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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Wenn Sie den Feierablauf öffnen möchten, drücken Sie aus weiterlesen.

 

 

Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
Auch an diesem fünften Sonntag in der Fastenzeit, dem sogenannten Passionssonntag,
sind wir mit unsichtbaren Fäden des Gebets verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun
  • mit jenen, die sich in der Kirche zur Heiligen Messe treffen
  • heute besonders mit jenen, die mit Gewalt konfrontiert, verurteilt oder bloßgestellt werden.
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

Beginnen wir die Feier des heutigen Fastensonntags
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied zur Einstimmung
Lassen wir uns mit dem Lied So sehr hat Gott die Welt geliebt auf unsere heutige Feier und den heutigen Sonntag einstimmen.
(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung
Mit den Blick auf Jesus und seine Liebe zu uns können wir durchatmen und unsere Gedanken und Gefühle ordnen und in Gottes liebende Hände legen, damit wir nun mit leichterem Herzen da sind.
Was hat mich in dieser Woche gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo bin ich in ein Herabwürdigen und Verurteilen gerutscht?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Barmherziger Gott,
du gibst uns immer wieder die Möglichkeit zum Neubeginn.
Verleihe uns die Kraft, deine Vergebung weiter zu schenken.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 43, 16-21)

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 8, 1-11)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

  • Sehe ich vor allem das Schwere, was nicht funktioniert, ... das Schlechte?
  • Oder habe ich auch den Blick für neue Hoffnungs-Pflänzchen? Wo gelingt es mir, solche zu sehen?
  • Wo habe ich aus meiner persönlichen Geschichte oder aus der Geschichte der Glaubenden mit Gott die Erfahrung und das Vertrauen, dass Gott im Ödland Flüsse möglich macht, die uns wieder aufleben lassen?

    Auch Jesus möchte einen Blickwechsel:
  • Welche Stärken und welche Fehler sehe ich bei mir selber?
  • Wenn mich bei anderen etwas ärgert oder stört, kann ich daran denken, dass auch ich manches mache, was vielleicht andere ärgert oder stört.
    Stört mich vielleicht manches sogar deshalb, weil auch ich dazu neige?
  • Wie gelingt es mir, anzusprechen, dass mich etwas stört, ohne dabei die Person abzuwerten, zu verurteilen oder bloßzustellen?
  • Wo merke ich, dass manche scheinbaren Schwächen auch gleichzeitig Stärken sind?

FÜRbittgebet
In den Fürbitten bringen wir ChristInnen unsere ganz persönlichen Anliegen vor unseren Vater.
Und wir beten auch für die Welt mit ihren VerantwortungsträgerInnen und mit Menschen in verschiedenen Nöten.

Für wen möchte ich persönlich beten?
Wer braucht gerade besonders Verständnis und Schutz?

 - Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Gott lässt auch in unserem Herzen Quellen sprießen, wenn es droht zu vertrocknen. Er möchte unser Gott sein, und wir sein Volk. Er schenkt uns dazu auch seinen tiefen, inneren Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Heute können Sie ihre Feier mit einer Segensbitt abschließen, die an einen Gedanken von Bernhard Kösling anschließt:

Die Versuchung ist groß.
Groß - den Splitter im Auge des Anderen zu sehen.
Groß - nach Steinen zum Werfen zu suchen
Groß - sich am Versagen des Nächsten zu weisen

Größer ist Gottes Barmherzigkeit
Größer - als der Balken in unserem eigenen Auge
Größer - als die Steine, die wirklich geworfen werden
Größer - als die eigenen Sünden und die eigene Schuld

So stellen wir uns unter den Segen dessen, dessen liebende Vergebung uns immer wieder neu anfangen lässt und der uns nun sendet, diese Barmherzigkeit in unserem Leben zu bezeugen.

So segne und begleite uns der barmherzige und uns liebende Gott,
+ der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Amen.

Als Schlusslied können Sie das Segenslied „Ich will dich anbeten“ anhören bzw. singen.