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Musik tut der Seele gut und gemeinsames Musizieren macht noch mehr Freude! Eine kleine Runde von Musikbegeisterten will nicht auf die jeweils nächsten Probentermine des Kirchenchors warten, sondern selbstorganisiert einfach gemeinsam Musik machen. Freude und Spaß sollen dabei eine größere Rolle spielen als eiserne Disziplin und Perfektion ...

Wir laden herzlich ein, mitzumachen! Jede Stimme, jedes Instrument ist willkommen, ob mit oder ohne Noten, ob Anfänger/in oder Profi, ob jung oder alt - einzige Voraussetzung ist Freude an Musik.

TERMINE 2017/2018:

22. Oktober
12. November
10. Dezember
18. Februar
18. März
15. April
27. Mai

 


Jeweils Sonntag, 17.00 bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal Neufünfhaus, Vogelweidplatz 7 / Eingang Reuentalgasse

Kontakt: Waltraut Antonov, Tel. 06645020649

Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos Alle zusammenstehen.

Mit dieser Aussage hat Papst Franziskus bei seiner Rede im Rahmen der TED Konferenz 2017 darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass wir uns nicht nur als einzelne Individuen verstehen sondern auch als Zusammenschluß vieler Individuen, der in eingen sehr wichtigen Bereichen nur durch gemeinsamen Zusammenhalt bestehen kann.

Wie wunderbar es wäre, wenn Geschwisterlichkeit nicht nur auf Sozialarbeit beschränkt wäre, sondern stattdessen zur Standardhaltung in Politik, Wirtschaft und bei wissenschaftlichen Entscheidungen genauso wie bei Beziehungen zwischen Menschen und Ländern werden würde.

Dies ist laut Papst Franzisus eine Grundvoraussetzung um die Kultur der Verschwendung zu überwinden in der wir derzeit leben.

Die Gesamtheit seiner drei Botschaften, die Papst Franziskus im Rahmen der Konferenz den Teilnehmern mitgegeben hat und mit denen er uns erläutert wie wir für eine gute gemeinsame Zukunft sorgen können, laden wir Sie ein sich hier anzusehen. Der Ansatz klingt erstaunlich einfach und ist trotzdem herausfordernd für uns alle:

 

 

 

Wir alle sind auf der permanenten Suche nach etwas. Einer sucht ständig sein smartphone, der Andere seine Brille. Manche suchen sich selbst. Und wieder Andere suchen Gott. Sucht heute auch noch jemand den Advent? Hat er denn wirklich schon begonnen? Was den Advent als Vorbereitungszeit ausmacht und was uns verloren gegangen zu sein scheint, betrachtet Mag. Fritz Mahr, Mitglied im Übergangs-PGR unserer Pfarre: 

 

Wenn uns die Zeit vor Weihnachten wieder einmal verstopfte Kaufhäuser, von Lautsprechern gebrüllte Weihnachtslieder und den ganzen Kitsch und Flitter beschert, dann will ich Ruhe suchen. Frieden möchte ich haben, Frieden auch von aller Weihnachtshektik. Von aller Hetze, zu der mich andere zwingen und auch ich mich selbst.

Schon zu Großmutters Zeiten – so erzählte sie uns Enkelkindern – wurde im Gasthaus unserer Gemeinde bei jedem Tanz gerauft. Die Burschen des Nachbarortes kamen und machten die Mädchen an. In meiner Jugend war es nicht anders. Mittlerweile war aus dem Gasthaus eine Disco entstanden, wo wir jeden Samstag hingingen. Als wir bei einem Sonntag Mittagessen von der Rauferei des Vortages berichteten, da sagte der Vater nur: „Da will ich euch nicht dabei sehen!“ Das war eine klare Ansage, wenngleich wir natürlich überzeugt waren, eingreifen zu müssen.

Heutzutage findet die Anmache im Internet statt. Eine Überschrift, ein Video, und schon meinen Gerechtigkeitsfanatiker einschreiten zu müssen. Es sind nicht mehr die Fäuste, die fliegen, sondern die abwertenden, stupiden Beleidigungen, die in die Tasten geschlagen werden. Die Hasspostings. Sie vermehren das Gift, welches in unser aller Köpfe dringt.

Damit dieses Negative sich nicht ausbreitet, wird es notwendig sein, auf die Stimme des Vaters zu hören: „Da will ich euch nicht dabei sehen.“

Martin Rupprecht
Pfarrer und Dechant im 15. Bezirk in Wien

Von der Tradition des Aufbaus des hl. Grabes. Seit Jahrhunderten ist es üblich, dass in der Karwoche ein heiliges Grab in den Krichen aufgebaut wird. Diese Stätten der Besinnung sollen uns den Schmerz des Leidens und Sterbens erfahrbarer machen. Diese Erfahrung soll auch in uns eine Veränderung hervorbringen indem wir auch darüber nachdenken, an welchen Schmerzen in dieser Welt wir Mitverantwortung tragen. Diese Nachdenklichkeit soll uns aber weiterführen zur Auferstehung - zu einem Neubeginn.

 

Anhand unserer Gemeinde Schönbrunn-Vorpark erkennt man, was es bedeutet aus einem Schutthaufen eine Kirche zu bauen. 2 Jahre nach dem 2. Weltkrieg war der Ort wo heute eine Kirche steht noch ein Trümmerfeld. Freiwillige haben in mühevoller Handarbeit, die Schuttziegel aufbereitet und diese Kirche gebaut - auch mit Hilfe des einen oder anderen Wunders. Dieses Zeichen der Gemeinschaft zeigt uns wie wichtig es manchmal ist, etwas gemeinsam zu tun. Dabei entstand nicht nur ein Kirchengebäude sondern eine Gemeinschaft, die bis heute anhält.

Die Frage die uns heute beschäftigt, ist: Wo baue ich mit, dass es Gemeinschaft gibt?

Nicht nur weil wir das Jahr der Barmherzigkeit schreiben, sehen wir es als unsere Aufgabe an auch Barmherzigkeit zu zeigen indem wir fremde beherbergen. Diese fremden Menschen kommen zu uns und erzählen uns auch ihre Geschichte und egal ob sie aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Angst um Leib und Leben zu uns gekommen sind; es bleiben immer Menschen mit Geschichten die uns berühren. Ihnen zu zu hören und für sie da zu sein, ist die Aufgabe, der wir uns gestellt haben. Wenn wir diesen Menschen zuhören, dann erinnern uns ihre Geschichten an das Glück, dass wir in Österreich geboren worden sind und nicht wo anders. Ein Zeichen unserer Dankbarkeit dafür ist auch, dass wir jenen Menschen helfen, die hier zu uns kommen und Ihnen die Integration so gut es eben geht zu erleichtern:

Der zweite Fastensonntag ist der traditionelle Suppensonntag. Auch wenn der Sonntag in der Fastenzeit eigentlich kein Fasttag ist, so wollen wir trotzdem an einem Fastensonntag ganz besonders auch darauf zu verzichten. Das Motto lautet "EineSuppe essen und ein Schnitzel zahlen.". Das traditionelle Sonntagsmahl, das in aller Regel etwas üppiger ausfällt als die Mahlzeiten unter der Woche wird auf eine Suppe reduziert wobei das ersparte Geld - im Vergleich zum üppigeren Mahl - gespendet wird. Dadurch folgen wir unserer Sendung als Christen für Andere da zu sein die weniger haben als wir. Dieses Jahr stehen die Philippinen im Mittelpunkt des Familienfasttages der katholischen Frauenbewegung. Was wir für sie tun und wie jeder selbst ein wenig tun kann um die Fastenzeit bewußter zu erleben, erfahren wir im heutigen Impulsvideo.

 

 

In unserer Gemeinde Rudolfsheim gibt es den ganzen Winter hindurch jeden Montag von 09:00-17:00 Uhr eine Wärmestube. Dort kommen Menschen hin, die nichts mehr haben außer vielleicht manchmal noch einen Funken Hoffnung. Freiwillige Helfer sind den ganzen Tag über da und kochen Tee oder Suppe und versorgen die Menschen nicht nur leiblich sondern sind auch für ein Gespräch da.

In der Fastenzeit geht es auch um Verzicht. Hier verzichten Menschen auf ihre Freizeit um für Andere da zu sein. Und sie bekommen dafür auch etwas zurück ...

 

 

Ab heute gehen rund 30 Kinder in unserer Gemeinde Neufünfhaus - und rund 85.000 Kinder in ganz Österreich - hinaus in die Kälte um für bedürftige Kinder in dieser Welt Geld zu sammeln. Jedenfalls hat die Sternsingeraktion drei Effekte. Näheres erfahren wir in unserer diesjährigen Videobotschaft zur Dreikönigsaktion.

 

Im Neuen Pflegeheim neben unserer Kirche kommen zu Weihnachten Menschen zur Christmette zusammen die uns Dankbarkeit lehren. Dankbarkeit deswegen weil man selbst nicht pflegebedürftig ist und das Haus jederzeit wieder verlassen kann, wenn man es besucht. Dass ist nur wenigen Bewohnern des Heims möglich. Das macht uns dankbar für unsere eigene Gesundheit. 

Doch dankbar sind die Bewohner des Pflegeheims trotz aller Leiden. So singen auch diese Menschen voller Freude "Christus der Retter ist da!"