Taufe

Wie schön! Liebe Familie!

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt ihres Kindes! Dieses Glück eines neuen Lebens erfüllt alle. Es behutsam und aufmerksam zu begleiten, ist Aufgabe einer Pfarrgemeinde. Nicht umsonst sagt ein afrikanisches Sprichwort: „Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“

Wir freuen uns ganz besonders, dass Sie sich entschieden haben, Ihr Kind taufen zu lassen. Die Taufe ist der entscheidende Akt zum Eintritt in das christliche Leben. Wir werden damit Teil der irdischen und himmlischen Familie von allen, die an Christus glauben.

 

Leuchtschrift Beichte

Jeder von uns kennt das: Ein einziges Wort löst die Spannung, erlöst den anderen aus einer heiklen Situation, bringt Menschen zum Lächeln. Oft genügt schon ein einziger Blick oder einfach das Zuhören, und ein Mitmensch ist verwandelt. Das ist eine der schönsten Aufgaben des Christen: zu befreien, zu vergeben, zu heilen.

Im Weg des Glaubens gibt es dazu besondere Formen, in denen Gott uns von unseren Lasten befreit und uns auf unserem Lebensweg stärkt:

  • Das Lesen in der Bibel
  • Das Sprechen des Vaterunsers mit der Bitte „und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“
  • Der Ruf „Herr erbarme dich“
  • Die Vergebungsbitte zu Beginn der Hl. Messe.

Die intensivste Form ist aber die Einzelbeichte bzw. das Beichtgespräch, wo das Gespräch mit der Zusage endet: „Ich spreche Dich los von Deinen Sünden!“

Erstkommunion

Die eigentliche Vorbereitung auf den ersten Empfang des eucharistischen Brotes geschieht in der Familie. Das gemeinsame Beten, das Lesen in der Bibel, das Fragen, Schauen, Suchen, das Entdecken von Gottes Spuren.

Die Hauskirche ist der entscheidende Ort zum Erlernen, was es heißt, Gottes Geschöpf zu sein. Der zweite Schritt ist die Vorbereitung in der größeren Gemeinschaft der Pfarre.

Wir helfen alle zusammen, um die Kinder auf den Empfang der Hl. Kommunion vorzubereiten.

 

 

Firmung

Die meisten von uns wurden im Babyalter getauft; damals haben die Eltern diese Entscheidung getroffen. Bei der Firmung können und sollen die Firmkandidaten diese Entscheidung für ein Leben mit Gott und mit Jesus selber treffen.

So wie sie auch in anderen Bereichen (Ausbildung, Lifestyle, Auswahl der Peergroup) viele Weichen für ihr Leben stellen.

Hochzeit

Das Sakrament der Ehe setzt bei den Brautleuten den Glauben voraus und ist zugleich ein Zeichen für diesen Glauben.

Wenn Sie kirchlich heiraten, stellen Sie sich als Ehepaar in die Gemeinschaft der Kirche. Die Ehe unter Christen ist ein Abbild der Gemeinschaft zwischen Christus und der Kirche. Darum nennen katholische Christen die Ehe ein Sakrament, ein heiliges Zeichen. Dieses Sakrament, dieser heilige Bund, trägt die Ehepartner ,,in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und in Krankheit“.

Weihe

Was ist die Priesterweihe?

Priester wird man, indem man das Sakrament der Priesterweihe empfängt: Der Bischof ist Nachfolger der Apostel. Nur er kann die Priesterweihe spenden. Die Weihe erfolgt durch Handauflegung und Gebet, wie es schon zu Zeiten der Apostel war (Apostelgeschichte 8,18; 14,23; 1. Timotheusbrief 4,14).

Der Geweihte wird zu einem „zweiten Christus“. Darum kann er die Worte Christi in der 1. Person sprechen: „Das ist mein Leib […] das ist mein Blut!“ Und: „Ich spreche dich los von deinen Sünden!“

Salbung

Die Krankensalbung ist ein Sakrament zur Stärkung. Der Kranke soll dabei die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Die Krankensalbung ist kein „Sterbesakrament“. Im Gegenteil: Durch die Salbung soll der Kranke spüren, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet, ihn aufrichtet und rettet.

Auf Wunsch können Sie jederzeit die Hl. Krankensalbung empfangen. Wenn Sie die Wohnung nicht mehr verlassen können, kommt ein Priester auch gerne zu Ihnen nach Hause.