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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.
Sie können auch ihren Palmbuschen in einer schönen Vase und ein kleine Schale mit Weihwasser aus der Kirche hinstellen.)

Das Evangelium des Tages finden Sie hier.

Wenn Sie den Feierablauf öffnen möchten, drücken Sie aus weiterlesen.

Einleitung und Eröffnung
Wir haben uns in der Fastenzeit schon einige Woche auf Ostern vorbereitet. Vielleicht haben wir durch mancherlei Verzicht Selbstbeherrschung eingeübt, mehr Empathie mit Notleidenden gewonnen oder versucht Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Vielleicht haben wir versucht, unsere Herzen mehr zu öffnen und sie Gott und unseren Mitmenschen zuzuwenden. Vielleicht haben wir Herzen und Sinne mehr für das Gute geöffnet, um es zu empfangen und in guten Gedanken, Worten und Werken weiter zu schenken.
Heute feiern wir, das Jesus, unser Friedenskönig, einzieht: nach Jerusalem, in unser Herz und in unser Leben. Eine Hoffnungserzählung, die heuer besonders wichtig ist. Deshalb wollen wir ihm, wie damals die Menschen in Jerusalem, den „roten Teppich“ ausrollen, ihn bei uns begrüßen und mit Grund in seinem Namen beginnen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

Lied: Singt dem König Freudenpsalmen

Besinnung
Damit uns das besser gelingt, blicken wir zuerst auf die letzte Woche zurück und legen sie in Gottes Hände: Was hat mich in dieser Woche gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet? Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo hat mir jemand ein Kompliment gemacht und gesagt: „Schön, dass du da bist.“ Und wo habe ich jemand ein Kompliment gemacht.

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Bündelndes Gebet
nach dem ich auch mit dem bereit gestellten Weihwasser meine Palmzweige segnen kann

Allmächtiger Gott, am heutigen Tag – huldigen wir Christus in seinem Sieg
und tragen ihm zu Ehren (grüne) Zweige in den Händen.
Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung, erhöre gnädig unsere Bitten
und lass uns in Christus die Frucht guter Werke bringen.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

Lied zur Einstimmung auf das Evangelium: Eines Tages kam einer

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 19, 28-40) 

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen am heutigen Palmsonntag?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an? 

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:
Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem ein; nicht auf einem Pferd. Ein König, aber ganz anders als erwartet: ohne Rüstung und ohne Streitmacht – für uns ein Friedenskönig.

Trotzdem jubelt ihm die Schar seiner Jüngerinnen und Jünger zu. Sie rollen sozusagen „den roten Teppich aus“ und geben ihm zu verstehen: „Schön, dass du da bist.“
Heute reitet Jesus nicht physisch durch unsere Straßen, er ist für uns aber nicht weniger wichtig.
Wie kann ich Jesus heute den roten Teppich ausrollen?
(Ob im Gebet, wenn ich anderen Gutes tue und sage, …)
Wo finde ich bei Jesus in diesen Wochen Frieden und Zufriedenheit?
Wo kann ich zum Frieden beitragen?
Wem möchte ich in nächster Zeit zu verstehen geben: „Schön, dass es dich gibt.“

FÜRbittgebet – unser Gebet in dieser Stunde.
Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Oder Sie formulieren einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille 

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht.
Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Jesus ist unser Friedenskönig. Er schenkt uns seinen Frieden und Versöhnung. Sein Geist stiftet Frieden unter uns Menschen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Eintauchen in das Geheimnis der Heiligen Woche: Die Markuspassion
Wenn die Feier zu Hause so eine runde Sache war, können Sie dies auslassen und gleich zu Segen und Schlusslied springen.
Wenn Sie – so wie es in der Kirche heute geschieht – in das Geheimnis der Heiligen Woche eintauchen wollen, dann

Hören oder lesen Sie die Lukaspassion.
entweder in der Langform (Lk 22,14 – 23, 56 - fast 18 Minuten) oder in der Kurzform (Lk 23, 1–56 - fast 9 Minuten)
(Das Leiden von Jesus vom letzten Abendmahl bis zur Grablegung.)

Dann nehmen Sie sich wieder eine Minute Zeit, nachzuspüren, wo Sie Gott heute anspricht.
(Welcher Satz oder welche Situation in der Passion löst in mir heute Gedanken & Gefühle aus?) 

Segen
Jesus, du bist ein König in den Herzen der Menschen.
Segne uns, wenn wir unser Brot mit anderen teilen.
Segne uns, damit wir verzeihen.
Segne uns dabei Menschen den Frieden zu bringen, Mut zu machen und zu trösten.
Jesus, sei auch unser König, und lass uns mitbauen an deinem Reich.
Jetzt in dieser Heiligen Woche, und weit darüber hinaus, bis zum endgültigen Osterfest.

Dazu segne uns Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Zum Schluss der Feier können Sie noch das Lied „Anker in der Zeit“ anhören oder (mit)singen.