Dear Turkish Friends!

Politics has converted Hagia Sophia back to a Mosque. It had the power to do so. It is not my concern – or my right – to judge this decision.

Some of you know me. I am a Catholic priest in Vienna. Twenty years ago I studied in Ankara. I have tried to learn the Turkish language to get to know Turkish people and Turkish culture better. I was impressed by Turkish hospitality.

What I am worried about are the words which are used for a house of prayer. A house of God should not be used as a symbol of conquest but only as a symbol of prayer and peace. We no longer live in an age as 500 years ago. In the meantime slavery has been abolished, women have been granted equal rights, child labour has been banned. The rights of every human being have been asserted.

Saygıdeğer Türk Kardeşlerim!

Siyaset sebebiyle Ayasofya tekrar camiye dönüştürüldü. Bu kararı eleştirmek ne bana düşer ne de haddim değil. Bir çoğunuzun beni tanıdığı gibi Viyana’da bir kilisede Katolik papazım. Benim adım Martin Rupprecht. Yirmi yıl evvel Ankara’da Türk kültürünü daha iyi tanımak için bir yıl Türkçe öğrenmeye çalıştım. Türk misafirperverliğinden çok etkilendim.

Papazımızın Ayasofya'nın dönüşümü hakkında görüntülü mesajı

 

Monstranz

„Wie viele Wege zu Gott gibt es?“, wurde Joseph Kardinal Ratzinger – der spätere Papst Benedikt XVI. – einmal in einem Interview gefragt, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Er hat dem Journalisten lächelnd geantwortet:

„Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“

Eine wunderbare Aussage, die uns erahnen lässt, wie groß Gott ist und wie einfach er es uns machen möchte. mit ihm in Kontakt zu treten. Da es aber so viele Wege gibt, mit Gott zu reden oder auch einfach nur auf ihn zu hören, wollen wir die vielen verschiedenen Arten vorstellen, wie wir in unseren Kirchen Anbetung halten, also das stille oder gestaltete Gebet vor dem Allerheiligsten. Als Pfarre Hildegard Burjan wollen wir aus der Vielfalt in unseren Gemeinden schöpfen und so freuen wir uns, dass wir drei Angebote zur Anbetung anbieten können, die alle verschieden sind. Es ist sicherlich für jeden etwas dabei, je nachdem, wonach die eigene Seele dürstet. 

Monstranz

Was ist eucharistische Anbetung?

Wenn wir beten, treten wir mit Gott in Beziehung und teilen Ihm unsere Freuden und Sorgen mit. Die eucharistische Anbetung ist eine Form dieses In-Beziehung-Tretens mit Gott. Wir glauben, dass Jesus Christus selbst im eucharistischen Brot, das in der Monstranz gezeigt wird, gegenwärtig ist. Beim letzten Abendmahl, als Er das Brot brach, sagte er: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“. So ist Er selbst verborgen und doch sichtbar da.

Eucharistische Anbetung setzt also fort, was wir in der Eucharistie gemeinsam gefeiert haben.

Sie suchen Stille? Sie wollen Anbetung halten?

  • Die Rudolfsheimer Kirche ist jeden Freitag bis 21 Uhr dafür geöffnet.

Schauen Sie vorbei!

Kerzen und Hände

Für alle …

  … die eine Stunde durchatmen möchten,
  … die Sorgen und Ängste in sich tragen,
  … deren Herz vor Freude überfließt.
  … die eine Stunde mit Gott genießen oder an ihn andocken möchten.

Wir öffnen dafür die Türen der Kirche Christkönig-Neufünfhaus an jedem letzten Donnerstag im Monat.

Um 18.30 Uhr feiern wir Heilige Messe. Von 19–20 Uhr verbringen wir dann eine Stunde mit und vor dem Allerheiligsten mit Stille, Musik, kurzen Impulsen und der Möglichkeit, Dein Herz auszuschütten.

Es steht ein Seelsorger zur Verfügung, und Gott hört dir zu. Du kannst aber auch einfach da sein, nichts tun, und Zeit mit Gott genießen.

Rosenkranz | João Geraldo Borges Júnior, Pixabay

Der Rosenkranz ist eine jahrhundertealte Gebetstradition katholischer Spiritualität. Dieses besondere Gebet ist gleichzeitig unsere Form der Meditation, die uns aus dem Alltag reißt, köperlich und seelisch ruhig werden lässt und mit Gott verbindet.

Papst Franziskus hat gesagt:

„Der Rosenkranz ist das Gebet, das mein Leben begleitet; das Gebet der Einfachen und der Heiligen; das Gebet meines Herzens.“

Das Rosenkranzgebet hat aber auch weltliche, medizinische Vorteile:

Zum Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 1962 wandte sich Pfarrer Martin mit einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Hildegard Burjan.


Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Pfarre Hildegard Burjan!

Heute, am Jahrestag der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils 1962, drängt es mich euch zu schreiben. Gleichzeitig findet in diesen Wochen in Rom die Amazonien-Synode statt. Papst Franziskus hat viele kirchliche Vertreter und Vertreterinnen des Amazonas Gebietes in Südamerika und Fachleute aus der ganzen Welt gerufen, über die Ökologie dieses so wichtigen Gebietes und über das christliche Wirken dort nachzudenken und Entscheidungen zu treffen. Ich bitte euch, betet dafür!

Pfarrer Martin

Als katholischer Priester kenne ich das Denken, das Gehabe, die Verhaltensweisen von Klerikern zur Genüge. Ausgelöst durch ihre tiefe Schuld des Missbrauchs von Kindern, Frauen und Schutzbefohlenen, sowie deren Vertuschung, hat die Kirche aber nun mit Papst Franziskus zu einer neuen Art des Miteinanders und Füreinanders gefunden.

Der von Papst Franziskus einberufene Gipfel über Missbrauch und Kinderschutz hat sich professionell und selbstkritisch dem Thema gewidmet. Dabei waren alle gemeinsamen Sitzungen live zu verfolgen.

Musik tut der Seele gut und gemeinsames Musizieren macht noch mehr Freude! Eine kleine Runde von Musikbegeisterten will nicht auf die jeweils nächsten Probentermine des Kirchenchors warten, sondern selbstorganisiert einfach gemeinsam Musik machen. Freude und Spaß sollen dabei eine größere Rolle spielen als eiserne Disziplin und Perfektion ...

Wir laden herzlich ein, mitzumachen! Jede Stimme, jedes Instrument ist willkommen, ob mit oder ohne Noten, ob Anfänger/in oder Profi, ob jung oder alt - einzige Voraussetzung ist Freude an Musik.

TERMINE   Wir warten auf die Zeit nach Corona ...

im Barraum mit Waltraut Antonov.

Jeweils Sonntag, 17.00 bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal Neufünfhaus, Vogelweidplatz 7 / Eingang Reuentalgasse

Kontakt: Waltraut Antonov, Tel. 0664 5020649

Leben in zwei Religionen - Chance oder Risiko?

Immer öfter kommt es vor, dass zwei Menschen aus verschiedenen Religionen einander kennen und lieben lernen.

Mehr als andere Paare müssen muslimisch-christliche Partner etwas Neues für Ihre Ehe schaffen und dürfen dabei weder das westliche Modell, noch das Modell des Ursprungslands des muslimischen Partners kopieren. Sie müssen ihren eigenen Stil im täglichen Leben, besonders aber in ihrem Glaubensleben entwickeln. Auch für die Kindererziehung braucht es einen eigenen Weg.

Hildegard Burjan – eine Frau aus Österreich jüdischer Abstammung – ist die einzige „zur Ehre der Altäre" erhobene Parlamentarierin der Neuzeit! Ihr Beispiel als Politikerin und Mensch – und natürlich als Gründerin der Caritas Socialis – ist beeindruckend. Am 29. Jänner 2012 wurde sie im Wiener Stephansdom seliggesprochen.

Am Dreikönigstag 2019 wurde im ORF eine 20-minütige Dokumentation über unsere Pfarrpatronin ausgestrahlt.

 

Ein Wort zum Älter-Werden von Pflegeheimseelsorgerin Regina Leodolter-Wogrolly

Adler, ich hab’s ein wenig recherchiert, haben eine hohe Lebenserwartung. Für ihr Überleben sind sie auf körperliche Fitness angewiesen, da sie fliegen und jagen können müssen. Im Laufe, ihres bis zu 40jährigen Lebens, verschmutzt ihr Federkleid. Zum Fliegen würde es mit der Zeit zu schwer. Deshalb lassen sich Adler „ihre Jugend erneuern“ und verbringen viel Zeit für die Federpflege.

 

Das Kirchenjahr, auch liturgisches Jahr genannt, bestimmt unmittelbar das Leben in unserer Pfarre und unseren Gemeinden. Es beginnt mit dem 1. Adventsonntag, findet seinen Höhepunkt im Osterfest und klingt mit dem Christkönigsfest aus.

In kurzen Videobotschaften hat Pfarrer Martin kirchliche Feste mit unserem alltäglichen Leben in Verbindung gebracht.

Kerzen | Robert Cheaib, Pixabay

Ein etwas anderer Kommentar zu Allerheiligen von Pfarrer Martin Rupprecht.

Zu Allerheiligen wird vermehrt klar, welch wichtige Rolle die Kirche in der Zivilgesellschaft einnimmt. In den Markt- und Stadträten wird beraten über kirchliche Angelegenheiten, in den Behörden werden Genehmigungen erteilt für kirchliche Feiern, Prozessionen, Kooperationen bei Kindergarten, Friedhof und anderen Einrichtungen.