Taufe

Wie schön! Liebe Familie!

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt ihres Kindes! Dieses Glück eines neuen Lebens erfüllt alle. Es behutsam und aufmerksam zu begleiten, ist Aufgabe einer Pfarrgemeinde. Nicht umsonst sagt ein afrikanisches Sprichwort: „Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“

Wir freuen uns ganz besonders, dass Sie sich entschieden haben, Ihr Kind taufen zu lassen. Die Taufe ist der entscheidende Akt zum Eintritt in das christliche Leben. Wir werden damit Teil der irdischen und himmlischen Familie von allen, die an Christus glauben.

 

Tauftermin und Gespräch

Zur Anmeldung bringen Sie bitte mit:
  • Geburtsurkunde und Meldezettel des Kindes
  • Taufscheine der Eltern
  • Heiratsurkunde bzw. Trauungsschein der Eltern
  • Taufschein, Berufsbezeichnung und Adresse des Paten bzw. der Patin

Sie können jederzeit mit einem unserer Seelsorger einen Termin für die Taufe festlegen. Die Anmeldung erfolgt dann in der Pfarrkanzlei. Dann vereinbart der Seelsorger mit Ihnen das Taufgespräch. Dieses kann bei Ihnen zu Hause oder im Pfarrhaus stattfinden; je nachdem, wie es für Sie angenehmer ist. Es kann tagsüber, an einem Abend oder auch an einem Samstag sein. Beim Taufgespräch sollten beide Eltern dabei sein; schön ist, wenn der Pate oder die Patin ebenfalls kommen kann, muss aber nicht unbedingt teilnehmen. Manchmal ist ja die Anreise zu lang.

Worüber reden wir beim Taufgespräch?

Die Taufe verbindet uns als Christen in besonderer Weise, darum ist es wichtig, dass wir uns Kennenlernen. Es ist sinnvoll, wenn die Menschen im Pfarrgebiet dadurch vertrauter werden, weil etwas Verbindendes da ist. Eine Taufe ist auch ein Anlass das eigene Glaubenswissen aufzufrischen. Das kann damit beginnen, die Bibel zur Hand zu nehmen: Welches Wort spricht Gott zu mir? Zum Kind? Welche Bibelstelle soll bei der Taufe verkündet werden?

Wir besprechen den Ablauf der Taufe und auch wie wir sie gestalten. Je mehr Angehörige etwas beitragen können, desto mehr wird es eine gemeinsame Feier und nicht ein Ritus, bei dem wir nur Zuschauer sind.

Die Gestaltung der Tauffeier

Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam singen könnten. Der Hl. Augustinus sagte schon: „Gesungen ist doppelt gebetet.“ Und wir alle kennen noch das Sprichwort: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“. In unserer Kirche haben wir sowohl für die traditionellen als auch für die neuen geistlichen Lieder Bücher zum gemeinsamen Gesang. Obwohl viele Familien meinen, nicht singen zu können, so sind wir doch überzeugt, dass mit ein wenig Übung etwas Gemeinsames entstehen kann. Das berühmte Lied „Du bist das Licht der Welt“ kennen so viele aus ihrer Schulzeit. Wann sonst, wenn nicht zu solchen Anlässen gibt es die Möglichkeit eine Kultur des Singens zu pflegen?

Taufe auswärts

Im Falle, dass Sie hier wohnen, aber Ihr Kind in einer anderen Kirche taufen lassen, erfolgt die Anmeldung trotzdem bei uns als Wohnpfarre. Nach einem Gespräch mit einem der Priester erhalten Sie das Taufprotokoll für die Taufe auswärts. 

Taufpate und Taufpatin

Der Pate/die Patin ist ein religiöser Begleiter, eine Begleiterin auf diesem Weg innerhalb der Kirche. Die sieben Sakramente sind dabei unsere Quellen eines neuen Lebens. Wer aus den Sakramenten lebt, kann andere dahin führen. Eine Taufe ist ein guter Anlass mit einem Priester darüber zu sprechen, falls Sie sich über etwas im Unklaren sind.

In welcher Sprache?

Unser Pfarrgebiet hat den Reichtum der vielen Kulturen und Sprachen. Fast die Hälfte der Pfarrmitglieder spricht eine andere Muttersprache als Deutsch. Auch die Taufe können wir gerne in verschiedenen Sprachen gestalten. Es sollen möglichst alle Mitfeiernde die Texte verstehen.

Nehmen Sie Kontakt auf:

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Selbstverständlich kann die Taufe in unseren Kirchen auch mit einem anderen Priester stattfinden.


Gebet für mein Patenkind

Gott, du bist uns wie Vater und Mutter. Du hast mir mein Patenkind anvertraut. Behüte es, behüte seine Eltern, lass es fröhlich und geborgen aufwachsen.

Zeige mir, wo ich gebraucht werde, um Vertrauen zu schaffen und Halt zu geben, um Frieden zu stiften und im Kummer zu trösten. Ich möchte meinem Patenkind zeigen, was das Leben gut und reich macht: Liebe üben und Frieden halten, verzeihen und vertrauen, wie dein Sohn, Jesus, es uns vorgelebt hat.

Hilf mir dazu, mein Gott, Amen.