Dear Turkish Friends,

Last week the Chora Museum in the Fatih quarter in Istanbul was converted into a Mosque. The building was first erected in the 6th century CE and for 1,000 years it was a monastery animated by monks.

You might say: What business is it of yours? It’s an internal affair of the state of Turkey. But no, we must not take it as easy as that. Your Imams, the Turkish Imams working in Austria, have often cited to me the Hadith, the word of the Prophet (peace be upon him): ‘The best believer is s/he who does good to his or her neighbour.’ They publicised this word on posters in the streets of Vienna. The responsibility for our faith does not stop at the borders of countries.

Sevgili Türk Kardeşlerim!

Geçtiğimiz hafta İslanbul’un Fatih ilçesinde Kariye müzesi camiye çevrildi. Burası 6. Yüzyılda inşa edilmiş olup bin yıldır keşişlerin yetiştiği bir manastırdı.

Bu Türkiye’nin iç meselesi seni ne ilgilendiriyor diyebilirsiniz. Hayır, bu iş bu kadar basit değil.

Avusturya sokaklarında reklam panolarında asılan ve türk imamları şu hadisten sıkça bahsederler: “Sizin en hayırlınız komşusuna en çok iyilik yapanınızdır.’’  Dolayısıyla inancımızın bize yüklediği sorumluluk uluslar arası boyuta ulaşmaktadır.

Kind auf Sprungtuch

Im Juli 2020 wandte sich Pfarrer Martin mit einem Brief an die Wiener Zeitung. Er betonte darin die Bedeutung der Kirchen bei der Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen.


Das ist eine der Stärken unserer Kirchen: die Motivation, die Kombination von Professionalität und Begeisterung, der Geist des Miteinander und Füreinander. Tausende junge Leute aus den Pfarren warten schon, um mit energiegeladenen Kindern in die Sommerlager zu fahren. Wochen voller Fantasie, Abenteuer, Kooperation, kreativem Gestalten, Theater und Nachtgeländespiel im dunklen Wald.

So wächst die Persönlichkeit der Kinder. Das alles in einem Rahmen, in dem es keine Gewinner und Verlierer gibt (eine Grundregel der Jungschar). Und am Abend im Ritual alles in Gottes liebende Hände legen können. Nichtreligiös könnte man auch sagen: alles wertfrei anschauen und loslassen. Ebenso ein Verinnerlichen von Dankbarkeit.

Liebe türkische Freunde!

Türkçe çevirisi burada bulunabilir

Die Politik hat die Hagia Sophia wieder in eine Moschee gewandelt. Das ist ihre Möglichkeit. Es zu beurteilen ist nicht mein Anliegen; ich habe auch kein Recht dazu.

Was mir Sorgen macht, sind die Worte, die dabei verwendet werden. Ein Gotteshaus sollte kein Symbol für Eroberung sein. Einzig ein Symbol für das Gebet und den Frieden. Wir leben nicht mehr in der Zeit vor 500 Jahren. In der Zwischenzeit haben wir die Sklaverei abgeschafft, den Frauen die gleichen Rechte gegeben, die Kinderarbeit verboten, die Rechte eines jeden Menschen festgestellt. Wir haben auch als Religionen dazugelernt.

Gott ist nicht mächtig durch uns, wenn wir etwas erobern. Wir können auch niemanden verpflichten an Gott zu glauben. Nichts können wir erzwingen. Es bleibt ein Geschenk, den Glauben an Gott gefunden zu haben.

Dear Turkish Friends!

Politics has converted Hagia Sophia back to a Mosque. It had the power to do so. It is not my concern – or my right – to judge this decision.

Some of you know me. I am a Catholic priest in Vienna. Twenty years ago I studied in Ankara. I have tried to learn the Turkish language to get to know Turkish people and Turkish culture better. I was impressed by Turkish hospitality.

What I am worried about are the words which are used for a house of prayer. A house of God should not be used as a symbol of conquest but only as a symbol of prayer and peace. We no longer live in an age as 500 years ago. In the meantime slavery has been abolished, women have been granted equal rights, child labour has been banned. The rights of every human being have been asserted.

Saygıdeğer Türk Kardeşlerim!

Siyaset sebebiyle Ayasofya tekrar camiye dönüştürüldü. Bu kararı eleştirmek ne bana düşer ne de haddim değil. Bir çoğunuzun beni tanıdığı gibi Viyana’da bir kilisede Katolik papazım. Benim adım Martin Rupprecht. Yirmi yıl evvel Ankara’da Türk kültürünü daha iyi tanımak için bir yıl Türkçe öğrenmeye çalıştım. Türk misafirperverliğinden çok etkilendim.

Papazımızın Ayasofya'nın dönüşümü hakkında görüntülü mesajı

 

Monstranz

„Wie viele Wege zu Gott gibt es?“, wurde Joseph Kardinal Ratzinger – der spätere Papst Benedikt XVI. – einmal in einem Interview gefragt, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Er hat dem Journalisten lächelnd geantwortet:

„Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“

Eine wunderbare Aussage, die uns erahnen lässt, wie groß Gott ist und wie einfach er es uns machen möchte. mit ihm in Kontakt zu treten. Da es aber so viele Wege gibt, mit Gott zu reden oder auch einfach nur auf ihn zu hören, wollen wir die vielen verschiedenen Arten vorstellen, wie wir in unseren Kirchen Anbetung halten, also das stille oder gestaltete Gebet vor dem Allerheiligsten. Als Pfarre Hildegard Burjan wollen wir aus der Vielfalt in unseren Gemeinden schöpfen und so freuen wir uns, dass wir drei Angebote zur Anbetung anbieten können, die alle verschieden sind. Es ist sicherlich für jeden etwas dabei, je nachdem, wonach die eigene Seele dürstet. 

Monstranz

Was ist eucharistische Anbetung?

Wenn wir beten, treten wir mit Gott in Beziehung und teilen Ihm unsere Freuden und Sorgen mit. Die eucharistische Anbetung ist eine Form dieses In-Beziehung-Tretens mit Gott. Wir glauben, dass Jesus Christus selbst im eucharistischen Brot, das in der Monstranz gezeigt wird, gegenwärtig ist. Beim letzten Abendmahl, als Er das Brot brach, sagte er: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“. So ist Er selbst verborgen und doch sichtbar da.

Eucharistische Anbetung setzt also fort, was wir in der Eucharistie gemeinsam gefeiert haben.

Sie suchen Stille? Sie wollen Anbetung halten?

  • Die Rudolfsheimer Kirche ist jeden Freitag bis 21 Uhr dafür geöffnet.

Schauen Sie vorbei!

Kerzen und Hände

Für alle …

  … die eine Stunde durchatmen möchten,
  … die Sorgen und Ängste in sich tragen,
  … deren Herz vor Freude überfließt.
  … die eine Stunde mit Gott genießen oder an ihn andocken möchten.

Wir öffnen dafür die Türen der Kirche Christkönig-Neufünfhaus an jedem letzten Donnerstag im Monat.

Um 18.30 Uhr feiern wir Heilige Messe. Von 19–20 Uhr verbringen wir dann eine Stunde mit und vor dem Allerheiligsten mit Stille, Musik, kurzen Impulsen und der Möglichkeit, Dein Herz auszuschütten.

Es steht ein Seelsorger zur Verfügung, und Gott hört dir zu. Du kannst aber auch einfach da sein, nichts tun, und Zeit mit Gott genießen.

Rosenkranz | João Geraldo Borges Júnior, Pixabay

Der Rosenkranz ist eine jahrhundertealte Gebetstradition katholischer Spiritualität. Dieses besondere Gebet ist gleichzeitig unsere Form der Meditation, die uns aus dem Alltag reißt, köperlich und seelisch ruhig werden lässt und mit Gott verbindet.

Papst Franziskus hat gesagt:

„Der Rosenkranz ist das Gebet, das mein Leben begleitet; das Gebet der Einfachen und der Heiligen; das Gebet meines Herzens.“

Das Rosenkranzgebet hat aber auch weltliche, medizinische Vorteile:

Täglich um 8.10 Uhr beginnen auf dem Wiener Zentralfriedhof die Sozialbegräbnisse. Das sind jene, für deren Kosten niemand aufgekommen ist, und die jetzt von der Stadt Wien übernommen werden. Im Volksmund sagen wir „Armenbegräbnisse“ dazu. Meist sind es vier: zwei um 8.10 Uhr, zwei um 8.20 Uhr.

Bei zirka der Hälfte handelt es sich um Menschen mit christlichem Glaubensbekenntnis. In den allermeisten Fällen kommen keine Angehörigen, das heißt, dass nur der Kreuzträger und ich in der Halle stehen. Der Orgelspieler spielt zum Ein- und Auszug. Die Zeremonie läuft ab, wie bei jedem anderem Begräbnis. Nichts wird gekürzt, nur die Predigt fällt weg.

Zum Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 1962 wandte sich Pfarrer Martin mit einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Hildegard Burjan.


Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Pfarre Hildegard Burjan!

Heute, am Jahrestag der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils 1962, drängt es mich euch zu schreiben. Gleichzeitig findet in diesen Wochen in Rom die Amazonien-Synode statt. Papst Franziskus hat viele kirchliche Vertreter und Vertreterinnen des Amazonas Gebietes in Südamerika und Fachleute aus der ganzen Welt gerufen, über die Ökologie dieses so wichtigen Gebietes und über das christliche Wirken dort nachzudenken und Entscheidungen zu treffen. Ich bitte euch, betet dafür!

Pfarrer Martin

Als katholischer Priester kenne ich das Denken, das Gehabe, die Verhaltensweisen von Klerikern zur Genüge. Ausgelöst durch ihre tiefe Schuld des Missbrauchs von Kindern, Frauen und Schutzbefohlenen, sowie deren Vertuschung, hat die Kirche aber nun mit Papst Franziskus zu einer neuen Art des Miteinanders und Füreinanders gefunden.

Der von Papst Franziskus einberufene Gipfel über Missbrauch und Kinderschutz hat sich professionell und selbstkritisch dem Thema gewidmet. Dabei waren alle gemeinsamen Sitzungen live zu verfolgen.

Die Gruppenaktivitäten sind derzeit wegen der Pandemie ausgesetzt!

Musik tut der Seele gut und gemeinsames Musizieren macht noch mehr Freude!

Einer kleinen Runde von Musikbegeisterten genügen die Probentermine des Kirchenchors nicht – sie will selbstorganisiert einfach Musik machen. Freude und Spaß spielen dabei eine größere Rolle als eiserne Disziplin und Perfektion …

Wir laden herzlich ein, mitzumachen! Jede Stimme, jedes Instrument ist willkommen, ob mit oder ohne Noten, ob Anfänger/in oder Profi, ob jung oder alt – einzige Voraussetzung ist die Freude an Musik.

Termine: Sonntag, 17 bis 19 Uhr im Pfarrsaal Neufünfhaus, Vogelweidplatz 7, Eingang Reuentalgasse.

Kontakt: Waltraut Antonov, Tel. 0664 5020649