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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen, sind unterwegs oder im Dienst. Doch mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von überall verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    die heute feiern, dass Gott unser liebender Vater ist, dass er uns in Jesus seine unfassbare Liebe gezeigt hat und dass er als Heiliger Geist in und um uns ist,
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind und so mit den Worten der Bibel als Kinder Gottes Miterben Jesu Christi geworden sind.

So dürfen wir in Seinem Namen - im Namen des dreifaltigen Gottes - beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Mit dem Anfangslied wollen wir den Alltag jetzt für eine Weile loslassen, und ganz in die Gegenwart Gottes eintauchen, in sein Licht: Lied: Ich will dich anbeten

Besinnung

Damit wir vom Alltag durchschnaufen und mit freiem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich eine Ahnung davon gehabt, dass Er bei mir ist?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet

Heiliger Gott.
Du bist unsagbar größer,
als wir Menschen begreifen,
du wohnst im unzugänglichen Licht,
und doch bist du uns nahe.
Gib, daß wir heute mit Ehrfurcht vor dir stehen
und froh werden in deiner Nähe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer (Röm 5, 1-5)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 16, 12-15)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch eine oder mehrerer dieser kurzen Gedanken und Fragen:

  • Heute feiern wir, dass sich Gott in so unterschiedlicher Weise zeigt, und doch immer der Selbe ist. Als Schöpfer (Vater), in Menschen ... unüberbietbar in seinem Sohn Jesus und in seinem Wirken im Alltag, mit seiner Kraft in unseren Herzen und Gedanken (dem Heiligen Geist). Es geht nicht um eine "Dreifaltigkeitsformel", sondern um liebende Beziehung auf allen Ebenen.
    Wo erfahre ich Gott besonders? Wo gelingt es mir, in Beziehung zu ihm zu kommen? Inwiefern kann ich dann in diesen Strom der Liebe eintreten?

  • In der Lesung heißt es, dass "die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen ist durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist." - und dass es besondere Auswirkungen hat, wenn wir Seine Liebe in unserem Herzen tragen. Dass dabei auch und gerade in Not und Bedrängnis Hoffnung keimen kann, die uns "nicht zu Grunde gehen lässt."
    Wo durfte ich diese Erfahrung schon machen? Wem möchte ich von dieser Erfahrung erzählen, um sie oder ihn zu stärken?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir vielleicht besonders für jene bitten, die in Bedrängnis sind (ob von außen oder von innen) ...  bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Frieden aus, der uns erfüllen kann, wenn wir in seiner Liebe bleiben. Diesen Frieden und diese tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie zum Beispiel folgende leicht abgewandelte Segensbitte des Kapuziners P. Pius sprechen:

Es segne uns Gott,
der uns Vater und Mutter ist.
In ihm können wir tief verwurzelt sein.

Es segne uns Jesus Christus,
der uns liebt.
Im Vertrauen auf ihn kann unser Leben blühen.

Es segne uns der Heilige Geist,
der in uns wohnt.
In seiner Kraft kann unser Leben fruchtbar sein.

So segne uns
der allmächtige und barmherzige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen

Schlusslied: Lobe den Herrn, meine Seele

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