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In der heutigen Zeit, wo sich die Geselschaft schneller wandelt als man es oft auf den ersten Blick bemerkt und wo Weltbilder auch ohne Probleme ohne Gott auskommen, hat es die Kirche nicht leicht. Wenn dann auch noch Umstände eintreten, die an der Glaubwürdigkeit der Kriche nagen dann stellt sich Vielen die Frage; warum bin ich Mitglied in dieser Kirche?

Auch wenn Viele diese Frage für sich selbst nicht beantworten können und daher als Antwort den Kirchenaustritt als einzige Alternative sehen, so gibt es viele Gründe, die für einen Verbleib in der Kirche sprechen. Der Politikberater, Beteiligungsexperte, Autor vieler Bücher und Redner Erik Flügge hat in einem Artikel 5 Gründe zusammengefasst, die gegen einen Kirchenaustritt sprechen.

Diese Gründe sollen all jenen als Ermutigung dienen, die tagtäglich in der und für die Kirche arbeiten und sich engagieren und so einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Für jene, die eine Antwort auf die Frage ob Austreten oder Auftreten, angesichts der aktuellen Entwicklungen, die bessere Entscheidung wäre, soll es eine Unterstützung bei der Entscheidungsfindung sein.

Die Fastenzeit ist die richtige Zeit um die großen Fragen anzugehen - in vielerlei Hinsicht. Die eine oder andere große Frage beantwortet unser Diakon Árpád am:

Di, 2. April, 19 Uhr – Ist Religion Hilfe fürs Leben oder Gefahr für die Gesellschaft? (in der Krypta Neufünfhaus)

Mo, 8. April, 19 Uhr – Heilige Messe besser verstehen: Schräges Theater oder Kraftquelle die mein Leben wandelt (im Pfarrsaal Neufünfhaus)

Als katholischer Priester kenne ich das Denken, das Gehabe, die Verhaltensweisen von Klerikern zur Genüge. Ausgelöst durch ihre tiefe Schuld des Missbrauchs von Kindern, Frauen und Schutzbefohlenen, sowie deren Vertuschung, hat die Kirche aber nun mit Papst Franziskus zu einer neuen Art des Miteinanders und Füreinanders gefunden. Der von Papst Franziskus einberufene Gipfel über Missbrauch und Kinderschutz hat sich professionell und selbstkritisch dem Thema gewidmet. Dabei waren alle gemeinsamen Sitzungen live zu verfolgen.

Auch das eine neue transparente, ehrliche Art des ebenbürtigen Umgangs. Opfer, die vor dem Papst und seinen Kardinälen diese kritisieren, hinterfragen, Forderungen an die Kirche stellen - ein wirkliches Novum. Die Aura der Unantastbarkeit, der Unnahbarkeit ist vorbei und dahinter kann und will die Kirche auch nicht mehr zurück.

Musik tut der Seele gut und gemeinsames Musizieren macht noch mehr Freude! Eine kleine Runde von Musikbegeisterten will nicht auf die jeweils nächsten Probentermine des Kirchenchors warten, sondern selbstorganisiert einfach gemeinsam Musik machen. Freude und Spaß sollen dabei eine größere Rolle spielen als eiserne Disziplin und Perfektion ...

Wir laden herzlich ein, mitzumachen! Jede Stimme, jedes Instrument ist willkommen, ob mit oder ohne Noten, ob Anfänger/in oder Profi, ob jung oder alt - einzige Voraussetzung ist Freude an Musik.

TERMINE  2019

10. Februar
10. März
07. April
19. Mai

 
Jeweils Sonntag, 17.00 bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal Neufünfhaus, Vogelweidplatz 7 / Eingang Reuentalgasse

Kontakt: Waltraut Antonov, Tel. 06645020649

Täglich um 8.10 Uhr beginnen auf dem Wiener Zentralfriedhof die Sozialbegräbnisse. Das sind jene, für deren Kosten niemand aufgekommen ist, und die jetzt von der Stadt Wien übernommen werden. Im Volksmund sagen wir „Armenbegräbnisse“ dazu. Meist sind es vier: zwei um 8.10 Uhr, zwei um 8.20 Uhr.

Bei circa der Hälfte handelt es sich um Menschen mit christlichem Glaubensbekenntnis. In den allermeisten Fällen kommen keine Angehörigen, das heißt, dass der Kreuzträger und ich in der Halle stehen. Der Orgelspieler spielt zum Ein- und Auszug. Die Zeremonie läuft ab, wie bei jedem anderem Begräbnis. Nichts wird gekürzt, nur die Predigt fällt weg.

Unter dem Titel "Lets's make art!" bietet der Künstler Luka Knezevic bietet Möglichkeit für Jugendliche und Kinder das Zeichnen und Malen und die dazugehörenden Techniken zu erlernen. Am Ende des Kurses -Mitte Juni - wird es auch eine Ausstellung der erschaffenen Kunstwerke geben. Details dazu folgen. Der Kurs startet am 28. Februar 2019.

Nähere Informationen und wie die Anmeldung funktioniert, können dem Flugblatt entnommen werden.

Am Dreikönigstag wurde im ORF eine 20 minütige Dokumentation über unsere Pfarrpatronin Hildegard Burjan ausgestrahlt:

Hildegard Burjan – eine Frau aus Österreich jüdischer Abstammung – ist die einzige „zur Ehre der Altäre" erhobene Parlamentarierin der Neuzeit! Ihr Beispiel als Politikerin und Mensch – und natürlich als Gründerin der Caritas Socialis – ist beeindruckend. Die Seligsprechung jährt sich noch im Jänner zum siebten Mal.

 

 

Singt, singt, sonst wissen die Engel im Himmel
nichts mit euch anzufangen...!


HAGIOS ist ein Mitsing-Projekt, das von kontemplativer Stille bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang reicht. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Wiener Christkönigskirche in einen großen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem HAGIOS-Liederzyklus, der die Gesangs-Tradition von Klöstern und Gemeinschaften wie Taizé fortführt.
Helge Burggrabe realisierte bereits viele Kulturprojekte in großen Sakralräumen (Kölner Dom, Dresdner Frauenkirche, Pantheon Rom), unter anderem Oratorien für Solisten, Chöre und Orchester. Mit dem Projekt  „HAGIOS – Gesungenes Gebet“ verfolgt er jedoch die Idee, dass jeder Mensch singen kann. In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Tag keine falschen Töne!

 

Wann: Samstag, 20. Oktober 2018
Christkönigskirche, Hildegard-Burjan-Platz 2
Workshop - 13 bis 17 Uhr

Info & Anmeldung: Pfarrkanzlei (siehe Flyer-zum download)
Liederabend - 19.30 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen
Förderer: Berlin Classics und musica innova e.V.
Information: www.burggrabe.de

„Und es war gut!“

Jedes Jahr Anfang März wird der ökumenische Weltgebetstag der Kinder, zeitgleich mit dem Weltgebetstag der Frauen, gefeiert. Das ist meist ein Aktionsnachmittag für Mädchen und Buben in christlichen Gemeinden, die dabei Gelegenheit finden, sich mit der Lebens- und Glaubenssituation von Menschen in anderen Ländern auseinander zu setzen und in Gedanken mit ihnen gemeinsam zu beten und zu feiern. Am 3. März begeben wir uns im kleinen Saal der Gemeinde Schönbrunn-Vorpark um 16 Uhr auf eine Reise nach Surinam, dem diesjährigen Schwerpunktland des Weltgebetstages. Nach dem gemeinsamen Gebet kosten wir uns durch ein exotisches Buffet und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Herzliche Einladung an alle Interessierten, besonders Kinder zwischen circa vier und zwölf Jahren mit ihren Begleitpersonen. Mehr Information bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wie auch an vielen anderen Orten findet schon seit Jahren regelmäßig ein ökumenisches Taizé-Gebet im 15. Bezirk statt.

Dieser ökumenischer Gottesdienst ladet ein zum still werden, zum zu sich finden, zum einfach da sein, zum innehalten, zum zur Ruhe kommen, zum still beten, zum gemeinsamen Singen und zum Abstreifen der Hektik des Alltags.

Das ökumenische Taizegebet findet grundsätzlich jeden letzten Mittwoch im Monat statt. Beginn ist immer um 19:00 Uhr. Die nächsten Termine sind:

 

Wann? Wo?
Mittwoch, 31. Jänner Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 28. Februar  Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
  Im März entfällt das Taizé-Gebet wegen der Karwoche
Mittwoch, 25. April Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 30. Mai Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 27. Juni

Krypta der röm.-kath. Gemeinde Christkönig-Neufünfhaus, Hildegard-Burjan-Platz, 1150 Wien

 

Anschließend Agape!

Liebe Gemeinde, liebe Freunde!

Ich kann gar nicht einzeln die vielen Genesungswünsche erwidern! Ihnen und euch allen Danke von Herzen! Verzeiht mir, dass ich nicht jedem/r einzelnen schreiben kann.

© olesiabilkei / 123RF Standard-Bild

In der Zeit nach dem Unfall am 8. November habe ich viel über Schmerz nachgedacht. Das Wort habe ich zu meinem Wort des Jahres erwählt. Wochenlang konnte ich kaum eine einzige zusammenhängende Stunde schlafen. Die Nächte wurden zu einer Folter, von der ich keinen Ausweg fand. Auch Medikamente haben nicht geholfen. Depressive Gedanken und Selbstzweifel waren die Folge. Plötzlich habe ich jene Menschen verstehen können, die irgendwann aus dem Fenster springen ...

Ein etwas anderer Kommentar zu Allerheiligen von Dechant Pfarrer Martin Rupprecht

An Allerheiligen wird vermehrt klar, welch wichtige Rolle die Kirche in der Zivilgesellschaft einnimmt. In den Markt- und Stadträten wird beraten über kirchliche Angelegenheiten, in den Behörden werden Genehmigungen erteilt für kirchliche Feiern, Prozessionen, Kooperationen bei Kindergarten, Friedhof und anderen Einrichtungen.

Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos Alle zusammenstehen.

Mit dieser Aussage hat Papst Franziskus bei seiner Rede im Rahmen der TED Konferenz 2017 darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass wir uns nicht nur als einzelne Individuen verstehen sondern auch als Zusammenschluß vieler Individuen, der in eingen sehr wichtigen Bereichen nur durch gemeinsamen Zusammenhalt bestehen kann.

Wie wunderbar es wäre, wenn Geschwisterlichkeit nicht nur auf Sozialarbeit beschränkt wäre, sondern stattdessen zur Standardhaltung in Politik, Wirtschaft und bei wissenschaftlichen Entscheidungen genauso wie bei Beziehungen zwischen Menschen und Ländern werden würde.

Dies ist laut Papst Franzisus eine Grundvoraussetzung um die Kultur der Verschwendung zu überwinden in der wir derzeit leben.

Die Gesamtheit seiner drei Botschaften, die Papst Franziskus im Rahmen der Konferenz den Teilnehmern mitgegeben hat und mit denen er uns erläutert wie wir für eine gute gemeinsame Zukunft sorgen können, laden wir Sie ein sich hier anzusehen. Der Ansatz klingt erstaunlich einfach und ist trotzdem herausfordernd für uns alle:

 

 

 

Wir alle sind auf der permanenten Suche nach etwas. Einer sucht ständig sein smartphone, der Andere seine Brille. Manche suchen sich selbst. Und wieder Andere suchen Gott. Sucht heute auch noch jemand den Advent? Hat er denn wirklich schon begonnen? Was den Advent als Vorbereitungszeit ausmacht und was uns verloren gegangen zu sein scheint, betrachtet Mag. Fritz Mahr, Mitglied im Übergangs-PGR unserer Pfarre: 

 

Wenn uns die Zeit vor Weihnachten wieder einmal verstopfte Kaufhäuser, von Lautsprechern gebrüllte Weihnachtslieder und den ganzen Kitsch und Flitter beschert, dann will ich Ruhe suchen. Frieden möchte ich haben, Frieden auch von aller Weihnachtshektik. Von aller Hetze, zu der mich andere zwingen und auch ich mich selbst.