24. November 2022

Die Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überspringen“ von Pfarrer Martin veranstaltete ein Benefizkonzert zugunsten von Kindern in Äthiopien und Tansania in der Rudolfsheimer Kirche. Der Grund war ein aktueller: Der Krieg in der Ukraine und die Corona-Krise hatten die Not in Afrika vergessen lassen. Aber auch dort ist alles teurer geworden: um das Zwei- bis Dreifache! Familien, denen es bisher ganz gut ging, müssen hungern. Kinder können nicht mehr in die Schule gehen, weil sie für die Arbeit auf dem Feld gebraucht werden, oder die Eltern kein Essen mitgeben können.

Der Abend bot eine musikalische Mischung aus Ländern, in denen die Stiftung tätig war. Dazwischen wurden Beiträge von Kindern aus Äthiopien und Tansania eingespielt.

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz z.B. mit einem Tischtuch, Bibel und Krippe, in der Nähe vom Weihnachtsbaum …
Sie können diesen Ablauf auch gern als Feierblatt ausdrucken. Die Lesungen finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text des Sonntagsevangeliums finden Sie hier.)

Ich schreibe hier als ein Pfarrer einer katholischen Pfarrgemeinde. Das Glück war mit mir: In einer katholischen Familie aufgewachsen, habe ich den christlichen Glauben und die Kirche positiv erlebt. Der notwendige Kirchgang als Kind hat mir beigebracht, dass von nichts nix kommt. Dass der Glaube an Gott dann in mir wächst, wenn ich ihm Zeit schenke.

Als Jugendliche haben wir in den Jugendstunden alle Themen dieser Welt besprochen: die Todesstrafe, Suizid, Abtreibung, Atomenergie und Atomwaffen, Entwicklungshilfe für die Dritte-Welt-Länder. Wir waren oft gemeinsam unterwegs, sind zum Konzentrationslager in den Nachbarort geradelt, haben Fair-Trade-Produkte eingekauft und verkauft, haben uns im Kino „Steiner – das eiserne Kreuz“ angesehen. In der Jugendgruppe haben sich einige ineinander verliebt; andere haben einander nicht ausstehen können; es gab Ärger und Begeisterung, Neid und Gelassenheit, Dienst und Geltungssucht. In allem aber waren wir die Jugend der Pfarrgemeinde, darum gingen wir sonntags in die Kirche und zu Ostern zur Beichte.

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text des Sonntagsevangeliums finden Sie hier.)

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text des Sonntagsevangeliums finden Sie hier.)

Viele Eltern glauben nicht an Gott und besuchen die Kirche nur noch zu Hochzeiten oder Taufen. Zu Begräbnissen werden Kinder oft gar nicht mitgenommen. Zu traurig, alle in schwarz, viele weinen, Kindern wird da auch schnell fad, dann spielen sie am Friedhof rum, zappeln, sind lästig. Und die Eltern und Verwandten weinen zu sehen, sei nicht gut für die Kinder.

Ist das wirklich so?

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text des Sonntagsevangeliums finden Sie hier.)

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

Kein Rapid-Fan würde seinem neugeborenem Kind violette Kleidung anziehen. Die Lieder der Fan-Gemeinde, das Grün-Weiß des Clubs, die Termine der Spiele: Das alles gehört zum Geist der Rapid-Familie. Bei verlorenen Spielen wird geweint, gewonnene Partien werden gefeiert. Klar erzählt man den Kindern von der Geschichte, vom Auf und Ab in der Saison, den Trainern …

Kein echter Fan würde seinem Kind sagen: Schau dir die Bundesliga an, dann entscheide dich. Nein. Echte Fans haben das Grün-Weiß im Kleiderschrank und die Kinder werden selbstverständlich zu jedem Rapid-Match mitgenommen.

Liebe Gemeinde!

Die Zeit meines Urlaubs in Istanbul kann ich für verschiedene Gespräche nutzen. Ein besonderer Anlass war ein Treffen mit dem ökumenischen Patriarchen Bartolomäus. Das Gespräch unter vier Augen hatte Prälat Dr. Nikolaus Wyrwoll arangiert, der ein Studienkollege des Patriarchen ist.

Als Islam-Berater von Kardinal Dr. Christoph Schönborn erbat ich mir den Rat des Patriarchen für unsere Bemühungen in der christlich-muslimischen Verständigung. Da ich Patriarch Bartolomäus ebenfalls schon 35 Jahre kennen darf, war die Begegnung eine große Freude: Seine geistliche Persönlichkeit ist ein Licht für viele Völker!

Pfarrer Martin Rupprecht

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Liebes Gemeindemitglied,

wenn Ihre Nachbarin heute bei Ihnen läuten und fragen würde: „Kannst du mir eine Bibel borgen?“, was wäre dann Ihre Antwort? Vielleicht „Ui, wo hab ich die denn überhaupt?“ Oder „Die war schon so alt und vergilbt, dass ich sie zum Flohmarkt gegeben habe.“ Oder: „Die steht seit Jahr und Tag im Bücherregal. Die muss ich zuerst abstauben, bevor ich sie ihr geben kann.“ Aber vielleicht wäre die Antwort ja eine ganz andere, wie z.B. „Du kannst meine Bibel für heute gerne haben, aber morgen hätte ich sie gern wieder, weil ich jeden Tag das Tagesevangelium lese.“ Oder „Ich habe mehrere Bibelübersetzungen, weil ich beim Lesen gerne vergleiche. Du kannst gerne eine davon haben.“ Oder „Schön, dass du in der Bibel lesen willst. Für mich sind die Worte der Heiligen Schrift auch ganz wichtig. Vielleicht wollen wir ja mal gemeinsam eine Stelle lesen und darüber reden!“

engin_akyurt_auf_pixabay

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.