• Hauptbanner.jpg
  • schoenbrunninnen.jpg
  • schoenbrunnvorparkaussen.jpg
  • rudolfsheimbanner.jpg
  • neu5hausbanner.JPG
  • stantonheader.jpg
  • rudolfsheim.jpg

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine (kleine Oster-) Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen. Ob in den Wohnungen, unterwegs oder gemeinsam in der Kirche, uns ist eine tiefe Verbundenheit mit Gott versprochen.
In der Lesung von heute hören wir von der Wohnung Gottes unter den Menschen. "Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein."
So sind wir durch unsere gemeinsame Mitte verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die auch zu Hause den Sonntag begehen.
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    die heute diesen Sonntag feiern und sich verwandeln lassen, um immer liebevoller zu leben,
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

So dürfen wir in Seinem Namen beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Stellen wir uns nun wirklich in die Gemeinschaft mit Gott und lassen wir uns in die Feier des Sonntags hineinnehmen mit dem Lied: Ich sing dir mein Lied

Besinnung

Damit wir vom Alltag durchschnaufen und mit freiem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich in den letzten Tagen erlebt, dass etwas neu aufblüht, oder etwas Neues entsteht?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet

Heiliger Gott,
du hast uns das Gebot der Liebe zu dir 
und zu unserem Nächsten aufgetragen
als die Erfüllung des ganzen Gesetzes.
Lass uns unseren Lebensweg als liebende und vertrauende Menschen gehen.
Durch Christus, unseren Herrn.- Amen.

Lesung aus der Offenbarung des  Johannes (Offb 21, 1-5a)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 13, 31–33a.34–35)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:
Alles neu macht der Mai ... und Gott.
In der Vollform am Ende der Zeit, aber es blitzt auch im Alltag immer wieder auf.
Und er lädt uns ein, ihm dabei Raum zu geben.

  • Wo erlebe ich, dass etwas aufblüht?
  • Wo entwickelt sich Neues? In meinem Leben, meinem Umfeld, geschichtlich?
  • Was wird anders, wenn ich mich traue, mit Hingabe und Liebe auf andere Menschen zuzugehen?
  • Was erleichtert es mir? Was hindert mich daran?
  • Wo erlebe ich Menschen, von denen ich mir einfach denke "seht, wie sie einander lieben?" Was möchte ich mir von ihnen abschauen?

Während dem Lied "Dies ist mein Gebot, dass ihr liebt einander" können sich unsere Gedanken ein wenig setzen.

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir besonders für jene bitten, die wenig Liebe im Leben erfahren durften, oder die traurig und mühselig sind ...  bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Frieden aus. Diesen Frieden und diese tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Sie können Ihre Feier zum Beispiel mit dem berühmten Gebet von Franz von Assisi beenden:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man
beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,
wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird
verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben

Zu dieser Liebe und Hingabe segne uns und alle, die zu uns gehören, der gütige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Schlusslied - "So sehr hat Gott die Welt geliebt"

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren