Sevgili Müslüman dostlarım,

Ramazan ayınız yarın başlıyor ve Ramazan, ayların Sultanıdır! Haklı olarak,çünkü yılın geri kalanı bu günlerin ruhu ile şekillenir. Şekillenen bu ruh , öz disiplin, misafirperverlik, dua ve merhamet ruhu ile aşılanır. Ben oruç tutan herkese hayranlık duyuyorum.

Fakat oruç, insan mantığına ters geliyor ve şöyle diyor : "Daha iyi çalışabilmek için biraz su içmek daha iyidir" yada "Aç kalmak iyi değil, çünkü görevlerini tam anlamıyla yerine getiremezsin.”

Ostern

Ostern ist nicht das leere Grab
Ostern ist
gerufen sein mit Namen: Maria

Ostern ist nicht das leere Grab
Ostern ist
beim Brechen des Brotes sich öffnende Augen: ER ist es

Ostern ist nicht das leere Grab
Ostern ist
in Wundmalen ertasteter Glaube: mein Herr und mein Gott

Ostern ist nicht das leere Grab
Ostern ist
hinter verschlossenen Türen gefangen in Angst

SEINE befreiende Nähe erfahren.

(Magdalene Bauer)

 

Die Erfahrung der befreienden Nähe des Auferstandenen!

Gesegnete Ostern!

 

Vergebung | Diana de Weert, Pixabay

Vergebung ist ein persönlicher Akt, der zu innerseelischer Freiheit führt und so bedeutend ist, dass er als Bitte im Vaterunser ausgesprochen wird: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“! Diese menschliche Fähigkeit zur Vergebung erbitten wir, weil sie die Voraussetzung zur Versöhnung und zu einem friedvollen Zusammenleben darstellt.

Es ist nicht immer leicht, jemandem eine Schuld zu erlassen und danach nicht mehr nachtragend zu sein. Einer Person, die etwas falsch gemacht hat, nicht mehr böse sein, fördert das seelische Wohlbefinden, weil dadurch ein erlittenes Unrecht aufgehoben und wiedergutgemacht wird. Jemandem zu vergeben ist gleichsam ein Sieg über sich selbst.

Friedhof | Momentmal, Pixabay

Hat ein Verbrecher das Recht auf ein Begräbnis und eine Grabstätte?

Das ist eine alte Streitfrage, die erst jüngst nach dem Terroranschlag in Wien an Brisanz gewonnen hat. Pfarrer Martin hat sich dieser plötzlich wieder aktuellen Frage angenommen und mit einer Betrachtung der 14. Station des Kreuzwegs, der Grablegung Jesu, in Zusammenhang gebracht.

Der Artikel ist in der Osterausgabe 2021 des Pfarrblatts von St. Stephan erschienen.

Hier können Sie den Artikel herunterladen und lesen (PDF)

Bibel und Kreuz

Für all jene, die in dieser Zeit am Sonntag sicherheitshalber zu Hause beten und feiern, veröffentlicht Diakon Árpád immer wieder Videos mit Predigtimpulsen:

Bis wir uns wieder sehen können und wieder gemeinsam Messe feiern können, melde ich mich mit kurzen Impulsen, damit wir gemeinsam überlegen und nachsinnen können:

Was sagt mir Gott mit den Bibelstellen des Sonntags oder Fests in dieser besonderen Zeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Eine Botschaft von Pfarrer Martin zum Bibelsonntag

Der dritte Sonntag im Jahreskreis ist der „Sonntag der Bibel“. Pfarrer Martin sendet uns eine Videobotschaft zu diesem Tag, mit Antworten auf einige derzeit sehr drängende Fragen: Warum können wir nicht gemeinsam die Heilige Messe feiern? Was können wir stattdessen tun? Was können wir tun, um in dieser herausfordernden Situation nicht die Nerven zu verlieren? Und einiges mehr.

 

 

Hostienschale

Die Bischofskonferenz hat als Reaktion auf die der Gefahr durch die Virusansteckung wiederholt alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt und von der Sonntagspflicht befreit. Menschenansammlungen können zur Verbreitung des Virus beitragen. Die Zahl der Sterbenden zeigt die Gefährlichkeit des Leichtsinns. Darum wird für einige Zeit alles Gemeinschaftliche ausgesetzt.

Trotzdem fragen viele Gläubige, ob sie an irgendeiner Heiligen Messe teilnehmen können. Es wäre doch möglich, im kleinen Kreis bis zu 10 Personen den Gottesdienst zu feiern, um die Kommunion zu bekommen?

Statue des Hl. Josef

Vor 150 Jahren, genauer am 8. Dezember 1870, wurde Josef zum Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche. Um dieses Jubiläum zu feiern, rief Papst Franziskus ein besonderes Jahr aus – das „Jahr des Hl. Josef“, vom 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021, das dem Ziehvater Jesu gewidmet ist.

Papst Franziskus schreibt in seinem apostolischen Schreiben „Patris corde“ dazu:

„In dieser Krise konnten wir erleben, dass „unser Leben von gewöhnlichen Menschen, – die gewöhnlich vergessen werden – gestaltet und erhalten wird, die weder in den Schlagzeilen der Zeitungen und Zeitschriften noch sonst im Rampenlicht der neuesten Show stehen, die aber heute zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte schreiben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet. […]

Wie viele Menschen üben sich jeden Tag in Geduld und flößen Hoffnung ein und sind darauf bedacht, keine Panik zu verbreiten, sondern Mitverantwortung zu fördern. Wie viele Väter, Mütter, Großväter und Großmütter, Lehrerinnen und Lehrer zeigen unseren Kindern mit kleinen und alltäglichen Gesten, wie sie einer Krise begegnen und sie durchstehen können, indem sie ihre Gewohnheiten anpassen, den Blick aufrichten und zum Gebet anregen.

Wie viele Menschen beten für das Wohl aller, spenden und setzen sich dafür ein. Alle können im heiligen Josef, diesem unauffälligen Mann, diesem Menschen der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart, einen Fürsprecher, Helfer und Führer in schwierigen Zeiten finden. Der heilige Josef erinnert uns daran, dass all jene, die scheinbar im Verborgenen oder in der „zweiten Reihe“ stehen, in der Heilsgeschichte eine unvergleichliche Hauptrolle spielen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung.“

Euer Papst Franziskus

→ Hier finden Sie Hintergrundinformationen und Erklärungen dazu.

Markuslöwe | Edmund Hochmuth, Pixabay

Im Lesejahr B, das mit dem 1. Adventsonntag am 29. November 2020 begonnen hat, begleitet uns das Evangelium nach Markus.

Wer war Markus?

Wir kennen Markus vor allem als Evangelisten. Er ist der Verfasser des zweiten, zeitlich jedoch ersten und damit ältesten Evangeliums, das um die Jahre 65 bis 70 entstanden sein soll. Es begleitet uns heuer durch das Lesejahr B bis zum 1. Adventsonntag des Jahres 2021.

Eigentlich hieß er Johannes, Markus ist sein Beiname, der „Kriegerische“ (eine Herleitung vom Namen des Kriegsgottes Mars). Seine beiden Namen kennen wir aus der Apostelgeschichte im Zusammenhang mit der Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis, denn dort heißt es: Er, nämlich Petrus, ging „zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo nicht wenige versammelt waren und beteten“ (Apg 12, 12). Manchmal wird Markus auch nur Johannes oder nur mit dem Namen Markus genannt.

Verehrte türkische Freunde!

Letzte Woche wurde das Chora Museum im Stadtteil Fatih in Istanbul in eine Moschee gewandelt. Das Gebäude ist im 6. Jahrhundert erbaut worden und war 1.000 Jahre ein Kloster mit Mönchen.

Sie könnten sagen, was geht das dich an? Das ist eine interne Angelegenheit der Türkei. Nein, so leicht dürfen wir uns das nicht machen. Ihre Imame, die türkischen Imame in Österreich, haben mir oft aus den Hadithen das Wort ihres verehrten Propheten zitiert: „Der beste Gläubige ist der, der seinem Nachbarn Gutes tut.“ Sie haben dieses Wort auf Plakaten in den Straßen von Wien aufgehängt. Die Verantwortung unsereGlaubens an Gott stoppt also nicht an Ländergrenzen.

Dear Turkish Friends,

Last week the Chora Museum in the Fatih quarter in Istanbul was converted into a Mosque. The building was first erected in the 6th century CE and for 1,000 years it was a monastery animated by monks.

You might say: What business is it of yours? It’s an internal affair of the state of Turkey. But no, we must not take it as easy as that. Your Imams, the Turkish Imams working in Austria, have often cited to me the Hadith, the word of the Prophet (peace be upon him): ‘The best believer is s/he who does good to his or her neighbour.’ They publicised this word on posters in the streets of Vienna. The responsibility for our faith does not stop at the borders of countries.

Sevgili Türk Kardeşlerim!

Geçtiğimiz hafta İslanbul’un Fatih ilçesinde Kariye müzesi camiye çevrildi. Burası 6. Yüzyılda inşa edilmiş olup bin yıldır keşişlerin yetiştiği bir manastırdı.

Bu Türkiye’nin iç meselesi seni ne ilgilendiriyor diyebilirsiniz. Hayır, bu iş bu kadar basit değil.

Avusturya sokaklarında reklam panolarında asılan ve türk imamları şu hadisten sıkça bahsederler: “Sizin en hayırlınız komşusuna en çok iyilik yapanınızdır.’’  Dolayısıyla inancımızın bize yüklediği sorumluluk uluslar arası boyuta ulaşmaktadır.

Kind auf Sprungtuch

Im Juli 2020 wandte sich Pfarrer Martin mit einem Brief an die Wiener Zeitung. Er betonte darin die Bedeutung der Kirchen bei der Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen.


Das ist eine der Stärken unserer Kirchen: die Motivation, die Kombination von Professionalität und Begeisterung, der Geist des Miteinander und Füreinander. Tausende junge Leute aus den Pfarren warten schon, um mit energiegeladenen Kindern in die Sommerlager zu fahren. Wochen voller Fantasie, Abenteuer, Kooperation, kreativem Gestalten, Theater und Nachtgeländespiel im dunklen Wald.

So wächst die Persönlichkeit der Kinder. Das alles in einem Rahmen, in dem es keine Gewinner und Verlierer gibt (eine Grundregel der Jungschar). Und am Abend im Ritual alles in Gottes liebende Hände legen können. Nichtreligiös könnte man auch sagen: alles wertfrei anschauen und loslassen. Ebenso ein Verinnerlichen von Dankbarkeit.

Liebe türkische Freunde!

Türkçe çevirisi burada bulunabilir

Die Politik hat die Hagia Sophia wieder in eine Moschee gewandelt. Das ist ihre Möglichkeit. Es zu beurteilen ist nicht mein Anliegen; ich habe auch kein Recht dazu.

Was mir Sorgen macht, sind die Worte, die dabei verwendet werden. Ein Gotteshaus sollte kein Symbol für Eroberung sein. Einzig ein Symbol für das Gebet und den Frieden. Wir leben nicht mehr in der Zeit vor 500 Jahren. In der Zwischenzeit haben wir die Sklaverei abgeschafft, den Frauen die gleichen Rechte gegeben, die Kinderarbeit verboten, die Rechte eines jeden Menschen festgestellt. Wir haben auch als Religionen dazugelernt.

Gott ist nicht mächtig durch uns, wenn wir etwas erobern. Wir können auch niemanden verpflichten an Gott zu glauben. Nichts können wir erzwingen. Es bleibt ein Geschenk, den Glauben an Gott gefunden zu haben.

Dear Turkish Friends!

Politics has converted Hagia Sophia back to a Mosque. It had the power to do so. It is not my concern – or my right – to judge this decision.

Some of you know me. I am a Catholic priest in Vienna. Twenty years ago I studied in Ankara. I have tried to learn the Turkish language to get to know Turkish people and Turkish culture better. I was impressed by Turkish hospitality.

What I am worried about are the words which are used for a house of prayer. A house of God should not be used as a symbol of conquest but only as a symbol of prayer and peace. We no longer live in an age as 500 years ago. In the meantime slavery has been abolished, women have been granted equal rights, child labour has been banned. The rights of every human being have been asserted.