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Rekordergebnis der Sternsingeraktion in der Pfarre Hildegard Burjan, im Wiener 15. Bezirk, dem ärmsten Bezirk Wiens, dem Bezirk mit dem höchsten Anteil an zugezogener und dem niedrigsten Anteil an katholischer Bevölkerung.

Die unglaubliche Summe von 26.053,-- Euro ersangen die SternsingerInnen der Pfarre Hildegard Burjan innerhalb von drei Tagen.

90 Kinder und Jugendliche waren bei Wind und Wetter unterwegs und gaben keine Ruhe, bis sie alle Häuser des Pfarrgebietes erreicht hatten. Obwohl im 15. Bezirk nur jeder vierte Haushalt katholischen Glaubens ist, wurden den Kindern meistens die Türen weit geöffnet. Freundliche Gesichter waren der Normalfall und sie hörten zu, was die Kinder sangen: „Gemeinsam unterwegs, bei Kälte Sturm und Wind, verkünden wir die Botschaft vom neugeborenen Kind. Gemeinsam unterwegs für eine bessere Welt, sammeln wir für Menschen, denen es an allem fehlt. Drum macht die Türen auf, macht die Herzen hell, unsere Welt braucht Wärme und Gerechtigkeit…“

Im Vorfeld der Aktion „klagten“ Eltern: „Wir wollten im Urlaub sein, aber die Kinder sagten ‚Nein, wir müssen nach Hause, um als Sternsinger zu gehen‘. Das hat uns überrascht, dass die Kinder das kalte Wetter und die Müdigkeit dem Spielen auf dem iPad und dem Skifahren vorzogen.“

Was ist das Geheimnis, dass so viele Kinder und Jugendliche motiviert waren?

© Guntbert Bodmann

Es ist wohl ein Bündel von vielem:

  • Der wertschätzende Umgang mit jungen Menschen in der Pfarre und die vielen Angebote für Familien mit Kindern das ganze Jahr über
  • Es tut einfach gut, zu merken: Ich bewirke Gutes
  • Kinder und Jugendliche kommen aus ihrer Komfortzone, wachsen, gewinnen Selbstvertrauen
  • Den Segen bringen ist schon auch etwas Besonderes, fast „Magisches“
  • Die Kinder merken, sie sind Teil von etwas Großem: 85.000 Kinder sind in Österreich unterwegs, letztes Jahr erbrachte die Dreikönigsaktion 17,7 Mio Euro -  und wir sind BotschafterInnen einer größeren Wirklichkeit
  • Und nicht zuletzt die konkreten Projekte: Ich weiß wofür das Geld verwendet wird.
    Einerseits bei den Projekten der Dreikönigsaktion: Heuer mit dem prägnanten Schwerpunktprojekt für Straßenkinder in Nairobi.
    Und noch viel greifbarer mit dem konkreten Partnerprojekt unserer Pfarre: Seit 20 Jahren pflegt die Pfarre eine Partnerschaft mit Schulen in Tansania; Jugendleitern wurde ermöglicht einige Monate dort mitzuarbeiten und in den letzten zwei Jahren reisten einige der SternsingerInnen nach Afrika. „Ich habe den Kindern immer versprochen, dass ich mit ihnen dorthin fahre, wenn sie die Schule beendet haben. Zehn Jahre hat es gedauert, bis wir dann endlich mit den ersten jungen Erwachsenen reisen konnten. Aber das hat gewirkt. Als sie den Dank der Schulkinder in Tansania erlebt hatten, da waren sie noch mehr motiviert mitzuhelfen und sie haben noch mehr andere Kinder gewonnen beim Sternsingen mitzuhelfen“, so Pfarrer Martin Rupprecht.

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