21. – 24. August 2022

Unsere beiden Wallfahrtsgruppen sind zu Fuß und mit dem Bus gut in Mariazell angekommen und mittlerweile auch wieder daheim. Ihre Erlebnisse und Eindrücke haben sie in unserem Blog festgehalten, damit auch Sie die Reise mitverfolgen können. Falls Sie (noch) nicht dabei waren: Vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und gehen oder fahren nächstes Jahr mit uns mit?

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Seit Jänner haben wir jeden Montag im Pfarrsaal Rudolfsheim gekocht. Von Jänner bis Ende März als Wärmestube für Obdachlose und Wärmesuchende. Seit April für ukrainische Flüchtlinge. In den letzten Wochen sind jeweils 130–160 Personen, meist Frauen mit Kindern, gekommen. Für einen Teil der Leute reicht die Grundversorgung aus (100 Euro pro Kind, 215 Euro pro Erwachsenem im Monat), da sie noch Ersparnisse haben. Für etwa die Hälfte der Frauen mit Kindern ist die Situation kritisch: Sie müssen jeden Tag um Essen bangen.

Aus diesem Grund werden wir ihnen beim letzten Essen am Montag, 27. Juni, noch einen Sodexo-Gutschein mitgeben. Wie es nach dem Sommer weitergehen wird, werden wir im August überlegen.

Wenn Sie weiterhin unsere 5 Familien, die in unserer Pfarre wohnen, unterstützen möchten, spenden Sie bitte unter dem Kennwort „Ukraine“ auf unser Girokonto AT29 2011 1284 2001 8002 lautend auf r.k. Pfarre Hildegard Burjan Caritas

Vergelt’s Gott!

Pfarrer Martin Rupprecht und Waltraut Antonov, stv. PGR Vorsitzende

11. Juni 2022

Diesmal war eine Rundwanderung dran: von Baden über das Jägerhaus zur Cholerakapelle und über den Helenenweg wieder nach Baden. Bei diesem wunderschönen Ausflug kann man nur jubeln. So soll es immer sein!

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11. Juni 2022

Die fünf ukrainischen Familien, die bei uns in der Pfarre zu Gast sind, hatten am Samstagnachmittag zu Tee, Kaffee, Kuchen und verschiedenen ukrainischen Schmankerln eingeladen. So konnten wir einander näher kennenlernen und viel übereinander erfahren.

Iryna hat dazu einen Beitrag in unserem Blog verfasst.

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14. Mai 2022

„Von Rekawinkel über Kaiserbrunn und Pfalzberg nach Pressbaum“ war diesmal die Route. Zum Kaiserbrunn passte ausgezeichnet das Kaiserwetter. Die Stimmung war so gut, dass wir sehr flott unser Ziel erreichten.

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Wir alle lesen täglich neue schreckliche Nachrichten über den Ukraine-Krieg. Aber wie geht es jenen Familien, die fliehen mussten? Mit welchen Schwierigkeiten haben sie zu kämpfen? Welche Eindrücke haben sie von unserer Stadt?

Iryna, Mutter von zwei Buben, lebt jetzt seit einigen Wochen bei uns; ihr Mann ist im Krieg. Im Blog unserer Pfarre schreibt sie über ihr Leben in einer fremden Stadt, über ihr Leben auf „Pause“. Lesen Sie ihre Berichte, machen Sie sich selbst ein Bild.

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Von der Wärmestube zur Küche für ukrainische Flüchtlinge

Trotz Corona waren 635 Menschen von Jänner bis März zu Gast bei uns in Rudolfsheim! Die diesjährige Wärmestube für Obdachlose und Wärmesuchende konnte durch ein Team von 25 freiwilligen Helfer/innen organisiert werden. Großartig war auch die Bereitschaft von Pfarrmitgliedern, Essenspenden zu bringen. Und als Draufgabe haben uns Senior/innen wöchentlich Kuchen gebacken.

Ein herzliches Danke und Vergelt´s Gott.

Die Küche bleibt weiter in Betrieb – für die Geflüchteten aus der Ukraine. 112 Personen, meist Frauen mit Kindern, haben das Angebot letzten Montag angenommen und sind zum Abendessen zwischen 16 und 19 Uhr gekommen.

Die Hilfsbereitschaft ist groß, auch wenn sich manchmal das Gift des Neides einschleicht.

Wie können Sie helfen? Mit Lebensmitteln und Sachspenden: Salz, Zucker, Milch, Kaffee, Tee, Kuchen, Obst, Essig, Pfeffer, Speiseöl, Getränkesirup, Zwiebel, Aufstriche, Schmalz, Rindsuppe, Suppenwürfel, Küchenrollen, Servietten und Klopapier. Bitte in der Pfarrkanzlei Rudolfsheim, Meiselstraße 1, abgeben.

Vielen herzlichen Dank!

Natürlich bringen so viele Menschen, die in so kurzer Zeit ins Land kommen, eine Menge an Herausforderungen mit sich. Schon mehren sich die Stimmen, die es immer schon besser wussten: „Hast du deren Autos gesehen? Solche Luxuskarren können sich nicht mal wir leisten!“ Und selbst in der Wärmestube für Obdachlose macht sich der Futterneid breit: „Warum bekomme ich heute kein Gulasch? Ausgegangen? Weil die (!) da jetzt bevorzugt werden.“

Schon mehren sich die Argusaugen, die das Schlechte an „denen da“ bemerken. Schon keimt der Neid auf, dass die etwas bekommen, obwohl sie noch gar nicht gearbeitet haben. „Was, gratis Fahrkarten! Und ich muss dafür blechen?“ 

Auf der anderen Seite ist die Hilfsbereitschaft riesengroß. Menschen, die einfach geben. Ältere, die sich an die eigene Vertreibung erinnern. Menschen aus Ex-Jugoslawien, die noch die Wunden des eigenen Krieges am Leibe tragen. Sie alle wollen helfen und sie helfen.  

Danke dafür! Vergelt’s Gott! Das eigene Mithelfen ist das beste Abwehrmittel gegen das Gift des Neides!

Pfarrer Martin Rupprecht