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Im Vatikan beginnt am Donnerstag, 21. Februar, das mit Spannung erwartete viertägige Spitzentreffen zu Missbrauch und Kinderschutz in der katholischen Kirche. Papst Franziskus hat dazu die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt sowie Vertreter von Ordensgemeinschaften nach Rom gerufen. Vorgesehen sind neben Plenarrunden und Arbeitsgruppen auch eine Bußfeier und Berichte von Betroffenen von Missbrauch sowie Vorträge externer Experten. Der Papst nimmt an der gesamten Konferenz teil. Aus Österreich reist Kardinal Christoph Schönborn für das Kinderschutztreffen nach Rom. Es ist das erste Mal, dass der Papst die Leiter aller Bischofskonferenzen zum Thema Missbrauch in der Kirche versammelt.

© Kathpress

Bevor unser Erzbischof nach Rom zu diesem wichtigen Treffen gereist ist, hat er durch Aussagen wie "Die Macht der Geistlchen braucht mehr Kontrolle" und "Vertuschung ist eine starke Versuchung in der großen Familie der Kirche" aufhorchen lassen. Er hat auch einen  Brief geschrieben, den Sie mit dem "Weiterlesen" Button nachlesen können.

Nachdem das Missbrauchs-Thema ein sehr Aktuelles ist, hat auch unser Pfarrer Martin einen Brief zu diesem Thema verfasst, den Sie hier nachlesen können.


Liebe Mitbrüder im priesterlichen Dienst!
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Liebe Österreicherinnen und Österreicher!

Wie Ihr wisst findet ein besonderes Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen in Rom statt. Das Medieninteresse ist enorm. Am wichtigsten aber ist es, dass dieses Treffen einen großen Schritt nach vorne ermöglicht, letztlich zu einer Erneuerung der Kirche. Papst Franziskus hat am 20. August einen Brief an das ganze Volk Gottes geschrieben, der wohl im Sommer zu wenig Beachtung gefunden hat. Deshalb darf ich Euch diesen Brief noch einmal als zum Nachlesen ans Herz legen.

Papst Franziskus lädt uns alle ein zu Gebet und Fasten und zeigt auch Wege der Heilung. Auch ich bitte Euch um das Gebet! Es ist ein schmerzlicher aber notwendiger und letztlich heilsamer Prozess. Er kann auch dazu beitragen, dass sich nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Gesellschaft ein Kulturwandel durchsetzt, in dem Missbrauch nicht vertuscht und verharmlost wird. Die Leiden der Betroffenen müssen uns mehr bewegen als die Sorge um unseren guten Ruf. 

Mit herzlichen Segenswünschen, + Christoph Kardinal Schönborn

 

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