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(c) mdb_Stephanie_Gruenberger

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen. 

Einleitung und Eröffnung

Auch heute feiern und beten manche von uns in ihren Wohnungen.
Heute wird werden wir in ein Wechselbad der Gefühle hineingenommen: Frustration und Erfolg, Skepsis und Vertrauen, spannender Neuanfang und Loslassen. Vielleicht kennen wir vieles davon auch bei uns; vielleicht gab es manches davon auch in dieser letzten Wochen. So fangen wir so, wie wir gerade sind, an. Mit all dem, was in uns und in unserem Leben gerade vor sich geht - Im Namen Gottes, der uns bei all dem begleitet und anspricht. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Anfangslied
Wir können unser Leben, bewegt oder eintönig, aufgewühlt oder (trotzdem) in Harmonie vor Gott bringen. Zum Beispiel mit dem Lied: "Ich sing dir mein Lied, ich sing dir mein Leben." (GL 867)
(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung
Damit wir mit freierem, offenerem und erhobenerem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt: Was habe ich in der letzten Woche erlebt und getan? Wo ist etwas misslungen oder wo hat etwas besser geklappt, als erwartet? Was hat mich dabei gefreut? Wofür bin ich dankbar, oder sogar stolz? Womit habe ich mich geplagt? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet? Was hat mich geärgert? Was tut mir leid?
Wo war ich unachtsam oder lieblos? Wo habe ich vielleicht sogar ein wenig von Gott angesprochen gefühlt?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet:
Gott, unser Vater,
wir gehören dir
und setzen unsere Hoffnung auf deine Gnade.
Bleibe uns nahe in jeder Mühsal, Not und Gefahr
und schütze uns.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 6, 1-2a,3-8)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 5,1-11)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht hilft Ihnen auch eine/r dieser Gedanken und Fragen:

  • Wo fühle ich mich erfolglos, zermürbt?
  • Wo lasse ich mich "auf das Wort von Jesus hin" dazu ermutigen, es auf andere Weise, aber noch einmal zu versuchen?
  • In welchen Bereichen hatte mein Leben schon merkbaren Tiefgang? Welchen Fang habe ich dabei machen dürfen?
  • Was bin ich bereit, loszulassen, um neue Aufgaben anzugehen - zu denen ich mich in letzter Zeit gerufen fühle?
  • Wobei spüre ich den Impuls in mir: "Hier bin ich - sende mich!"

FÜRbittgebet
Bei Fürbitten braucht es nicht viel, denn Gott sieht unsere Sehnsüchte und Gedanken - wohl sogar viel früher, als sie uns selbst bewusst sind.
Dennoch birgt es eine große Kraft - getragen von der Gemeinschaft der Glaubenden - Gott bewusst und vertrauensvoll zu bitten.
Für konkrete Menschen, mit denen sie verbunden sind, oder die Ihnen anvertraut sind.
Oder auch für Herzensanliegen in der weiten Welt, durch die Sie sich angesprochen fühlen. 

- Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen gut geht und Gott ihre Not wendet oder sie bei ihren Aufgaben stärkt und führt.
Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es seinen Jüngerinnen und Jüngern beigebracht hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Jesus ist verlässlich bei uns und schenkt uns manchmal sogar einen Fang, der unsere Vorstellungen übersteigt; und immer wieder ohne große Sensation seinen Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Am Schluss ihrer Feier können Sie mit einem Gebet von Anselm Grün um den Segen Gottes für die nächste Woche bitten:

"Barmherziger und guter Gott, segne diesen Morgen [oder diesen Tag/diese Woche], den du mir geschenkt hast, dass es ein Tag des Heils werde, ein Tag, der mir und den Menschen um mich herum Segen bringt und Früchte trägt, die bleiben. Segne mich und alles, was ich heute in die Hand nehme, was ich anpacke, berühre, forme und gestalte. Lass meine Arbeit zum Segen werden für andere. Segne mich, damit ich selbst zu einer Quelle des Segens werden darf für die Menschen, denen ich heute begegnen werde." - du Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Mit dem SchlussliedEines Tages kam einer“ können Sie ihre Feier ausklingen lassen.