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Von Rembrandt - www.zeno.org : Home : Info : Pic, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5187227

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen. 

 

Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
So auch wir. Und mit den unsichtbaren Fäden des Gebets sind wir verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich heute zum Gottesdienst in der Kirche treffen.
  • mit den Menschen ringsum, mit denen wir Hoffnungen und Freuden, Sorgen und Ängste teilen.
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit,
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind
    und ihn dort schon bleibend gefunden haben.

Wir dürfen mit allem zu Gott kommen, was uns bewegt und ausmacht. Er will und kann unsere Herzen berühren, wenn wir es zulassen. Er schenkt Heilung, hilft uns, in ein glückliches Leben hinein zu finden, und ist mit seiner Liebe um uns. So beginnen wir

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Besinnung
Heute schwingt allerhand mit, wenn wir Gott unser Herz öffnen und Ihn bitten, uns mit seinem Erbarmen zu umgeben.

  • Am Sonntag, dem Tag der Auferstehung, an dem wir immer ein bisschen die unfassbare Liebe Gottes feiern: Wann habe ich in letzter Zeit liebevolle Zuwendung er-fahren? Wo hätte ich sie mir gewünscht? Wo war ich liebevoll zu anderen? Und wo nicht?
  • Jetzt in der Faschingszeit kann ich mich fragen: Wo spüre ich Lebensfreude? Wo vermisse ich sie?
    Wo trage ich dazu dabei, dass andere mehr Lebensfreude haben können?
  • Und dann meine ganz persönliche Woche: Für was möchte ich danken? Was Gott anvertrauen? Was tut mir leid? Wo habe ich Seine Nähe besonders gespürt?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Loblied
Weil Gott uns nahe ist, bei allem was passiert, bei allem was in uns ist, und weil er uns immer wieder auch heilt und Lebensfreude schenkt,
loben wir Ihn mit dem Lied: „Gloria, Ehre sei Gott“ (GL 169)
(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Tagesgebet:
Gott, du liebst deine Geschöpfe, und es ist deine Freude, bei den Menschen zu wohnen.
Gib uns ein neues und reines Herz, das bereit ist, dich aufzunehmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der mit dir lebt und wirkt in Ewigkeit.

Lesung aus dem ersten Buch Samuel (1 Sam 26, 2.7–9.12–13.22–23)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 6, 27-38)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen dabei auch diese Fragen und Gedanken:
Jesus ermuntert, einfach mehr zu geben, als ich verpflichtet bin, im Vertrauen, dass es nicht verloren ist, sondern genau das zurück kommt, und Leben lebenswert macht.
Bis hin zum herausfordernden Gebot, sogar gegenüber jenen liebevoll zu handeln, die mir gegenüber feindlich eingestellt sind.
Er schließt mit der Zusage: "Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden."

  • Wo bin ich gern bereit, mich einzubringen, und zu geben?
  • Wo  brauche auch ich Hilfe? Oder wo verhalte ich mich so, dass ich Freigiebigkeit gerade nicht verdiene, sondern darauf hoffe, dass sie mir trotzdem geschenkt wird?
  • Wo gelingt es mir, mit anderen so fair umzugehen, wie David mit Saul, und es nicht auszunutzen, dass jemand gerade wehrlos oder unachtsam ist?
  • Wo konnte ich schon erfahren, dass es Frucht bringt, freigiebig zu sein?

FÜRbittgebet
Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für andere, ja letztlich für die ganze Welt.
Vielleicht gibt es konkrete Menschen aus ihrem Umfeld, für die Sie heute bitten möchten.
Oder auch Herzensanliegen in der weiten Welt, durch die Sie sich angesprochen fühlen.
Wer braucht heute vielleicht besonders wieder neu Lebensfreude; für wen möchte ich bitten, unabhängig davon "ob diese Person es verdienst hat"?

 - Freies Gebet und Stille 

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, …. 

Friedensgruß
Jesus hat die frohe Botschaft von der Nähe, der Liebe und dem Wirken Gottes für uns, unabhängig davon, ob wir sie gerade "verdienen". Dieses geschenkte Wohlwollen führt zu tiefem Frieden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Besonders jetzt im Fasching können Sie ihr Mittagessen, aber auch Ihre Segensbitte durch ein Wort aus dem Buch Nehemia inspirieren lassen:
„Und nun geht nach Hause, esst und trinkt! Bereitet euch ein Festmahl zu und feiert!
Gebt auch denen etwas, die sich ein solches Mahl nicht leisten können!
Dieser Tag gehört unserem Gott.
Lasst den Mut nicht sinken, denn die Freude am Herrn gibt euch Kraft!“ (Neh 8, 10)

Zu Lebensfreude – auch trotz mancher widriger Umstände –, zu Lebensmut
zur Freigiebigkeit und zur Kunst, Menschen trotz ihrer Macken gern zu haben,
und unsere eigene Macken mit Humor anzunehmen,
segne uns der uns liebende Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als Schlusslied können Sie „Lobe den Herrn meine Seele“ (GL 876) anhören oder (mit)singen.