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Wir alle sind auf der permanenten Suche nach etwas. Einer sucht ständig sein smartphone, der Andere seine Brille. Manche suchen sich selbst. Und wieder Andere suchen Gott. Sucht heute auch noch jemand den Advent? Hat er denn wirklich schon begonnen? Was den Advent als Vorbereitungszeit ausmacht und was uns verloren gegangen zu sein scheint, betrachtet Mag. Fritz Mahr, Mitglied im Übergangs-PGR unserer Pfarre: 

 

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Gesucht wird ... der Advent, der wahre Advent in seiner ursprünglichen Bedeutung als Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, jene herbsüße Mischung aus Vorfreude, Ungeduld und Besinnung, in der in den Gottesdiensten kein Gloria, wohl aber der österliche Jubelruf „Halleluja“ gesungen wird, die Zeit, die auch die „stillste Zeit im Jahr“ genannt wird, in der Peter Rosegger „Christtagsfreude holen ging“.

Gesucht wird die Zeit der freudigen Erwartung, in der das Erwartete nicht schon vorweggenommen wird, so dass in der echten Weihnachtszeit (vom Abend des 24. Dezember bis zum Sonntag nach dem „Dreikönigsfest“) nicht Wenige wegen totaler Übersättigung das Wort „Weihnachten“ nicht einmal mehr hören wollen. Eine auf Einkaufsstress, Konsumrausch, Punsch, sogenannte „Weihnachtsfeiern“ und Weihnachtsmänner mit grell blinkenden Mützen reduzierte, Mitte November beginnende, ihrer religiösen Bedeutung entleerte, überdies noch fälschlicherweise „Weihnachtszeit“ genannte Zeit mag vieles sein, vielleicht sogar auch stimmungsvoll – aber sie ist sicher kein „Advent“.

Im vorweihnachtlichen Einkaufstrubel – vielleicht sogar am 8. Dezember – entdeckt jemand in einem üppig dekorierten Schaufenster eine kleine Weihnachtskrippe, schüttelt nachdenklich den Kopf und meint schließlich: "Das ist wieder typisch für die Kirche – überall muss sie sich einmischen."

Mag. Fritz Mahr

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