Ein paar Stunden dem Adventtrubel zu entfliehen, das wollten wir als Team unseren lieben Gästen ermöglichen. Die Vorbereitungen für diesen Nachmittag wurden schon Tage vorher in Angriff genommen.

Wir sind ein eingespieltes Team, und auch die letzten Vorbereitungen liefen wie am Schnürchen. Die „Herrin“ der Küche ist  Heidi, die immer wieder mit Störungen rechnen muss; wenn wir alles erledigt haben und uns zum „Dienstkaffee“ zusammensetzen, dauert es meist nicht lange bis die Türglocke läutet und Heidi zur Begrüßung an der Tür steht, um alle hereinzulassen. Besonders bei Veranstaltungen, zu denen viele kommen, bewährt es sich, nicht auf pünktliches Erscheinen zu bestehen, sondern die erste halbe- bis dreiviertel Stunde zum Ankommen und in Ruhe Kaffeetrinken zu verwenden. Da muss auch keiner auf Bedienung warten, denn wir bevorzugen Selbstbedienung.

Das Programm, das Berenike und Harald gestaltet haben, enthielt wie immer sehr schöne Texte zum Nachdenken, Schmunzeln oder sogar Lachen, abwechselnd mit Musik, wobei sie von Gerti und Franz Tomek unterstützt wurden. Wir sangen gemeinsam viele Adventlieder aus den schönen Heften, die in der Pfarre aufliegen. Berenike, als LIMA-Trainerin, konnte es natürlich nicht lassen, auch Lieder, die nicht im Heft standen, ins Programm aufzunehmen, und uns kurzerhand den Refrain auswendig lernen zu lassen, was auch ganz ausgezeichnet funktionierte. Die Zugabe zum Schluss war ein Segenslied für Gerti Tomek, die genau an diesem Tag ihren 60. Geburtstag feierte.

Zu Beginn des Programms, ging Ingelise in den hintersten Winkel, um den  Glögg zu wärmen und ihre dänischen „äbleskiver“ zu backen, damit jeder nachher sofort zumindest eine oder zwei ergattern konnte. Es wurde laufend weitergebacken bis zum Ende der Veranstaltung und immer wieder stand jemand bei ihr und wartete, denn am allerbesten schmecken sie ganz frisch. Der Adventnachmittag läuft jedes Jahr nach diesem Muster ab – UHUs lieben Traditionen!

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