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Singt, singt, sonst wissen die Engel im Himmel
nichts mit euch anzufangen...!


HAGIOS ist ein Mitsing-Projekt, das von kontemplativer Stille bis zu kraftvollem, vielstimmigem Gesang reicht. Es braucht dazu nur die eigene Stimme und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit vielen anderen Menschen die Wiener Christkönigskirche in einen großen Klangraum zu verwandeln. Gesungen werden schnell zu erlernende geistliche Kanons und Gesänge aus dem HAGIOS-Liederzyklus, der die Gesangs-Tradition von Klöstern und Gemeinschaften wie Taizé fortführt.
Helge Burggrabe realisierte bereits viele Kulturprojekte in großen Sakralräumen (Kölner Dom, Dresdner Frauenkirche, Pantheon Rom), unter anderem Oratorien für Solisten, Chöre und Orchester. Mit dem Projekt  „HAGIOS – Gesungenes Gebet“ verfolgt er jedoch die Idee, dass jeder Mensch singen kann. In diesem Sinne steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Gesang im Mittelpunkt: Jede und jeder ist herzlich willkommen, es gibt an diesem Tag keine falschen Töne!

 

Wann: Samstag, 20. Oktober 2018
Christkönigskirche, Hildegard-Burjan-Platz 2
Workshop - 13 bis 17 Uhr

Info & Anmeldung: Pfarrkanzlei (siehe Flyer-zum download)
Liederabend - 19.30 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen
Förderer: Berlin Classics und musica innova e.V.
Information: www.burggrabe.de

Musik tut der Seele gut und gemeinsames Musizieren macht noch mehr Freude! Eine kleine Runde von Musikbegeisterten will nicht auf die jeweils nächsten Probentermine des Kirchenchors warten, sondern selbstorganisiert einfach gemeinsam Musik machen. Freude und Spaß sollen dabei eine größere Rolle spielen als eiserne Disziplin und Perfektion ...

Wir laden herzlich ein, mitzumachen! Jede Stimme, jedes Instrument ist willkommen, ob mit oder ohne Noten, ob Anfänger/in oder Profi, ob jung oder alt - einzige Voraussetzung ist Freude an Musik.

TERMINE 2018 / 2109

14. Oktober
11. November
09. Dezember
13. Jänner
10. Februar
10. März
07. April
12. Mai

 
Jeweils Sonntag, 17.00 bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal Neufünfhaus, Vogelweidplatz 7 / Eingang Reuentalgasse

Kontakt: Waltraut Antonov, Tel. 06645020649

„Und es war gut!“

Jedes Jahr Anfang März wird der ökumenische Weltgebetstag der Kinder, zeitgleich mit dem Weltgebetstag der Frauen, gefeiert. Das ist meist ein Aktionsnachmittag für Mädchen und Buben in christlichen Gemeinden, die dabei Gelegenheit finden, sich mit der Lebens- und Glaubenssituation von Menschen in anderen Ländern auseinander zu setzen und in Gedanken mit ihnen gemeinsam zu beten und zu feiern. Am 3. März begeben wir uns im kleinen Saal der Gemeinde Schönbrunn-Vorpark um 16 Uhr auf eine Reise nach Surinam, dem diesjährigen Schwerpunktland des Weltgebetstages. Nach dem gemeinsamen Gebet kosten wir uns durch ein exotisches Buffet und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Herzliche Einladung an alle Interessierten, besonders Kinder zwischen circa vier und zwölf Jahren mit ihren Begleitpersonen. Mehr Information bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wie auch an vielen anderen Orten findet schon seit Jahren regelmäßig ein ökumenisches Taizé-Gebet im 15. Bezirk statt.

Dieser ökumenischer Gottesdienst ladet ein zum still werden, zum zu sich finden, zum einfach da sein, zum innehalten, zum zur Ruhe kommen, zum still beten, zum gemeinsamen Singen und zum Abstreifen der Hektik des Alltags.

Das ökumenische Taizegebet findet grundsätzlich jeden letzten Mittwoch im Monat statt. Beginn ist immer um 19:00 Uhr. Die nächsten Termine sind:

 

Wann? Wo?
Mittwoch, 31. Jänner Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 28. Februar  Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
  Im März entfällt das Taizé-Gebet wegen der Karwoche
Mittwoch, 25. April Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 30. Mai Zwinglikirche, Schweglerstraße 39, 1150 Wien
Mittwoch, 27. Juni

Krypta der röm.-kath. Gemeinde Christkönig-Neufünfhaus, Hildegard-Burjan-Platz, 1150 Wien

 

Anschließend Agape!

Liebe Gemeinde, liebe Freunde!

Ich kann gar nicht einzeln die vielen Genesungswünsche erwidern! Ihnen und euch allen Danke von Herzen! Verzeiht mir, dass ich nicht jedem/r einzelnen schreiben kann.

© olesiabilkei / 123RF Standard-Bild

In der Zeit nach dem Unfall am 8. November habe ich viel über Schmerz nachgedacht. Das Wort habe ich zu meinem Wort des Jahres erwählt. Wochenlang konnte ich kaum eine einzige zusammenhängende Stunde schlafen. Die Nächte wurden zu einer Folter, von der ich keinen Ausweg fand. Auch Medikamente haben nicht geholfen. Depressive Gedanken und Selbstzweifel waren die Folge. Plötzlich habe ich jene Menschen verstehen können, die irgendwann aus dem Fenster springen ...

Ein etwas anderer Kommentar zu Allerheiligen von Dechant Pfarrer Martin Rupprecht

An Allerheiligen wird vermehrt klar, welch wichtige Rolle die Kirche in der Zivilgesellschaft einnimmt. In den Markt- und Stadträten wird beraten über kirchliche Angelegenheiten, in den Behörden werden Genehmigungen erteilt für kirchliche Feiern, Prozessionen, Kooperationen bei Kindergarten, Friedhof und anderen Einrichtungen.

Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos Alle zusammenstehen.

Mit dieser Aussage hat Papst Franziskus bei seiner Rede im Rahmen der TED Konferenz 2017 darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass wir uns nicht nur als einzelne Individuen verstehen sondern auch als Zusammenschluß vieler Individuen, der in eingen sehr wichtigen Bereichen nur durch gemeinsamen Zusammenhalt bestehen kann.

Wie wunderbar es wäre, wenn Geschwisterlichkeit nicht nur auf Sozialarbeit beschränkt wäre, sondern stattdessen zur Standardhaltung in Politik, Wirtschaft und bei wissenschaftlichen Entscheidungen genauso wie bei Beziehungen zwischen Menschen und Ländern werden würde.

Dies ist laut Papst Franzisus eine Grundvoraussetzung um die Kultur der Verschwendung zu überwinden in der wir derzeit leben.

Die Gesamtheit seiner drei Botschaften, die Papst Franziskus im Rahmen der Konferenz den Teilnehmern mitgegeben hat und mit denen er uns erläutert wie wir für eine gute gemeinsame Zukunft sorgen können, laden wir Sie ein sich hier anzusehen. Der Ansatz klingt erstaunlich einfach und ist trotzdem herausfordernd für uns alle:

 

 

 

Wir alle sind auf der permanenten Suche nach etwas. Einer sucht ständig sein smartphone, der Andere seine Brille. Manche suchen sich selbst. Und wieder Andere suchen Gott. Sucht heute auch noch jemand den Advent? Hat er denn wirklich schon begonnen? Was den Advent als Vorbereitungszeit ausmacht und was uns verloren gegangen zu sein scheint, betrachtet Mag. Fritz Mahr, Mitglied im Übergangs-PGR unserer Pfarre: 

 

Wenn uns die Zeit vor Weihnachten wieder einmal verstopfte Kaufhäuser, von Lautsprechern gebrüllte Weihnachtslieder und den ganzen Kitsch und Flitter beschert, dann will ich Ruhe suchen. Frieden möchte ich haben, Frieden auch von aller Weihnachtshektik. Von aller Hetze, zu der mich andere zwingen und auch ich mich selbst.

Schon zu Großmutters Zeiten – so erzählte sie uns Enkelkindern – wurde im Gasthaus unserer Gemeinde bei jedem Tanz gerauft. Die Burschen des Nachbarortes kamen und machten die Mädchen an. In meiner Jugend war es nicht anders. Mittlerweile war aus dem Gasthaus eine Disco entstanden, wo wir jeden Samstag hingingen. Als wir bei einem Sonntag Mittagessen von der Rauferei des Vortages berichteten, da sagte der Vater nur: „Da will ich euch nicht dabei sehen!“ Das war eine klare Ansage, wenngleich wir natürlich überzeugt waren, eingreifen zu müssen.

Heutzutage findet die Anmache im Internet statt. Eine Überschrift, ein Video, und schon meinen Gerechtigkeitsfanatiker einschreiten zu müssen. Es sind nicht mehr die Fäuste, die fliegen, sondern die abwertenden, stupiden Beleidigungen, die in die Tasten geschlagen werden. Die Hasspostings. Sie vermehren das Gift, welches in unser aller Köpfe dringt.

Damit dieses Negative sich nicht ausbreitet, wird es notwendig sein, auf die Stimme des Vaters zu hören: „Da will ich euch nicht dabei sehen.“

Martin Rupprecht
Pfarrer und Dechant im 15. Bezirk in Wien

Von der Tradition des Aufbaus des hl. Grabes. Seit Jahrhunderten ist es üblich, dass in der Karwoche ein heiliges Grab in den Krichen aufgebaut wird. Diese Stätten der Besinnung sollen uns den Schmerz des Leidens und Sterbens erfahrbarer machen. Diese Erfahrung soll auch in uns eine Veränderung hervorbringen indem wir auch darüber nachdenken, an welchen Schmerzen in dieser Welt wir Mitverantwortung tragen. Diese Nachdenklichkeit soll uns aber weiterführen zur Auferstehung - zu einem Neubeginn.

 

Anhand unserer Gemeinde Schönbrunn-Vorpark erkennt man, was es bedeutet aus einem Schutthaufen eine Kirche zu bauen. 2 Jahre nach dem 2. Weltkrieg war der Ort wo heute eine Kirche steht noch ein Trümmerfeld. Freiwillige haben in mühevoller Handarbeit, die Schuttziegel aufbereitet und diese Kirche gebaut - auch mit Hilfe des einen oder anderen Wunders. Dieses Zeichen der Gemeinschaft zeigt uns wie wichtig es manchmal ist, etwas gemeinsam zu tun. Dabei entstand nicht nur ein Kirchengebäude sondern eine Gemeinschaft, die bis heute anhält.

Die Frage die uns heute beschäftigt, ist: Wo baue ich mit, dass es Gemeinschaft gibt?