• Hauptbanner.jpg
  • schoenbrunninnen.jpg
  • schoenbrunnvorparkaussen.jpg
  • rudolfsheimbanner.jpg
  • neu5hausbanner.JPG
  • stantonheader.jpg
  • rudolfsheim.jpg

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine (kleine Oster-) Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen oder Ihren Osterstrauch, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern und beten - nach wie vor oder diesmal - in ihren Wohnungen.
Ob wir allein dort sitzen, mit WG-KollegInnen oder als Paar oder Familie, wir sind verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    die die Osterzeit feiern und daraus Hoffnung und Freude gewinnen,
  • mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind,
  • und vor allem sind wir verbunden mit Jesus Christus, der auferstanden und bei uns ist.

So dürfen wir in Seinem Namen beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ein ganz fester Grund unserer Hoffnung als ChristInnen ist, dass Jesus auferstanden ist.
An Ihm wird die unfassbare Liebe und das Leben deutlich, das Gott schenkt: Es ist stärker als der Tod.
Selbst die Apostel konnten es erst Stück für Stück erfassen - auch wir können vielleicht Jahr für Jahr besser verstehen, welche Auswirkungen das für unser Leben, unser inneres Gleichgewicht
und unsere Entscheidungen hat. 

Tauchen wir in mit dem Lied "Eines Tages kam einer" immer mehr in das Geheimnis ein, wer Jesus schon in seinem Leben für uns war, und wer er Kraft seiner Auferstehung für uns ist.

Tagesgebet
Jesus, du bist auferstanden, du lebst.
Für uns geht das Leben weiter
mit seinen Sorgen,
mit seinen Freuden.
Dein Wort macht uns Mut,
unser Leben mit dir zu bestehen,
unser Leben zu meistern als österliche Menschen.- Amen.

Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 5, 27–32.40b–41)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 21, 1-14)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:
Die Jünger sind nach der Auferstehung wieder fischen gegangen ... also in ihren Alltag zurückgekehrt.
Vielleicht ist auch uns nach den Osterferien wieder Alltag eingekehrt.

  • Wo im Alltag begegnet mir Jesus?
  • Wo erlebe ich meinen Alltag erfolglos?
  • Inwiefern ermutigt mich dann Jesus, weiterzumachen, aber dabei Dinge zu ändern, es anders zu versuchen? (Das Netz auf der anderen Seite auszuwerfen)
  • Wo habe ich schon erfahren, dass sich zuerst Erfolgloses so ändert, dass am Ende "alles gut" wird?
    (Das wäre eine der Deutungen der Zahl 153 ... denn 153 = 1+2+3+....+17 - und 17 galt als Glückszahl im alten Orient.)
  • Und hilft dabei vielleicht, dass ich - ermutigt durch die Lesung - mehr auf Gott höre, als es allen möglichen Menschen recht zu machen?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir im Nachsinnen über die Bibelstellen auch besonders für jene Menschen bitten, die in ihrem Alltag mit Misserfolg ringen, und für jene, die ihren Glauben auch gegen Widerstände bekennen. Aber auch andere Anliegen, die uns am Herzen liegen. Formulieren Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." Diesen Frieden und tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Sie können Ihre Feier zum Beispiel mit einem Gebet von Ilse Paul und einem Segenswunsch beenden:

Du lässt Dich
nicht festhalten:
Einmal bist Du
im Brot,
im Wein,
im Wort,
in den Menschen.

Du lässt Dich
nicht festlegen,
weil Du überall bist,
weil Du alles bist,
weil Du gesucht werden willst,
weil Du Dich finden lässt,
weil Du uns begegnest
im Feuer,
im Windhauch,
im Engel,
im Bruder,
in der Schwester.

Lass uns aber immer wieder deine Nähe spüren und vermitteln
und segne uns du Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Schlusslied

Lassen Sie SEINE Nähe und die Kunde von seiner Auferstehung noch in einem der folgenden Lieder weiter klingen: