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Liebe Schwestern und Brüder!

Wir wünschen euch mit diesem Feiervorschlag zu Hause einen gesegneten Gründonnerstag.
Wir werden so am Gründonnerstag um 19 Uhr - oder wann immer ihr selber feiern werdet - im Gebet fest verbunden sein.

Damit die Verbundenheit auch "sinnenfällig" sein kann,
haben unsere LektorInnen, KantorInnen, unser Organist Markus Jandrisits, unser Tontechniker Valentin Kleibel und unser Pfarrer Martin Rupprecht
euch Texte und Lieder aufgenommen, die ihr während der Feier abspielen könnt.

Diese findet ihr direkt im Ablauf auf dieser Seite.

Wer die Feierform und die Liedtexte lieber ausdrucken möchte, findet sie hier:

(Vorschlag: Ihr könntet rund um/ bei einem gedeckten Tisch feiern.)

Hier der Ablauf:

Einleitung und Eröffnung

Wir feiern und beten heute am gedeckten Tisch. Der heutige Abend ist ein Besonderer.
Wir erinnern uns dabei auch an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

In dieser Krise ist dieser Abend aus verschiedensten Gründen ein anderer als sonst.

Vielleicht kann uns das Bewusstsein stärken: Auch für Jesus war es ein ganz anderer Abend als sonst.
Und genau in dieser Krise, an diesem Abend hat er sich uns ganz geschenkt, aus überströmender Liebe.
Und auch heute schenkt er sich uns und ist von allen Seiten um uns.

Deshalb können wir mit Grund in seinem Namen beginnen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied: Alle Menschen höret auf dies neue Lied (Gotteslob 717) - bitte hier klicken

Unsere christliche Überzeugung ist, dass Gott in jedem noch so dunklen Tal an unserer Seite ist.
Er kennt unsere Not und Schmerzen. Er kann uns wandeln. Er will uns Freude, Hoffnung und Stärke schenken. Darum ist es nur „würdig und recht“, ihn auch an diesem Abend zu loben.

Gloria: (Gotteslob 168) - bitte hier klicken

Tagesgebet:

Allmächtiger, ewiger Gott,
am Abend vor seinem Leiden hat dein geliebter Sohn
der Kirche das Opfer des Neuen und Ewigen Bundes anvertraut
und das Gastmahl seiner Liebe gestiftet.
Gib, dass wir aus diesem Geheimnis die Fülle des Lebens und der Liebe empfangen.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

1. Lesung aus dem Buch Exodus (Ex 12,1–8.11–14) - bitte hier klicken

Psalm 111: (ev. versweise abwechselnd gebetet)
1. Von Herzen will ich den Herrn preisen unter denen, die zu ihm halten, inmitten der Gemeinde.

2 Wie gewaltig sind die Taten des Herrn!
Alle, die Freude an ihnen haben, denken ständig über sie nach.

3 Sein Tun ist voller Hoheit und Pracht; seine Gerechtigkeit hat für immer Bestand.

4 Er selbst hat Gedenktage gestiftet, damit seine großen Taten nicht vergessen werden.
Voll Güte und Erbarmen ist der Herr!

5 Alle, die ihm gehorchten, machte er satt; niemals vergisst er seinen Bund mit ihnen.

6 Er zeigte seinem Volk, wie mächtig er ist: er gab ihm die Länder anderer Völker.

7 Was er tut, ist zuverlässig und richtig. Seine Gebote verdienen Vertrauen;

8 für alle Zeiten stehen sie fest, sie sind genau und treu zu befolgen.

9 Der Herr hat sein Volk befreit und einen Bund mit ihm geschlossen, der für immer gilt.
Heilig und ehrfurchtgebietend ist er!

10 Den Herrn stets ernst zu nehmen, damit fängt alle Weisheit an. Wer es tut, beweist Verstand.
Der Ruhm des Herrn hört niemals auf!

2. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 11, 23–26) - bitte hier klicken

Lied: Dies ist mein Gebot, dass ihr liebt einander - bitte hier klicken

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 13, 1–15) - bitte hier klicken

Predigtgedanke:

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:

Zwei ganz starke Zeichen hast du uns geschenkt, in denen du bei uns sein möchtest:
Brot und Wein und die Fußwaschung.
Was nährt mich? Was ist „mein tägliches Brot“ im Alltag? Und was macht mein Leben zum Fest?
Wo nähre ich andere und wo mache ich ihre Herzen leicht und froh?
Merke ich, dass Jesus auch mir „die Füße wäscht“, und wo diene ich anderen?

Fürbittgebet – unser Gebet in dieser Stunde.

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Oder Sie formulieren einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß

Der Gott der Liebe ist in seinem Sohn in unserer Mitte. Wir sind um seinen Tisch versammelt und dürfen als seine Gemeinschaft Liebe und Frieden einander zusprechen. Jesus Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Sein Geist stiftet Frieden unter uns Menschen. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens

Agape feiern

In Familien oder Wohngemeinschaften:
Teilt jetzt mit eurer Familie oder euren MitbewohnerInnen Brot und Wein bzw. Saft.
Wenn ihr möchtet, nehmt auch andere einfache Speisen dazu.
Nehmt euch Zeit füreinander.

Seid euch bewusst, ihr seid verbunden mit den Schwestern und Brüdern eurer Gemeinden, ja mehr noch:
mit den Milliarden Glaubensgeschwistern auf der ganzen Welt und Jesus Christus, unserem Herrn.

Wenn du physisch allein bist:
Iss achtsam Brot und trinke genüsslich ein Glas Wein oder Saft, bewusst verbunden mit den Schwestern und Brüdern deiner Gemeinden,
ja mehr noch: mit den Milliarden Glaubensgeschwistern auf der ganzen Welt und Jesus Christus, unserem Herrn.

Wenn du möchtest, nimm auch andere einfache Speisen dazu.

(Begleitend kannst du zwischendurch folgendem Gesang zuhören)

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