(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. mit ein Tischtuch, ihrem Adventkranz oder Adventgesteck, der Bibel. Sie können diesen Ablauf auch gern als Feierblatt ausdrucken.
Die Lesungen finden Sie hier.)

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Einleitung und Eröffnung

Heute ist der zweite Adventsonntag
Gott möchte bei uns ankommen, oder vielleicht vielmehr, dass wir einen Weg zu ihm finden. Dass wir gerade in dunklen Zeiten seine frohe Botschaft der Hoffnung hören, und dass es dadurch heller wird: in unserem Herzen, in unseren Gedanken, in der Welt. Als kleines Zeichen dafür zünden wir die ersten beiden Kerze an – verbunden mit anderen Menschen in unseren Gemeinden und mit vielen Millionen auf der Welt, die sich nach Helle, Wärme und Licht sehnen. Und beginnen in seinem Namen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied:
Hören Sie hin auf „Wir sagen euch an den lieben Advent“ –gesungen von KantorInnen aus Neufünfhaus, oder singen Sie gern auch mit.
(Sie können natürlich auch ein anderes Adventlied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung

Damit wir mit freiem – oder zumindest freierem – Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was habe ich diese Woche erlebt und getan? Was hat mich dabei gefreut? Wofür bin ich dankbar, oder sogar stolz? Womit habe ich mich geplagt? Was hat mich traurig gestimmt oder Sorge bereitet? Was hat mich geärgert? Was tut mir leid? Wo war ich unachtsam oder lieblos?

 [Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und die Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

 Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet:
Herr Jesus Christus,
in dieser Zeit des Advents wollen wir unseren Glauben an dich und unsere Liebe zu dir erneuern.
Du kommst auf uns zu mit deinem liebenden Wort.
Dein Wort ermutige uns, am Werk, das du in uns begonnen hast, mitzuwirken.
Wir wollen dir jetzt unsere Herzen öffnen, damit Wege für dich frei werden. - Amen.

1. Lesung aus dem Buch Baruch (Bar 5, 1-9)

Lied: Tauet Himmel

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 3, 1-6)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht können folgende Gedanken und Fragen dabei helfen:
Wo habe ich offene Augen, Ohren und Herzen dafür, dass Gott bei mir ankommen kann?
Oder mit den Worten des Jesuiten Richard Plaickner: Hat der Heilige Geist in meiner Lebenssituation eine freie Landebahn?
Oder ist etwas zu viel - wo verschüttet etwas den Weg zwischen Gott und mir? Fehlt dafür etwas - wo klafft eine Lücke?
Wo brauche ich seinen Trost?
Wie kann ich, auch wenn gerade manches schwierig oder kompliziert ist, Frohe Botschaft hören? Wann kann ich auch selber Freudenbote werden?

FÜRbittgebet

Bei jeden Gottesdienst beten wir auch für andere. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Oft reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Oder Sie formulieren einfach laut oder im Stillen für sich, worum Sie Gott heute bitten möchten.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht.
Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Der Gott der Liebe ist in seinem Sohn in unserer Mitte. Verbunden, wie die Zweige des Adventkranzes sprechen wir einander Liebe und Frieden zu.
Jesus Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Sein Geist stiftet Frieden unter uns Menschen. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Als Abschluss Ihrer Feier können Sie zum Beispiel folgende Segensbitte von Helene Renner sprechen:

Du unser Gott
segne diese Zeit des Advents
damit sie für uns eine Zeit
der liebevollen Zuwendung wird

Berühre unsere Augen
mit dem sanften Schein deiner Güte
damit alle Blindheit von uns abfällt
dass wir Wege erkennen
zu mehr Miteinander
und weniger Gegeneinander

Öffne unsere Ohren
damit wir hellhörig werden
für die Sehnsucht der Menschen
Wege zu finden zum Heil

Wecke in uns die Kräfte des Herzens neu
dass wir wieder Menschen
der Hoffnung und Zuversicht werden
und deine Wege
von Neuem gehen

Segne und, du, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist - Amen.

 

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