Der dritte Sonntag im Jahreskreis ist der "Sonntag der Bibel". Pfarrer Martin sendet uns eine Videobotschaft zu diesem Tag, mit Antworten auf einige derzeit sehr drängende Fragen: Warum können wir nicht gemeinsam die Heilige Messe feiern? Was können wir stattdessen tun? Was können wir tun, um in dieser herausfordernden Situation nicht die Nerven zu verlieren? Und einiges mehr.

 

 

Kommentare   

0 #3 RE: Nur nicht die Nerven verlieren! Botschaft von Pfarrer Martin zum 24.01.2021Martin Rupprecht 2021-01-29 11:24
Sehr geehrter Herr Führing!

Gerne antworte ich auf Ihre Anmerkungen zu meinem Video. Es gehört für uns Christen dazu, dass wir die biblische Botschaft betrachten. Meist kommen wir dabei zu unterschiedlichen Ansichten. Das ist aber ganz biblisch! Immer ist es ein Ringen um das rechte Verständnis, die richtige Tat, die rechte Verkündigung. Eine andere Meinung zu haben ist nicht häretisch. Nur die Versammlung eines Konzils könnte gemeinsam mit dem Papst erklären, was eine Häresie ist. Insofern sollten wir uns nicht zu vorschnell den richtigen Glauben absprechen. Einzelnen Christen steht es nicht zu, zu beurteilen, was ein wahres oder falsches Christentum ist.

Die Propheten der Hl. Schrift haben Krisen als Anlass genommen, den eigenen Schuldanteil zu entdecken. Sie riefen das Volk auf, sich zu hinterfragen, mehr Recht und Gerechtigkeit zu entdecken. Spricht nicht Gott durch den Prophet Amos in seiner radikalen Form über den Gottesdienst: „Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen. … ich habe kein Gefallen an euren Gaben. Weg mit dem Lärm deiner Lieder, … sondern das Recht ströme wie Wasser….“. Ist es nicht möglich die Pandemie als Anlass der Selbsthinterfragung zu nehmen?

Ein anderes Missverständnis: Jesus entzieht sich uns nicht. ER ist immer da; jedoch in unterschiedlicher Art und Weise. „Was ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Eine Hl. Messe können wir uns auch nicht verdienen. Sie bleibt immer ein Geschenk, reine Gnade. Es gibt kein Anrecht darauf; als ob wir IHN einfordern könnten.

Ich nehme Ihre Gedanken ernst, teile sie aber nicht, sondern halte die Entscheidung der Bischofskonferenz für richtig.

Mit freundlichen Grüßen, Pfarrer Martin Rupprecht
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0 #2 RE: Nur nicht die Nerven verlieren! Botschaft von Pfarrer Martin zum 24.01.2021Michael Führing 2021-01-27 18:01
Grüß Gott,

diese Botschaft grenzt meiner Meinung nach an Häresie. Seit wann müssen wir Menschen Leistungen erbringen, um uns eine Heilige Messe zu verdienen? --> "Opfer und Leistung gefallen dir nicht."

Seit wann können Bischöfe entscheiden, ob Jesus sich uns entzieht? Sie sind für das Aussetzen der Messen verantwortlich. Warum sollte sich Jesus auf einmal so gut wie allen Gläubigen in diesem Land entziehen wollen? --> "Lasset die Kinder zu mir kommen!"
"Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken."
"Kommt alle zu mir, die ihr schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen."

Sein wir uns ehrlich: Die Kirche in den Lockdown zu schicken, ist keine hochphilosophische Sache, die wir auf ein Fehlverhalten unsererseits beziehen müssen, ist kein "Sich-entziehen-wollen" unseres Herrn, sondern eine Perversion sondergleichen, die einzig und allein auf der Mutlosigkeit mancher Würdenträger in diesem Land beruht.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Führing
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0 #1 UmkehrMaria Führing 2021-01-27 16:26
Lieber Hr. Pfarrer Martin,

Ich bitte Sie dringend, aufzuhören mit dieser Häresiepredigt und umzukehren um anschließend das wahre Christentum verkündigen zu können.

Ich schließe Sie dafür in meine Gebete ein.

Friede
Fam. Führing
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