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Schon zu Großmutters Zeiten – so erzählte sie uns Enkelkindern – wurde im Gasthaus unserer Gemeinde bei jedem Tanz gerauft. Die Burschen des Nachbarortes kamen und machten die Mädchen an. In meiner Jugend war es nicht anders. Mittlerweile war aus dem Gasthaus eine Disco entstanden, wo wir jeden Samstag hingingen. Als wir bei einem Sonntag Mittagessen von der Rauferei des Vortages berichteten, da sagte der Vater nur: „Da will ich euch nicht dabei sehen!“ Das war eine klare Ansage, wenngleich wir natürlich überzeugt waren, eingreifen zu müssen.

Heutzutage findet die Anmache im Internet statt. Eine Überschrift, ein Video, und schon meinen Gerechtigkeitsfanatiker einschreiten zu müssen. Es sind nicht mehr die Fäuste, die fliegen, sondern die abwertenden, stupiden Beleidigungen, die in die Tasten geschlagen werden. Die Hasspostings. Sie vermehren das Gift, welches in unser aller Köpfe dringt.

Damit dieses Negative sich nicht ausbreitet, wird es notwendig sein, auf die Stimme des Vaters zu hören: „Da will ich euch nicht dabei sehen.“

Martin Rupprecht
Pfarrer und Dechant im 15. Bezirk in Wien

Von der Tradition des Aufbaus des hl. Grabes. Seit Jahrhunderten ist es üblich, dass in der Karwoche ein heiliges Grab in den Krichen aufgebaut wird. Diese Stätten der Besinnung sollen uns den Schmerz des Leidens und Sterbens erfahrbarer machen. Diese Erfahrung soll auch in uns eine Veränderung hervorbringen indem wir auch darüber nachdenken, an welchen Schmerzen in dieser Welt wir Mitverantwortung tragen. Diese Nachdenklichkeit soll uns aber weiterführen zur Auferstehung - zu einem Neubeginn.

 

Anhand unserer Gemeinde Schönbrunn-Vorpark erkennt man, was es bedeutet aus einem Schutthaufen eine Kirche zu bauen. 2 Jahre nach dem 2. Weltkrieg war der Ort wo heute eine Kirche steht noch ein Trümmerfeld. Freiwillige haben in mühevoller Handarbeit, die Schuttziegel aufbereitet und diese Kirche gebaut - auch mit Hilfe des einen oder anderen Wunders. Dieses Zeichen der Gemeinschaft zeigt uns wie wichtig es manchmal ist, etwas gemeinsam zu tun. Dabei entstand nicht nur ein Kirchengebäude sondern eine Gemeinschaft, die bis heute anhält.

Die Frage die uns heute beschäftigt, ist: Wo baue ich mit, dass es Gemeinschaft gibt?

Nicht nur weil wir das Jahr der Barmherzigkeit schreiben, sehen wir es als unsere Aufgabe an auch Barmherzigkeit zu zeigen indem wir fremde beherbergen. Diese fremden Menschen kommen zu uns und erzählen uns auch ihre Geschichte und egal ob sie aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Angst um Leib und Leben zu uns gekommen sind; es bleiben immer Menschen mit Geschichten die uns berühren. Ihnen zu zu hören und für sie da zu sein, ist die Aufgabe, der wir uns gestellt haben. Wenn wir diesen Menschen zuhören, dann erinnern uns ihre Geschichten an das Glück, dass wir in Österreich geboren worden sind und nicht wo anders. Ein Zeichen unserer Dankbarkeit dafür ist auch, dass wir jenen Menschen helfen, die hier zu uns kommen und Ihnen die Integration so gut es eben geht zu erleichtern:

Der zweite Fastensonntag ist der traditionelle Suppensonntag. Auch wenn der Sonntag in der Fastenzeit eigentlich kein Fasttag ist, so wollen wir trotzdem an einem Fastensonntag ganz besonders auch darauf zu verzichten. Das Motto lautet "EineSuppe essen und ein Schnitzel zahlen.". Das traditionelle Sonntagsmahl, das in aller Regel etwas üppiger ausfällt als die Mahlzeiten unter der Woche wird auf eine Suppe reduziert wobei das ersparte Geld - im Vergleich zum üppigeren Mahl - gespendet wird. Dadurch folgen wir unserer Sendung als Christen für Andere da zu sein die weniger haben als wir. Dieses Jahr stehen die Philippinen im Mittelpunkt des Familienfasttages der katholischen Frauenbewegung. Was wir für sie tun und wie jeder selbst ein wenig tun kann um die Fastenzeit bewußter zu erleben, erfahren wir im heutigen Impulsvideo.

 

 

In unserer Gemeinde Rudolfsheim gibt es den ganzen Winter hindurch jeden Montag von 09:00-17:00 Uhr eine Wärmestube. Dort kommen Menschen hin, die nichts mehr haben außer vielleicht manchmal noch einen Funken Hoffnung. Freiwillige Helfer sind den ganzen Tag über da und kochen Tee oder Suppe und versorgen die Menschen nicht nur leiblich sondern sind auch für ein Gespräch da.

In der Fastenzeit geht es auch um Verzicht. Hier verzichten Menschen auf ihre Freizeit um für Andere da zu sein. Und sie bekommen dafür auch etwas zurück ...

 

 

Ab heute gehen rund 30 Kinder in unserer Gemeinde Neufünfhaus - und rund 85.000 Kinder in ganz Österreich - hinaus in die Kälte um für bedürftige Kinder in dieser Welt Geld zu sammeln. Jedenfalls hat die Sternsingeraktion drei Effekte. Näheres erfahren wir in unserer diesjährigen Videobotschaft zur Dreikönigsaktion.

 

Im Neuen Pflegeheim neben unserer Kirche kommen zu Weihnachten Menschen zur Christmette zusammen die uns Dankbarkeit lehren. Dankbarkeit deswegen weil man selbst nicht pflegebedürftig ist und das Haus jederzeit wieder verlassen kann, wenn man es besucht. Dass ist nur wenigen Bewohnern des Heims möglich. Das macht uns dankbar für unsere eigene Gesundheit. 

Doch dankbar sind die Bewohner des Pflegeheims trotz aller Leiden. So singen auch diese Menschen voller Freude "Christus der Retter ist da!" 

 

 

 

Die ruhigste Zeit im Jahr ist bekanntlich der Advent. Trotzdem erleben viele diese Jahreszeit als besonders hektisch und stressig. Heute erfahren wir wie wir eine richtige Balance zwischen mitunter hektischer Vorbereitung auf Weihnachten und dem Still werden erreichen können.

 

 

Das LeO Projekt, dass es seit 5 Jahren in unserer Pfarre gibt versorgt bedürftige Menschen nicht nur mit Lebensmitteln sondern bietet auch Orientierung und Beratung (Le+O). In der heutigen Adventbotschaft hören wir von den positiven Auswirkungen dieses Projekts in unserer Gemeinde und wie wir unseren Advent gestalten können um - entsprechend dem Motto von Le+O - gemeinsam Wunder zu wirken.

 

Die vier Wochen im Advent dienen ja bekanntlich zur Vorbereitung auf die Ankunft unseres Erlösers. In unseren Gemeinden der Pfarre "Hildegard Burjan" hat der Advent aber offensichtlich schon im Oktober begonnen wo in unseren Gemeinden seither rund 3.000 Nächtigungen für Flüchtlinge vorbereitet und diese Menschen während ihres Aufenthaltes betreut wurden - mit erstaunlichen Rückmeldungen. Tragen wir auch in dieser besonderen Zeit des Jahres ein Licht in die Welt indem wir. z.B. Menschen in Not helfen und gehen wir gemeinsam durch diese Zeit der Vorbereitung.

 

Wie können wir Akzente setzen? Rudolf der Stifter tat es nicht nur mit der Gründung der Wiener Universität und des Domkapitels vor genau 650 Jahren sondern auch durch sein Testament. Diesmal stellt sich die Frage ob Sie Ihr Testament schon gemacht haben? Wenn ja, ob es nur Ihre finanzielle Seite regelt oder ob auch eine geistliche Botschaft darin enthalten ist. Wr erfahren diesmal ein schönes Beispiel dafür und auch wie das mit dem heutigen Beginn der Passionszeit zusammenhängt.

 

Wir befinden uns genau in der Mitte der Vorbereitungszeit auf Ostern. Diesmal geht es um die Selige Hildegard Burjan und ihr soziales Engagement. Weiters erfahren wir etwas über die Nikodemusstunde - wie wir sie nennen - und wozu sie da ist.

 

 

Dieses mal erfahren wir mehr über die Zeit.

Wie nutzen wir unsere Zeit? Womit verschwenden wir sie mitunter? Und zu guter letzt was der hl. Ignatius von Loyola dazu sagt und als Hilfe anbietet.

 

 

Diesmal geht es um ein Beispiel wie fasten - außer durch dem Verzicht auf gewisse Speisen - noch funktionieren kann und dass man nicht verzweifeln muss, wenn ein Fastenvorsatz einmal nicht funktioniert.