(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

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Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen. Doch mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von zu Hause aus verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • heute besonders mit den drei erwachsenen Taufbewerbern,
    die in der Gemeinde Neufünfhaus ihre Zulassungsfeier zur Taufe feiern,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    welche weltweit ihren Glauben leben und feiern.
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

So wollen wir auch an diesem 10. Sonntag im Jahreskreis in Seinem Namen Gottes beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Um uns auf die heutige Feier einzustimmen, beginnen wir mit dem Lied: Berge mich

Besinnung

Damit wir mit freiem Herzen feiern, ganz da sein und durchatmen können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich mit Gottes Hilfe Ruhe und Frieden gefunden?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt,
er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Gott des Himmels und der Erde,
du bist uns in deinem Sohn ganz nahe gekommen.
Er hat uns gezeigt und zugesagt,
dass er uns allezeit nahe bleiben wird.
Wir bitten dich:
Nimm alle Angst von uns
und stärke unser Vertrauen in deine rettende Kraft.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
unseren Fürsprecher und Herrn,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht in alle Ewigkeit. – Amen.

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth (2 Kor 5, 14-17)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Markus (Mk 4, 35–41)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen für meine momentane Situation?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen:

  • Wo habe ich das Gefühl, dass Jesus schläft?
  • Was rufe ich zu ihm?
  • Welche Wogen und Stürme hat er in meinem Leben schon gestillt?
  • In welchen brauche ich gerade seine Hilfe?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir auch besonders für unsere Taufbewerber bitten, und für Menschen, über deren Köpfen die Wogen zusammenschlagen. Bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Frieden aus, er nimmt Ängste und stillt den Sturm. Diesen Frieden und diese tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie mit einem Gebet von Augistinus um den Segen bitten

Herr, du hast uns geschaffen,
und unser Herz ist unruhig,
bis es Ruhe findet in dir.

Dein ist das Licht des Tages.
Dein ist das Dunkel der Nacht.
Das Leben ist dein und der Tod.
Ich selbst bin dein und bete dich an.

Lass mich ruhen in Frieden,
segne den kommenden Tag
und lass mich erwachen,
dich zu rühmen! Amen.

 So segne uns Du, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Schlusslied: Anker in der Zeit

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