Tag der Tränen – mit Lächeln
Heute haben wir sieben „Wohnungen“ unserer Volunteers besucht.
Volunteers sind jene Jugendlichen, die von unserem Lernzentrum ein Stipendium erhalten. Nach der Hauptschule dauert es noch sieben Monate bis das College beginnt. In dieser Zeit arbeiten sie Vollzeit im Zentrum mit. Sie können hier zwei Mal am Tag essen, was in ihren Familien meist nicht der Fall ist.
Wie zu sehen ist, wird kein Unterschied zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen gemacht. Alle wachsen in Gemeinschaft auf, beten auf ihre Weise und lernen miteinander und trotz aller Unterschiede eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.
Die Familien der Volunteers empfangen uns mit einem Lächeln in den meist Ein-Zimmer-Verschlägen. Innen wollen, können wir gar nicht fotografieren. Viele Tränen fließen. Das Leid bewegt uns alle. „Wenn ich das nicht persönlich gesehen hätte, würde ich es nicht glauben,“ so manche aus unserer Gruppe.
In keiner dieser Hütten gibt es Wasser. Es wird mit 10-Liter-Kanistern von Leitungen geholt, die irgendwo aus dem Boden ragen. Ein Abwassersystem gibt es natürlich auch nicht. Das erklärt, warum alle hier Wohnenden die Malaria bekommen.
Für das Foto lächeln die Menschen und beten, weil sie Hoffnung haben, dass wir ihren Kindern eine Zukunft geben.
Morgen steht der Besuch von drei weiteren Familien auf dem Programm.

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Pfarre Hildegard Burjan | Erwin Gruber
Pfarre Hildegard Burjan
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