Die Vision der Gründerin

„… damit die Menschen einen Ort haben, wo sie wieder zu Gott zurückfinden“ – so beschreibt die Gründerin unserer Kirche, Dr. Hildegard Burjan, das Anliegen, das sie mit dem Bau unserer Pfarrkirche verfolgte. Sie war die Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis und wurde 2012 seliggesprochen.

Mit dem Bau der Kirche, des Fürsorgehauses und des Pfarrhauses wollte sie dem verstorbenen Bundeskanzler und Priester Dr. Ignaz Seipel ein Gedächtniswerk errichten. Lesen Sie mehr dazu in Erklärung zu den Tafeln vor der Kirche Neufünfhaus.

Unsere Vision

Die Vision unserer Gründerin: „… damit die Menschen einen Ort haben, wo sie wieder zu Gott zurückfinden“ versuchen wir immer wieder neu zu träumen und umzusetzen.

Die Pfarrgemeinde ist für Jung und Alt ein Ort der Begegnung, des geistigen Austausches und der Initiativen. Die Palette reicht weit: vom Babytreffen über Jungschar bis hin zum Seniorenklub, von der Unterstützungsgruppe für Flüchtlinge bis hin zur Lebensmittelverteilung Le+O.

Seit dem 1. Jänner 2017 sind wir mit den Gemeinden Rudolfsheim und Schönbrunn-Vorpark in der neuen Pfarre Hildegard Burjan zusammengefasst (die Nachbarkirche St. Anton wurde an die rumänisch-orthodoxe Kirche übergeben, das Pfarrgebiet gehört aber auch zu uns).

Kirche & Krypta

1933 erfolgte die Grundsteinlegung für die Kirche. Der österreichische Architekt Clemens Holzmeister wurde mit dem Bau betraut. 1934 erfolgte die Weihe als Christkönigskirche. Seit 1935 ist die Kirche eine Pfarrkirche. Das ehemalige Fürsorgehaus ist nun Heimat von Kindergarten und Hort.

Noch während der Vorbereitungen für den Bau starb Hildegard Burjan. Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß, der den ersten Spatenstich für die Kirche machte, fiel am 25. Juli 1934 einem Attentat der Nationalsozialisten zum Opfer. Da er sich selbst an diesem Gedächtniswerk beteiligt hatte, wurde er gemeinsam mit Bundeskanzler Dr. Seipel am 30. September 1934 in der Krypta beigesetzt. Am 24. Jänner 1939 mussten jedoch die Särge auf Verlangen der Nationalsozialisten entfernt werden. Der Sarg von Dr. Ignaz Seipel wurde auf dem Zentralfriedhof, jener von Dr. Engelbert Dollfuß auf dem Hietzinger Friedhof beigesetzt. 

Eine andere Zeit ermöglicht es uns, den ursprünglichen Zweck dieses Raumes zu verändern. Daher haben wir die „Kanzlergruft“ in einen Gebetsraum umgestaltet, der den heutigen Anforderungen entspricht. Wir sind allen dankbar, die durch ihre Mühe dieses Gotteshaus ermöglicht haben. Wir setzen alles daran, um das zu erreichen, was Hildegard Burjan angestrebt hat: „einen Ort zu haben, wo die Menschen wieder zu Gott zurückfinden“.