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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Wenn Sie den Feierablauf öffnen möchten, drücken Sie aus weiterlesen.

Einleitung und Eröffnung

Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
Auch an diesem dritten Sonntag in der Fastenzeit sind wir mit unsichtbaren Fäden des Gebets verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun
  • mit jenen, die sich in der Kirche zur Heiligen Messe treffen - in Neufünfhaus besonders mit unseren Geburtstagskindern
  • mit den Jugendlichen, Frauen und Männern, die österreichweit zur Wahl für den Gemeindeausschuss und Pfarrgemeinderat antreten
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

Beginnen wir die Feier des dritten Fastensonntags
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied zur Einstimmung
Lassen wir uns mit dem Lied Sonne der Gerechtigkeit auf unsere heutige Feier und den heutigen Sonntag einstimmen.

(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung

Damit wir vom Alltag durchschnaufen und mit freiem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt und bitten ihn um sein Licht in unseren Herzen und unseren Gedanken:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Wo war ich unachtsam oder lieblos?
Wo habe ich besonders (oder ein bisschen) gemerkt, dass Gott da ist?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet:
Gott, du hast dich uns offenbart, als Gott, der bei uns ist, als geduldig und fördernd.
Immer wieder hadern wir, wenn wir dies gerade nicht erfahren können.
Zeig und immer wieder neu deine Nähe, 
beschütze die Hoffnung unter uns,
hör auch unsere Zweifel und Anfragen,
stärke unseren Glauben, besonders, wenn er gebrechlich ist,
und hilf uns, uns so zu entwickeln, dass wir gute Früchte bringen.
Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Lesung aus dem Buch Exodus (Ex 3, 1-8a.10.13-15)

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Lk 13, 1-9)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen dabei auch diese Fragen und Gedanken:

  • In der Lesung erfährt Moses Gott - auch in äußerst dunklen Zeiten - als einen, der uns nahe ist ... "ich bin da"?
    Wo habe ich das in der letzten Zeit erfahren? Wo hadere ich, weil ich es nicht sehen kann?
    Wo hilft mir die Erinnerung, das schon manchmal so erlebt zu haben? 
  • Im Evangelium  erzählt uns Jesus das Bild vom Gärtner, der nicht nur "noch eine Chance" gibt, sondern auch die Erde lockert und düngt.
    Wo habe ich eine Umgebung gefunden, in der ich wachsen kann?
    Wo wünsche ich mir, dass Gott mich stärkt?
    Wo sehne ich mich danach, eine Chance zu bekommen?
    Wo bekomme ich Lebenskraft, weil ich Gottes Hand um mich spüre?

FÜRbittgebet
In den Fürbitten können wir heute vielleicht jene Menschen besonders vor Gott bringen,
die sich in Leid nach einem "Ich bin da" sehnen, und jenen, die Stärkung und eine neue Chance brauchen.
Aber natürlich auch jedes unserer ganz persönlichen Anliegen.

 - Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Die heutige Lesung beginnt mit „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ Gott will nicht nur ein Leben in Freiheit, sondern in „Shalom“, also tiefem, innerem Frieden. Diesen Frieden möchte er uns auch heute schenken. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Ihre Feier können Sie heute zum Beispiel mit dem minimal veränderten Gebetstext des Dekanates Prutz und einem Segenswunsch schließen:

Guter Gott,
du hast uns gestärkt mit deinen Worten des Lebens.
Du hast dich offenbart als der „Ich-bin-da“.
Lass uns spüren,
dass du immer mit uns bist.
Besonders wenn uns Sorgen und Leid drücken,
neige dich uns zu und hilf uns.
Sei du uns Halt und Zuversicht
und mach auch uns bereit
die Not unserer Mitmenschen zu sehen,
ihr Leiden zu erkennen
und ihnen durch Wort und Tat beizustehen.

Dazu segne uns Du, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als Schlusslied können Sie das Segenslied „Bewahre uns Gott“ anhören oder (mit)singen.

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