Aufbruch zur Reise – des Lebens
Morgen fahren wir los – schon wieder: Flughafen, Istanbul, Daressalam/Tansania. Vor zwei Jahren sagte ich mir noch: „Fang nichts Neues an. Schon gar kein Hilfswerk.“ Ohne es zu wollen, ist es dann doch eines geworden.
Warum? Die jungen Leute in Tansania, in Kenia, in Pakistan, in Äthiopien und unsere Ministrant/innen aus Burundi und dem Kongo haben gerufen. Sie haben mich ermutigt, haben Fragen gestellt, haben gesagt, dass sie sich eine Ausbildung wünschen.
Wie alles begann
So sind meine Reisen entstanden: 2002 war ich mit Sr. Betty zum ersten Mal in Afrika. Dann kam 2014 der Besuch in Daressalam. Ich fand einen zuverlässigen Mann, Alphonce, und mit ihm begannen 2019 beim nächsten Besuch die Pläne zu reifen. Das Lernzentrum in Manzese entstand.
Im Jahr 2021 kam der nächste Besuch, immer mit Freund/innen. Es folgte die Anerkennung durch die Regierung und die Erweiterung des Teams. 2023 fand ein vierwöchiger Lerneinsatz mit jungen Erwachsenen statt.
2024 startete die Planung mit dem Team. Ende des Jahres wurde ein eigenes Ausbildungsjahr, „Vocational training“, mit Computern, Nähmaschinen und vielem mehr eingerichtet. 2025 kamen Alphonce, Buchhalterin Magareth und Sr. Betty nach Österreich und Bayern. Und jetzt, 2026, sind wir wieder unterwegs.
Warum das alles?
Was mich bewegt, ist die Bereitschaft der jungen Menschen sich ausbilden zu lassen, etwas zu gründen, das Land mit aufzubauen. Doch es fehlen ihnen die Möglichkeiten. Diese wollen wir zur Verfügung stellen. „Wir teilen, was wir haben“, so unser Motto: Geldmittel, Glaube, Gebet, Arbeit für eine bessere, geeinte Welt.
Es ist ein Heimkommen
Zu meiner Priesterweihe hat mir ein Priester meines Heimatortes Eslarn eine Madonna geschenkt. Er hatte sie selbst geschnitzt. 2023 habe ich diese Madonna in unser Zentrum Daressalam gebracht. Aus dem Büro ist somit gleichzeitig ein Ort des Gebetes geworden.
Wenn ich also morgen dorthin aufbreche, fahre ich nicht weg, sondern komme heim. Dafür danke ich Gott, der mich berufen hat und der uns alle Mauer überspringen lässt.
Danke euch allen, den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern für euer Vertrauen!

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Pfarre Hildegard Burjan
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Erzdiözese Wien | Schönlaub Stephan
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