Erzdiakon, Viktor Schilowsky, hat uns eine sehr interessante Führung in der wunderschönen Kathedrale, die dem Hl. Nikolaus geweiht ist, beschert. In einer Orthodoxen Kirche gibt es nur ganz wenige Bänke an der Wand für alte Leute, die nicht lange stehen können, sonst stehen oder knien die Gläubigen, bzw. gehen herum, denn die Meisten wohnen nicht der ganzen Messe bei, die bis zu 2 ½ Stunden dauert.  

Mitten im Kirchenraum steht ein Hocker auf einem Podest, auf dem der Bischof während der Messe einige Male sitzt. Der Bischof ist auch der Einzige der durch die mittlere Tür der Ikonostase „die Königstür“ gehen darf und diese Tür wird nur zur Messe geöffnet. Rechts von der Königstür gibt es immer eine Christusdarstellung und links eine Mariendarstellung. Ministranten und Diakone dürfen den Altarraum nur durch die Seitentüren, die mit Darstellungen der Diakone St. Stephan und St. Laurentius versehen sind, betreten. Frauen haben gar keinen Zutritt zum Altarraum.  

Die Kirche ist seit ca. 10 Jahren mit biblischen Szenen, hauptsächlich aus dem Leben Jesu, vollständig ausgemalt. An sich dürfen keine neuen Ikonen „erfunden“ werden, sondern nur alte kopiert, aber einiges hat sich doch im Laufe der Zeit eingeschlichen. Irgendwann vor langer Zeit hat ein Ikonenmaler eine Magd hinzugefügt, die das Jesuskind badet und das ist nach wie vor ein beliebtes Motiv, obwohl davon in der Bibel nichts steht.  

 

Geburtstagsmesse im Februar mit dem Subregens des Priesterseminars, Markus Muth.

 

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Der Faschingsball fand unter dem Motto „Auf der Pirsch“ statt. Um die 100 Menschen tummelten sich im großen Pfarrsaal, der in weidmännischem Grün bzw. rot-weiß-kariert erstrahlte. Schon zur Begrüßung erhielten die Gäste Cupcakes zum Motto passend verziert und durften auch gleich einen Jägermeister zum Einstand heben, bevor sie ihren Begrüßungsnagel in einem Baumstamm einschlagen konnten.

Nachdem Pfarrer Martin den Ball offiziell eröffnet hatte, tanzte das Jungdamen– und Jungherrenkomitee die Tanzfläche ein, die im Lauf des Abends, dank der mitreißenden Livemusik, stets gut gefüllt war. Die Tombolalose gingen schnell weg und bescherten den Gästen viele tolle Preise, unter anderem von Ströck, -first escape“, Metropol, Theater Akzent, Lilarum, Tiergarten Schönbrunn, Landkind, Gota Cafe, Museum der Illusionen, „gescheade Leibal“, domino´s Pizza und vielen anderen.

Traditionellerweise wurde vor Mitternacht das beste Kostüm gekürt: Der 3. Platz wurde mit einem Fresspaket belohnt und ging ex aequo an einen Jäger und ein Reh. Der 2. Platz ging an den bösen Wolf und seine Großmutter, die jetzt gemeinsam zu Herzog´s speisen gehen dürfen. Die meisten Stimmen erhielt der „Hochstand“, der sich über ein Fotoshooting bei „boostenpictures“ freuen darf.

Es war ein gelungener Abend, und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es heißt: „Viva Las Vegas“.

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