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Den 4. Sonntag der Osterzeit als Familie zu Hause feiern

Was braucht ihr dazu?

Ablauf

  • Zündet eine Kerze an (oder enthüllt eine Ikone, wenn ihr kein Feuer machen wollt), als Zeichen, dass Jesus jetzt bei uns ist.
    Wenn ihr eine Klangschale oder eine kleine Glocke habt, könnt ihr davor natürlich auch mit einem feierlichen Klang eröffnen.

  • Beginnt mit dem Kreuzzeichen oder dem Kreuzzeichenlied.

  • Singt gemeinsam das Lied „Einfach spitze“ –
    am besten mit all den Bewegungen, um die Freude der Osterzeit gut zu spüren.

  • Mit folgendem Gebet stellen wir uns heute ganz vor den lieben Gott
    Wir beten zusammen: Danke Jesus, dass du uns durch die vergangene Woche begleitet hast.
    Du weißt, was wir an Schönem erlebt haben. Du weißt, was herausfordernd und schwierig war.
    Danke, dass wir zu dir kommen, wie wir sind. Danke, dass du uns begleitest.
    Lass uns auch in dieser Familienfeier noch besser entdecken, wer du bist. Amen.

  • Nun könnt ihr gemeinsam die Figuren und die Kulisse (den Hintergrund) für die Geschichte gestalten. Hier findet ihr die Bastelanleitung dazu.

  • Während ihr bastelt, könnt ihr gern folgendem Lied zuhören: „Ich bin der gute Hirt”.

  • Nun kann eine/r von euch die Geschichte vom Hirten und seinen Schafen erzählen und ihr könnt sie spielen.

  • Vor 2000–2500 Jahren, als die Bibel geschrieben wurde, gehörte der Beruf des Hirten zum Alltag der Menschen. Schafe blieben das ganze Jahr über im Freien.
    Damit sie überleben konnten, waren sie auf Hirten angewiesen.
    Überlegt gemeinsam: Welche Aufgaben hat ein Hirte/eine Hirtin?
    (Welche Aufgaben wurden in der Geschichte erwähnt? Welche Aufgaben hat ein Hirte/eine Hirtin noch?)
    Hier ein paar Hintergrundgedanken.

  • In der Bibel steht immer wieder, dass Gott auf uns aufpasst, wie ein guter Hirte/eine gute Hirtin.
    Auch Jesus sagt über sich, dass er wie der gute Hirte für uns ist.
    In der Bibel steht auch ein wunderschönes Gebet zu Gott, unserem guten Hirten: der Psalm 23.
    Vielleicht hat es sogar der Ur-Ur-Urgroßvater von Jesus, König David aufgeschrieben.
    Wie ein Schaf dem Hirten vertraut, so vertraut David Gott.

    Schlagt die Bibel auf und lest ihn, oder lest ihn von eurem Psalmtext.
  • „Gott ist mein Hirte” - Blatt gestalten
    Gott ist auch für uns da, wie ein Hirte für seine Schafe. Wo haben wir in der vergangenen Woche (in der vergangenen Zeit) erlebt, dass Gott uns begleitet/bewahrt/versorgt?
    Schreibt die Antworten auf das Blatt, vielleicht wird noch ein Hirte und ein Schaf dazu gemalt und das Ganze die nächsten Tage sichtbar am Kühlschrank (oder woanders) aufgehängt.

  • Gebet mit unseren Schäfchen
    Jeder nimmt sich sein Schaf aus der Mitte. Es wird reihum gebetet.
    Jeder stellt sein Schaf in die Mitte und betet einen kurzen Satz: „Danke Gott,… (und ergänzt es mit seinem Dankanliegen)“ oder „Bitte Gott, hilf mir… (und ergänzt seine Bitte)“–
    wer nicht laut beten möchte, betet leise und endet mit einem lauten „Amen“, dann betet der/die nächste.

    Abschluss:
    Gott wir danken dir, dass du auf uns aufpasst, wie ein guter Hirte.
    Danke, dass du uns versorgst, begleitest in schönen und in herausfordernden Zeiten.
    Du bist immer an unserer Seite.

  • Schlusslied: Halte zu mir, guter Gott

  • Abschluss
    Legt in die Zündholzschachtel alle Hölzer, Schafe, Hirtenstab und Psalmtext von Ps 23 hinein.
    (Fertig ist der Taschenpsalm. ☺ – ihr könnt ihn bequem mitnehmen, und auspacken, wenn ihr euch wieder erinnern wollt, dass Gott unser guter Hirte ist.)

  • Segen
    Fasst euch jetzt an den Händen. Einer spricht den Segen.
    Der Herr segne dich und behüte dich.
    Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
    Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
     

Quelle

Die Grundidee für diesen Ablauf haben wir von kinder.feg.de und haben sie für euch angepasst.