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ijmaki auf pixabay

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen. Doch mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von zu Hause aus verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • heute besonders mit jenen, die den Ruf spüren, sich auf ein Leben mit Jesus intensiv einzulassen,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    welche weltweit ihren Glauben leben und feiern.
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

So wollen wir auch an diesem 13. Sonntag im Jahreskreis in Seinem Namen Gottes beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Um uns auf die heutige Feier einzustimmen, beginnen wir mit dem Lied: Wer glaubt, ist nie allein.

Besinnung

Damit wir mit freiem Herzen feiern, ganz da sein und durchatmen können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich gemerkt, dass mit etwas davon abhält, meine Beziehung mit Gott zu leben?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt,
er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Heiliger Gott,
du bist ein Gott des Lebens, nicht des Todes.
Stärke unseren Glauben an das Leben,
das du uns allen verheißen hast.
Durch Christus, unseren Herrn

Lesung aus ersten Buch der Könige (1 Kön 19, 16b.19–21)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 9, 51–62)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen für meine momentane Situation?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen:

  • Wo spüre ich den Ruf, mich in meinem Leben stärker auf Gott einzulassen?
  • Was hält mich davon ab? Hat es tatsächlich den Stellwert, den ich ihm bisher gegeben habe?
  • Was kann ich mit Begeisterung tun, wie pflügen ohne zurück zu schauen?
  • Jesus sagt: "Du aber verkünde das Reich Gottes" - wo gelingt mir das? Durch welche Taten und welche Worte?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir auch besonders für Menschen bitten, die den Ruf zu einem Leben mit Gott hören, dass ihnen diese Begeisterung lange erhalten bleibt. Bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Kraft und Frieden aus, er lindert Leid und führt ins Leben. Diesen Frieden und diese tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie einen Segenswunsch von Sabine Naegeli aus der Werkmappe für Jugendgottesdienste sprechen. (im Original wäre es in der du-Form)

Der mütterlich-väterliche Gott sei uns nahe
in allem, was dir begegnet auf dem Weg unseres Lebens.
Er umarme uns in Freude und Schmerz
und lasse aus beidem Gutes wachsen.
Ein offenes Herz schenke er uns für alle,
die unserer bedürftig sind.
Selbstvertrauen und den Mut, uns verwunden und heilen zu lassen.
In aller Gefährdung Bewahre er uns
Seele und Leib und lasse unser Leben gelingen.

So segne uns Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist

Schlusslied: Ich sing dir mein Leben

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