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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.)

Wenn Sie den Feierablauf öffnen möchten, drücken Sie aus weiterlesen.

Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
Auch an diesem vierten Sonntag in der Fastenzeit, dem sogenannten Freudensonntag, sind wir mit unsichtbaren Fäden des Gebets verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun
  • mit jenen, die sich in der Kirche zur Heiligen Messe treffen
  • heute besonders mit jenen, die sich nach Versöhnung und Neuanfang sehnen.
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

Beginnen wir die Feier des vierten Fastensonntags
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied zur Einstimmung

Lassen wir uns mit dem Lied Ich sing dir mein Lied auf unsere heutige Feier und den heutigen Sonntag einstimmen, an dem wir bereits die Hälfte der Fastenzeit überschritten haben.

(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung
Damit wir vom Alltag durchschnaufen und mit freiem Herzen feiern können, halten wir Gott hin,
was uns beschäftigt und bitten ihn um sein Licht in unseren Herzen und unseren Gedanken:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich unbedingtes Wohlwollen erfahren? Wo hätte es mir gut getan?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Gott, dein Sohn Jesus hat dich verkündet als den Vater, der auf uns wartet und der uns vergibt.
In diesen Zeiten von vielen Schreckensnachrichten hören wir heute dein tröstendes Wort.
Schenk uns Vertrauen in deine Barmherzigkeit
und Freude über deine Vergebung.
Durch Christus, unseren Herrn.

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (2 Kor 5, 17-21)

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 15, 1–3.11–32)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen dabei auch diese Fragen und Gedanken:

  • Habe ich die Überzeugung, dass Gott mich liebt, egal was ich tue? Wie beeinflusst sie meinen Alltag und meine Lebensfreude?
  • Wo erfahre ich sonst bedingungslose Liebe?
  • Mit welchen Menschen kann ich mich von Herzen mitfreuen?
  • Wo bin ich neidisch?
  • Wo war ich in letzter Zeit egoistisch?
  • Was möchte ich in meinem Leben ändern, damit es liebevoller wird?
  • Kann ich darauf vertrauen, dass Gott mir dabei hilft und sich mit mir freut, weil er mich unbedingt liebt?

FÜRbittgebet
In den Fürbitten bringen wir ChristInnen unsere ganz persönlichen Anliegen vor unseren Vater.
Und wir beten auch für die Welt mit ihren VerantwortungsträgerInnen, Sorgen und Nöten.
Wer braucht diese bedingungslose Liebe Gottes, sein Umarmen zur Zeit besonders?

 - Freies Gebet und Stille 

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Die heutige Lesung hören wir den dichten Satz „Das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.“ Jesus schenkt uns Versöhnung; seinen tiefen, inneren Frieden. Und er gibt uns Auftrag, selbst zu Versöhnung beizutragen. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Heute können Sie ihre Feier mit folgendem Gebet aus dem YOUCAT, dem Jugendkatechismus der Katholischen Kirche schließen:
Herr, du schaust mich an, und ich schaue dich an.
Du bist das lebendige Wort des Vaters,
durch das er die Welt erschaffen hat
und das ein Mensch wurde, wie ich einer bin.
Du bist der Sohn Gottes und der Sohn der Jungfrau Maria,
die Ja gesagt hat zu deinem Kommen in die Welt.
Du bist der gute Hirte, der dem Verlorenen nachgeht.
Du bist der Weinstock, an dem wir die Reben sind.
Du bist meine Tür zum Vater und die Tür des Vaters zu mir.
Du bist das Mitleid und die Mitfreude Gottes mit uns.
Du bist die Vergebung Gottes für unsere Schuld und sein Erbarmen mit uns.
Du bist das Weizenkorn, das zermahlen und zum Brot wird und uns das Leben schenkt.
Du bist das Bild Gottes, in dem wir den Vater erkennen.
Du bist seine menschgewordene Liebe, die mich nie alleinlässt und die stärker ist als der Tod.
Du bist die Auferstehung und das Leben für alle, die dir vertrauen, die Dir glauben und Dir folgen.
Du bist der gerechte Richter, der einmal wiederkommt,
den Rechtlosen Recht verschafft und unser Leben ins rechte Licht rückt.
Und einmal wirst Du alles in allem sein.
Ich werde Dich anschauen und Du mich.
Ich werde Dich sehen, wie Du bist,
und mich freuen an Dir, mit allen, die zu Dir gehören, in alle Ewigkeit. Amen. 

Das schenke uns Du, und segne uns schon heute, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als Schlusslied können Sie das Segenslied „Gottes guter Segen sei mit euch“ anhören bzw. (mit)singen.