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Zwei wunderbare Feste

Was gibt es Schöneres als zwei wunderbare Feste? Ein noch wunderbareres Fest, das beide Anlässe aufgreift und miteinander verbindet: Das war am Donnerstag, 19. Juni, in Schönbrunn-Vorpark der Fall: Wir haben Fronleichnam, das heuer eher spät im Juni stattfand und unser Sportfest, das wir traditionellerweise zu Schulschluss begehen, gemeinsam gefeiert.

Die Kirche war von einer Blumenpracht geziert – mehrere Frauen hatten schon tagelang Blumen gesammelt und daraus Kränze geflochten, Orgel und Band spielten auf, die Erstkommunionkinder kamen in ihren Festgewändern.

So feierten wir die Liturgie als Familienmesse mit dem Evangelium der wunderbaren Brotvermehrung als Bilderbuchkino. Die Kinder durften beim Inzensieren des Altares durch den Priester schon in der Kirche die ersten Blumen streuen und taten das dann erst recht, als wir auf der Straße das Allerheiligste in der Monstranz um den Häuserblock trugen.

Die Prozession endete mit dem eucharistischen Segen in der Jugendsportanlage des Auer-Welsbach-Parks, wo schon alles für weitere Stunden mit gutem Essen, Spiel, Sport und Spaß aufgebaut war. Während die Kinder bei den Sportstationen ihre Kräfte maßen, stärkten sich die Erwachsenen mit Gegrilltem, mitgebrachten Salaten, Kaffee und Kuchen.

Die mittlerweile legendäre Sieger*innen-Ehrung mit der Verteilung der Medaillen und tollen Preisen stellte den Abschluss dieses wunderbaren Doppel-Festes dar! Dieses Fest hat wieder gezeigt, wie viele Menschen in unserer Gemeinde ehrenamtlich ihre Zeit und Energie schenken! Danke!

Fronleichnam – ein Gedanke

Im Hören und Sprechen des Wortes
Schenkt Gott uns gehörigen Zuspruch.
Er, das Wort wird Fleisch
Und geht uns in Fleisch und Blut über.

Im Wandeln des Brotes
Geschieht Wandlung der Welt.
Gott gibt sich uns zum Genuss
Und macht uns für andere genießbar.

Im Aussetzen des Allerheiligsten
Setzt Gott sich uns aus.
Egal wie wir ihn ansehen –
Er gibt uns Ansehen.

Petra Wasserbauer

Fronleichnam 2024

Nachdem Gottesdienst, den Dr. Christoph Benke mit uns gefeiert hat, ziehen wir mit Jesus in unserer Mitte ein Stück durch die Straßen unserer Gemeinde. Nachdem feierlichen Schlusssegen gab es noch die Möglichkeit zur Anbetung des Allerheiligsten.
 

Auf die Mitte fokussieren

Dr. Christoph BenkeIn der Zeit des nur flüchtig Wahrnehmens durch die ständige Verwendung unserer Smartphones lädt uns Fronleichnam ein, uns wieder auf die Mitte zu fokussieren.

Die Monstranz hilft uns dabei.

Das stellte Dr. Christoph Benke in seiner Predigt zu Fronleichnam in Schönbrunn-Vorpark ins Zentrum.


Das Smartphone hat das Leben radikal verändert. Es dient ja mittlerweile am wenigsten zum Telefonieren. Es ist ein Arbeits- und Unterhaltungsinstrument, ständig mit sich herumgetragen. Das Smartphone hat längst auf unsere Art der Wahrnehmung Einfluss genommen: ein kurzes, häufig flüchtiges Registrieren von Text und Bild, mehr Bild als Text. Man wischt das Bild weg, um ein neues zu holen. Ein Bild folgt auf das andere. Dann kommt es in den unendlichen Speicher unseres Inneren. – Wer kann das alles noch verarbeiten? Gibt es noch irgendeinen Zusammenhang?

Später, zum Ende dieser heiligen Messe, kommt ein merkwürdiges Gerät zum Einsatz: die Monstranz. Wir tragen sie sogar um den Häuserblock. Das Gerät ist so gebaut, dass es unseren Blick zur Mitte hinführt. Das Gerät signalisiert uns: ‚Schau da hin!‘ Es holt aus der Zerstreuung. Die Monstranz zentriert, fokussiert. Sie lädt ein, sich zu sammeln und den Weg in die Mitte zu gehen.

Aber in welche Mitte? Die Mitte der Monstranz ist von Glas umgeben. Darin eingeschlossen ist ein kleines, dünnes, zerbrechliches Stück Brot. Von diesem Brot sagt Jesus: ‚Schau her, da bin ich. Schau her, das bin ich – (Brot) für Dich‘. Christen sehen in Jesus Christus die Mitte: die Mitte des Lebens, die Mitte der Welt, die Mitte, um die sich alles dreht. Er, Jesus Christus, ist der Glutkern des Weltalls, des Universums. Von ihm her und auf ihn hin lebt alles.

Es gilt ja allgemein: Gerät die Mitte aus dem Blick, kommt alles durcheinander. Zentrieren wir, fokussieren wir uns neu auf die Mitte, die Jesus Christus ist. So gewinnen wir das Leben.

Christoph Benke

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