Der Mensch kann sich nicht selbst erschaffen, wir kommen von irgendwo her und wir gehen irgendwo hin. Dass der Tag der Erstkommunion mit dem Muttertag zusammenfiel, war so gesehen nicht nur ein schöner Zufall. Das Fest war ein Zeichen unserer Verbundenheit untereinander, in der Familie, in der Gemeinde, im Freundeskreis und vor allem mit Gott. 23 Kinder hatten am vergangenen Sonntag zum ersten Mal am gemeinsamen Heiligen Mahl Teil und sind so Gott auf neue Weise begegnet. Unsere Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Orgel, Band und Kinderchor erklangen zu wunderschönen Melodien, Pfarrer Martin fand passende Worte für diesen besonderen Anlass. Im Anschluss waren alle zu einem wunderbar vorbereiteten Pfarrcafe eingeladen. 

Danke an alle Gemeindemitglieder, die auf die 8 Uhr Messe ausgewichen sind! Einige haben es geschätzt, um 8 Uhr einen ruhigen Sonntagsgottesdienst mit fixem Sitzplatz feiern zu können und die vielen Angehörigen der Kinder waren dankbar, an der Erstkommunion um 10 Uhr teilnehmen zu können!


Unser gemeinsamer Weg der Erstkommunion-Vorbereitung führte uns durch fünf Wochenenden, die von einem Team vorbereitet wurden. Zum Team gehörten Elisabeth Hanak, Elfriede Ornetzeder, Eva Saxinger, Katharina Matejka, Linda Kreuzer, unsere Praktikantin Julita Janiszewska und Pass Petra Wasserbauer.  Die Kinder wurden von Eltern, Pat/innen, Großeltern oder Freund/innen begleitet und stellten sich Fragen wie: Wo komme ich her, wie sieht Gott aus, warum bin ich getauft worden, wer war Jesus und wo kann ich ihm begegnen? Besonders die Beschäftigung mit dem Sakrament der Buße und Versöhnung hat uns zum Nachdenken gebracht: Wie verhalte ich mich als Teil einer Gemeinschaft? Wie kann ich lernen, mir selbst und anderen zu verzeihen? Pfarrer Martin Rupprecht führte mit allen Kindern Beichtgespräche, wo es ihm vor allem darum ging, in erster Linie die Stärken der Kinder herauszuarbeiten, um danach auch noch Möglichkeiten zu finden, manche Fehler in Zukunft nicht mehr zu machen. An diesen gemeinsamen Nachmittagen war es dem Vorbereitungsteam wichtig, Räume zu öffnen. Damit ein Erlebnis zu einer Erfahrung wird, muss man sich darüber austauschen. Die Kinder und die Erwachsenen hatten also die Möglichkeit, vieles aus zu probieren, mit den Händen, der Stimme, den eigenen Gedanken. So konnte viel anklingen – denn wie das Motto der diesjährigen Vorbereitung lautete: Du bist ein Ton in Gottes Melodie.

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