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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen - in den heutigen Lesungen hören wir gleich zweimal, wie Menschen zu Hause von Gott besucht werden. Mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von zu Hause aus verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • mit jenen, die sich von der Dienststelle oder aus dem Urlaub im Gebet mit uns verbinden.
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    welche weltweit ihren Glauben leben und feiern.
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

So wollen wir auch an diesem 16. Sonntag im Jahreskreis in Seinem Namen Gottes beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Um uns auf die heutige Feier einzustimmen, beginnen wir mit dem Lied: Ich sing dir mein Lied

Besinnung

Damit wir mit freiem Herzen feiern, ganz da sein und durchatmen können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich in dieser Woche gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich zu Hause diese Woche einmal geahnt: Jetzt ist mir Gott nahe?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt,
er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Herr Jesus Christus, du bist unter uns.
Ermögliche uns, dass wir auf dein Wort hören
und dir auch in Menschen begegnen, die wir im Alltag treffen oder die uns besuchen.
Darum bitten wir dich, der du lebst und herrschst in Ewigkeit.

Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 18, 1–10a)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 10, 38-42)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen für meine momentane Situation?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen:

  • Wo habe ich schon in Begegnungen im Alltag - vielleicht direkt zu Hause bei mir - gemerkt, dass mir Gott nahe ist?
  • Um was mache ich mir "Sorgen und Mühen"? Was davon ist mein Herzensanliegen? Was wirklich notwendig?
    Und was kann ich zeitweise oder dauerhaft loslassen?
  • Wo habe ich in meiner Woche/ in meinem Jahr Zeit und Möglichkeit, inne zu halten? Einfach ohne Druck da zu sein und zu lauschen, was der Herr mir sagen will?
  • Welche Hoffnung/ welche Zuversicht von mir wird gestärkt, wenn ich ihn "in mein Zelt" lasse? 

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir besonders für jene bitten, die sich "in einem Hamsterrad" gefangen fühlen. Bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Kraft und Frieden aus, wo man ihm mit Vertrauen Raum gibt, wirkt er. Seinen Frieden und tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie ein Segensgebet von Beatrix Senft sprechen.

Gott,
der um alles weiß, was uns ausmacht,
segne uns
in unserer Geschäftigkeit 
und in unseren Ruhephasen.

Er segne uns,
wenn unsere Sinne blockiert sind
und wenn wir mit allen Sinnen auf Empfang sind.

Er segne uns in unseren verhaltenen Schritten
und in den zielgerichteten.

So segne uns der Gott,
den wir zu fassen versuchen
als den Vater und den Sohn und den Hl. Geist.
Amen.

Als Schlusslied singen oder hören Sie: Gottes guter Segen sei mit euch.

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