Immer wieder Aufbruch zu neuen Zielen: Reise nach Tansania
Pfarrer Martin auf Arbeitsbesuch in Tansania
„Alle Aufmerksamkeit auf Afrika“, sagte der ehemalige Außenminister Alexander Schallenberg, als er vor zwei Jahren unsere Pfarre besuchte. „Von Afrika können wir noch viel erwarten“ , meinte unser pensionierter Kardinal Christoph Schönborn OP, als ich ihn im Dezember besuchen konnte. „Wir haben Jugend und Glauben“, ist unser Kaplan Abba Endale überzeugt. Tatsächlich wird uns dieser Kontinent weiter beschäftigen. Wir haben auch viele Familien aus Afrika in unserer Pfarre. Einige Kinder sind als Ministrant/innen aktiv. Ihre Eltern kommen aus Burundi, Kongo, Nigeria, Äthiopien.
Pfarrer Martin fliegt vom 26. Jänner bis 6. Februar 2026 mit Freund/innen nach Dar es Salaam in Tansania. Dort wird er das von ihm gegründete Hilfswerk, das beständig wächst, besuchen. Es wächst, denn die jungen Leute aus dem Armenviertel Manzese in Dar es Salaam, die von unserer Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überspringen“ ein Stipendium erhalten hatten, haben voller Zuversicht eine Bewegung in Gang gebracht. Eine Bewegung, die einen Teil des Slums zu verändern beginnt.
Die Leitung des Zentrums war 2025 in Wien und Bayern. Nun wird weiterüberlegt, wie die Ausbildung von Jugendlichen in Tansania am effektivsten funktionieren kann. Dabei helfen die vielen Spenden, die bei der Stiftung eingegangen sind. So geht zum Beispiel die Hälfte der Sternsingaktion unserer Pfarre Hildegard Burjan an das Lernzentrum in Dar es Salaam.
Pfarrer Martin wird uns über seine Reise und Erfahrungen jeden Tag berichten – mit Berichten, Bildern und – wenn möglich – Videos. Sie können alles hier verfolgen:
Einen ersten Eindruck können Sie schon durch die Rede einer unserer Stipendiatinnen bekommen:




Ihrer Spenden unterstützen rund 500 Kinderhilfsprojekte der „Dreikönigsaktion“ weltweit, besonders Menschen in Tansania. Mit den Partnerorganisationen vor Ort setzen wir uns dafür ein, dass sich Familien von ihrer Landwirtschaft ernähren und ans Klima angepasste Pflanzen anbauen. Mit dem Überschuss können sie auch Kleidung, Medikamente und den Schulbedarf ihrer Kinder finanzieren. Babys und Kinder erhalten gesunde Nahrung. Mädchen werden ermächtigt, die Schule abzuschließen, als Basis für eine gute Ausbildung. Massai-Frauen verschaffen sich mit kleinen Wirtschaftsprojekten ein eigenes Einkommen.
Besonderes Highlight war die wunderschöne Krippe, die früher am Schönbrunner Christkindlmarkt gestanden hatte. Liebevoll restauriert ist sie auf jeden Fall die schönste Krippe Wiens.

