„... damit die Menschen einen Ort haben, wo sie wieder zu Gott zurückfinden“

... so beschreibt Hildegard Burjan, die Gründerin der Kirche Neufünfhaus, das Anliegen, das sie im Jahr 1932 mit dem Bau der Kirche verfolgte.

Die Kirche Christkönig-Neufünfhaus ist jener berühmte Bau des österreichischen Architekten Clemens Holzmeister, der schräg gegenüber vom Stadthallenbad liegt. Die Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, Frau Hildegard Burjan, veranlasste die Erbauung einer Kirche, eines Fürsorgehauses und eines Pfarrhauses. Es sollte ein Gedächtnisbau für den Bundeskanzler und Prälaten Dr. Ignaz Seipel sein.

Die Vision unserer Gründerin versuchen wir immer wieder neu zu träumen und umzusetzen. Das ist ein spannendes Unterfangen: Wir leben in einer Gürtelpfarre, im 15. Bezirk, mit einem Ausländer/innenanteil von 50%. Es gibt Großbürgerhäuser aus der Gründerzeit neben ausgedehnten Gemeindebauten und Substandardhäusern.

Die Pfarrgemeinde ist für Jung und Alt ein Ort der Begegnung, des geistigen Austausches und der Initiativen. Die Palette reicht weit: vom Babytreffen über eine Kleinkindgruppe, Jungschar, Jugendgruppen, von Ministranten bis zum Kinderchor, von einer Bastelrunde mit künstlerischen Talenten über eine Seniorentanzrunde bis hin zum Seniorenklub, von der Unterstützungsgruppe für Flüchtlinge bis hin zur Lebensmittelverteilung LeO.

Seit dem 1. Jänner 2017 sind wir mit den Gemeinden Rudolfsheim und Schönbrunn-Vorpark in der neuen Pfarre Hildegard Burjan zusammengefasst. Der Grund dafür ist der Umbruch der Bevölkerung im 15. Bezirk. Waren im Jahr 1972 noch 68.800 Bewohner katholisch so sind es im Jahre 2010 nur mehr 22.800. Diesem Umstand Rechnung zu tragen und dem Leben die Strukturen anzupassen, haben wir die Pfarren zusammengelegt und die Nachbarkirche St. Anton an die rumänisch-orthodoxe Kirche übergeben.

 

Hier geht’s zur Website der Gemeinde Neufünfhaus.