus feiern.

Wallfahrt zur Lourdesgrotte 2025

Unsere traditionelle herbstliche Pfarrwallfahrt nach Maria Gugging am 4. Oktober 2025 war wieder ein sehr schönes Erlebnis. Insgesamt 21 Personen machten sich mit den Öffis auf nach Kritzendorf. Von Dort ging es über Hadersfeld zur Lourdesgrotte in Maria Gugging. Die ca. 10 km bewältigten die Wanderer in 3 Stunden.

Feierlicher Höhepunkt war aber natürlich die Messe mit Kardinal Christoph Schönborn und den vielen weiteren Pfarrmitgliedern, die mit dem Auto oder dem Bus gekommen waren.