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 Was macht die Coronavirus-Pandemie mit uns und was darf sie nicht aus uns machen? Unser Pfarrer MArtin Rupprecht teilt mit uns seine Gedanken nach sieben Monaten der Pandemie mit gesellschaftlichen Einschnitten, die wir so bisher noch nicht kannten.

DasTranskript seiner Rede finden Sie am Ende dieses Artikels.

Liebe Christen unserer Pfarre  Hildegard Burjan, liebe Interessierte!

Wir sind im siebten Monat der Corona Pandemie. Die Einschränkungen am Anfang waren ungewohnt, kompliziert und haben eine unangenehme Distanz zu vertrauten Menschen geschaffen. Aber es war zu schaffen. Ich war am Anfang überzeugt: „Es gibt keinen Grund zur Klage, nur zur Dankbarkeit“, weil wir in einem gesicherten, behüteten, wohlausgestattetem Staat leben. Das möchte ich wiederholen. Kein Grund zur Klage, nur zur Dankbarkeit.

Zwei Anliegen habe ich: Das erste: Es gibt schon mehr als 50 Regeln und Einschränkungen, damit sich das Corona Virus nicht ausbreitet, damit Menschen nicht daran sterben.

Es gibt aber nicht die eine einzige richtige Verhaltensweise. Niemand kann sagen, so ist esganz richtig und so ganz falsch. Wir alle versuchen die richtige Balance zu finden. Denn auch wenn etwas richtig erscheinen mag, es muss auch lebbar sein.

Nun, bei den vielen Regeln gibt es eine Gefahr, nämlich die Versuchung, ständig andere darauf aufmerksam zu machen, was falsch ist. Es ist wie ein Reflex. „setz die Maske auf, über die Nase, halte Abstand, …“

Je mehr Regeln, desto mehr die Versuchung, andere daran zu erinnern, was falsch ist. Werden wir zu Regelnichteinhalter-Korrigierer? Werden wir jetzt zu Maske-nicht-Träger-Polizisten? Regelnichteinhalter-Dauerermahner? Ist das unser Blick auf den Mitmenschen? Es gibt schon genug Leute, die ständig irgendetwas beanstanden müssen. Leute, die sagen, ja, aber. Leute, die sich bemüßigt fühlen, immer hinzuweisen, dass irgendetwas nicht korrekt, störend, falsch ist. Bitte vermiesen wir nicht die Stimmung in der Gesellschaft. Bauen wir auf, nicht ab.

Wenn ich mich über jemanden ärgere, dann hilft mir persönlich der Rat der Großmutter: „Geh ihm einfach aus den Weg. Wenn dir wer nicht passt, geh ihm aus dem Weg.“ Das ist meine Bitte: Werden wir nicht zu Dauerermahnern, zu Raunzern. Bleiben wir positive Menschen.Wenn jemand grad keine Maske auf hat, dann geh ihm einfach aus den Weg. Ohne Murren. Freue dich deiner Fähigkeit, die Regel einzuhalten.

Das zweite Anliege ist die kurze Frage: Wie kann ich zu einem positiven Menschen werden? Einem Menschen, der mehr das Gute als das Schlechte sieht. Eine Person, die mehr lobt als raunzt? Mein Rat lautet: Freu dich am Wasser! Wenn du am Morgen aufs Klo gehst, sprich danke Gott. Wenn du dir die Zähne putzt, danke Gott. Wenn du duscht, danke Gott, das Wasser läuft, und es ist so schön warm. Wenn du den Tee zu bereitest, danke Gott, das Wasser ist so klar. Wenn du abspülst, danke Gott, das Wasser ist rein. Wenn es regnet, oh wie schön danke Gott, und wenn du dein Hemd wäscht, danke.

Du wirst sehen, der Dank schüttet Glückshormone aus. Immer mehr. Das ist mein Wunsch, dass Sie voller Glück sind. Danke fürs Zuhören!

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Kommentare   

0 #3 Herr PfarrerAbraham 2020-09-25 13:08
Danke GOTT, dass unserer Pfarrer Martin gib, der uns immer Hoffnung gibt. L.G.
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0 #2 Herr PfarrerAbraham 2020-09-25 13:04
Danke Gott dass Abouna Martin gibt, Abouna, der uns immer Hoffnung gibt. L.G
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0 #1 CoronaregelnMary Wildam 2020-09-25 07:40
Lieber Martin, du sprichst mir aus der Seele. Danke :-)
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